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The Doors of Stone

Doors of Stone Cover

So könnte das deutsche Doors of Stone Cover aussehen.


Der dritte Tag der Königsmörder Chronik wird den Titel The Doors of Stone tragen. Patrick Rothfuss ist gerade dabei diesen 3. Band (bzw. in Deutschland 4.) zu schreiben. Natürlich können wir es als Fans kaum erwarten das Buch endlich in den Händen zu halten. Bis dahin haben wir aber schon einmal alles zusammengetragen, was wir über das Buch wissen.

Bisher ist jedoch so gut wie nichts offiziell. Sobald es aber seitens Patrick Rothfuss oder seinem Verlag neue Ankündigungen gibt werden wir diese sofort hier veröffentlichen.

Erscheinungsdatum

2025. Jedenfalls wenn man dem Zynismus von Patrick Rothfuss glauben mag. In Wirklichkeit wird das Buch wohl irgendwann zwischen 2016 und 2018 erscheinen.
Um zu verdeutlichen wie Rothfuss sich bei den ganzen Nachfragen nach dem Erscheinungsdatum fühlt hat er vor dem Erscheinen von die Furcht der Weisen ein Comic erstellt welches seinen Fans zeigen soll wie die Fragen bei ihm ankommen:
rothfuss-erscheinungsdatum-vorschau

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Um euch direkt informieren zu können, falls es neues zu The Doors of Stone gibt, haben wir einen Newsletter eingerichtet. Gebt einfach eure E-Mail Adresse ein und bestätigt die Anmeldung und schon seid ihr immer Up-To-Date was den letzten Teil der Königsmörder-Chronik anbelangt.


Was bedeutet der Titel

Der Titel „The Doors of Stone“ deutet natürlich darauf hin, dass bestimmte Steintüren eine wichtige Rolle in dem Buch spielen werden. Interessant ist, dass Patrick Rothfuss in Der Name des Windes und Die Furcht des Weisen, mehr als einmal auf bestimmte Steintüren hingewiesen hat.
An folgenden Stellen kommen Steintüren in der Königsmörder-Chronik vor:

  • Lanre erklärt in Skarpis Geschichte, nachdem er zu Haliax geworden war, dass ihm keine Tür den Weg versperren kann. (Name des Windes, Kapitel 26)
  • Das Eingangstor der Bibliothek besteht ebenfalls aus Stein. (Der Name des Windes, Kapitel 36)
  • In der Bibliothek der Universität findet sich eine Tür aus Massiven Stein ohne Klinke und Angel, auf der vier Kupferplatten angebracht sind.(Der Name des Windes, Kapitel 43)
  • Auf dem Hügel, nahe Trebon, auf dem Kvothe und Denna dem Draccus begegnen, werden die Grausteine als Torbogen beschrieben:

    „Das Einzige, was wir auf der Hügelkuppe vorfanden, waren fünf Grausteine. Drei der riesigen Felsblöcke waren zu einer Art Torbogen aufgestellt.“ (Der Name des Windes, Kapitel 74)

  • Bei Recherchen nach der Herkunft der Grausteine findet Simmon ein Buch welches behauptet, bestimmte Grausteine seien ein Portal ins Feenland und zu Felurian. (Die Furcht des Weisen Teil 1, Kapitel 36)
  • In einem Buch über die Wegsteine bzw. Grausteine, werden einige von diesen als steinerne Pforte ins Feenland bezeichnet.(Die Furcht des Weisen Teil 1, Kapitel 39)
  • Felurian erklärt, dass der Gestalter, der den Mond stahl (Iax), hinter steinernen Türen eingesperrt ist.. (Die Furcht des Weisen Teil 2, Kapitel 102)
  • Bast schwört auf die steinernen Türen (Die Furcht des Weisen Teil 2, Kapitel 105)

Wie geht es mit dem Schreiben voran?

Das Manuskript zu The Doors of StoneDer Roman mit dem Arbeitstitel „The Doors of Stone“ befindet sich, laut einem Google plus Post von Patrick Rothfuss wohl derzeit in der Revisions Phase und dürfte somit nicht mehr allzu Lange auf sich warten lassen. Im selben Post teilte Rothfuss auch ein Bild des Manuskripts. Auf diesem konnte man einen, leider nicht sehr aufschlussreichen Text an die Leser des Manuskriptes erkennen, der lediglich dazu aufruft das Buch zu kritisieren und Hinweise und Tipps und Meinungen an den Rand zu schreiben.

Was wird in „The Doors of Stone“ passieren?

Aus den ersten beiden Büchern kann man schon einige Hinweise auf die Geschichte in The Doors of Stone ableiten. Diese Hinweise deuten auf folgende Ereignisse hin.

  • Kvothe wird einen König töten, da er den Namen Königsmörder trägt.
  • Er wird (hoffentlich) das Geheimnis um Chandrian und Amyr lösen.
  • Die Identität von Dennas Schirmherr sollte gelüftet werden.
  • Kvothe findet heraus was es mit den steinernen Türen auf sich hat.
  • Die Tür mit den Kupferplatten in der Bibliothek sollte ihr Geheimnis offenbaren.
  • Kvothe muss den Namen des Windes lernen.
  • Er muss zum gegenwärtigen Wirt Kote werden.
  • Er wird einen Krieg auslösen.
  • Er wird dem Fae Bast begegnen.
  • Kvothe wird seine Fähigkeiten als Sympathiker verlieren und aufhören Musik zu spielen. (Danke an Andyko)
  • Im Buch sollte die Wahrheit über die, bisher nur kurz erwähnte, Prinzessin Ariel gelüftet werden. (Danke an Jan)

Aus dem Vorstellungstext, den Kvothe am Anfang dem Chronisten diktiert geht folgendes hervor:
Kvothe wird…

  • „geraubte Prinzessinnen aus den Händen schlafender Unholde befreien.“
  • „von der Universität verwiesen, in jüngerem Alter als die meisten Leute dort zugelassen werden.
  • „Lieder [schreiben], bei denen selbst die Sänger in Tränen ausbrechen“.
  • mit Göttern sprechen

Fazit

Zwar ist noch kein Erscheinungsdatum von The Doors of Stone bekannt, aber wie Patrick Rothfuss Bild vom Manuskript zeigt gibt es schon massig Text. Obwohl noch nichts bekannt ist kann man schon einige Informationen aus Der Name des Windes und Die Furcht des Weisen extrahieren. So werden die ominösen steinernen Türen an diversen Stellen erwähnt. Und auch Kvothes Handlung wird vor allem durch den Gegenwarts „Kote“ in vielerlei Hinsicht angedeutet.

Eins jedoch ist sicher: Wir freuen uns schon riesig darauf das Buch endlich lesen zu können!

Quellen

10 Dinge die Kvothe in „Tag 3“ tun muss. (englisch) – io9.com
The Doors of Stone (englisch) – Kingkiller Chronical wiki
Betreffend: Erscheinungsdatum Buch 2 – Patrick Rothfuss‘ Blog

467 Kommentare zu “The Doors of Stone

  1. Haribo143

    An sich ein guter Text, aber im letzten Abschnitt sind (zumindest aus meiner Sicht) zwei Fehler: Kvothe hat den Namen des Windes schon mehrmals gerufen, ergo hat er ihn gekernt, und ich denke mit den Prinzessinnen waren die beiden Dorfmädchen gemeint, die er von den falschen Ruh befreit hat. (Da die Geschichten, die im Buch kursieren immer mehr oder weniger von der Wahrheit abweichen)

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Stimmt, an die Dorfmädchen habe ich dabei gar nicht gedacht! Hier hast du höchstwahrscheinlich Recht.
      Bei dem Namen des Windes, denke ich schon das Kvothe ihn noch richtig lernen muss, bzw. lernen muss wie man ihn herausfindet, da er sich ja vermutlich häufig ändert. Wo er den Namen des Windes bisher genannt hat war es ja immer sein „schlafender Geist“ der ihn nennen konnte. Aber ich denke nicht, dass man diesen, eher Instinktiven Reflex, als gelernt bezeichenen könnte.

        1. C.D.C

          Wenn Kvothe den Namen des Windes wirklich erlernt ist er in der Lage den unsichtbaren Ring zu formen. Ich bin mir nicht sicher wie der Meister der Namen heißt, aber dieser sagt ihm gegen Ende des 2. dass er den Ring bald formen wird (so wie Fela den Steinring) und Kvothe fragt woher er weiß dass er den Ring nicht schon hat! Guter Typ mit den Bauernmädchen! 🙂

      1. FJ

        Also ich find es eine gelungene Zusammenfassung der Dinge die noch irgendwie aufgeklärt werden müssen.

        Mir fehlen aber jedoch die Dreimal-verschlossene-Truhe.

        Also wenn wir nicht erfahren was drin ist, bzw. das sie geöffnet wird, dann wäre das seht seltsam. Immerhin sitzt Kote in einem Kapitel (Iwo in Buch 2) langer vor der Truhe, versucht sie zu öffnen und scheitert dann. Und generell ist die Truhe ein wichtiges Symbol- immerhin liegt laut dem Prolog von DFDW ein teil der dritten Stille in dieser Kiste- Auch Bast scheint die Kiste gerne öffnen zu wollen.

        Immer wenn ich an Kvothes Veränderung zu Kote denke kommt mir diese Kiste in den Sinn… mit vielen anderen Dingen, aber ich denke, das sie geöffnet werden muss.

        ebenso was in der „schloss-losen-Kiste“ ist ( Lackless kästchen meine ich natrürlich damit).

        und natürlich wie es zu Vermischung des Fae reiches und der Menschenwelt gekommen ist, bzw. evtl auch zu einer erneuten Verschmelzung (und ob überhaupt). schließlich müssen die skrael ja irgendwie in die Menschenwelt gekommen sein. man könnte jetzt behaupten das sie nicht aus dem Fae reicht stammen, aber schließlich kennt dieses „ding“ niemand und Kote scheint schokiert zu sein, dass sie schon so weit „über den berg“ gekomen sind. evtl sind aber auch nur alle stein tore weiter geöffnet und man kann leichter hinübertreten als früher?
        das würde gegen eine vermisch/verschmelzung sprechen.

        Villt. eher die ungeklärte frage ob es zu einer vermischung kommt und wenn ja wie?

        seht ihr das auch so, also dass diese dinge auf jedenfall noch geklärt werden in buch 3 ?

        1. Jana

          Was auch auf jeden Fall geklärt werden muss ist was ist mit den Chandrian, dass er nur ihr Geheimnis gelöst hat glaube ich nicht, es muss anschließend etwas anderes mit ihnen passiert sein, schließlich kann er die Geschichte scheinbar ohne Hintergedanken erzählen, und Fakt ist ja würden die Chandrian ihre Untaten noch vollbringen könnte er die Geschichte nicht erzählen ohne immer im Hinterkopf zu haben dass er sich Bast und den Chronisten in Gefahr zu bringen, wobei ich mir natürlich vorstellen kann dass es ihm nichts ausmacht sich in Gefahr zu bringen und der Chronist scheint ihm auch egal zu sein, aber ich habe das Gefühl dass Kvothe Bast liebt wie einen Bruder und ihn würde er nicht in Gefahr bringen wollen.
          Man bedenke nur als Kvothe zu Bast gesagt hat dass er gehen soll, von daher habe ich dass Gefühl Kvothe hat ein Beschützer instikt gegenüber Bast.
          Also Fazit daraus er würde die Geschichte nicht erzählen wenn er nicht genau wüsste, dass die Chandrian nichts tun können.
          Außer er will sie damit anlocken, aber dass kann ich mir nicht vorstellen.

          1. Ami Bähm

            Ich glaube nicht, dass die chandrian nichts mehr tun können. Kvothe nennt die wahren Namen ja nur einmal, als er sie Geschichte in Ademre erzählt bekommt und an dieser Stelle reagiert der Chronist auch panisch und Kvothe erklärt, dass sie ein konstantes flüstern was ihre Namen angeht wohl hören müssen und aus einer einmaligen Nennung noch keine Informationen über den Ort, an dem sie gesagt wurden bekommen.

          2. JoJo

            Das wird in der Geschichte erklärt.
            Ich kann dir nicht genau sagen wo, aber es wird klar das die Chandrian noch operieren und Bast Angst vor ihnen hat. Kvote soll ihren Namen nicht nennen. Er erklärt daraufhin, dass man ihren Namen oder das Thema im allgemeinen wieder und wieder Besprechen muss, so wie einst sein Vater… das etwas dauerhaft Signale aussenden muss, denen sie dann folgen.
            Ich glaube die Metapher war ein Steinchen das ins Wasser fällt…

          3. Petra F.

            ich habe eine frage zu Bast. ich habe auch das gefühl, das Kvothe Bast liebt wie einen bruder. aber warum hat er sich ( Bast ) mit den beiden typen bei nacht und nebel getroffen, die als soldaten kamen und Kvothe verprügelt haben…und ihm seinen geldbeutel geklaut haben ?
            Bast ist nachts los und traf die beiden „soldaten“ am lagerfeuer. die freuten sich ihn zu sehen und fragten ihn, ob er seinen anteil holen kommt….! hat Bast Kvothe verraten, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, oder war es um Kvothe wieder zum kämpfen zu bekommen ?

        2. Leo Laubach

          Zu dem schlosslosen Kästchen, so denke ich ist anzunehmen , dass dort ein Artefakt zu den Chandrian drin ist, da die Familie der Lackless zu einer der ältesten gehört. Könnte aber auch etwas über die Amyr enthalten so sind doch beide Existenten gleich gut bewahrt.

        3. Flurio

          Ich denke, und es erscheint mir sehr wahrscheinlich, dass Kvothe es irgendwie geschafft hat, sein „Können“ der Sympathie etc. und Musik und was sonst noch dazukommt (Lethani….) in der dreimal verschlossenen Truhe weggesperrt hat.

        4. Kirivyon

          Ich bin mir ziemlich sicher das Auri Kvothe umbenennen wird. Das wird in der Musik der Stille ja quasi angekündigt. Auri meint da ja das irgendwann wenn Kvothe mal einen neuen Namen braucht sie ihre ganze Kraft dafür aufwenden wird und mit einem neuen Namen einhergehend verliert er die Fähigkeiten seines altem Namens und so auch seine Macht. Das erscheint mir sinnvoll, da den Namen ja große Bedeutung beigegeben wird. Die Namensänderung benötigt er sicher unter anderem, weil er König und oder Chandrian getötet hat oder die schuld dafür tragen muss /zugeschoben bekommt. Er entscheidet sich wohl Wirt zu werden, da sein erster Lehrer das auch machte^^

      2. Luisa

        Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, dass Kvothe ebenfalls den Namen des Steins, Wassers, Feuers, etc. erlernt. Es gibt eine Stelle (Ich weiß nicht in welchem der Bücher diese zu finden ist), welche im Wirtshaus des Kote spielt, in der jemand eine der vielen Legenden über Kvothe erzählt. In dieser Geschichte wird behauptet Kvothe trage an jeder Hand fünf Ringe: einen eisernen, einen hölzernen, einen Unsichtbaren! und so weiter. Ich denke dabei könnten es sich nur um jene Ringe handeln, welche man erhält, wenn man das Wesen der Dinge erkennt.

      3. Jana

        Also ich glaube er hat den Namen des Windes bereits gelernt, man bedenke die Stelle vom zweiten Tag, er macht die Prüfung für die Adem und muss dazu unter dem Schwertbaum hindurch hierzu versetzt er sich in die bewusstseinsebene „Das kreiselnde Blatt“ dies macht er mehrmals und er stellt fest wenn er in diesem zustand ist erkennt er den Namen des Windes also würde ich davon ausgehen dass er ihn bereits kennt.

        1. JT

          Da stimme ich Jana zu. Als Kvothe in Imre den Hof beobachtet „Das Haus des Windes“ wehen die Blätter in alle Richtungen. Und die Bewustseinsebene in die sich Kvothe begibt und dem Namen des Windes bewust wird, heißt rein zufällig „Das kreiselnde Blatt“.

          Ich meine auch, das Elodin Kvothe erklärt hat, das NUR sein Unterbewußtsein den Namen der Dinge kennen/erkennen kann, und die Kunst darin besteht, zu Lernen, WIE man diesen Zustand erreicht. Das war kurz nachdem Kvothe zum ersten Mal den Wind gerufen hat.

      4. ignotus

        Ich finde aber schon das Kvothe wenn es ihm beliebt den Namen des Windes rufen kann, da er bei den Adem gelernt hat den Zustand, so wie er es getauft hat:“ Das kreiselnde Blatt“, gelernt hat. Das hilft ihm sehr stark dabei. Und so hat er erst die Prüfung absolviert, um bei den Adem aufgenommen zu werden.

    2. Tiggerd

      Eigentlich müsste er noch mehr Namen lernen, aber wie Haribo schon schrieb ist das mit der Wahrheit so eine Sache.
      AM zweiten Tag erzählt Kvothe/Kote von dem Seminar bei Meister Elodin,Fela erlernt den Namen des Steins. Als Zeichen dafür erschafft sie einen Ring aus Stein.
      In dem Lied Text (Tag 2;Seite 39) werden 10 Ringe besungen Stein,Eisen,Bernstein,Holz,Bein,Blut,Luft,Eis,Feuer und ein nicht näher beschriebener Ring!

      1. Tenny

        Am Ende des 3. Teils (Die Furcht des Weisen Teil II) „behauptet“ er ja, dass er den Ring des Windes/Luftes bereits besitzt. Er besitzt ebenfalls einen aus Bein und Holz. Und Ich gebe dir Recht er könnte noch den von Fels erhalten. (Danke für den Interessanten Ansatz 🙂

        1. Aiden

          Was die Ringe aus Bein und Holz angeht, haben diese mit den Ringen, die man mit Magie geschaffen hat nichts gemein.
          Den Ring aus Holz bekommt Kvothe von der neuen Frau des Maers dem er das Leben gerretet hat, als ein Zeichen für den Hass, den diese den Edama Ruh entgegen bringt.
          Den Ring aus Bein/Knochen bekommt er von Stapes dafür, dass er dem Maer das Leben gerettet hat.

          1. Veelra

            Es wird aber nicht direkt gesagt, das es magische Ringe sind.

            An der ersten Hand trug er Ringe aus Stein,
            Eisen, Bernstein, Holz und Bein.

            Klingt für mich eher nach ganz gewöhnlichen Ringen.

            Außerdem hört er ein in einem Wirtshaus ein Gerücht, nachdem er angeblich einen Ring aus Bernstein besitzen würde, den er zu diesem Zeitpunkt aber nicht hat. Der Ring verleiht ihm angeblich irgendwelche besonderen Kräfte (ich glaube, angeblich kann er damit Leute kontrollieren oder so, bin mir nicht sicher und grad zu faul das Buch zu holen und nachzuschlagen xD)
            Ich meine, das Gerücht hört er in Tarbean, kurz bevor er dort wieder einmal auf Denna trifft.

            Was den Ring aus Wind anbelangt bin ich mir nicht sicher, ob er nicht einfach nur Elodin ein wenig ärgern wollte ^^
            Ich denke aber das die Ringe, die genauer beschrieben werden, also die Ringe aus Blut, Luft, Eis, Feuer und der namenlose Ring noch irgendwie interessant werden könnten.

      2. Yannik Langewitz

        Denke auch daran, dass der Ring aus Feuer scheinbar nur ganz matt scheint. Kvothe hat den Namen des Feuers bereits nach einem Seminar erkannt aber hat ihn nie ausgesprochen, denn er hat keine Affinität zu Feuer. Ich glaube dass der Ring dafür steht dass er den Namen des Feuers nur selten nutzt und mangelhaft beherrscht.

  2. Andyko

    Ich denke, es sollte sich auch lüften wie/warum/ob Kvothe seine Kräfte als Sympathetiker und Namensgelehrter verloren hat, und warum er keine Musik mehr spielt.

    In den beiden Szenen in denen er das Wirtshaus verteidigen will (einmal gegen einen vermeintlichen „Hauttänzer“, einmal gegen zwei desertierende Soldaten) versagt er.

    Während er beim ersten mal kein sympathetische Bindung zu dem Alkohol am Gegner herstellen konnte, versucht er sich gegen die zwei Soldaten mithilfe seiner bei den Adem erlernten Künsten durchzusetzen – nichts funktioniert.

    Da finde ich dann auch noch den Satz von Kvothe – „Ich habe wohl vergessen wer ich bin.“ höchst eigentümlich. Bast hat den Chronisten ja deutlich darauf hingewiesen, nicht danach zu fragen …

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Stimmt der Zeitraum bis zur Gegenwart im Wirtshaus muss auf jeden Fall aufgeklärt werden. Das “Ich habe wohl vergessen wer ich bin.” von Kvothe hat glaube ich vor allem damit zu tun, dass er so in seiner Rolle als Wirt Kote aufgegangen ist, dass er sich selbst vergessen hat.

      1. Coolkaefa

        Eine schöne Theorie mit seinem eigenen Namen…würde sehr gut in die geschichte passen.
        Worauf ich ebenfalls gespannt bin, ist ob Kvothe seine `Tante` wiedertrifft. Ich dachte herausgelesen zu haben, daß es sich bei der jungen Gräfin um die Schwester seiner Mutter handeln könnte. Ihre ältere Schwester ist mit einem Edema Ruh durchgebrannt, und Kvothe hat das Gefühl Sie zu kennen, Sie sieht zumindestens jemandem sehr ähnlich…seiner Mutter?
        Ich glaube nicht, daß er seine Adem-Kampfkünste wirklich verloren hat. Immerhin hat er das Schwert noch… Er scheint ohne nachzudenken den ersten Angriff des Soldaten mit Leichtigkeit abzuwehren. Dann erst ist dieser in der Lage den sich (absichtlich?) nicht mehr wirklich zur Wehr setzenden K. zu Boden zu schlagen..

        ..WILL WEITERLESEN… =D

        1. V-C-S

          Ich glaube sogar, dass Kvothe sich ganz bewusst nicht verteidigt. Ich glaube auch, dass er die Fähigkeiten gar nicht verloren hat. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass er ein Edema Ruh ist. Das sind die besten Schauspieler die es gibt. Er hat ein enormes Talent dafür sich für jemanden auszugeben, der er gar nicht ist. Aus irgendeinem Grund versteckt er sich als Kote. Er spielt seine Rolle so gut, dass er selbst vergisst, wer er ist. In der Situation mit den Soldaten vergisst er, dass er Kote ist und nicht Kvothe. Möglicherweise hängt das alles mit der Kiste zusammen, die er öffnen muss. Er weiss, dass er da unbedingt dran muss und dass er dafür Zeit braucht. Viel Zeit. Die Skrael muss er aufhalten, was er ja auch tut. Und einer alleine gegen fünf von den Viechern überlebt ja keiner. Wie er das gemacht hat, weiß ja auch niemand. Er hat aber ein Feuer gemacht, möglicherweise um es als Quelle zu verwenden. Dass er die getötet hat, weiss am Ende nur Bast und der Chronist. Die Dörfler bekommen davon nicht mit. Das was mit dem gegenwärtigen Kvothe passiert sind keine Geschichten, die Tatsachen werden aber gerne zu einer Geschichte, deshalb kann man diese natürlich nicht ernst nehmen, weil Sie am Ende doch nur Beobachtungen sind, die uns im Zweifel selbst in die Irre führen sollen. Wenn Kvothe davon erzählen würde, wüssten wir was vorgefallen ist, aber er erzählt es ja nicht.

          Das Wort was alles überschattet ist „Torheit“. Man ist töricht, wenn man glaubt, man wäre unbesiegbar. Deshalb steht dies auch auf dem Schwert. Mit einem Schwert gewinnt man nichts! Ich denke, er muss seinen Kampf anders gewinnen als mit kämpfen. Nur mit dem Verständnis des Wesens aller Dinge, kann er den Kampf gewinnen. Den Kampf gegen die Chandrian möglicherweise? Wer sagt, dass die Chandrian alle böse sind! Haliax vielleicht. Vielleicht hat er aber auch nur Angst vor den anderen und verwischt deshalb alle Spuren auf ihre Existenz. Genauso wie auf die Amyr. Warum sollen sie nicht gefunden werden, und warum kämpfen sie nicht gegen die Chandrian? Vielleicht fehlt ihnen etwas entscheidendes. Vielleicht wissen sie, dass sie nicht gegen die Chandrian kämpfen können. Es ist töricht zu glauben, man könnte mit einem Schwert und den Künsten der Adem die Chandrian besiegen! Oder auch nur einen Teil von Ihnen. Vielleicht wissen es die anderen Mitglieder der Chandrian auch, dass ein offener Kampf nicht bringt. Nur wer alle Wesen der Dinge erkannt hat, ist in der Lage die Chandrian und die Amyr aufzuspüren und das Dunkle zu besiegen.

          1. Faultier

            Ich denke nicht, dass er nur so tut, als könne er Sympathie und die Adem-Kampfkunst nicht mehr einsetzen. Durch den Angriff des Hauttänzers hat er ja einen guten Freund verloren. Kvothe ist zwar ein guter Schauspieler, aber er würde seine Freunde nicht für die Aufrechterhaltung einer Fassade opfern. Und ja, ich denke, dass man seine Stammgäste als seine Freunde bezeichnen kann.
            Ich gehe eher davon aus, dass er seine Kräfte verloren oder „versiegelt“ hat, so wie es hier in den Kommentaren durchaus öfter vermutet wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass er das Alar benutzt hat, sein Bewusstsein in mehrere Teile zu spalten, wie man es bei der Verwendung der Sympathie tut. Der Kote in der Bar wäre somit ein Bewusstsein, das von den anderen Bewusstseinsströmen isoliert ist und von diesen daran gehindert wird, die Kräfte einzusetzten, über die Kvothe, der Königsmörder, verfügt.

            Vielleicht hat er während des Königsmords, oder davor, etwas getan, das ihn dazu bewogen hat, Kvothe als zu gefährlich einzustufen, um weiter zu existieren, weshalb er Teilen seines Bewusstseins die Aufgabe gegeben hat, die Welt vor den Fähigkeiten Kvothes zu schützen.

            Der Kote, der als Wirt die Geschichte erzählt, ist somit nur eine Oberfläche, eine leblose Kunstfigur, die auf Ihr Ende wartet (siehe Prolog und Epilog jedes Buches). Die Stille könnte somit das schweigen seines eigenen selbst sein, das Kote bewusst isoliert.

            Auffällig ist nähmlich, dass Kotees immer wieder Sekundenbruchteile lang schafft, einige seiner alten Kräfte zu nutzen. Wenn diese kurzen Momente aufhören und seine Kraft ihn wieder verlässt, scheint er jedes mal überrascht zu sein, als würde eine fremde Macht merken, was er gerade tut, und ihn aufhalten. Die beiden angeheuerten Söldner, die ihn überfallen, sind im Dorf nicht gesehen worden und der Chronist ist in Kvothes Geheimnis eingeweiht.

            Würde Kvothe nur schauspielern, so hätte er keinen Grund gehabt, dies auch dort zu tun. Einfach die beiden umlegen, im Wald verscharren und noch einmal durch Wirtshaus fegen, damit der Dreck von den Dielen verschwindet. Wären die beiden gefunden worden, hätte jeder angenommen, sie wären auf der Straße von Banditen abgeschlachtet worden.

            Aber nein. Kote hat sich zum Kampf gestellt und nach kurzzeitiger Oberhand seinerseits hat sich das Blatt gewendet, obwohl er versucht hat, kampftechniken der Adem einzusetzen. Ich denke, dass dort ein Bewusstsein von ihm, das den Königsmörder bannen soll, eingegriffen und ihn geschwächt hat.

            Dass Kote wieder Kvothe sein will, sieht man gegen Ende des 2. Tages, als er herunterschleicht und die Ademdehnübunen beginnt. An der dreistimmigen Stille ändert es nichts.

            Das sind so meine Gedanken dazu.

            Darauf, dass etwas traumatisches passiert ist, weist ja auch Bast hin, als er dem Chronisten verbietet, über schlchte Zeiten in Kvothes Leben zu reden.

    2. andyko

      Ich habe mal eine interessante these gelesen in der behauptet wird, dass kvothe seine Kräfte gebannt hat. Am Beginn des ersten Buches wird ja kurz darauf eingegangen: „Namen haben eine große Bedeutung für den Mann“.

      Ich glaube, kvothe hat seine Kräfte selbst verbannt indem er seinen wirklichen Namen (im bezug auf namendkunde) geändert hat. „Kote“ klingt ja wie eine schwächere Form von „kvothe“. Die Namen klingen sich sehr ähnlich –> ergo bleibt kvothes grundsätzliche Mentalität erhalten, allerdings wie gesagt, in einer schwächeren Form.

      1. Justus

        Kvothe oder Kote sind Rufnamen. Der Name den Kvothe ändern müsste wäre der Name den er in Adem bekommen hat. Maedre. Ich denke eher, dass Kvothe sich von diesem Namen trennen wird. Darüber hinaus solltet ihr beachten, dass Kvothe Denna versprochen hat NICHT nach ihrem Schirmherren zu suchen und schwört dabei auf seine linke Hand -> Griffhand beim Laute spielen, wichtig für den Ketan, wichtig für die Sympathie. Wenn man weiterdenkt lassen sich einige „Geheimnisse“ relativ einfach erschließen. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen. Beispiel dafür ist die Frage nach der Herkunft von Kvothe´s Mutter. Es ist nicht zu übersehen, dass sie die Schwester von Meluan Lackless ist. Diesen Schluss kann man einfach ziehen, wenn man in Frage stellt warum Kvothe meint sie schon einmal gesehen zu haben. Darüber hinaus findet sich in dem Lied welches Arliden über Kvothe´s Mutter schrieb anhand eines Wortspieles der wahre Name der Mutter ableiten.

        1. celestial

          Was eventuell noch interessant ist, ist eine Stelle in „Der Name des Windes“: Master Kilvin sagt nach dem Brand in der Fishery „Chan Vaen edan Kote“, was übersetzt „Expect disaster every seven years“ bedeutet. Eine Bedeutung von „Kote“ ist also „Desaster“.

          1. Fynn

            Außerdem ist da ja noch das Geheinis um denna, über die ja biher keine wirkliche Info vorliegt und die ja viele geheimnisse birgt

        2. Kathrin Schmitt

          Den Gedanken hatte ich auch schon. Bedenkt auch wie entsetzt Kvothes Mutter war ale er im 1 Buch ein Lied über Lady Lackless singt und das Meluan die Rue auf den Tod hasst!

          1. JT

            Gedankenspiel: Was wäre denn, wenn Denna die uneheliche Tochter von Meluan Lackless wäre und Kvothes Mutter tatsächlich deren Schwester.

            – Das würde zum einen heißen, das Kvothe und Denna Kusin und Kusine wären.
            – Deren Zuneigung zueinander erklären, die momentan noch rein platonisch ist
            – Erklären warum Denna keinen Rückhalt Ihrer Familie erwarten kann und sich von Adligen aushalten lassen muss.

      2. Jakob

        Wenn ich mich nicht irre steht in Musik der Stille das Auri vorhat ihm mit ihrer gesamten Kraft einen neuen Namen zu geben sollte er jemals einen brauchen. Ich geh davon aus das das passiert ist.

      3. Elodin

        Als Kvothe von seiner Reise zurückkehrt fragt er Elodin was dieser von einer Person hält die ihren Namen wechselt. Er spricht von gewöhnlichen Rufnamen und meint Dennas wechselnde Namen. Elodin ist jedoch geschockt und fragt ob er das getan hat. kvothe sagt er meine eine Freundin und Elodin verdächtigt Faela, sagt aber, dass Faela nicht so dumm währe. als er erfährt ,dass Rufnamen gemeint sind ist er erleichtert

        Das beweist das es möglich ist seinen „wahren“ Namen zu ändern und dass es ( nach seiner Reaktion zu schließen) schwerwiegende Folgen hat.

        vielleicht spiegelt die Änderung von kvothe zu kote seine wahre Änderung wieder oder er hat durch Zufall oder Schicksal eine Verbindung zwischen Ruf und wahren Namen

      4. .,.

        Ich glaube das er sich den Namen „Kote“ nicht selber gegeben hat sondern Auri oder Elodin. (Hatte Auri ihm nicht angeboten ihm einen Namen zu geben wenn er einen bräuchte?)

    3. Alan

      ich vermute mal das (warscheinlich) eintragisches Ereigniss dazu führt.. evtl. der Tod Dennas, dass er diversen sachen abgeschworen hat, und keine musik mehr spielt weil es zu auffällig wäre.

    4. ThatGuyWithTheNose

      Elodin (meister der Namen) hatte ja am ende des letzten Buches eine heiden angst davor das Kvothe oder Fela ihren wahren Namen veränderten. Vielleicht hat Kvothe genau das getan und hat, weil er sich selbst verleugnet hat und daran glaubt das er ein Wirt ist, seine Kräfte verloren. Meine Theorie ist, er muss sich selbst sozusagen wieder entdecken. Und wenn sein „Schlafender Geist“ ihm seinen eigenen Namen wieder verrät, kann er zu sich selbst zurückfinden

    5. Red

      Ist es nicht vielmehr so, dass Kwothe sich selbst auferlegt hat seine Rolle als Wirt zu spielen? Bast möchte Kwothe aus dieser „Schauspielrolle“ rausreißen und zu Handlungen provozieren. So hat er meiner Meinung nach den Chronisten als auch die beiden Soldaten „beauftragt“.

  3. Ich

    Was mir in der Aufzählung noch fehlt ist Bast. Ich warte schon seit dem ersten Buch darauf, dass er endlich auftaucht. Zudem wird dieser Band wohl einen recht langen Gegenwartsteil haben, denn immerhin sind auch dort noch einige Probleme zu lösen. Z.B. „Kote“s Name und seine Todessehnsucht.

    1. Erik

      Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Gegenwart eine Extra-Reihe bekommt, da das Buch ja „The Doors of Stone – 3rd day“ heißen wird.

  4. jan

    Ich möchte nur noch einen Zusatz zu „Was wird in “The Doors of Stone” passieren?“ posten. In dem Gespräch zwischen Kvothe und dem Schmidelehrling bot er ihm ja an das Geheimnis um Prinzessin Ariel zu Lüften.

    1. Gabriele Dellmuth

      Bibi
      Hallo,

      Ich glaube, dass Kvothe sein Bewusstsein nach einem tragischen Ereignis gespalten hat; dreifach = die dreifache Stille. Er ist in seinem steinernen Herzen und er selbst muss diese steinerne Tür wieder öffnen

  5. MARTIN Martens

    Also ich glaube nicht das die oben genannten Elemente aufgeklärt werden. Wenn man den Erzählfluß der letzten Teile betrachtet könnte das doch etwas viel für einen Teil sein. Da er sich ja wieder an der Universität befindet denke ich es handelt sich um die versiegelte Tür in der Bibliothek. Könnte mir auch vorstellen das die Rivalität zu Ambrose?, bin mir des namens nicht mehr sicher, den H9hepunkt erreicht. Warum er nicht mehr der selbe ist ist ja schon recht absehbar- löst krieg und damit leid aus usw. Wird ggf. Zum Mörder bzw. Nimmt leben da könnte ich mir verwicklungen zu seinem schulrivalen aber auch zu den König vorstellen. Wäre natürlich mega wenn viel mehr geht aber ich glaube das nicht wirklich 🙁

    Wenn mann den Erz

    1. Jan

      Ich hab auch nochmal über den geheimnisvollen Mäzenen Denas nachgedacht : es wird ja erwähnt das er höchst brutal zu ihr sein soll. Auch wird ein Engel erwähnt der etwas mit dem Endkampf Kvothes zu tun hat ( ich glaube mit Bezug auf die sieben bin mir aber nicht sicher) liegt es da nicht nahe das der Mäzene Helijax ist und Dena etwas mit der Wiedererweckung seiner Geliebten zu tun hat als Menschenopfer sozusagen ( weshalb sollte sie sonst ein Lied über ihn für ihren Gönner schreiben und weshalb würde die Geschichte sonst zweimal erzählt) Ich bin mir sicher das kvothes Zukunft (dena) mit seiner Vergangenheit (dem Mord an seiner Familie ) verknüpft ist

      1. Kvothe.de Autor des Beitrags

        Das mit dem Engel hat der Chronist glaub ich gesagt im Bezug auf den Wandel des gegenwärtigen Kvothe so á la „So sieht ein Mann aus der gegen Engel gekämpft hat“.
        Dass Dennas Gönner Haliax sein könnte hab ich auch schon gedacht, vor allem da Cinder sich ja bei den Räubern auch schon quasi unter normale Leute gemischt hat, und es somit scheinbar nichts ungewöhnliches für die Chandrian ist. Jedoch glaube ich irgendwie nicht, dass es irgendwie möglich ist Lanres/Haliax Geliebte wiederzuholen, da Lanre ja schon früher alles in die Richtung versucht hat und Haliax einziges Ziel es inzwischen glaube ich ist die Menschen von dem Leid namens Leben zu „erlösen“, oder irgendwie selbst zu sterben. Aber wie gesagt ich glaub auch, dass Dennas Gönner etwas mit den Chandrian und somit Kvothes Vergangenheit zu tun haben könnte.

      2. Justus

        Ich denke, dass es eher warscheinlich ist, dass Bredon Dennas Schirmherr ist. Grund für meine Annahme ist, dass es auffällig ist, dass er immer dann aus Severen verschwindet, wenn Denna mit ihrem Schirmherren unterwegs ist.
        Darüber hinaus habe ich eine Theorie zu Bredon selbst. Ich denke er ist Cinder. Haliax selber sagt im ersten Buch, dass Cinder seine grausamen Spielchen viel zu lieb sind, als dass er damit aufhören würde -> Misshandlung Denna´s durch ihren Schirmherren. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Kvothe von dem Ctheah gesagt bekommt, dass Denna mittlerweile sogar mit dem Gehstock geschlagen wird. —> Kvothe fällt bei einem seiner ersten Treffen mit Bredon sein imposanter Gehstock auf.
        Die letzte, wenn auch etwas wacklige Stütze meiner Argumentation ist die Tatsache, dass in den höfischen Klatschgeschichten über Bredon von heidnischen Ritualen geredet wird. Kvothe tut dies aber als Märchen ab.

        1. Jan 2

          Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass einer der Chandrian der Schirmherr sein kann. Die sehen ja wie Dämonen aus und ihre Umgebung (wie z.B. Flammen) verändert sich in ihrer Gegenwart, was Denna vllt aufgefallen wäre. Ich hab mir immer vorgestellt, dass der damals gegenwärtige König der Schirmherr von Denna ist und Kothe ihn (ausversehen, aus Wut?) umbringt. Das könnte ein Grund dafür sein, dass er sein Schwert ab dem Zeitpunkt dann *Torheit* nennt. Außerdem geht die Information, dass Denna von ihrem Schirmherr geschlagen wird, von dem Faen-Wesen Cthaeh aus. Bast erzählt darauf, dass normal alle getötet werden müssten, wenn sie in Kontakt mit ihm gekommen sind, weil alles was von ihm ausgeht zum Bösen führt und er die Zukunft sehen kann. Ich vermute, dass er mit dieser Information Kvothe zum Königsmord gelinkt hat und damit der große Krieg in der Welt ausbricht.

      3. Felix

        Das mit dem Engel war in Band eins, da hieß es in etwa, dass kvothe um etwas für ihn wichtiges zu bekommen einen Teufel überlistet und einen Engel getötet hätte

        1. PsyKilla

          Die Engel sind doch die ersten Amyr die von thelu so verwandelt wurden und nur noch von einigen wenigen gesehen werden Konnten oder nicht?

    2. Alex

      Zum Stichwort Ambrose:
      Meiner Meinung nach wird auffällig oft auf seine Thronfolge angespielt und wie weit vorn seine Familie doch ist. Könnte mir gut vorstellen, dass dieses Ekelpaket auf dem Thron landet, ihn zu ermorden sollte desweiteren zunächst fast ein Vergnügen für den jungen, impulsiven Kvothe sein 😉

      1. JT

        Daran habe ich auch schon gedacht, und es wäre mir eine Genugtuung, wenn diese; Ekelbratze (entschuldigt) aus der Geschichte getilgt wird.

        Was mir in diesem Zusammenhang einfällt. Es wird gesagt, dass dort wo Kvothe den König getötet haben soll, eine Steinplatte gebrochen ist, und diese nicht zu reparieren sei.
        Ich kann mir vorstellen, dass Kvothe wieder so gereizt wurde und spontan( wie beim Wind) den Namen des Steins gefunden hat und diesmal jedoch, dieser Ausbruch tödlich geendet ist.

        Szenario:
        – Ambrose wird König
        – will aus reiner Gehässigkeit Denna heiraten und flüstern Kvothe zu das er sie nur misshandeln wird sein Lebtag lang.
        – boom Kvothe rastet aus, Denna und Ambrose sterben auf dem Marktplatz
        – Kvote bricht menthal zusammen, kann daher weder musizieren, noch sich auf sein alar konzentrieren oder fühlt sich nicht mehr in der Lage sich sonst wie zu verteidigen, da er angst hat wieder unversehens Leuten zu schaden, ohne das er es will.
        Sein Selbstvertrauen ist dahin, sein Selbstbewustsein…..das Bewustsein was ihm ermöglicht seinen Geist zu spalten z.B.

    3. Red

      Vielleicht ist Jahre später ja Ambrose der König den es zu töten gilt. Beim Eintreffen von Kwothe an der Uni war er 16?. Damals war Ambrose – meine ich – auf Platz 11 der Thronfolge. Jetzt ist Kwothe geschätzte 25 Jahre alt. Zeit genug wäre.

      Meiner Meinung nach muß auf Grund des aktuellen Alters von Kwothe noch ein längere Zeit bei den Fae kommen. Vielleicht hat er Denna ja verloren und ist zu Felurian zurückgekehrt. Dort lernt er Bast kennen und kehrt um noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen ins Menschenreich zurück.

  6. Cassy

    Ich muss gestehen ich fürchte mich fast ein bisschen vor dem dritten Teil. Rothfuss überrascht ja immer mal gerne mit spontanen, unvorhergesehenen Wendungen in seiner Geschichte und ich befürchte er wird viele viele Fragen offen lassen. Und: es wird nicht alles gut, Epilog wird der selbe sein wie in den beiden vorigen Büchern, Denna ist tot, Ende bleibt offen
    AAAAAAAHHHHHH
    der dritte Teil sollte wirklich bald rauskommen, mein Gehirn mal das nicht mehr lange mit….

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Ja du hast recht bald sollte es endlich mal erscheinen. 🙂
      Und Ehrlich gesagt will ich gar kein Happy End. Das wäre ja langweilig. 😉

      1. Erik

        Ich finde Kvothe sollte am Ende (in der Gegenwart) wieder der Held werden, der er einst war. Er sollte wieder Sympathie anwenden können, Musik machen und den Ketan richtig beherrschen. Das wäre Happy End genug.

  7. Fabi

    Worauf ich gespannt bin bzw was ich mir erhoffe :

    – Was wird aus Denna werden bzw aus der Beziehung der beiden ?

    – Waren die beiden in einer Beziehung oder verstritten sie sich wieder (Eine Beziehung mit Denna anzufangen erscheint mir als sehr schwer)

    – evtl. nochmal Infos zu Felurian z.B ob Kvothe vorhat sein Versprechen noch( ?) zu erfüllem

    – Was ist aus seinen Freunden geworden bzw wo sind sie?

    Allgemein will ich gern wissen was aus all denn Leuten geworden ist die für längere Zeit in seinem Leben eine Rolle spielten und wie er diese scheinbar alle verlor.

    1. dr.acula

      obwohl das eine ziemlich kontroverse behauptung ist, muss ich dir teilweise zustimmen aber nur unter dem aspekt, dass der titel des buches einen hinweise auf steinerne türen gibt.

      Peace out digga

  8. Tiggerd

    Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen, für die ich aber keine Garantie übernehme da es schon länger her ist das ich die Bücher gelesen habe.

    Im ersten Teil stand noch etwas wie,:“ das er einen Dämonen töten musste um zu bekommen was er will und einen Engel um es zu behalten.“ (Sinngemäß)

    Die Frau des Maer hatte eine Kiste ohne Schloss ,wo Kvothe vermutlich eine alte Schrift drauf gefunden hat. Ich glaube es ging um Knoten.
    Und auch dabei wurde eine Tür erwähnt, eine alte Sage/Legende der Familie Lockless.

    Wenn alle offenen Fragen die hier so im Raum stehen noch beantwortet werden, wird der 3 Teil entweder sehr dick oder es kommen noch einige Teile nach.

    1. Michi H

      Da Kvothe am anfang sagt, er bräuche 3 Tage um seine Geschichte zu erzählen, und die Bände jeweils mit 1. und 2. Tag benannt sind, muss alles bis zur Gegenwart im 3. Band verarbeitet werden. Jedoch kann es siche noch weiter gehen nur dass Erzählstil ein anderer wird. Da ich keine Andeutungen entdeckt habe, ob er die Chandrian gefunden oder sie sogar besiegt hat, kann es gut möglich sein, dass es nach dem erzählen seiner Geschichte in der Gegenwart weiter geht. Mich würde auch sehr die Schöpfungs-geschichte der Welt interessieren ( Sowie das Silmarillion von Tolkin).

      1. Aiden

        Es gibt die Andeutung darauf, dass die Chandrian nicht besiegt sind. Das schließe ich daraus, dass als Kvothe dem Schreiber die Namen der Sieben nennt, Bast Angst bekommt und fürchtet, dass sie ihn finden würden. Kvothe sagt dann nur, dass schon einige Jahre vergangen sind und er weit gereist ist, seitdem er die Namen das Letzte mal gehört hat. Das war, wenn ich mich richtig erinner, bei den Adem. Er durfte nachdem er die Namen gehört hat keine Fragen stellen und sie nicht wiederhohlen.

  9. Tobi281

    Also ich stelle mal folgende, zum Teil gewagte und nur spekulative Thesen zur Chronik auf:

    Zunächst glaube ich, dass Kote seine Kräfte selber verdrängt oder weggesperrt hat. Könnte er sie eventuell irgendwie in der „dreifach verschlossenen Kiste“ aufbewahren, die er vergeblich versucht zu öffnen?

    Wenn man dem Reim mit den Ringen glauben darf, so müsste Kvothe doch noch mehr Namen als nur den des Windes lernen oder?

    Ziemlich sicher bin ich mir, dass Meluan Lecklass die Tante von Kvothe ist und diese, wie auch der Maer ihren Weg zurück in die Geschichte finden werden.

    Der König der getötet wird kann auf verschiedene Personen bezogen sein. Der Maer ist eine Art König, auch Heliax erscheint mir als der König der Chandrian. Evtl. ist auch Ambrose derjenige, der getötet wird. Die traurigste Version, von der ich bislang gelesen habe, ist wohl, dass Simmon der gesuchte König ist.

    Nun die sehr gewagten Thesen, die ich aufgrund von Hinweisen in den Namen der Charaktere aufstelle. Namen spielen schließlich eine sehr große Rolle in den Bänden.

    Die Prinzessin Ariel ist Auri. Auri(el) Sie kommt eindeutig aus einer adeligen Familie aber niemand weiß etwas genaueres über sie.

    Elodin ist in Wahrheit Taborlin der Große. Sehr fantastisch aber irgendwie will der Gedanke nicht aus meinem Kopf.

    Der Mysteriöse Schirmherr von Denna ist meiner Meinung nach Breedon. Sie verschwinden zur selben Zeit und irgendetwas geheimnisvolles umgibt diesen Mann noch. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass er Denna schlägt oder quält.

    Bast ist der Sohn von Kvothe und Felurian. Lass ich mal so stehen 😀

    Denna kennt eine andere Art der Magie. Wenn man Dinge aufschreibt, werden sie wahr. Dies erwähnt sie im Eolian wo Kvothe ihr die Sympathie erklärt. Evtl. besitzt ja der Chronist diese Macht?

    Iax = Heliax

    Kote heißt Katastrophe. Und laut Meister Kilvin kommt eine Katastrophe alle 7 Jahre oder so ähnlich.

    Es gibt noch so viel was mir vermutlich noch einfallen wird, wenn ich die Bände nochmal wiederholen werde. Ich teile euch dann meine Gedanken weiter mit.

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Sehr interessante Theorien. Nur Iax kann nicht Haliax sein, da Selitos in Skarpis Geschichte denkt, dass es nur wenige unter anderem Iax mit ihm aufnehmen könnten und Lanre bzw. Haliax eigentlich nicht dazu gehört.
      Die Theorie mit Elodin und Taborlin gehört auch zu meinen Lieblingsthemen.
      Zum Thema lackless/kvothe habe ich schonmal was im Forum geschrieben.

      1. Tobi281

        Stimmt, das hatte ich übersehen. Auch kann ich nun die Theorie ausschließen, dass Bast der Sohn von Kvothe ist. Als Kote dem Chronisten Bast vorstellt erwähnt er, dass dieser 150 Jahre alt und der Sohn des Remme ist. Schade 🙂

    2. Nurax098

      Ich stimme den Aussagen im Allgemeinen durchaus zu nur ist es eher unwahrscheinlich das Elodin Taborlin der Große ist, da es mehrere Geschichten darüber gibt das er mit 14 an die Universität kam und dies noch nicht so lange her sein kann da er einst ein Seminar bei Elxa Dal besuchte. Dafür stimme ich darin überein das Auri Prinzessin Ariel ist und nicht wie manchmal behauptet wird der Mond bzw. Ein Teil des Mondes. Ich halte das für unwahrscheinlich da sie mit kvothe mehrfach ins „unterdingens“ geht. Da es für den Mond aber keine Möglichkeit gäbe dort hinzugelangen ist es recht unwahrscheinlich. Außerdem heißt Auri in einer unbekannten Sprache (die Elodin allerdings zu kennen scheint, da er beeindruckt ist das Kvothe sie zumindest intuitiv teilweise beherrscht) Sonnenschein bedeutet. Da Auri findet das der Name sehr gut zu ihr passt, wie anscheinend auch Elodin, ist es meiner Meinung nach ziemlich unwahrscheinlich das Auri ein Teil des Mondes ist.

      1. Antholk

        Möglicherweise ist Auri ihr Wahrer Name bzw. der Wahre Name der Sonnenschein.
        Da Kvothe den Namen allerdings mit dem Wachen Geist Spricht Entfaltet er Keine Große Macht oder so etwas Ähnliches

    3. Hasewaldbrand

      Kote setzt doch die Geschichte über den Chronicler tatsächlich erst in die Welt – mit dem Papierschwert, etc., also glaube ich insofern nicht, dass da etwas wahres dran ist, außerdem was Devan Lochess sowieso zu Kvothe’s Zeiten noch nicht einmal an der Universität

    4. Loki

      Ich finde auch, die vielen Ringe von Kvothe müssen irgendwie vorkommen. Nur jemand der den Namen richtig beherrscht kann ei en Ring erschaffen. Was ich besonders interessant finde ist, ich meine mich zu erinnern, dass einer aus Blut ist. Damit wäre er wohl der gefährlichste Mensch der Welt

  10. Tiggerd

    @Tobi Ich finde Deine Thesen sehr interessant und kann mir gut vorstellen das die ein oder andere zutreffen wird.

    Ich habe nochmal nachgeschlagen und die Textstelle, bezüglich des Dämons und des Engels, gefunden.
    „…Die Geschichte handelt davon, wie Kvothe ausgezogen war, um sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen.Er musste einen Dämonen überlisten, um es zu erlangen.Und als er es dann in der Hand hielt, musste er gegen eine Engel kämpfen, um es behalten zu können…!
    Quelle „Der Name des Windes“ Kapitel 6 (Seite 68)

  11. Rimorock

    Schöne Vorschläge habt ihr da abgegeben. Ist noch niemandem aufgefallen das Ambrose mit dem König verwandt ist und ich glaube 4 in der Thronfolge ist. Es ist auch irgendwo erwähnt das es einen art magischen Kampf mit dem König gegeben haben muss, denn im ersten Band steht einmal das die Steinplatten auf dem die beiden standen gesprungen sind und man sie nicht mehr zusammenfügen kann. Also ist meine Vermutung Ambrose wird König und die beiden liefern sich einen Kampf.

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Mh also das mit Ambroses Rangfolge stimmt nicht ganz. Sein Vater, nicht er selbst, steht auf Rang 12. Und vor ihm steht unter anderem Noch der Maer. Ich halte es also für relativ unwahrscheinlich, dass Ambrose König wird. War das mit den Steinplatten, nicht ein Gerücht, welches darauf bezogen wurde, dass Kvothe den „Dämonenwind“ gerufen hat?

      1. Tobi281

        Soweit ich mich entsinnen kann, sagt der eine betrunkene Gast der Kvothe erkannt hat, dass er den Ort in Imre gesehen hat, wo er den Mann getötet hat. Und in diesem Zusammenhang werden auch die nicht zu reparierenden zersprungenen Steinplatten genannt.

  12. jasso

    Um euch nochmal etwas Diskussionsstoff zu geben … ich hoffe auch darauf zu erfahren was in dem ominösen Kästchen von Meluan Lecklass ist. Mir ging schon gelegentlich durch den Kopf ob darin wohl der Name des Mondes (bzw. der Teil der eingefangen werden konnte) enthalten sein könnte.

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Wow stimmt, das klingt wirklich gut. Es würde jedoch vielleicht nur dem widersprechen, dass ein Teil des Mondes ja immer zum Fae Reich wandern muss und deshalb wahrscheinlich dort der Name irgendwo gefangen sein müsste. Außerdem macht das Kästchen doch ein Metallisches Geräuch, wenn sich der Gegenstand darin bewegt.

  13. Kvoli

    Alles sehr interessante Thesen. Ich selber grübel nicht ganz so viel darüber nach, da das die lange Wartezeit nur gefühlt um Jahre verlängert. Hab gehört in englischen ist er schon erschienen der 4 te Teil also Tag 3 stimmt das? Überall gibt es wiedersprechende Infos.

  14. Viktor

    Denna hat Kvote einmal nach der Magie gefragt und ob ihm bekannt ist, ob jemand etwas in ein Buch schreiben kann und was geschrieben wurde, wird war, oder so ähnlich?

    Vielleicht hat das etwas mit ihrem geheimnisvollen Schirmherren zu tun (vielleicht einer der Chandrian?)

    1. Qumb

      Ich glaube nicht. Soweit ich weiß war sie da gerade mit Ambrose „zusammen“. Ich glaube der wollte sie einfach nur beeindrucken, auch wenn ich zugeben muss, dass ich Rothfuss das durchaus zutrauen würde.
      Andererseits muss man auch den Machtzuwachs bedenken den die Chandrian dadurch haben würden und ich glaube die dadurch entstehende Allmacht würde dem ganzen einen erzählerischen Todesstoß geben.

      1. 42

        Zu diesem Zeitpunkt war sie nicht mehr mit Ambrose zusammen. Ich denke, dass an dieser Art der Magie irgendetwas dran ist. Vielleicht geht es dabei auch um geschriebene Namen oder ähnliches. Man muss bedenken, dass Denna ja keine Ahnung von Magie hat und ihre Frage daher wohl nur recht grob gestellt wurde.
        Ich glaube auch, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ihr Schirmherr ein Chandrian ist, warum sonst sollte die Geschichte von Lanre sonst so verzerrt verbreitet werden?

  15. Tiggerd

    Ich habe auch noch keinerlei Informationen vernommen das Tag 3 im Original erschienen ist, die Übersetzung dauert dann min. nochmal ein halbes Jahr.

    Fakt ist aber das am Tag 3 nicht alle Fragen beantwortet werden könne! Zumindest nicht wenn der Autor seinem Schreibstil treu bleibt. (Was ich sehr hoffe!)
    Oder Tag 3 wird doppelt so dick wie Tag 1 und 2 zusammen!

    1. Jan 2

      Ich denke, das es nur der dritte Erzähltag wird und darauf noch ein Buch folgt, in dem die Geschichte in der Gegenwart dann weitergeht. Von daher ist es gut möglich im Umfang von Tag 2 (2 Büchern in Deutsch) die Geschichte bis zur Gegenwart zu führen. In Kvothes Geschichte wurden ja manchmal auch Lücken gelassen, wie bei seinem Prozess vor dem eisernen Gericht, oder der Seefahrt, wo er Schiffsbruch erlitt. Wahrscheinlich werden große Spannen, wie z.B. der Ausbruch des Krieges nach irgendeiner Aktion von Kvothe (Königsmord?) nur in wenigen Erläuterungen und nicht wieder ausführlich dargelegt.

      1. Hasewaldbrand

        Ich muss ehrlich sagen, ich glaube nicht, dass Kvothes Geschichte fortgesetzt wird, eher noch, dass wir Elodins oder Skarpis Geschichte kennenlernen – Noch so ein Punkt, der mi grade auffällt: Kvothe müsste eigentlich – so wie er mit dem Chronicler über Skarpi spricht – diesen nochmal in Doors of Stone treffen (diesmal als Erwachsener)

        1. Flo

          Ich bin der Meinung, dass ich irgendwo mal gelesen habe das die Geschichte von Kvothe nach dem 3en Buch zu Ende ist.
          Mein Gedanke dazu: Die Geschichte geht in der Gegenwart weiter mit Kote.

  16. Weberknecht

    Ich denke schon, das Ambrose derjenige ist, der später als König von Kvothe getötet wird. Denn auch wenn Ambroses Vater an 12 oder 14 Stelle der Thronfolge steht (darüber wird ja auch das ein oder andere mal im Buch diskutiert) sind doch bereits zwei oder drei vor ihm stehende ums Leben gekommen. Die Einzelheiten weiss ich schon nicht mehr genau. Es wird ja auch immer nur so am Rande erwähnt. Ich glaube einer ist Betunken irgendwo herunter gestürzt. Und auch der Maer sollte umgebracht werden (was durch Kvothe ja glücklicherweise -zunächst- noch verhindert werden konnte). Auch er steht vor Ambroses Familie in der Thronfolge. Und hier weiss man auch noch nichts über die Motivation des Arkanisten bzw. dessen Auftraggeber. Ich bin da mal sehr gesopannt.
    Auch was Denna und ihre Vergangeheit angeht bzw. ihren Schirmherrn bin ich mal sehr gespannt. Sie scheint ja so eine Art „Anwerber“ zu sein, welcher junge Damen für gewisse Zwecke rekrutiert (Kvothe hatte sie ja mal verfolgt und diese Szene bei welcher Denna das junge Mädchen rettete gesehen. Anschliessend konnte man noch kurz dem Gespräch der beiden beiwohnen, wobei leider auch nicht ganz klar wurde in welchem Auftrag Denna unterwegs war).
    Die Theorie mit Kvothes Verwandschaft zu der Frau des Maer finde ich sehr interessant. Da glaube ich auch, das dieser wieder in der Geschichte auftauchen wird.
    Ich bin sehr gespannt. Auch glaube ich nicht, das es mit einem oder zwei Büchern getan ist. Dafür gibt es noch zu viel zu erzählen.

  17. Ahan

    Fast alle diesen Gedanken sind mir auch durch den Kopf gegangen! Ich habe mir auch überlegt, ob Meister Loren nicht ein Amyr sein könnte. Cteach hatte doch erwähnt, dass die Lehrer an der Universität sehr wohl wissen, was es sich mit Chandrian auf sich hat…
    Des Weiteren hat sich bei der Recherche nach Amyr rausgestellt, dass die Informationen sehr widersprüchlich sind… es nach einer gezielten Informationsvernichtung. Dies haben auch die Recherchen von Maer ergeben.
    Ich halte auch für möglich, dass Breedan ein Chandrian sein könnte.

  18. Nisha

    Heute erst bin ich auf diesen Blog gestoßen und war ganz aufgeregt, als ich den Titel und zumindest die Aussicht in den nächsten 1-2 Jahren das dritte im deutschen 4. Buch in die Finger zu bekommen 🙂 Vielen dank dafür.
    Gerne möchte ich auch ein paar Theorien mit euch teilen:

    – Als die Eltern von Kvothe durch die Chandrian getötet wurden, sagt Heliax sinngemäß: „wer beschütz euch vor den Amyr und den Singern..“. Ich denke, das ein wichtiges Element bei der Bekämpfung der Chandrian die Musik von Kvothe ist.

    – Was den Verlust von Kvothes Kräften angeht, denke ich auch, dass es mit der Namensänderung zu tun hat. Denn als (weiß nicht mehr in welchem Buch) Kvothe Elodin darauf anspricht, was es über einen Menschen aussagen könnte, der ständig seinen Namen ändert (wegen Denna), ist Elodin richtig panisch geworden und hat Kvothe entsetzt gefragt, was er angestellt habe. Das bedeutet, dass es nicht nur eine „Alias“ Umbenennung gibt, sondern eine viel tiefergreifende Variante der Namensänderung geben muss, die einen richtigen „Schaden“ anrichten kann – was eventl. den Effekt bei „Kote“ erklärt! Er hat seine arkanes und musizierende selbst aufgegeben.

    – Auri wird meiner Meinung nach im nächsten Buch eine zentralere Rolle spielen. (übrigens auch einer meiner Lieblingscharaktere im Buch…). Einmal nennt sie auch Kvothe ihren Ciridae (Amyr). Vielleicht wird oder ist Kvothe selbst einer und weiß es (noch) nicht? Ich habe mich auch gefragt, ob die Geschenke, die sie ihm gibt eine besondere Bedeutung haben könnten (mir fallen spontan nur die Kerze und der Ring ein)…

    Bei der Frage, wer der Gönner von Denna sein könnte, bin ich auch der Meinung, dass es Bredon ist. Zu den schon genannten „Indizien“ hier noch ein zwei: Denna beschreibt ihn mit einem Gehstock, Bredon hat auch einen. Denna bemerkt zu Kvothe, dass er eventuell ihrem Gönner schon mal begegnet sein könnte ohne es zu wissen, weil er ja für den Maer arbeitet.

    ach, es gibt so vieles… und ich freue mich wahnsinnig auf das nächste Buch. Eventuell gibt es vielleicht ja auch nach dem 3. Erzähltag noch ein weiteres Buch… denn Kvothe/Kote erzählt ja die Geschichte in 3 Tagen bis zu dem Zeitpunkt im Gasthaus. Doch denke ich, dass die allgemeine Geschichte um Kvothe dort noch nicht endet… Was meint ihr?

    1. Weberknecht

      Ich freue mich auch schon sehr auf die Weiterführung der Geschichte.
      Mit Kothes Namensänderung bin ich mir aber nicht so sicher. Elodin hat mal gesagt, das es sich um den „wahren Namen“ handeln muss um Macht über jemanden zu haben und nicht im den Rufnamen. Z.B. mutmaßt Elodin, das Kothe Felurians richtigen Namen (mit seinem schalfenden Geist) genannt hat, als er sie einmal zu Boden „gerungen“ hatte. Zudem hatte er einmal dem Schreiber und auch dem jungen (war es der Schmiedelehrling) seinen richtigen Namen genannt. Er ist sich also seiner noch durchaus bewusst. Vielleicht will er auch wirklich nur inkoknito bleiben, bzw. das Wissen, dass er einen Krieg ausgelöst hat, lässt es nicht zu, dass er noch länger der Kothe aus den ganzen Geschichten und Sagen ist.
      Aber es kann auch gut sein, das irgendwer seinen wahren Namen hat (z.B. Denna) und er daher seine Identität gewechselt hat. Denn ihre wahre Rolle ist bis dato auch nicht geklärt und ich hatte auch zwischendurch immer mal das Gefühl, das sich das Verhältnis der beiden noch grundlegend ändern wird.
      Die Theorie, das Elodin ein Amyr ist gefällt mit auch. Meister Kilvin wäre auch ein Kandidat.
      Und da wäre auch noch das Geheimnis um Auri. Ob all die Geschenke wirklich eine Bedeutung haben, denke ich fast nicht. Aber die Geschichte um sie wird auch noch sehr interessant. Denn man weiss eigentlich noch gar nichts über sie. Und auch Elodins Rolle dabei ist mir noch nicht ganz klar. Er kennt sich scheinbar ebenfalls schon etwas länger und hat noch nicht alles erzählt, was er weiß.

  19. NeX

    Hi Leute!

    Netter Blog. Hat sich jemand schon mal Gedanken über die “3-Stimmige-Stille“ gemacht? So, wie ich das herausgehört habe ist seine Stille ein zentrales Problem seiner aktuellen “Schwäche“ bzw. Machtlosigkeit. Selbst der Chronist ist in einer Szene von Kvothe’s “Stille“ ergriffen. Bast ist ja gerade zu panisch ob seiner Stille.

    Wieso schließt ihr aus, dass Bast wegen des Alters nicht sein Sohn ist (ich glaube nicht wirklich, dass er sein Sohn ist, denn es passt einfach nicht zur Geschichte). In Reich der Fae läuft die Zeit anders! Als er bei Felurian war ist eine längere Zeit verstrichen (Monate, Jahre?) ohne das er äußerlich gealtert ist. Er hatte lediglich einen Bart nach seiner Rückkehr und hatte sich dort mehrmals rasiert. Er betont selbst, dass er viel älter ist, als er aussieht. Wer weiß wie viele Jahre er noch in Reich der Fae verbringen wird, mit oder ohne Bast. Das hat wiederum keine zeitliche Auswirkung auf die Menschenwelt.

    Außerdem erwähnt er, dass Denna der zentrale Angelpunkt der Geschichte ist und ohne sie alles nie dazu gekommen wäre, wie es kommen sollte, dass er schließlich Kote, der Schankwirt wurde.

    Was haltet ihr von der These, dass Auri, seine kleine Mondfee, auch wirklich der Mond ist? Und hinter der steinernen Tür mit den vier Kupferplatten, mit vier löchern in der Mitte, sich Iax befindet? Schließlich ist Auri nur nachts da. Und das Iax einen Teil ihres Namens hat bindet sie an diese Universität bzw. diese Gegend.

    Das die Chendrian besiegt wurden ist nicht möglich, da Bast fast einen Herzkasper bekommt, als er ihre, wahrscheinlich, richtigen Namen während der Zeit in Ademre erfährt und dem Chronisten laut erzählt. Jedoch deutet viel darauf, dass Breedon (wie das Breedon-Bier) einer der sieben ist und dazu Denna’s (süchtig machend wie das Denna-Harz) heimlicher Gönner. Aber definitiv nicht Haliax, denn Haliax ist wahrscheinlich der einzige, der sich nicht maskieren kann, aufgrund Selitos Fluch und ständig von Schatten umgeben ist. Es kann kein Zufall sein, das Denna’s Gönner einen Auftritt in Treabon organisiert und die sieben zuschlagen. Außerdem versucht er mit dem gefakten Lied von Denna die Geschichte der sieben zu verdrehen.

    Das Baron “Jackass“ an der Vergiftung des Maer beteiligt ist, liegt daran, dass sein Hofarkanist einige Zeit zuvor zu Gast beim Baron war und wahrscheinlich ordentlich geschmiert wurde. Und wieso sollte Ambrose der König sein, der ermordet wird. Viel mehr deutet darauf hin, dass es sein Vater ist der ermordet wird, wenn er so ambitioniert seine Reihenfolge verändert. Das Mädchen, welches Denna “rettet“ könnte auch die durchgebrannte Tochter des Barons, also Ambrose’s Schwester, sein. Der neue Bußfertige König ist wohl eher Ambrose, sonst hätte Kvothe nicht so eine große Abneigung gegen ihn.

    Bei Kvothe’s Kampf gegen die beiden Soldaten im Schankraum erinnert er sich wohl eher daran, dass er die Rolle des Kote beinahe vergessen hätte und lässt sich verprügeln.

    Was haltet ihr von meinen Theorien?

    MfG

    NeX

    1. Nisha

      NeX – war ganz aufgeregt, als ich deinen Eintrag gelesen habe – den Teil mit Auri 🙂 Ich glaube, du hast recht, dass Sie der Mond sein könnte. Hespa erzählt doch die Geschichte von dem Jungen, der sich auf den Weg machte, den Mond einzufangen…. Er hat ja ihren Namen, den Teil ihres Namens, den sie ihm verraten hat, eingesperrt in einer kleinen Box. Das würde auch erklären, warum Auri niemals ihren Namen gegenüber Kvothe erwähnt hat… und wie es manche auch schon erwähnt haben, ist sie nur draußen auf dem Dach, wenn der Mond scheint. Sie oder Kvothe erzählen in der Geschichte glaube ich auch, dass sie die mondlosen Nächte fürchtet. Würde auch passen! …
      Je mehr ich euere Theorien lese, desto mehr kribbelt es in mir mit Vorfreude auf das neue Buch!

    2. Andre

      Aber Kvothe hat ihr den Namen Auri gegeben, weil das sonnig bedeuten solle in einer Sprache an der er sich nicht mehr erinnert. Ich denke Elodin weiß ganz genau welche Sprache das ist, denn daraufhin hat er Kvothe einen Platz in seinem Namenskundeseminar angeboten.

  20. Ewan

    Moin!
    Sehr sehr cooles Forum und tolle Thesen!
    Ich denen auch, dass Kvothe seinen „wahren“ Namen in die Truhe eingesperrt hat, mitsamt seiner Namensringe, also seiner Vergangenheit…
    Und er muss seinen Namen wiederfinden, bzw. sich selbst wieder akzeptieren. Sehr wahrscheinlich ist noch viel in seinem Leben schief gegangen. Sagt er am Ende bon Tag 2 ja auch zum Chronisten mehr oder weniger. Dass er seinen Rufnamen auch geändert hat liegt daran, dass er auch für die „Dummen“ nicht identifizierbar ist.
    Also wird er sich selbst wiederfinden? Do alt ist er ja nicht im Jetzt des Buches.

    Aber andererseits kann Kvothe uns als Kote seine verlorene Kraft nur vorspielen und er spielt dann vielen was vor. So, wie ich Rothfuss einschätze kann das sehr gut sein. Er ist der einzige Wissende. Ein kleiner Scherz? Ich würde mich so abfeiern.
    Hoffentlich bleibt er seinem Stil treu und schreibt weiter so ausführlich, fesselnd und atemberaubend!

    Mir geht nicht aus dem Kopf, dass Elodin selbst auch schon im Reich der Fae war und deswegen so „gaga“ ist 😀

    Auri ist auch noch so ein Geheimnis.

    Ich freue mich schon auf Tag 3. Und ich werde es sofort kaufen und werde nicht abwarten können, bis die Übersetzung da ist.
    LG Ewan

  21. Tiggerd

    Nisha hat mich da noch auf eine Idee gebracht!
    Bei den Adem bekommt Kvothe die Geschichte der Chandria und die Name erzählt, mit der Warnung erst darüber zu sprechen wenn er 1000 Nächte geschlafen und 1000 Meilen gegangen ist.

    Jetzt zu meiner Theorie.
    Die Ruh kennen jede Geschichte und in jeder Geschichte steckt Wahrheit, ich könnte mir daher vorstellen das die Amyr sich bei Ihrer Zerschlagung den Ruh angeschlossen haben oder die Ruh aus den Amyr hervor gingen.
    Die Chandria habe lange gebraucht um Kvothes Truppe zu finden da sie Reisten. (Ich meine mich erinnern zu können das sowas erwähnt wurde)
    Reisendes Wissen ist schwere zu finden und zu vernichten wie Bücher in einer Bibliothek.
    Das könnte auch ein wenig die Warnung von Heliax über die Sänger erklären.

    Aber die einzige und wirkliche Wahrheit werden wir erst am Ende der Trilogie wissen!

    Vielleicht geht es auch ganz anders aus, vielleicht wacht am Ende der kleine Kvothe im Wagen seiner Eltern auf und hat nur Geträumt! (worest end ever!)

    1. Jan 2

      Kann mir nicht vorstellen, dass die Amyr zu den Ruh geworden sind, oder sich ihnen angeschlossen haben. Die Ruh wurden oft gejagt und abgeschlachtet wie Tiere. Wären es Amyr gewesen, hätten diese sich ja zu verteidigen gewusst. Außerdem wird zuerst die Truppe von Kvothes Familie von den Chandrian abgeschlachtet und kurz darauf kommen die Amyr als selbststehende Gruppe. Die Gefahr die eher von den Sängern ausgeht ist, dass sie die wahren Namen der Chandrian in der Welt verbreiten und sie deswegen gejagt werden. Deswegen glaub ich auch nicht, dass (wie einige Einträge weiter oben) Kvothe seine Musik gegen die Chandrian irgendwann einsetzen wird.

      1. Jan

        Außerdem passt die Erkennungsgeschichte der Ruh nicht dazu in dieser werden sie ja eindeutig von den Amyr getrennt (Ihr wisst schon die verlange nach Wasser Geschichte) und vergessen wir nicht das Felurian kvothe sagt es gäbe keine menschlichen amyr (es ist natürlich möglich das sich eine solche menschliche Organisation gebildet hat auch mit den Schreckenstaten der Amyr am Ende)

  22. Justus

    Hey Leute,
    ich bin grade auf diese Seite gestoßen nachdem ich lange einen Ort gesucht habe an dem ich meine Theorien zur Schau stellen kann Ihr müsst wissen, dass ich beide Bücher mindestens 10x gelesen habe und das Hörspiel beider Bücher auch mehrmals angehört habe. Darüber hinaus habe ich viel Zeit damit verbracht selber über die „Geheimnisse“ nachzudenken und meine hinter einige von ihnen gekommen zu sein. Meine Erklärungen klingen für mich zumindest sehr logisch.

    1. Dennas Schirmherr:
    Ich denke, dass es eher warscheinlich ist, dass Bredon Dennas Schirmherr ist. Grund für meine Annahme ist, dass es auffällig ist, dass er immer dann aus Severen verschwindet, wenn Denna mit ihrem Schirmherren unterwegs ist.
    Darüber hinaus habe ich eine Theorie zu Bredon selbst. Ich denke er ist Cinder. Haliax selber sagt im ersten Buch, dass Cinder seine grausamen Spielchen viel zu lieb sind, als dass er damit aufhören würde -> Misshandlung Denna´s durch ihren Schirmherren. Darüber hinaus ist zu beachten, dass Kvothe von dem Ctheah gesagt bekommt, dass Denna mittlerweile sogar mit dem Gehstock geschlagen wird. —> Kvothe fällt bei einem seiner ersten Treffen mit Bredon sein imposanter Gehstock auf.
    Die letzte, wenn auch etwas wacklige Stütze meiner Argumentation ist die Tatsache, dass in den höfischen Klatschgeschichten über Bredon von heidnischen Ritualen geredet wird. Kvothe tut dies aber als Märchen ab.

    2. Kvothes Mutter
    Es ist nicht zu übersehen, dass sie die Schwester von Meluan Lackless ist. Diesen Schluss kann man einfach ziehen, wenn man in Frage stellt warum Kvothe meint sie schon einmal gesehen zu haben. Darüber hinaus findet sich in dem Lied welches Arliden über Kvothe´s Mutter schrieb anhand eines Wortspieles der wahre Name der Mutter ableiten.

    “ Not tally a lot less : Netalia Lackless „

    3. Die Truhe der Familie Lackless

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Erbstück die Truhe ist in die Iax das Stück vom Mond gesperrt hat. Was dafür sprechen würde ist unzweifelhaft das hohe Alter der Truhe. Darüber hinaus stellt Kvothe in dem Gespräch mit dem Maer und Meluan die Vermutung auf, dass das was in der Truhe ist nicht zerstört werden konnte und es sehr kostbar ist . Ich denke, dass in dem letzten Buch der Trilogie der ilyische Geschichtenknoten auf der Truhe entgültig Klarheit in diese Angelegenheit bringen wird.

    3. Geheime Tür in der Uni-Bib

    Ich denke, dass Iax hinter die Tür verbannt wurde. Es gibt eine Stelle im Buch in der dieser Umstand wörtlich belegt ist. Allerdings ist nur von einer steinernen Tür die Rede. Also ist der Bezug auf die steinerne Tür mit den Kupferplatten nicht zwingend.

    4. Auri

    Sie ist zweifelsohne eine Person, die in allen Belangen sehr vornehm auftritt. Dies lässt sich relativ leicht dadurch belegen, dass Kvothe beim gemeinsamen Essen mit Auri immer wieder daran denken muss, dass Auri immer so vornehm und vorsichtig essen würde als wäre sie bei einem König zu Gast. Dies würde für eine adlige Abstammung sprechen. Da im ersten Buch schon von einer zu rettenden Prinzessin die Rede ist, habe ich den starken Verdacht, dass es sich bei Prinzessin Ariel um Auri handelt.

    Ich habe noch ein paar mehr Theorien zu der Geschichte rund um Kvothe, doch sind sie noch gewagter als die, die ich hier aufgelistet habe. Ich hoffe ich konnte euch zu dem ein oder anderen Denkanstoß verhelfen und hoffe, dass ihr auch zu logisch klingenden Denkergebnissen kommt.

    Und auch wenn jede hier aufgestellte falsch sein sollte, denkt daran: “ Tuan volgen oketh ama“ – Steck dir deswegen keinen Löffel ins Auge

    MfG !

    1. Nurax098

      Ich stimme da überall absolut zu aber in der Kiste befindet sich ein metallener Gegenstand was gegen den Mond spricht.

      1. Mortimer Folchert

        Warum? Weißt du etwa wie sich Mondgestein in einer alten hölzernen Kiste anhört? Außerdem sind ja zum bsp. Meteoriten auch aus verschiedenen Metallen bestehend. Und wer sagt, dass der Mond in dieser „magischen“ Geschichte dieselben Eigenschaften hat wie unser „realer, irdischer“ Mond. Andere Planeten haben auch Monde. Die z.B. aus flüssigem Methan bestehen. Sind sie deshalb kein Mond mehr, nur weil sie anders sind als unser irdischer?
        Ich denke nicht :3
        Es könnte also durchaus sein, dass diese Schachtel das Stück enthält :3
        Liebe Grüße

          1. miauzgenau

            Das Buch basiert aber auf Wissen aus bspw. dem Bereich der Chemie.

            Ich denke auch, dass das Kästchen das Kästchen aus der Geschichte von Hespe ist und sich darin ein Teil des Mondes befindet. Und es wäre gut, wenn diese nicht geöffnet werden würde, da sich die gesamte Welt dann sicherlich verändern würde.

    2. Mortimer Folchert

      Breedon kann nicht Cinder sein. Punkt.
      Da Kvothe ihn sonst als diesen erkannt hätte.
      (Er erkennt Cinder doch später als den Anführer im Banditenlager. Wäre Cinder Breedon, hätte Kvothe bei dem Anführer doch wohl zuerst an Breedon gedacht, der ihm „frischer“ im Gedächtniss sitzt.)
      Grüße

  23. Andre

    Es sollte ergänzt werden, dass Kvothe seinen wahren Namenändert und nicht nur Kote heißt, die Veränderung des wahren Namens geht mit dem Verlust der Fähigkeiten einher. Elodin war geschockt als Kvothe Fragte was er von jemanden halte, der ständig seinen Namen ändert, die Szene war wohl ein kleiner Ausblick

  24. Daniel

    1.Ich bin mir auch sehr sicher, dass sich in der Truhe der andere Teil des Mondes befindet und Kvothe diese Truhe leider öffnet. Dazu meine ich mich zu erinnern, dass in einer Passage erzählt wird, dass Kvothe von Auri den Schlüssel zum Mond?! erhält. Ebenso erzählt Felurian eine Geschichte nach der es noch Hoffnung gab bevor Iax den einen Teil des Mondes eingesperrt und somit die Feen und Menschenwelt voneinander getrennt hat. Ohne zu wissen was passiert wird Kvothe die Truhe öffnen und die Welten wieder vereinen. Daraufhin leben Fae-Wesen in einer Welt mit den Menschen und die Bösen unter ihnen verbreiten Angst und Schrecken unter den Menschen. Daraufhin weisen zum einen dass auftauchen der Skrell, als auch der Hautwandler hin. Ob Kvothe auch noch Iax befreut und was das bedeutet kann ich mir noch nicht zusammen reimen.

    2. Ich denke das Bredon Dennas Schirmherr ist, allerdings bin ich mir nicht sicher ob dieser wirklich zu den Chendrian gehört, oder nur mit ihnen zusammenarbeitet. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass er aus dem reich der Fae kommt, da er das eine Spiel( mir fällt gerade nicht mehr ein wie es heißt) beherrscht und Kvothe viel besser wird als er von Felurian zurückkehrt. Daher leite ich daraus ein Zusammenhang ab.

  25. jannic

    Ich finde eure Vorschläge und Ideen echt super

    Hatt schon mal jemand von euch daran gedacht das Ben Kvothes erster Lehrer eventuell nocheinmal vorkommt oder das in der Kiste die Kvothe hat und die Melurian Lackless hat zwei zusammen gehörende Dinge drin sind oder das es ein und die selbe Kiste ist

    #Mich würde es freuen wenn noch mehr als ein Buch kommt

    Mfg

    Jannic, eure Meinung würde mich interessieren

  26. Oskar

    Ich denke es sollte ebenfalls gelüftet werden warum die Universität eine su große Klapsmühle hat ich denke , dass es mit seinem rauswurf zutun haben wird und dass er desshalb keine sympathier mehr üben kann …
    ähnlich wie elodin der dadurch ein bisschen verrückt geworden ist…

    1. Auriii

      naja das erklärt elodin doch als er kvote die anstalt zeigt.. das ist weil die leute da eben nicht nur mathe oder sprachen erlernen sondern weil deren verstand auf andere weise geschult wird. Wie zum beispiel wenn man namenskunde studiert

  27. Oskar

    ausserdem scheint es meiner Meinung nach offensichtlich, dass ambrose sowohl der gemordete König ist als auch der schirmherr von denna, deswegen ermordet er ihn auch weil er sie oftmals geschlagen und schlecht behandelt hat.

    Simmon hat mein ich einmal erwähnt, dass er in einem gar nicht so schlechtem rang zum Thron steht

    1. Jan 2

      Dass Ambrose der König wird, wurde oben schon mehrmals als sehr unwahrscheinlich eingestuft, weil auch sogar sein Vater erst an der 12. Stelle der Rangfolge steht. Da müsste er massenhaft Morde begehen, bis es soweit kommt (find ich unreal). Außerdem meint Denna wahrscheinlich nicht den richtigen Namen von ihrem Schirmherr zu kennen. Das wäre ne lausige Lüge, wenn es sich nur um Ambrose handeln würde, mit dem sie zwischendurch ja ihre *kleine Liebschaft* hatte und er ihr den Ring nicht mehr geben wollte. Damit wars zwischen den beiden zu ende. Er ist, glaub ich, niemals der Schirmherr, der immer wieder abtaucht.

  28. Isabel

    Was mir kopfzerbrechen bereitet sind die Passagen aus -Die Furcht des Weisen 1, Kapitel 92 „Taborlin der Große“, S. 859-
    „Ich wachte auf. Mir war warm und meine Kleider waren trocken. Dunkelheit umfing mich.
    Ich hörte eine vertraute Stimme etwas fragen.
    Darauf Marten: „Er war es, er hat es ganz allein geschfft.“
    Wieder ein Frage.
    „Ich werde nie davon sprechen, Denan, ich schwöre zu Gott, dass ich es nicht tun werde. Ich will auch nicht daran denken. Frag ihn doch selber, wenn du willst.“ […]
    „Lass gut sein, Denan. Er hat sie einen nach dem anderen getötet. […]
    Wie Taborlin der Große, dachte ich. Und schlief lächelnd ein.“

    Hier wird der Name „Denan“ erwähnt. Als ich die Zeilen las dachte ich an „Denna“ und -was zum Teufel macht die jetzt plötzlich im Eld?-
    Warum ich annehme das es sich um „Denna“ handelt? Der Söldner, der mit Hespe da ist heißt „Dedan“ und ich glaube nicht, dass es sich um einen Tippfehler handelt.
    Desweiteren wandelt „Denna“ ihrerseits auf den Spuren der Chandrian und scheint von denen manipuliert zu werden. (Bredon-Schirmherr-Theorie + verdrehtes Lied von Lanre) Also ist es durchaus möglich, dass sie sich in der Nähe von Cinder aufhält.
    Aber warum ist sie hier?
    i.ü. erwähnt Denna, das ihr Schirmherr nichts von Kvothe weiß…

    Ich denke, dass diese Stelle einen weiteren Ausblick gibt. Die Frage ist, auf was?
    Das Rätselgedicht aus -Die Furcht des Weisen 2, Kapitel 108 „Schnell“, S. 125-
    Als Kvothe aus dem Reich der Fae zurück ist.

    „Sieben Dinge, die verbieten
    Durch die Lackless-Tür zu treten:
    Eins ein Ring, der Ungetragen,
    Eins ein Wort, verwehrt zu sagen,
    Eines eine Zeit, die recht,
    Eins eine Kerze ohne Licht,
    Eins ein Sohn, der bringt das Blut,
    Eins ein Riegel vor der Flut,
    Eins ein Ding, das fest verwahrt,
    Dann kommt, was mit Schlaf sich paart.“

    Sieben – könnte auf die Chandrian hinweisen…
    Der Sohn der das Blut bringt… hab ich die Vermutung, das es Kvothe ist, da er vermutlich der Neffe von Lady Lackless ist.
    Ein Riegel vor der Flut… aktuell scheint die Welt vom Bösen überschwemmt zu werden.
    Ein Ding das fest verwahrt… scheint auf die Truhe oder den Inhalt anzuspielen
    Dann kommt, was mit Schlaf sich paart… Täume? oder eher Schatten? Schatten = Haliax?

    Mir kommt die Stelle mit dem Rätselgedicht mühsam reingefügt vor, ähnlich wie die Stelle mit dem Bruch zwischen Kvothe und Denna in Severen.

    Welche Theorien habt ihr zu diesen Stellen?

    Im Allgemeinen finde ich seinen Schreibstil mit denen er ergreifende Bilder im Kopf erzeugt sehr angenehm und den Blick in diese neue Fantasy-Welt wahnsinnig spannend. Sein Humor ist ansteckend und bringt mich zum lachen, egal ob ich gerade in der U-Bahn sitze oder für mich zu Hause bin. Es ist schön so tief in diese Welt abtauchen zu können.
    Auch die Verflechtung einer gemischten Zeichensprache der Adem fand ich sehr gelungen. -aufrichtiger Respekt-

    Auch wenn ich hier ebenfalls auf Kohlen dem nächsten Buch entgegenfieber, hoffe ich doch, das nichts wegen des Schreibdrucks übereilt wurde und die Qualität der Geschichte weitergeführt wird.

    Isabel

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Das mit Denan statt Dedan habe ich bisher immer überlesen. Ich habe mal im Englischen Orginal geschaut, dort steht einfach nur „Den“. Das würde zwar auch zu Denna passen, jedoch halte ich die Theorie für etwas zu weit hergeholt. Wie sollte Denna Sie finden? Woher sollte Marten sie kennen? Das passt finde ich nicht wirklich.

      Das es sich bei dem Sohn im Gedicht um Kvothe handelt glaube ich auch. Der Ungetragene Ring könnte der Hölzerne sein, den Kvothe von Lady Lackless bekommen hat.
      Was mit Schlaf sich paart, könnte auch der Mond sein, da ich glaube, dass das Ganze irgendwas mit Jax und den steinernen Türen zu tun hat. Aber Träume & Schatten sind auch gute Theorien, wobei Haliax als Schlafloser, wohl eher nicht das ist was“ mit Schlaaf sich paart“.

      Mit dem Humor sehe ichs genauso wie du. Der ist einfach großartig. 🙂

      Ich glaube außerdem, Rothfuss kommt mit dem Druck ganz gut klar. Passend dazu was er über Rezensionen, zum noch nicht erschienenen Buch geschrieben hat: goodreads.com. Auch wieder Mal mit genialem Humor.:D

      1. Isabel

        Genau, wie sollte Denna sie finden?… sie läuft Kvothe ja auch ständig über den Weg 😉 was auch sehr seltsam ist…
        Woher Marten? Hat sie etwas mit dem Maer zu schaffen?
        Und ja ich weiß, dass es an dieser Stelle sehr abwegig ist, aber entweder ist es ein Übersetzungsfehler oder ein Hinweis… mehr dazu evtl. im nächsten Band ^^

        Ich hab bei dem ungetragenen Ring eher die Vermutung, dass es sich um einen Ring handelt, den man garnicht tragen kann. Da find ich den Holzring fast zu offensichtlich.

        Es werden so viele Dinge irgendwo angeschnitte, dass man, ähnlich wie bei Feuer & Eis, bücherweise ausholen kann und die Geschichte so oder so verlaufen kann…

        Ich freu mich wenn die Geschichte ein rundes Ende bekommt 🙂 , auch wenn es negativ ausgehen sollte. Was ich für Kvothe nicht hoffe, da man doch sehr mit ihm mitfühlt und mitleidet. Schlimm genug zum jetztigen Zeitpunkt zu wissen, dass er die, die er liebt nicht bekommt. Aber vielleicht wird es ja eine Lanre 2.0 Version und er findet ihren Namen und erweckt sie von den Toten 😛

        1. Jan 2

          Ich habe meine Theorie oben schonmal als Antwort geschrieben, aber will es hier nochmal neu fragen: Was haltet ihr davon, wenn der Schirmherr von Denna *der König* (welcher auch immer umgebracht wird) ist? Das könnte nämlich erklären, warum Kvothe den Mord begeht (geleitet von dem Fae-Wesen Cthaeh, von welchen Chaos ausgeht und welches durch seine Worte die Zukunft beeinflussen kann. Immerhin erfährt Kvothe von ihm die erzürnende Info, dass der Schirmherr Denna misshandelt.)

          Außerdem wollte ich fragen, ob es irgendwelche Zeichen für eine Verfilmung der Königsmörderchronik gibt. So ein Film würde zwar entweder eine Überlänge (oder extrem viele Teile) haben, oder den hohen Ansprüchen der meisten Fans nicht genügen. Aber egal wie es aussehen würde, fänd ich eine Verfilmung verdammt gut.

          1. Kvothe.de Autor des Beitrags

            Die Theorie Dennas Schirmherr= Der König ist echt gut! Und passt vorallem dazu, dass der Cthaeh an allem Schuld ist. Klingt für mich wirklich sehr schlüssig. Gute These!
            Zur Verfilmung: Ja, immoment ist eine Fernsehserie in Planung. Schau mal hier.

          2. Jan 2

            Danke, an eine Serie habe ich noch gar nicht gedacht, aber das erscheint mir echt als erheblich angemessener und auch cooler 🙂 Man wie ich mich freu irgendwann jede Woche die Königmörderchronik vom Sofa aus über mehrere Monate ansehen zu dürfen. Geilo sag ich nur^^

          3. Tiil

            Wenn Dennas Schirmherr ein König ist, könnte er evtl. auch der „König“ der Chandrian sein (wenn sie einen haben), da sie ja auch anscheinend in Verbindung zu ihnen steht.

    2. Nurax098

      Würde dazu noch gerne sagen das auch ich die Theorie mit Denan = Denna für unwahrscheinlich erachte, da sie zwar off ihren Namen ändert ich aber noch nicht erlebt habe das sie Männernamen annimmt 🙂 . Außerdem denke ich das Tempi ihm auf den langen Reisen davon berichtet hätte wenn er von einer unbekannten Frau besucht worden wäre. Ich denke es könnte durchaus möglich sein das diese Stelle noch große Bedeutung hat, da immerhin Cinder in der Nähe war. Es könnte allerdings auch einfach nur eine Art durch Verletzung verursachter Sprachfehler sein oder Kvothe hat es in seinem halb bewusstlosen Zustand nicht richtig mitbekommen.

    3. Terramesa

      Im Hörbuch ist die fragliche Stelle “Ich werde nie davon sprechen, Denan, ich schwöre zu Gott…“ eindeutig, nämlich an Dedan gewandt: “Ich werde nie davon sprechen, Dedan, ich schwöre zu Gott…“ LG

  29. Baroenchen

    Bei der Sache mit den Räubern übersieht man ein gerne etwas. Was für ein Interesse haben die Chandrian daran? Ich glaube nicht, dass sie das Geld brauchen oder einfach so aus Spaß Leute überfallen (dies könnte zwar zu Cinder passen nicht aber wirklich gut in die Geschichte).

    Ich glaube vielmehr es ging darum, dass der Maer für den König nun noch einmal die Steuern eintreiben musste.
    Zusammen mit den Giftanschlag auf auf den Maer ergibt sich hier ein interessantes Bild. Auch, dass immer mal wieder angedeutet wird es würden Leute sterben die dem Thron nahe stehen fügt sich hier ein.
    Ich vermute die Chandrin destabilisieren das Königreich. Da es am Ende Krieg gibt wohl auch mit Erfolg.

    Bredon als Dennas Schirmherren halte ich für fast sicher. Ich bin mir aber nicht wirklich sicher ob so ist wie es auf den ersten Blick scheint.
    Denna sagt an ein oder zwei Stellen es geht ihr auch darum, dass er Dinge wisse die sie wissen muss. Sie geht ja auch alleine oder mit ihm zusammen auf Nachforschungen.
    Denna hat auf jeden Fall eine Vergangenheit die auch mit den Amyr und den Chandrian zu tun hat. Auch der Grund aus dem sie die Knotenschrift beherrscht wird noch mal wichtig werden.

    Ich finde es auch auffällig wie wenig wir über Bredon insgesamt wissen. Welchen Rang hat er? wo steht er in der Thronfolge? Da dies bislang noch nicht geklärt ist kann man wohl davon ausgehen, dass die Antwort auf die Fragen wichtig ist und eine Überraschung birkt.
    Ich glaube aber nicht, dass er ein Chandrin ist. Welcher sollte er sein? Die einzigen, die sich von den Zeichen her verbergen kann ist Ferule/Cinder (schwarze Augen) oder Dalcenti („stumm und grau und ernst“) die anderen würde man gleich erkennen.
    Es kann aber gut sein, dass er mit ihnen zusammen arbeitet, insbesondere wenn die Chandrian wirklich an der Destabilisierung des Reichs arbeiten. Wenn ich auf einen König wetten würde den Kvothe umbringt; ich würde auf Bredon setzen.

    Bei Auri bin ich mir fast sicher, dass sie eine Fae ist. Sie fürchtet „die mondlose Nacht“ und weiß über die Ciridae bescheid. Kvothe nennt sie auch für sich „kleine Mond-Fee“, ob sie auch der Mond ist möchte ich mal bezweifeln könnte aber sein.

    Ein Hauptbestandteil der 3. Tages wird es wohl sein die vielen Geschichten aus der Vergangenheit zusammen zu bringen.
    Tehlus Kampf gegen die Dämonen (Encanis Beschreibung klingt sehr nach Haliax)
    bzw die Ganze Geschichte wirkt wie eine Auswirkung des Kries mit Iax auf die Welt der Sterblichen.
    Die Geschichte der 7, die ja eigentlich 9 sein sollten Selitos hat abgelehnt aber von den 8 Städten sind nur 7 abgebrannt. Wer war der andere der nicht Haliax gefolgt ist und welche Stadt war es? Gibt es sie noch? im Reich der Fae?
    Iax und der Mond
    usw..

  30. Mats

    Dass Ambrose der Schirmherr von Denna sein soll halte ich ebenfalls für schwachsinn,
    Ich denke wie die meisten hier, dass Bredon ihr Schirmherr ist.
    Zu den obengenannten Indizien möchte ich noch hinzufügen, dass Denna ihn als äußert leichtfüßig beschreibt und Bredon einmal erwähnt, er nehme Tanzstunden

    Dass Auri der Mond ist, oder zumindest eine zentrale Rolle spielt was den Mond angeht denjke ich ebenfalls.
    Kvothe denkt z.B. Dass auri sonnig bedeutet kann sich aber an die Sprache nich mehr erinnern ich denke viel eher, dass es Mond bedeutet und er zwei so nahe liegende Begriffe miteinander verwechselt hat.

    Des weiteren glaube ich, dass der Dichterkönig von Vashet Elodin war, denn er ist der einzige aus dem Commonwealth der Kvothe gegenüber Ademische Zeichen entgegnet( als Kvothe ihm nach seiner Rückkehr von seinen Reisen erzählt)
    Da die Adem keinen anderen „Ausländer“ gelehrt haben, denke ich dass er dort wie Kvothe ausgebildet wurde.

    Ich frage mich des weiteren, wie alle anderen warum Kvothe seine sympathetischen und Arkanen Fähigkeiten verloren hat.
    1. Theorie Er ändert wie schon mehrfach ereähnt seinen wahren Namen und verändert sich so fundamental, dass er alle seine Fähigkeiten verliert.

    2. Theorie. Der Verlust seiner Fähigkeiten wird genau wie bei vielen anderen Studenten
    Durch etwas herrvorgerufen, dass vielen anderen Studenten bereits die Sinne geraubt hat.(vllt. Die tür mit den 4 Kupferplatten o.Ä wie höhere sympathetische Bindungen)

    3. Theorie Er kehrt zu Felurian zurück und diese raubt ihm zwar nicht gänzlich den Verstand aber raubt ihm zu,indest soviel konzentrationskraft, dass er keine einfache Bundung mehr herrstellen kann.

    4. Ein traumatisches Ereignis wie z.B. Der Tod von Denna oder Ähnliches raubt ihm die Sinne und nimmt ihm selbst die Lust an der Musik

    Theorie 3-4 halte ich für inwahrscheinlich aber ich weiss nicht ob einzig allein die Einsamkeit reicht um ihm die Freude an seiner Musik zu nehmen.

    Vllt. Kommen auch mehrere Faktoren zsm.

    Ich glaube übrigens nicht, dass jemand hinter der Tür mit den vier Kupferplatten eingespert ist sondern eher etwas…
    Denn die Meister wissen ja, was hinter der Tür ist und ich weiss nicht wie sie mit so einer Bedrohung umgehen..

    Schreibt, was ihr zu meinen Thesen denkt jnd geht bitte nicht zu hart mit mir ins Gericht, was Kommasetzung und Rechtschreibung angeht…
    Ich habe diesen Text am Handy getippt

    1. Jan 2

      Dass Elodin der Dichterkönig von Vashet war, kann ich mir kaum vorstellen. Da gehen die Charakterbeschreibungen ziemlich weit auseinander und nur weil Elodin (aus welchen Gründen auch immer) Admisch beherrscht, ist das eigentlich kein wirkliches Argument dafür. Es spricht eher dagegen, da Vashet nur im Ausland dem Dichterkönig gedient hat ihn aber nicht mit in ihre Heimat gebracht hat und er wohl dort aufgenommen wurde.

      Von deinen Thesen finde ich die 1 und 4 (vllt auch beides zusammen) als die wahrscheinlichsten. Ich vermute, dass Kvothe als Königsmörder den Krieg, der in der Gegenwart spielt, auslöste und deshalb (oder auch weil (noch) Denna etwas zugestoßen ist) seinen Namen und alles, was ihn daran erinnert in seine Truhe versperrt. Er wird ja recht neurotisch und wartet nurnoch darauf zu sterben.

      2-3 finde ich eher unwahrscheinlich. Kvothe wird ja nicht ganz von seinen Sinnen beraubt, wie es manchen Studenten im Refgium oder so passiert ist. Er scheint eher eine Schuld (krieg) oder Verzweiflung (Denna) zu tragen, was ihn an seinem eigentlichen Leben und dem was er wirklich ist hindert. Auch, dass er nochmal zu Felurian zurückkehrte (und nochmal entkommen konnte) glaube ich weniger. Außerdem konnte Kvothe sich mit ihr ja auch messen und sich gegen den Raub seines Verstandes wehren.

      Was hinter den steinernen Türen sich verbirgt ist eben das große Geheimnis. Wenn es um die Türen in der Universität geht, denke ich, dass sich dahinter geheimes Wissen verbirgt. In einer Geschichte der Gegenwart erwähnt der Schmiedlehrling, nachdem Kvothe ihn fragt, wie *Kvothe in den Geschichten* so sei, als er ihn daran hinter will der Armee beizutreten. Daraufhin meint dieser, dass Kvothe die Geheimnisse der Universität gestohlen hätte, was auch immer diese sind. (Könnte sich also sowohl um ein Mensch/Wesen, aber auch nur um *Wissen* handeln) Auf jeden Fall wird Kvothe noch andere Namen lernen, als nur den Wind, weil er später ja noch *andere Ringe* an seinen Händen trägt, die nach Elodin ein Zeichen für die entgültige Beherrschung einer Sache steht. (siehe Fela´s Steinring)

      Liebe Grüße

      1. Jan

        Gibt es nicht auch um Hause leckless eine steinerne Tür … Das wird oft vergessen vil sind diese Türen einfach nur permanente Portale ins Reich der Fea

  31. Kvoten

    Hey ich möchte jetzt auch mal hier meine Vermutungen äußern.

    Was haltet ihr davon das Kvothe selbst der „König“ ist der umgebracht wird. Meine Übelegungen dazu. 1. Die Theorie das seine Mutter mit der Frau des Maaren verwandt ist, und wenn das rauskommt er auch einen Thron anspruch hat vllt. sogar vor Ambrose. 2. Muss Kvothe irgendeinen effektvollen Abgang gemacht haben. (Er versucht immer das viele Geschichten über ihn im Umlauf sind). 3. Glaube ich nicht das Kvothe den König, oder die Könige wer weiß, durch eigene Hand oder Geist getötet hat, Passt nicht zu dem Kvothe den wir kennen. Sondern eher dafür gesorgt hat das der König ermordet wurde, Sinnbildlich das er dem Henker nur das Schwert in die Hand gelegt hat.

    Zudem sagt Kote irgendwann „Ich habe deutlich einfacher gelebt als ich einfach gehandelt habe und nicht die ganze Zeit nachgedacht habe“. Was darauf schließen lässt das er einige Dinge getan hat die weitreichende Folgen gehabt haben ohne das er es wollte, (Brainstorming: Krieg ausgelöst, unheimliche Kreaturen erschaffen, und wissen das niemand je wieder haben sollte gefunden und benutzt)

    Ist noch niemandem aufgefallen das die Zahl „3“ eine besondere Stellung hier hat.
    Da wäre „3-stimmige-Stille“, wovon sich interessanter Weise die zwei auffälligeren, je erstgennant, ändern und die Dritte immer gleich bleibt. Die 3 Tage die er bei den Fallurian war, zumindest in der Menschen Welt. Die 3-fach verschloßene Truhe, mit einem Schloß ohne Schlüssel. Die 3 Tage an denen Kote die Geschichte erzählen möchte. Zudem kamen meine ich 3 Tage hinzu, als dieser „Messias“ den Teufel besiegt hat, die Geschichte wurde erzählt während Kvothe ein Straßenkind war (Name des Windes). Spekulationen wieso die 3 immer wieder auftaucht kann ich leider nicht machen. Hat hier iregndendeiner Ideen?? Immer her damit.

    1. Jan 2

      Die Vermutung, dass Kvothe selbst der König sein könnte halt ich für sehr weit hergeholt und eigentlich nicht wirklich belegt. Wenn das der Fall gewesen wär, wäre das in irgendeiner Andeutung bestimmt schon in den ersten Büchern erwähnt worden. Selbst wenn er durch Meluan Lackless etwas adlige Abstammung hat, macht das noch keinen König, vor allem weil Meluan sich absolut von ihm abwenden würde und so. Unter den gegebenen Umständen (Denna, Pflaumendrogen, Manipulation durch den Cthaeh) könnte ich Kvothe durchaus einen Königsmord zutrauen. Er fackelte auch nicht lange die Banditen mit Blut-Sympathie zur Strecke zu bringen, oder die anderen, sich als Ruh ausgebende Banditen (welche die Mädchen entführt haben) niederzumetzeln.
      Seit der Spanne zwischen dem Blitz, den er vom Himmel geholt hat, und seinem Aufenthalt bei den Fae (vor allem dem Cthaeh) hat er etwas neues Beunruhigendes an sich, was später Vashet, aber auch Shehyn, an ihn bemerken und es fast zum Bruch zwischen Kvothe und den Adem kam. Sein wirklicher Name, der Feuer, Blitz und gebrochener Baum (oder so) scheint auch beunruhigend auf die Adem zu wirken, hat aber was mit seinem innersten Wesen zu tun.

      Das Kvothe etwas getan hat, was weitreichende Folgen hatte, glaub ich auch, das es ziemlich sicher ist. Das wird oft betont und hervorgehoben. Es war auch nie von einem Missverständnis oder so mal die Rede, oder von einem Versehen.

      Haha, ja die drei kommt wirklich häufig vor. Ich glaube Kvothe brachte Auri auch immer 3 Sachen mit aufs Dach, aber ob das von Bedeutung ist, weiß ich nicht so recht^^

  32. Gast1

    Hallo zusammen,

    ich hab auch mal eine Theorie:

    Ich glaube nicht wirklich, dass Kvothe seine Kräfte verloren hat. Vielmehr das er sich zum Beispiel geschworen hat sie nie wieder zu verwenden.
    Zum Beispiel fällt es ihm leicht, Bast davon abzuhalten den Chronist umzubringen, die Skrael konnte er auch töten (zwar mit einigen Verletzungen, aber es ist ihm gelungen und das obwohl er nach der Meinung von Bast es nicht hätte überleben können). Bei der Bindung die er bei dem Angriff im Wirtshaus spricht, schien es mir auch so als würde er sich im letzten Augenblick besinnen…

    Ist zwar nicht sehr Handfest, aber was haltet ihr davon?

  33. Moon

    Ich kann mir auch vorstellen das er jemandem seinen „Namen“ genannt hat, der diesen dann nutzen kann um ihm d´seine Käfte zu nehmen..

  34. Vito

    Ich glaube in der Aufzählung fehlt noch, dass Denna stirbt oder zumindest was tragisches mit ihr passiert…
    Zumindest bin ich der Meinung, dass etwas in der Art erwähnt wird.
    Das er sie verloren hat oder so….

    Was, denke ich dann überhaupt den Ausschlag zur Rückgezogenheit gibt.

    VG
    Vito

  35. Petra

    Hallo zusammen,

    ich finde es super spannend, das hier alles zu lesen! Allerdings wundert mich, dass nicht mehr über Denna spekuliert wird. Meine ganz eigene Theorie zu ihr: Ich denke, dass sie Prinzessin Ariel ist (nicht etwa Auri wie von einigen vermutet).
    Gründe dafür:
    – Kvothe verspricht Aaron, ihm die wahre Geschichte über die Prinzessin zu erzählen und Denna ist zentraler Bestandteil seiner Geschichte
    – Denna ändert dauernd ihren Namen und ihren Aufenthaltsort, außerdem bindet sie sich nie an irgendjemanden und spricht nicht über ihre Vergangenheit.
    – Sie kann sich ohne Probleme wie eine Dame benehmen und kennt alle adligen Gepflogenheiten
    – Sie hasst es, „in einem goldenen Käfig eingesperrt zu werden“, ich vermute, weil sie das früher schon gehasst hat
    – Schließlich könnte Kvothe das gemeint haben, als er sagte, er habe Denna verloren: Wenn er ein Königsmörder ist und sie eine Prinzessin, dann schreit das geradezu nach einem Zusammenhang… in welcher Form kann ich nicht sagen, Kvothe könnte ihren Vater umgebracht haben, er könnte z.B. versucht haben, sie vor ihrem Schicksal zu bewahren, aber gescheitert sein. Hier gibt es unendlich viele denkbare Varianten, dafür wissen wir noch zu wenig denke ich…

    Was den Königsmord angeht, so glaube ich auch an keine Versehen oder so was. Kvothe sagt im ersten Buch irgendwo mal zum Chronisten, dass jeder, den er getötet habe, das auch verdient hatte.

    In jedem Fall bin ich sehr gespannt, was am Ende tatsächlich stimmt 🙂 BIs dahin freue ich mich hier so interessante Dinge zu lesen!

    1. Jan 2

      Hallo Petra,

      mein Hirn will nicht mehr viel über den Begriff *Prinzessin Ariel* auspucken, was es damit bisher vllt in Geschichten auf sich hatte. vllt kannst du mir da weiterhelfen.
      Woran ich aber denken musste ist folgendes:
      Wenn Denna wirklich diese Prinzessin ist und vor ihrem angeborenen Adels-Schicksal fliehen will, könnte die Informationen, die sie von ihrem Schirmherr (der auch im Adel verkehrt) bekommen, diejenigen sein, die ihr auf ihrer ständigen Flucht vor dem König und seinen Ausgesandten helfen würden. Wo wird nach ihr gesucht? Wurde sie irgendwo erkannt und muss sie wieder kurzfristig den Ort verlassen? Wo soll sie hingehen? etc.
      Das widerspricht zwar meiner Lieblingstheorie, dass der Schirmherr von Denna der König selbst ist, aber plausibel wäre es auf jeden Fall, denke ich.

      1. Kvothe.de Autor des Beitrags

        Hey Jan,
        Eigentlich ist es kein Wunder, dir zu „Prinzessin Ariel“ nichts einfällt. Sie wird in allen Büchern nur ein einziges Mal erwähnt und selbst dort wird nicht wirklich mehr getan als ihr Name genannt. Dennoch gibt es Internet viele, viele Theorien, die sich um diese Prinzessin spannen.

        Petras Theorie finde ich sehr interessant und sie könnte stimmen, schließlich ist das eine ziemlich gute Erklärung, warum Denna andauernd auf der Flucht ist.

        Das sie von ihrem Schirmherr Infos bekommt glaube ich eher nicht, schließlich war sie schon bevor Sie ihn traf auf der Flucht und außerdem warum sollte er ihr helfen, wenn er weiß, dass er sich damit den König zum Feind macht.

        1. Jan 2

          Dass Denna wichtige Infos bekommt, steht irgendwo gegen Ende von Teil1-Furcht des Weisen, bevor Kvothe und Denna sich heftig wegen dem Lied über die Chandrian streiten. Da meint Denna, dass sie Infos bekäme, die sie bräuchte und Kvothe sieht einen Bezug zu seiner lage, dass er an der Uni ausgepeitscht wurde, aber trotzdem wegen den Informationen dortgeblieben war.

          Dass Denna schon vorher auf der Flucht war, heißt ja nicht, dass sie nicht danach ihn als Informanten haben könnte. Dass der Schirmherr den Zorn des Königs auf sich zieht, hab ich nicht bedacht, aber wie gesagt: gehört die Theorie nicht gerade zu meinen Lieblingen^^ 😉

  36. Ray

    ich habe mir ein bisschen eure Theorien angesehen und ein paar meiner eigenen hinzugefügt und bin zu einer möglichen weiterführung gekommen, die ich eigtl recht logisch und interessant finde:

    Kvothe erinnert sich an sein Gespräch mit diesem baum und versucht herauszufinden, wer Dennas Schirmherr ist

    –> er findet raus, dass es Brendon ist und geht zu Mael, um ihn zu finden

    –> findet ihn aber nicht, begnetet aber meluan, erkennt sie als seine Tante und klärt familienbusiness mit ihr

    –> bekommt ihre alte, unaufschließbare kiste, die er mit auris schlüssel öffnen kann

    –>findet mond, daraufhin wird die feenwelt oder wie immer das auch heißt mit der echten welt schritt für schritt geeint, indem mehr fae hinübergelangen–> chaos

    –>trifft Denna wieder, diese verrät ihn aber aus mir unbekannten gründen (klingt vielleicht weithergeholt, aber denkt daran, dass Kvothe selbst gesagt hat zu Beginn, dass er verraten wurde und offensichtlich sind schlechte Gerüchte über Denna im Umlauf (chronist redet über diese eine frau und kvothe rastet aus))

    –>bringt daraufhin Brendon um auf dem platz in imre und spielt ein trauerspiel (was der mann in der barschenke erzählt hat)

    –> großes wirrwarr und veschieben der mächteverhältnisse–> neuer (böser?) könig

    –> brendon war mit unmenschlichen wesen im bunde (wahrscheinlich die chandrian) und die werden wütend und wollen ihm eine falle mit denna stellen, die dabei umkommt (okay, sehr schwammig, aber mir fiel nichts besseres ein)

    –>kvothe wird rachsüchtig und tötet daraufhin den könig, den er als grund dafür sieht)

    –>bürgerkrieg bricht los

    –>kvothe bleibt als gebrochener mann zurück, der alles verloren hat und an allem schuld hat und zieht sich ins Wirtshaus zurück und wartet dort auf den Tod, um mit seiner liebsten wieder vereint zu sein

    –>jetztzeit: bast und der chronist können ihn dazu überreden, wieder zu kämpfen und er besiegt die chandrian –>happy end

    sonstiges:
    trifft bast
    wandert auf der steinbrücke (heißt die so, die hinten in der karte eingezeichnet ist, eventuell steintüren)
    der rest

    okay, mir ist bewusst, dass das alles sehr viel spekuliert ist und höchst wahrscheinlich falsch, finde ich aber trotzdem eine überlegung wert. was sagt ihr dazu?

    LG

  37. Jan 2

    Hallo Ray,
    deine Thesen sind sehr interessant.
    Ich stimme dir zu, dass der Schirmherr auf jeden Fall noch sehr wichtig werden wird (ob es nun Bredon ist oder nicht ist mal dahingestellt.)
    Aber dass Meluan und Kvothe *Familienbusiness* betreiben, ist wohl sehr unwahrscheinlich. Viel eher würde Kvothe die kleine Truhe entwenden, als dass Meluan sie ihm freiwillig irgendwie überlässt. Die Truhe ist ein teures Erbstück und Kvothe ein *elender Ruh*.
    Wenn Kvothe es schafft dieses Kästchen zu öffnen und wirklich der Mond darin verschlossen ist (glaube ich kaum, das war wahrscheinlich eher eine geschichtliche Metapher, dass der Mond gestohlen wurde – ins Reich der Fae) dann muss nicht gleich die Welt der Fae mit der der Sterblichen zusammenfallen. Es gab das Fae-Reich auch schon bevor der Mond gestohlen wurde. Nur möglicherweise reizt die Absenz des Mondes schließlich die Feenwesen vermehrt in die Welt der Sterblichen einzudringen.

    Mir fehlt bei dir vor allem das wichtigste, worum es im nächsten Buch geht: Die steinernen Türen (und *Iax* der vermutlich dahinter verschlossen ist).

    Die meisten anderen Theorien wurden hier ja schon aufgestellt. In deiner Reihenfolge wäre es gut denkbar, dass es so passieren könnte. Vermutlich haben wir einfach noch nicht genug infos um die Geschichte schon zu erschließen. Ich wäre auch total unzufrieden mit dem Buch, wenn es ausschließlich die in den ersten Büchern angefeuerten Spekulationen als wahr darstellt. Es muss manchmal auch Sachen vorkommen, die nicht von Bedeutung für den späteren Verlauf sind, sonst läuft alles zu rund und unnatürlich, wie in einem Kinderbuch. Und Neue Ereignisse kommen auf jeden Fall noch dazu!

    Grüße

  38. Kast

    Moin zusammen,
    spannend .. eigentlich könnten wir Tag 3 auchselber schreiben … 😉 …

    Hier mal ein paar von meinen Mutmaßungen:

    Meluan ist nicht die Schwester seiner Mutter sondern die Schwester von Denna …dafür spricht, dass der Altersunterschied zwischen Meluan und Denna stimmen würde, um Schwestern zu sein, die sich kannten … weil so kommt das bei mir an, dass Meluan ihre Schwester geliebt und gekannt hat und vermisst … bei Kvothe Mutter und Meluan ist der Altersunterschied zu groß dafür … und das passt dann auch zu Denna’s Umgangsformen und ihrer Aversion zum Goldenen Käfig … und sie möchte dem Maer und seiner Braut im Garten auch nicht vorgestellt werden …

    Die Theorie um den König finde ich auch spannend… ich glaube auch, dass Ambrose Familie nach dem Titel strebt … würde gut zum Charakter von Ambrose passen und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm … am Anfang ist sein Vater laut Simmon an 16. Stelle der Thronfolge … später stirbt ein ganzer Familienzweig bei einem „Schiffsunglück“ und schwupp die wupp ist der Vater auf Position 12 … der Mordanschlag auf den Maer … der Arkanist bietet Kvothe spannenden Klatsch über die Ambroses Familie an, die er durch seine Reisen gut zu kennen scheint … Ambrose kauft ein ganzes Wirtshaus, um sich Kvothe zu rächen … Was macht sein Vater, damit er König wird? … Dazu passt auch, dass ein Krieg ausgelöst wird, weil Kvothe den König tötet (ich finde i.ü. auch, dass das nicht zu Kvothe passt) … es würde aber zu Ambrose passen, ihm das anzuhängen … vor allem, wenn er dadurch der nächste König wird … und Kvothe zum Freiwild … und Kvothe hat eine immense Abneigungen gg denjetzigen bußfertigen König …genauso glaube ich, dass Embrose ihm was anhängen wird, dass er die Uni verlassen muss… hat er ja schon mal gemacht mit der Kerze in der Bib… und ja es hat irgendwas mit der steinernen Tür in der Bibliothek zu tun … mit den Chandrian und den Amyr …

    Denna … ich glaube auch, dass ihr Schirmherr ist ein Chandrian, aber ich nicht Breedon … das passt nicht zu dem Charakter, den Rothfuss von ihm zeichnet … er hat noch keine Figur so zweizüngig, so verdeckt von gut und böse gebastelt … und ich glaube, Kvothe zieht sich vehement zurück und hat diese Todessehnsucht, weil er meint, dass Denna tot ist oder er Schuld an ihrem Tod hat … vielleicht gibt sie ihm aber auch die Schuld an Meluans Tod (sie, der Maer und ihre Kinder müssten sterben, damit Ambrose auf den Thron kommt, denn sie stehen vor ihm in der Rangliste) und bricht mit ihm und stellt sich unbewusst auf die Seite der Chandrian … sie glaubt ja, was sie in dem Lied besingt … und ja ich WILL 😉 ein Happy End zwischen Denna und Kvothe mit vielen Kinden und Enkelkindern 😀 … und ich glaube, dass Kvothe seine Fähigkeiten nicht mehr nutzen kann aus Schock und Schuldgefühlen … er ist aus seiner Sicht Schuld am Bürgerkrieg und am Leid eines ganzen Landes … er wagt einen hohen Einsatz als er vor dem „Jungen“ seine Identität lüftet, um ihn daran zu hindern, dass er in den Krieg zieht …

    Auri … Prinzessin Ariel klingt interessant … aber der Name fällt nur einmal in der ganzen Geschichte … aber ich stimme zu, dass Auri sehr gute Umgangsformen hat, immer sauber und adrett ist und keine Kleidung aus 2. Hand anzieht, deutet auf eine hohe Abkunft ab … ich bin mal gespannt, ob Rothfuss hier den Bogen rund macht und ihr mehr Bedeutung gibt oder ob Auri „nur“ eine sehr sympathische Nebenfigur bleibt … so in der Art verrückte Waisenkinder müssen zusammenhalten … 😉

    Und was aus Simmon, Fela, Mola & Wilem geworden?

    Ich bin neugierig, ob es noch einen weiteren Teil nach Tag 3 gibt … und ich hoff, Rothfuss ist bei seiner Erzählweise geblieben und es wird kein Zeitrafferbuch …

    VG

  39. Tiggerd

    Mir ist noch eine Kleinigkeit eingefallen, als Kvothes Truppe ermordet wurde sprach Heliax den (wahren) Namen von Cinder aus um Ihn daran zu erinnern wem er dient.
    Also kenn Kvothe unbewusst oder der schlafende Geist den Namen Cinders!

    Und jetzt noch eine kleine bitte meinerseits,wenn Band 3 erscheint bitte nicht sofort alles hier verraten. Lass jedem die Chance es selber herraus zu finden.
    Das geht vor allem an die,die wie ich die Englische Version lesen.

    @Kast Normalerweise sollte nach Tag 3 nichts mehr kommen da es eine Triologie ist, aber es gibt sicher Mittel und Wege dieses zu umgehen.

    1. kvothe der arkane

      Unterbewusst kennt Kvothe (sowie alle anderen Menschen) den Namen Cinders, da der schlafende Geist jeden Namen weiss, bzw erfährt, sowie eine Person damit in Kontakt kommt

  40. Jan 2

    @ Tiggerd:
    So eine ähnliche Idee hatte ich auch, als ich die Stelle ein 2. Mal gelesen hatte. Von allen Chandrian scheint Cinder ja Kvothes extremster Feind zu sein. Ich finde es auch gut möglich, dass sein Unterbewusstsein den Namen aufgeschnappt hat.

    Dass das Buch eine Triologie ist, hab ich glaub noch nirgends gelesen. Es wird immer von drei Tagen gesprochen, in denen die Geschichte erzählt wird, aber das heißt ja noch nix. Und selbst wenn es eine Triologie sein wird, kann mit dieser erst ein Teil eines Größeren abgehakt sein. Möglicher Weise gibt es anstatt, wie bei HDR der kleine Hobbit, einer Vorgeschichte, sowas wie eine *Nachgeschichte*. Ich bin absolut überzeugt, dass es sowas geben wird.

    1. Vito

      Der Autor salbst sagt, dass er die Bücher in 3 Teilen „abhandelt“.
      Nur ist es möglich, dass unter anderem die deutsche Version wieder in zwei Teile gesplittet wird.

      1. Mortimer Folchert

        Veto! Pat veröffentlicht im November bereits einen 4. Band zu der Reihe, allerdings eine „Site-Story“. In diesem ~170Seiten langen Buch geht es ausschließlich um einen von Pat’s Lieblingscharakteren: Auri.
        (Nachzulesen hier: blog.patrickrothfuss.com)

  41. Tiggerd

    Auf meinem Einband von „Der Name des Windes“ steht auf der Rückseite, :“Der Auftakt der Trilogie….“

    Es scheint mir allerdings auch unmöglich alles was wir hier diskutieren, vermuten und wünschen in ein Buch zu packen.
    Ich könnte mir vorstellen das er die Chandria noch nicht gefunden hat, darüber gibt es noch keine Geschichte! (Kvothe der Chandriabezwinger oä)
    Er erzählt seine Geschichte bis zur Gegenwart (Ende Tag 3 und Ende der Trilogie) , erinnert sich wer er war und seine Fähigkeiten und zieht los um den Krieg zu beenden die Chandria zu vernichten ect.

  42. excuter

    Kvothe bedeutet auch der zerbrochene Baum = Die Cthae ist so gut wie kaputt (gegenwarts K(v)othe –> zukunft ? )

    Kothe bedeutet katastrophe und alle 7 Jahre soll man(n) die Katastrophe erwarten.
    Der Krieg ist noch nicht vorbei!

    “Sieben Dinge, die verbieten
    Durch die Lackless-Tür zu treten:
    Eins ein Ring, der Ungetragen, Ein Ring aus Luft,
    Eins ein Wort, verwehrt zu sagen, Chandrian,
    Eines eine Zeit, die recht, wenn die Welt der Fae nahe ist,
    Eins eine Kerze ohne Licht, eine Laterne die abgedunkelt ist,
    Eins ein Sohn, der bringt das Blut, ein Mann mit adeligem/Ruh blut,
    Eins ein Riegel vor der Flut, der Schlüssel zum Mond,
    Eins ein Ding, das fest verwahrt, das Ding in Lockless Kiste,
    Dann kommt, was mit Schlaf sich paart.” dann kommt der Alptraum!

  43. Thargor

    Ich weiß nicht ob das hier schon einmal genannt wurde. Aber in Kapitel 26 von Band 1 werden auch an anderer Stelle steinerne Türen erwähnt. „After the battle was finished and the enemy was set beyond the doors of stone,survivors found Lanres body…“
    Das ist für mich derzeit der eindeutigste Hinweis für das 3.buch.

  44. Nurax098

    Zuallererst einmal bin ich von der Seite hier sehr begeistert. Würde deswegen gerne ein paar eigene Theorien hinzufügen:

    – ich halte Auri nicht für einen Teil des Mondes, da sie kvothe mehrfach ins „unterdingens“ mitnimmt. Desweiteren heißt der Name Auri in einer unbekannten Sprache die wohl nur Kvothes „schlafender Geist“ beherrscht Sonnenschein. Da Elodin sich von dieser Namenswahl beeindruckt gibt wird der Name wohl passen. Auch das sie keine Kleider tragen will die jmd vor ihr getragen hat hat vergleichsweise wenig mit dem Mond zu tun. Ich halte es für wahrscheinlicher das sie entweder Prinzessin Ariel ist oder eine gänzlich andere Person.

    – zu der verschlossenen Tür habe ich 3 Theorien: (absteigend nach Wahrscheinlichkeit)
    1. Hinter der Tür befindet sich lax. Darauf deuten viele Hinweise hin, die weiter oben größtenteils schon genannt wurden.
    2. Hinter der Tür befindet sich ein alter König. Darauf deutet der Hinweis das Fela kvothe berichtet sie habe mehrfach davon geträumt in der Kammer einen alten König gesehen zu haben.
    3. Die Steinerne Tür könnte durchaus auch eine Art Portal sein durch die nachher Dämonen (faenwesen) in die Welt der Menschen kommen. Dies könnte aber auch durch die als Tor gesetzten Grausteine geschehen. Das wird zumindest in einer Geschichte angedeutet.

    – zum König den Kvothe ermordet habe ich nur die vage Idee, dass es etwas mit dem König hinter der Steintür zu tun hat. Dieser könnte allerdings eine Art Wächter sein. Im Endeffekt könnte auch das eine Möglichkeit sein wie die Damönen in die Wket kommen. Andere Ideen habe ich zu diesem Thema nicht.

    – für Denna’s Schirmherr gilt das gleiche. Es könnte zwar Bredon sein aber eigentlich traue ich Rothfuss nicht zu, dass er eine Vergleichsweise so einfache Lösung bietet.

    – Kvothes Verbitterung kann ich eigentlich nur der Tatsache zuschreiben das etwas mit Denna oder zwischen ihm und passiert. Alles andere erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich, da er stets traurig wird wenn er auf Denna zu sprechen kommt.

    – Kvothes Ausschluss aus der Bibliothek hat ja bekanntlich etwas mit Ambrose zu tun. Leider ist mir noch schleierhaft wie genau das ablaufen soll, könnte z. B. sein das Ambroses Vater könig wird und die Universität erpresst. Allerdings ist das wohl eher eine ziemlich unwahrscheinliche Theorie.

    Würde mich wirklich sehr über Meinungen und Feedbacks freuen. Das gilt besonders für die ersten beiden Theorien. Danke schonmal im Voraus. 🙂

    1. Nurax098

      Nach genauerer Betrachtung der obigen Theorien erscheint mir auch die Möglichkeit, dass Denna Prinzessin Ariel ist gut möglich. Allerdings wiederspricht die Aussage des Citaeh dem ein wenig, da dieser meinte Denna meine verdient zu haben, was ihr Schirmherr ihr antut. Ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass eine Prinzessin die freiwillig in extrem ärmlichen Verhältnissen lebt, (besonders am Anfang der Geschichte) der Meinung ist sie hätte nicht einmal sowas verdient.

      1. Vito

        Vielleicht doch, wenn sie von dem Ruh, mit welchem sie durchbrante, wieder verlassen wurde und deshalb der Meinung ist ihre Familie verraten zu haben…

        Oder etwas ähnliches 😉

  45. Kvothe XD

    Ja es könnte gut sein das Denna Prinzessin Ariel ist. Vielleicht kommt das ja erst zum Schluss raus und so wird Kvothe sehr reich und mächtig also genau das Gegenteil von seiner Kindheit.

  46. Kvothe XD

    Vielleicht weil sie gestorben ist.So könnte ihr Schirmherr der wahrscheinlich einer der Chandrian ist von ihm erfahren haben und bei einem Kampf Kvothe irgendwie seine Kräfte verloren hat

  47. Nurax098

    Der chandrian hätte kvothe dann aber getötet sobald dieser seine Kräfte verloren hat. Ich glaube aber auch das Denna stirbt oder sowas in der Art.

  48. Ria

    Es ist sehr faszinierend das alles hier zu lesen und zu sehen, wie viele Theorien es gibt. Ich hab gerade beide Bücher gelesen und wollte unbedingt wissen, was sich andere Leute für Gedanken gemacht haben. Vieles davon ist mir selbst gar nicht aufgefallen (Die Ringe, Ariel, usw.) und anderes spiegelt meine eigenen Spekulationen wieder (Bredon, die Familie Ambrose, Meluan, usw.). 🙂

    Eine Sache in den Büchern ist aber noch an mir hängen geblieben, die hier gar nicht zur Sprache gekommen ist. Und zwar sagt Kvothe am zweiten Tag zu Chronicler oder Bast und Chronicler (hab das nicht mehr so genau im Kopf) „You are still so young“. Das ist bei mir etwas seltsam angekommen, da ich ihn bis dahin auf ca. 30ig geschätzt hätte – kein Alter, in dem man jemanden wie Chronicler als jung bezeichnet. Rothfuss lässt diesbezüglich auch viel Spielraum für Interpretationen (mal wirkt Kvothe jünger, mal sehr viel älter).

    Meine Theorie wäre, dass zwischen seiner Jugend und der Gegenwart im Wirtshaus schon sehr viel mehr Zeit vergangen ist als nur ein paar Jahre. Vielleicht sogar schon Jahrzehnte… Dazu würde passen, dass er sein Leben bereits als beendet betrachtet und nicht glaubt, noch etwas tun zu können. Wenn alle, die er damals kannte und liebte bereits tot sind (vor allem Denna), hätte ihn das so schwer treffen können, dass er jeden Willen zu kämpfen verliert. Vielleicht hat er auch trotzdem noch Jahrzehnte gekämpft und irgendwann aufgeben, weil er nichts ändern konnte.

    Eine andere Theorie von mir ist, dass Kvothe sich vor allem deshalb versteckt, weil er seine Truhe nicht mehr aufbekommt und dort für ihn lebenswichtige Dinge verschlossen sind. Daher fragt er auch Bast, wie er die Truhe öffnen würde und versucht es später selbst noch einmal. Dafür fehlt ihm offensichtlich ein Schlüssel, den er verloren hat oder der sogar zerstört wurde. Er versucht in dem Wirtshaus also nur Zeit zu schinden, bis er eine Lösung gefunden hat, da er sonst getötet wird.

    -> Ein wenig aus der Luft gegriffen, aber mir gefällt daran, dass er nicht nur auf seinen Tod wartet. 🙂

    Oh, es gibt so viele Möglichkeiten….

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Ja um Kvothes Alter haben wir uns auch schon im Forum den Kopf zerbrochen. Besonders auffällig ist ja, dass er nicht nur den Chronisten, sondern auch Bast jung nennt, obwohl er diesen zuvor als 150 (!) Jahre alt vorstellt.

    2. Jan 2

      Wegen Kvothes Alter habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Vor allem, da der Chronist anscheinend erst nachdem Kvothe von der Uni flog, dort ankam. Irgendwo steht sowas wie: * Ihr hättet mich nicht gemocht gehabt* oder ähnliches (Chronist spricht). Folglich muss zwischen dem aktuellen Kote und dem Kvothe der noch zur Uni geht min. die Zeitspanne liegen, in der der Chronist sein Studium absolviert und im Nachhinein Kvothe ausfindig gemacht hat. Möglicherweise geht Kvothe in der Gegenwart so auf die 30 zu, wenn man von einen Jahrzehnt ausgeht.

    3. Jan 2

      Ich muss mich da berichtigen: Der Chronist ist der Verfasser vom *Paarungsverhalten des gemeinen Draccus* (dem ersten Buch, das Kvothe in der Bib ließt) und war also VOR Kvothe an der Uni.

      1. auriii

        nein das stimmt schon .. das ist ja das seltsame dadran
        ich hab das ganz am ende des blogs auch nochmal geschrieben was mir zu dem alter einfällt ..

        und es wird geschrieben dass er ca 24 ist .. also sein körper so aussieht

  49. Anna

    Vielleicht hat Rothfuss einen Fehler gemacht?
    Ich meine mich zu erinnern daß der Chronist Geschichten erzählt, die über Kvothe an der Uni erzählt werde. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

    Zur Truhe:
    Das Gewicht der Truhe paßt zu der Truhe von Meluan.
    Diese ist aus Birkenholz mit Messing beschlagen, wiegt ca. 60kg.
    Dort sind es eine Truhe, eine Schachtel und dann letzlich die Schatulle.
    An der Truhe verschiebt sie 2 Brettchen um sie zu öffnen, sie ist schlosslos.

    Die darin enthaltene Kiste ist so gross wie ein Brotkasten, hat ein Messingschloss.

    Findet jemand die Stelle an der Kvothes Truhe beschrieben ist?

    1. Jan 2 - Lethani

      Ein sündhafter Gedanke, der große Rothfuß hätte eine Fehler begehen können!! 😀
      Nein, ich denke es ist kein Fehler – Geschichten über Kvothe werden sich überall auf der Welt erzählt und wenn der Chronist auf der Suche nach der Wahrheit war, kann er auch nochmal an die Uni zurückgekehrt sein, um dort allerlei Geschichten in Erfahrung zu bekommen.

      Die Truhe: Willst du darauf hinaus, dass es sich bei Kvothes Truhe, um die selbe, wie die von Meluan handeln sollte? Möglich wäre es…
      Aber einerseits glaub ich, dass Bast bei seinem Versuch, die Truhe zu öffnen Kvothe irgendwie für seine Arbeit lobt, er also die truhe selbst angefertigt hat. Andererseits konnte (wie du schon beschrieben hast) Meluan durch einen ganz einfachen Handgrff die Truhe öffnen. Wäre komisch, wenn weder Bast noch kvothe sowas einfach nicht hinbekommen könnten. Es gab ja mal die Theorien, dass die Truhe nur mit dem Namen des Windes, Symphatie oder sonst irgendeiner Fähigkeit geöffnet werden kann, die Kvothe jedoch vergessen/verlernt hat.

      1. Anna

        Hi,
        finde das total spannend.
        Hätte gut Lust mich hinzusetzen, die entsprechenden Rätsel aufzuschreiben und dann hier strangweise im Forum abarbeiten zu lassen.
        Richtig mit Seitenzahlen und Zitaten…
        Ich denke es müßten so 7-10 offene Rätsel sein, die sich zum Teil zu einem Ganzen fügen sollten.
        Da haben wir doch was zu tun bis das Buch rauskommt…

    2. Fynn

      die truhen können nicht dieselben sein, die Truhe im Wirtshaus wiegt nach Kotes angaben leer 400 kilo/pfund (kein Ahnung welche Maßeinheit benutzt wird) Bast kann sie kaum bewegen, als er versuchen sollte sie zu öffnen. Die Truhe von mEluan ist leichter. Außerdem ist erstere aus Roah und zweitere aus Birkenholz.

  50. Nazgul

    Hi, bin auch erst vor Kurzem auf die Seite gestoßen und finde Eure Theorien sehr interessant, jedoch oft auch nicht ganz schlüssig.
    Dennas Schirmherr ist definitiv ein Chandrian – er war in Trebon und hat die Hochzeit mit ausgelöscht. Es kann eigentlich nur Cinner sein.
    Bredon als Schirmherr liegt nahe, wegen dem Stock und der Gerüchte über ihn, aber ich denke, dass Kvothe ihn als Chandrian erkannt hätte, da er alle am Lagerfeuer sah; ausserdem sagte der Cthaeh, dass Kvothe Cinner bereits 2 x sah: Beim Lagerfeuer seiner Eltern in seiner Kindheit und im Lager der Banditen im Auftrag des Maer; Bredon sah er ja viel öfter.
    Sicher erscheint auch, dass es die Chandrian noch gibt, da Bast sehr beunruhigt ist, als er dem Chronisten die Geschichte der Adem samt Namen erzählt; ebenso, dass das Tor zur Feenwelt geöffnet wurde, da allerlei Wesen aus beiden Welten jetzt in Kvothes „Normalwelt“ erscheinen; angefangen von den Scrael zu den Hauttänzern bis zu Bast. Der Mond aus der Geschichte ist also wieder frei.
    Als naheliegend erscheint mir auch, dass Elodin ein Feenwesen, bzw ein Amyr ist, da er sofort den Schattenmantel erkannte und auch die Geschichte von Felurian nicht in Frage stellte.
    Auch Lorren ist ein denkwürdiger Charakter – sehr regelbewusst und streng – aber fair. Er will ebenso wie die Chandrian seine Existenz tilgen – als Chef der Bibliothek kann er das am Besten. Er scheint auch nicht von dieser Welt zu sein.
    Über Feedback würde ich mich freuen.

    1. Jan 2

      Du meinst wohl Cinder von den Chandrian. Ich denke nicht, dass der Schirmherr einer der Chandrian ist. Jeder von ihnen hat besondere und auffallende Merkmale, an denen man sieht, dass sie keine Menschen sind. Cinder z.B. hat pechschwarze Augen ohne Iris. Sowas wäre Denna wohl aufgefallen. Außerdem meinte Denna, dass ihr Schirmherr am Hofe des Maer verkehrt ist und Kvothe ihm deswegen vllt mal begegnet sein kann. Kaum vorstellbar, dass Cinder sich dort am Hofe einfach offen rumtreiben würde. Möglicherweise ist er ein Mensch, der entweder mit den Chandrian zusammenarbeitet, oder einer, der ihnen ebenfalls auf der Spur ist. Dass es auch nicht Bredon ist, da würde ich dir zustimmen. Wer auch immer er ist, ich denke, dass er der Drahtzieher für die Vergiftung von dem Maer war (möglicherweise im Auftrag der Chandrian?)
      Ja die Chandrian sind in der Gegenwartsgeschichte noch auf freien Fuß. Das ist ziemlich sicher.
      Elodin als Amyr, kann ich mir auch gut vorstellen. Ein Faenwesen eher nicht, da er früher noch mit jungen Jahren von Dal unterrichtet wurde und seit dem doch in normaler Zeit zu einem Mann gealtert ist. Sehr wahrscheinlich hatte er einfach genauso wie Kvothe Kontakt mit der Faenwelt und hat dort (in Faenzeit) einige Jahre verbracht.
      Wie kommst du darauf, dass Lorren seine Existenz tilgen will, bzw. dass er nicht von dieser Welt ist? pls Erläuterung! 😉

      1. Nurax098

        Ich halte es auch für ziemlich aus der Luft gegriffen zu behaupten das Denna’s Schirmherr ein chandrian ist. Außerdem flieht Denna’s Schirmherr bei der Hochzeit in den Wald.

  51. blutlose

    Interessante Theorie.
    Wegen Bast bin ich mir unsicher er ist zwar 150 Jahre alt hat abee bestimmt die meiste Zeit seines Lebens im Faenreich verbracht wo die Zeit nur extrem langsam vergeht. Er könnte wirklich das Kind von kvotheund Felurian sein und trotzdem älter als kvothe selbst und kvothe ist viel älter als er aussieht weil er nochmal da war und dort vielleicht in echtzeit 1 Jahr verbracht hat was in Faenjahren vielleich sogar 100 sind.

    1. Jan 2

      Irgendwo stand mal, dass Bast sowas wie ein Prinz oder Ähnliches vom Faenreich sei. Denke eher nicht, dass er von Kvothe und Felurian abstammt. Er scheint einem Faenhof anzugehören.

  52. Jan 2 - Lethani

    Mir ist vor kurzem wieder was aufgefallen, sehr interessant!:
    In der Wirtshausszene, als der Hauttänzer-Söldner auftaucht, spricht dieser komische unverständliche Worte. Aber im letzten Satz, bevor Kvothe ihm die Flasche entgegenwirft und diesen zu verbrennen versucht, fragt der Hauttänzer etwas vonwegen *Te Rhintae?*.
    Im 2. Teil der Furcht des Weisen nennt Shehyn (und die anderen Adem auch) die Chandrian *Rhinta*. Also dasselbe Wort! Möglicherweise ist es eine Kreuzung aus Ademisch und Faen-Sprache.
    Der Hauttänzer hat also irgendwas über die Chandrian gefragt. Möglicherweise ist er auf der Suche nach ihnen gewesen, da er immer : * Suche… Suche…* sagt.

    Was genau das zu bedeuten hat, weiß ich noch nicht recht.
    Haliax meinte jedoch, dass er Cinder vor den Amyr, Sängern und den Sithe schützt.
    Möglicherweise haben diese Sithe (Faenwesen, die auch den Baum des Cthaeh bewachten) diese Hauttänzerform als Spione nach den Chandrian ausgesand, wobei es auch eine andere Faengruppe sein könnte.

    Was denkt ihr was sich dahinter verbirgt?

    1. Nurax098

      Stimmt ist mir noch garnicht aufgefallen. Könnte durchaus ein Zusammenhang bestehen, aber warum sollten die chandrian wohl etwas mit einem hauttänzer zu tun haben wollen? Dieser schien ja nicht allzu mächtig zu sein.

      1. Jan 2 - Lethani

        Ich dachte auch nicht daran, dass der Hauttänzer zu den Chandrian gehört.
        Er war wahrscheinlich auf der Suche nach ihnen (siehe, was ich oben dazu geschrieben habe).

  53. nazgul

    Hier noch ein paar Erläuterungen – wie von Jan 2 erbeten:
    Ihr Schirmherr will nicht, dass sein Name genannt wird und dass sie über ihn reden, deshalb erwähnt sie auch nicht sein Äusseres, er kann offenbar mächtige Magie anwenden (schreiben – und es wird wahr), er lotst Denna zur Hochzeit, auf der dann alle getötet werden, bringt sie aber kurz vorher weg, schlägt sie, damit sie eine Begründung hat, überlebt zu haben und flüchtet nicht in den Wald, sondern geht zurück – soweit ich das in Erinnerung habe. Dies spricht nicht für einem „normalen“ Menschen oder Arkanisten.
    Zum Punkt Elodin und Amyr fällt mir ein, dass Felurian sagt, dass menschliche Amyr bestenfalls nur wie Kinder in Kleidung von Erwachsenen sind. Wenn man also davon ausgeht, dass Elodin ein Amyr ist, sollte man auch gleich weiterdenken, dass er auch ein Feenwesen ist. Er meinte auch, dass er bei den Adem ein höheres Wesen gerufen hatte (Feluruian) – er scheint sowas zu kennen.
    Lorren frägt nach der Zulassungsprüfung zur Uni, ob Kvothe der Sohn von Arliden dem Barden ist – er kannte ihn also. Ausserdem spricht er mit Kvothe nach seiner ersten Büchersuche über die Chandrian….Alle Bücher über sie und die alten Amyr sind auch aus der Bücherei entfernt – wer könnte das besser als der Aufseher über die Bücherei. Ich bin auch stutzig, ob die Verbannung für so lange Zeit aus der Bücherei wirklich nur mit dem Verstoß mit der Kerze zu tun hatte – so eine lange Verbannung war ja seit Jahren nicht mehr passiert. Ausserdem hört er auf Elodin, den ich ebenfalls in Verdacht habe :-). Die Tür mit den Kupferplatten ist auch in der Bücherei – wieso sollte da nicht ein Wächter davor sein – Lorren!
    Noch was anderes: Denna sagt im Drogendelirium im Schlaf das Wort: Mothet oder ähnlich – hab das Buch grad nicht zur Hand – gibts da Theorien?

    1. Jan 2 - Lethani

      Hey danke für die weitere Erläuterung.
      Also deine Erklärungen die dafür sprechen, sind natürlich richtig und können dahin ausgelegt werden. Aber die Tatsache, dass Denna weder das Aussehen noch sonst was preisgeben will, kann auch ebensogut auf jede andere Person zutreffen. Denna gibt eine kleine Beschreibung ab: Er ist ein Edelmann (Geld, Kleider & Umgangsformen, welche letztere den Chandrian wohl eher fehlen). Es könnte meiner Meinung nach sogar sein, dass ihr Schirmherr ein Amyr wäre. Dieser hätte auch allen Grund sich bedeckt zu halten und das könnte auch sein Auftauchen am Ort der Chandrian erklären (die Amyr waren ja den Chandrian knapp auf den Fersen, als sie Kvothes Truppe beseitigt hatten und flüchteten davon). Auch dass er Denna schlägt, könnte in gewisser Hinsicht zu den Amyr passen: Sie haben auch grauenvolle Dinge im Namen der Gerechtigkeit getan, wenn es ihnen als das Richtige erschien. Denna meint auch, dass ihr Schirmherr sie erst sehr oft gefragt hatte, ob sie es auch wirklich wolle, geschlagen zu werden und es auch erst wirklich tat, als diese einwilligte.

      Was Elodin (als Amyr) angeht, gebe ich dir Recht. Felurian meint, dass es nie *sterbliche Amyr* gegeben habe (oder ähnliches). Also dass sie alle Faen sind/waren. Möglicherweise gehören in der Gegenwart dort, aber auch Menschen dazu – das kann man nicht ausschließen. Aber die ursprünglichen waren definitiv Faen. Du meinst wohl am Ende des Abschnitts, dass Kvothe Felurians Wesen gerufen hatte – möglicherweise kennt Elodin sie sogar, oder zumindest vergleichbare Faen.
      Ok jetzt verstehe ich, was du mit Lorren meintest. Er würde wirklich einen guten Amyr abgeben, als Meister über die Bibliothek. Oder zumindest als Mitwirker von ihnen.

      Das Mothet von Denna ist mir auch schon aufgefallen – kann es aber nicht in Bezug zu irgendetwas setzen. Ist es vllt der Name, den ihr Schirmherr ihr genannt hatte? Mit einem E-Book könnte man prima alles nach dem wort durchscannen, ob es doch noch irgendwo mal auftaucht^^ Aber ich les gerade nochmal alles durch und werde die Augen offenhalten 😉

    2. Ria

      Es ist eine schöne Theorie, dass Elodin ein Amyr ist. Aber die Amyr sind sehr alt und Elodin kam mit jungen 14 Jahren an die Universität und konnte damals auch noch nichts. Er erzählt Kvothe ja sogar, wie er in Elxa Dals Unterricht zum ersten Mal unbeabsichtigt den Wind gerufen hat, weil dieser ihm etwas nicht beibringen wollte. Wenn die Amyr nicht fortwährend neue Nachzöglinge rekrutieren, ist Elodin als Amyr wohl eher unwahrscheinlich. Bei Lorren hingegen… Tatsächlich sehr gut möglich.

  54. Nazgul

    Noch etwas, das die Theorie unterstützt, dass Dennas Schirmherr ein Chandrian ist: Als Kvothe mit Denna bei der Farm ist, sagt sie, dass ihr Schirmherr eine bestimmte Methode hätte, ihr ein Zeichen zu geben. Daran erkenne sie, dass er in der Nähe ist.
    Sie spazierten sie in den Wald……dann hörte er etwas und ging Richtung Farmhaus.
    Nach 10 Min. Wartezeit ging sie zum brennenden Farmhaus, da kam ihr Lord Esche entgegen und erklärte ihr, dass alle tot seien und er sie schlagen müsste – das sagt sie später im Delirium.
    hmmmm – entweder Denna ist ganz schön abgebrüht, wenn sie 40 Tote sieht und nicht sofort verschwindet, oder sie erkennt die Aussichtslosigkeit Ihrer Situation, da sie bereits vermutet, wer oder was Esche ist.

    Aus der Luft gegriffen ist meine Theorie eher nicht.

    1. Jan 2 - Lethani

      Denna hat die Toten gar nicht gesehen. Sie traf sich ja mit dem Schirmherr bei der Scheune und dann gingen sie spazieren. Schließlich passierte irgendwas auf der Farm und der Schirmherr ging los und ließ Denna zurück – die dann 10min ca. dort wartete, wo sie war.

  55. Nurax098

    Da hat Jan recht. Außerdem weist die Tatsache das Denna’s Schirmherr eine spezielle Methode hat ihr Zeichen zu geben nicht darauf hin das er ein chandrian ist. Er könnte ihr z. B. einen mit Runen gravierten Gegenstand gegeben haben der ausschlägt wenn er sie brauch oder etwas derartiges.

  56. Jan 2 - Lethani

    Ich hab nochmal die Stelle vom Cthaeh gelesen: Der Schirmherr ist anscheinend weder ein ein Chandrian noch ein Amyr. Er hat aus Boshaftigkeit Denna mit seinem Spazierstock geschlagen und lockt sie immer wieder zurück, wenn sie sich ihm abwendet. Kein Chandrian geht wie ein älterer Mann am Gehstock und kein Amyr würde sowas aus reiner Boshaftigkeit tun. Es scheint sich hier wirklich um einen *normalen* Menschen zu handeln… mal davon abgesehen, dass er irgendwie mit den Chandrian verwickelt ist (oder nach ihnen sucht) und irgendetwas Denna an Informationen oder so zu bieten hat, was sie immer wieder zu ihm zurückkehren lässt.
    Was die Chandrian angeht: Der Cthaeh sagt ja selber, dass er es gut fände, wenn er Kvothe den Chandrian auf den Hals hetzen könnte (weil diese -insbesonderer Cinder – dem Cthaeh mal übel mitgemischt haben). Nichts wäre leichter, wenn er einfach klarstellen würde, dass es sich bei dem Schirmherrn um Cinder handeln würde. Aber stattdessen erwähnt er die ganzen Dinge, als ob zwischen den Chandrian und Denna´s Schirmherr keine Verbindung besteht (wie ein Themawechsel). Außerdem lügt der Cthaeh nie, er sagt nur die Dinge, die einen verletzen. Denna mit den Chandrian in Verbidnung zu bringen, wäre für ihn in der Hinsicht eine große Chance dazu gewesen, aber dem war ja nicht so…

    1. Ria

      Ich denke, was der Cthaeh sagt, kann man sehr konträr auslegen. Ich hätte Cider nach diesem Gespräch als Dennas Schirmherr in Betracht gezogen, gerade WEIL er dann anfängt so schlecht von Dennas Schirmherr zu sprechen – er hetzt Kvothe ja wahnsinnig gegen ihn auf.
      Es würde auch dazu passen, dass er Denna aus reiner Boshaftigkeit schlägt und wie der Cthaeh erwähnt, liebt Cider seine Spielchen… Darüber hinaus war Dennas Schirmherr bei der Hochzeit dabei und hat überlebt(+Denna), obwohl die Chandrian sonst alle getötet haben. Dementsprechend würde er auch seinen Namen und alles andere über sich geheim halten wollen. Außerdem lässt er Denna dieses Lied über Lanre schreiben, welches den Anführer der Chandrian in einem positiven Licht präsentiert (er arbeitet ja für Heliax). Und warum sollte ein Amyr so etwas tun? Meiner Meinung nach spricht auch die Beschreibung von Denna keinesfalls gegen Cider, da der Cthaeh ja auch meint, dass die Chandrian gelernt haben sich unauffällig unter den Menschen zu bewegen und ihre Zeichen zu verstecken. Warum sollte er dann keinen Gehstock tragen? Das ist doch eine gute Tarnung.
      -> Wobei das alles auch auf einen Menschen zutreffen würde, der für die Chandrian arbeitet.

      Was allerdings gegen einen Chandrian spricht, ist Dennas Aussage, dass ihr Schirmherr am Hof des Maer war und Kvothe ihm dann vermutlich schon begegnet wäre. Er erkennt Cider bei den Banditen zwar nicht als solchen, der Hauptmann kommt ihm aber unheimlich bekannt vor. Auch sagt der Cthaeh, dass Kvothe den Amyr am Hof des Maer bereits näher gekommen ist und die Chandrian würden sich wohl kaum persönlich in deren Umfeld wagen. Es sei denn, diese Aussage bezog sich nur auf die Nachforschungen des Maer…

      1. Jan 2 - Lethani

        Was der Cthaeh sagt, kann man in vielen Weisen auslegen. Wenn er sowohl über den Schirmherr als auch über die Chandrian spricht, erschließt es sich mir nicht, warum er es aussparen sollte z.B. Cinder als diesen zu entlarven.
        Das mit Cinders Spielchen hat glaub ich Haliax gesagt und in einem anderen Zusammenhang, als er sich über Kvothe lustig machte, nach der Tötung seiner Familie. Was ich aber noch interessant aus der selben Stellen fand: Haliax sagt also, er ist die Spielchen von Cinder leid und dass er vom *rechten Pfad* abweiche. Haliax gefällt also nicht, dass Cinder bei ihrer Beseitigung immer so ausschweifend wird und zügelt ihn schließlich. Doch was ist der *rechte Pfad*, bzw. der Plan der Chandrian? Sie sind nicht nur darauf bedacht ihr Geheimnis zu hüten, sondern verfolgen anscheinend noch ein höheres Ziel.
        Das mit dem Amyr war eher ein Spaß – war ja selbst nicht 100% davon überzeugt.
        Stimmt, die Chandrian können sich schon gut verbergen, aber nicht so, dass man sie nicht wiedererkennen könnte. Zumal Kvothe bei Dunkelheit, weiter Entfernung und nach Jahre langem Sehens eine leise Ahnung schon bekam.
        Da verwechselst du eine Kleinigkeit: Der Cthaeh meint, dass die Chandrian schon in der Nähe des Maer waren, nicht die Amyr. Ob das bedeutet, dass sie auch am Hof waren, kann – muss aber nicht. Aber der Cthaeh sagt noch etwas anderes: *So eine Chance bekommt man wohl nur 2mal im Leben* und macht sich darüber lustig, dass Kvothe beide Chancen nicht genutzt hatte. Also ist Kvothe Cinder bisher nur 2mal begegnet. Wenn er dem Schirmherr möglicherweise am Hofe begegnet wäre, könnte es nicht Cinder gewesen sein.

        1. Ria

          Warum der Chtaeh Cider nicht als Schirmherr outet, wenn er es ist, kann ich auch nicht beantworten. Außer Rothfuss wollte es spannend machen und uns rumrätseln lassen. Oder der Schirmherr ist einfach nicht Cider, sondern nur ein Handlanger der Chandrian – wofür auch viel spricht. Unter anderem was du über das 2malige Treffen mit Cider gesagt hast.
          Ich muss die Stelle wohl nochmal lesen, hab aber grad das Buch nicht zur Hand. 🙂
          In meiner Erinnerung ging das Gespräch über die Chandrian und die Amyr, als der Chtaeh so etwas wie „you`r searching for the Amyr. Even you know you can`t do anything alone against the Chandrian“ sagt (sinngemäß). Und dann erwähnt er, dass Kvothe ihnen am Hof des Maer wahrscheinlich schon näher gekommen ist als er ahnt. Ich hab das irgendwie auf die Amyr und seiner Suche nach ihnen bezogen und nicht auf die Chandrian. Jetzt im Nachhinein ist das allerdings tatsächlich nicht so eindeutig, wie mir das anfangs vorkam.
          Ich geb dir auch Recht, dass Kvothe Cider am Hof des Maer vermutlich erkannt hätte. Ich würde von Kvothe aber nicht auf die Allgemeinheit schließen, denn wenn die Chandrian sich gut unter den Menschen verstecken können, bedeutet das ja, dass sie eben nicht erkannt werden – sonst wären sie ja nicht gut darin. An welcher Stelle hast du denn gelesen, dass sie ihre Zeichen nicht verbergen können? Meines Wissens ist das nur bei Heliax der Fall, weil sein Gesicht immer in Schatten gehüllt ist seit er verflucht wurde. Von den anderen wird nichts dergleichen gesagt soweit ich mich erinnern kann.
          Außerdem hält der Großteil der Bevölkerung die Chandrian für Ammenmärchen und hat sie noch nie „bewusst“ gesehen – es würde ihnen also ohne ihre eindeutigen Zeichen und ihr außergewöhnliches Aussehen schwer fallen, die Chandrian als solche auszumachen.
          Was ihr höheres Ziel ist, werden wir hoffentlich bald erfahren, wenn der letzte Band rauskommt. 😀 Das würde mich auch brennend interessieren. Und was denn nun die wirkliche Geschichte hinter Heliax und Lanre ist.

          1. Ria

            Ok, ich hab mir die Konversation mit dem Chtaeh jetzt noch mal durchgelesen und er sagt an keiner Stelle, dass die Chandrian ODER die Amyr in der Nähe des Maer waren. Stattdessen sagt er tatsächlich nur, dass der Maer bereits nach den Amyr geforscht hat und er Kvothe an ihre „Tür“ bringen könnte. Das heißt, dass der Maer Kvothe bei seiner Suche behilflich sein und vermutlich mit seinem Einfluss und Geld mehr Informationen beschaffen kann.
            „Not many folk will take your search for the Amyr seriously, you realize. The Maer, however, is quite the extraordinary man. He’s already come close to them, though he doesn`t realize it. Stick by the Maer and he will lead you to their door.“ […] „Whatever else you might forget, remember what I just said. Eventually you will get the joke. I guarantee. You will laugh when the time comes.“

      2. Nurax098

        Erstens mal heißt er Cinder nicht Cider. Außerdem denke ich es gäbe keinen besseren weg kvothe auf Denna’s Schirmherr zu hetzen als zu offenbaren das dieser der Mörder seiner Eltern ist.

  57. Anna

    Noch mal zu Denna:
    Ich denke nicht, daß sie die Tochter von Meluan ist, das paßt nicht zu Meluans Alter, es heißt der Mayher hat sie erwählt um einen Erben zu zeugen, das würde er sicher nicht mit einer Frau Mitte-Ende 30/ versuchen wollen.
    Aber was ist sie dann? Alle Hauptdarsteller haben ja einen kleinen Hintergrund, nur über Denna weiß man nichts, sie gibt weder Geschwister, Freunde noch Eltern Preis.
    Was könnte dahinter stecken?

    1. Tiil

      vielleicht ist Denna ja eine Spionin die Kvothe beobachten soll. Immer findet sie ihn und nie er sie. Könnte sein, dass dieser Verat Kvothe so sehr enttäuscht das er zu „Kote“ wird.

      1. Nurax098

        Das könnte zwar sein aber da sie sich schon vor Denna’s Schirmherr kannten ist das eher unwahrscheinlich. Außerdem beteuert Denna einmal ihr Schirmherr wisse nichts von kvothe. Zu guter letzt gibt es keinen allzu guten Grund kvothe ausspionieren zu lassen da dieser eig keinen wirklichen Wert für irgendwen hat. Die chandrian könnten ihn auch einfach töten wenn sie wüssten wo er ist und außer Ambrose hat Kvothe nicht mehr viele andere Feinde.

        1. nazgul

          eigentlich hat Kvothe fast keine Feinde; abgesehen von dem Burschen in Tarbean, Meister Hemme und seinem Kumpel Brandeur, Carceret, dem Arkanisten des Maer, Meluan und nicht zu vergessen Cinder, der seit der Blutnacht im Wald bestimmt ein ganz spezieller Freund von Kvothe wurde. Diese Feinde sind fast kpl. nicht irgendwer – sondern durch die Bank wichtige Personen, die auch Macht haben. Wie der Maer bei einem Spaziergang mit Kvothe erörtert, dass das die wichtigere sei.
          Er sagt selbst, dass er das Talent hat, sich immer viele Feinde zu machen – und das nicht nur einmal.
          Wegen seinem schnellen Aufstieg in der Uni hat er auf jeden Fall nicht viele Freunde, also potentielle Unterstützer.

          1. nazgul

            Als Spionin gibt Denna nicht viel her, dafür hat sie Kvothe zu früh kennengelernt. Ich hatte auch x die Vermutung, dass sie die Amyr „Deah“ aus Skarpis Geschicht ist und Kvothe beobachtet, hab es aber wieder verworfen, als ihr Schirmherr ins Spiel kam.

      2. Jan 2 - Lethani

        Wenn Denna die Tochter von Meluan wäre und Kvothes Mutter ihre Schwester, wäre es ja fast Inzucht (Kvothe + Denna) 🙂 no Way!!^^

        Das Denna Kvothe beobachten soll, denk ich eher nicht. Sie traf ihn ja schon, bevor er an der Uni, bzw. als er noch ein *armer Schlucker* war.

  58. Nazgul

    Wieso ich bei dem Thema so rumreite; weil diese Dreiecksbeziehung m. E. einer der wichtigsten Punkte dieser Geschichte ist. Vor allem, wer und mit welcher Absicht Denna beeinflusst wird und somit evtl. unterbewusst Kvothe manipuliert.

    Na ja, Denna ist zu dem Feuer gegangen.
    „Als ich zu dem Feuer ging, sah er mich. Er kam zu mir und sagte, sie seien alle tot.“ Sie konnte auf jeden Fall da bereits das Ausmaß der Zerstörung erkennen und die Aussage von Esche spricht auch für sich.
    Der Cthaeh sagt auch, dass die Chandrian mittlerweile ihre Zeichen gut verbergen können. Also ist das kein Ausschluss, wenn man nicht sofort erkennt, wer oder was einer ist. Der Cthaeh sagt auch nur Sachen, die einen verletzen – er lässt also auch evtl. was aus.
    Doch nicht nur das kommt mir komisch vor, auch als sie Kvothe das überarbeitete Lied von Lanre vorträgt und eine Hymne auf ihn singt, scheint es mir Richtung der „Sieben“ zu gehen – nicht auf die Amyr – das war ja im Auftrag, bzw. mit dem Wissen ihres Schirmherrn.
    Ist nur ne Theorie – aber das hat sich einfach in meinem Kopf so festgesetzt.
    Denna s einziger Rückblick in Ihre Vergangenheit, den ich fand, war, dass sie als kleines Kind für 2 Minuten tot war (Lungenentzündung) und seither Probleme damit hat. Wieder ne Theorie „Wurde da dem Cthaeh übel mitgespielt, da sie gerettet wurde?“
    Puppet ist auch ein interessanter Charakter – er weiß mehr, als es jetzt scheint und Bredon, der alte Taktiker am Spielbrett (evtl. auch in Kvothes Leben) – auf die freue ich mich direkt. im neuen Buch

    1. Nurax098

      Ich versteh deine untere Thorie mit dem Ctaeh nicht ganz. Außerdem halte ich es trotz allem für unwahrscheinlich das ihr Schirmherr ein Chandrian ist. Sie ist zwar Richtung Feuer gelaufen hat ihren Schirmherr allerdings schon vor ihrer Ankunft dort getroffen. Außerdem können die chandrian ihr Zeichen anscheinend nicht allzu gut verbergen da die zersörte farm alle Zeichen ihr Anwesenheit aufgewiesen hat, also morsches Holz, blaue Flammen usw.

      1. nazgul

        der Chtaeh sagt, dass sie ihre Zeichen mittlerweile gut verstecken, weil nicht einmal Kvothe, der Cinder zuvor bereits sah, ihn nicht als diesen erkannte, als er aus dem Zelt kam – und nicht aufgrund der Zerstörungen, die sie hinterlassen.

        1. Nurax098

          Das stimmt nicht ganz. Der Mann, der aus dem Zelt kam Kvothe durchaus vertraut vor. Außerdem war er ja weit entfernt weshalb er die schwarzen Augen nicht erkennen konnte.

          1. Jan 2 - Lethani

            und es war Regen, Dunkelheit und Kampfgetümmel – außerdem hat Kvothe ihn nur einmal vor vielen Jahren gesehen

    2. Jan 2 - Lethani

      Ja die Dreiecksbeziehung ist schon wichtig. Aber es ist auch sehr gut möglich, dass noch nicht alle Charakter bisher enthüllt worden sind (Schirmherr) und einfach im nächsten Buch dazustoßen.
      Denna ging in Richtung des Feuers, gelangte dort aber fast nicht an und bekam dann die nüchterne Aussage ihres Schirmherrns, was der Stand der Dinge ist: *Sie sind alle tot.* Das spricht für mich eigentlich weder für, noch gegen die Chandrian.
      Was die Zeichen angeht bin ich auch der Meinung von Nurax098. Zwar haben sie gelernt sich in gewissen Maße zu bedecken, aber sie sind verflucht und können ihre Zeichen nie ganz tilgen.
      Der Cthaeh sagt Dinge die verletzend sind. Ich denke Kvothe wäre stark verletzt, wenn er erfahren würde, dass Dennas Schirmherr einer der Mörder seiner Eltern ist. So eine Gelegenheit würde der Cthaeh sich nicht entgehen lassen. 😉
      Das Lied von Denna über Lanre ist mir auch ins Auge gefallen, ich weiß aber nicht was ich davon halten soll. Die Chandrian wollen eigentlich ihre Geschichten verbergen und nicht noch mehr Lieder (in welcher Form auch immer) in die Welt setzen. Haliax scheint auch nicht gerade empfänglich für Schmeichelei zu sein, sondern unterwirft seine Untertanen einfach seinen Willen. Da wäre so ein Lied, dass über den früheren, besseren Haliax in so übertriebener Form eher ein ironischer Witz, wenn nicht sogar eine Beleidigung. Haliax hasst alles und will *Salz sähen, weil nur überall Unkraut wächst*. Die alten Tugenheit von Lanre zu besingen ist glaub nicht gut, um Haliax glücklich zu machen… aber das ist nur meine Einschätzung

  59. Mats

    @Jan2
    Ich glaube, dass er Ctaeh das nicht sagen würde, weil er mit wichtigen Informationen eigentlich recht sparsam umgeht….
    Es würde ihm glaube ich reichen, wenn er wüsste, dass Kvothe es irgendwann selbst rausfindet.

    1. Jan 2 - Lethani

      @ Mats: Ja möglicherweise. Aber wenn es darum geht, dass der Cthaeh verletzende Dinge sagt, ist das Auslassen eigentlich keine Stütze für die Theorie (Schirmherr= Cinder). Was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet ist das Lied von Denna über Lanre. Es ist eigentlich zu übertrieben fehlgedeutet, dass ein Chandrian es in Auftrag gegeben haben könnte, aber auch dass ein einigermaßen Eingeweihter es schreiben ließ. Leider hab ich die Furcht des Weisen 1 zur Zeit verliehen und kanns nicht nachlesen…. Vllt messe ich dem Stück auch einfach zu große Bedeutung zu… aber es hinterlässt bei mir keinen guten Eindruck über den Schirmherr, eher dass er gar keinen Plan von dem allen hat.

  60. Ray

    Ich glaube nicht, dass Kvothe seine Sympathiekräfte verloren hat, sich nur schwört sie nie mehr zu benutzen. Ganz am Anfang kommt der chronist auf denna zu sprechen und Kvothe wird wütend und eine Flasche zerplatzt in seiner gegenwart, aber unberührt. Flaschen können nicht einfach so von Geisterhand zerplatzen. Ich denke viel eher, dass seine Kräfte da aus Versehen aus kontrolle geraten sind

    1. Jan 2 - Lethani

      @Ray: Genau, oder Kvothe kann sie nicht mehr richtig lenken/kontrollieren. Er versucht ja auch mit Symphatie den Hauttänzer in Brand zu setzen, oder auch was seine ademische Kampfkunst angeht, versucht er die Soldaten zu besiegen. Aber beide Male schafft er es zu seinem eigenen Erstaunen nicht seine Fähigkeiten abzurufen. Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, was Bast meint, dass jmd zu dem wird, was er vorgibt zu sein. Kvothe also aus dem Schein eines Wirtes Realität gemacht hat. Als dieser vermöbelt wurde, muss er mitten in der Schlägerei lachen, weil es ihm in dem Moment erst bewusst wird, dass er vergessen hatte, wer er in Wirklichkeit ist.

      1. Nurax098

        Ich denke nicht das er schwört seine Kräfte nie wieder zu benutzen. Er versucht beispielsweise seine Truhe aufzubekommen und scheitert daran was ihn zu ärgern scheint. Da er diese Truhe selbst hergestellt hat denke ich das er sie früher noch aufbekam. Ich halte es daher für wahrscheinlicher das er seine Kräfte verloren hat oder sein Wesen zu sehr gewandelt hat.

        1. Nurax098

          Außerdem denke ich das hin und wieder kleine teile seines alten Wesens durchkommen. Es gab mehrere Stellen in denen kote auf einmal mächtig wirkte und in denen seine Augen leuchtend grün glühten. Ich denke daher das es wahrscheinlicher ist das er einfach zu sehr zum Wirt geworden ist um seine Kräfte noch zu benutzen.

  61. Kast

    Moin zusammen,

    nochmal zur These, dass Denna’s Schirmherr ein Chandrian ist. Dafür spricht, wie ich glaube schon mal angesprochen, dass ihr Schirmherr Magie kennt, die selbst auf der Uni nicht bekannt zu sein scheint … die Szene als Denna herauszufinden versucht, wie die Magie funktioniert und dann erzählt, dass sie gesehen hat, wie das geschriebene Wort war wird … das Schreiben des Liedes über Haliax … dass er der Held ist … quasi die Glorifizierung des Bösen … und an einer Stelle wird gesagt, dass das Lied später einmal berühmt wird und Kvothe es als erster gehört hat … also wird sich diese Auffassung von Haliax und den Chandrian durchsetzen … was bezweckt der Schirmherr von Denna damit … er sagt, ihr erstes Lied soll noch in 100 Jahren gesungen werden … er unterstützt sie bei der Detailsuche … er steuert quasi die Informationsfindung so, dass sie ein völlig falsches Bild von Haliax zeichnet … was ist der Grund dieses Marketing? … Haliax hat es geschafft, sich unsterblich zu machen … er hat seit 2000 Jahren nicht geschlafen … er hat seine Frau verloren und konnte sie nicht wieder zum Leben erwecken, darüber verzweifelt er … er kann ihr aber auch nicht in den Tod folgen … hier setzt in meinen Augen der Wahnsinn ein … er beginnt mit der Vernichtung der Welt, weil er der Meinung ist, dass das Leben (nicht nur seins) sinnlos ist und er scheinbar nur sterben kann, wenn die Welt untergeht … er scheitert und als Gegenspieler die Amyr aufs Tablet … in den nächsten 2000 Jahren wird das Wissen um die Amyr und der Chandrian systematisch vernichtet und die Chandrian machen Jagd auf Menschen, die ihre „wahren“ Namen herausfinden (die Geschichte der Adem, dass sie die Geschichte nur einmal erzählen, Kvothe Eltern) oder andere wichtige Infos, die helfen könnten sie aufzuspüren und sie zu bezwingen (die Vase) … und jetzt kommt durch Denna die Geschichte wieder in völlig verdrehter Form ans Licht und stellt die Heliax als Helden dar … was wird damit bezweckt? … ich mutmaße, dass das zum neuen Plan gehört, die Welt endgültig zu zerstören … und wie? … ich finde dieser Bürgerkrieg, das Leid, das Sterben sind ein guter erster Schritt dazu … was ist, wenn die Chandrian mit den Ambrose oder dessen Vater in Verbindung stehen (die beiden müssen nicht mal wissen, dass es die Chandrian sind) und ihnen helfen an die Macht zu kommen … in dem sie ihnen helfen alle Thronanwärter vor ihnen zu beseitigen … einschließlich dem Maer und seiner Frau … an dessen Hof gehen sie ja, laut Ctaeh bereits ein und aus … und in meinem Verständnis von der Aussage des Ctaeh kann Kvothe sie dadurch finden … nicht der Maer steht in Verbindung zu ihnen, sondern sie Chandrian haben sich an seinem Hof (in Persona und mit Strohmännern) eingeschlichen, um ihren Plan von der Vernichtung der Welt voranzutreiben … dazu passen auch das langsame Sterben des Maers … sein reisender Hofarkanist, der oft bei der Familie Ambrose zu Gast war … Denna scheint in der Gegenwart ja auch so was wie eine Berühmtheit zu sein (Bast und Kvothe reden über sie als ob sie sehr bekannt ist) … ob durch das Lied oder eine eheliche Verbindung, arrangiert durch ihren Gönner, sei dahingestellt … wird sie gar die Frau des neuen Königs? … sie und die Familie Jakis als Marionetten der Chandrian? … zur Vernichtung der Welt …?

    Ich glaube im übrigen nicht, dass Elodin und Loren Amyr sein könnten … bei Elodin spricht dagegen, dass er als Junge an die Uni gekommen ist (auch schon mal geschrieben) … die Amyr sind 2000 Jahre alt und laut Felurian gibt es keine menschlichen Amyr …und er im Irrenhaus eingesperrt war … kein Amyr würde sich jahrelang einsperren lassen … bei Loren glaube ich es auch nicht … dass er Kvothe Vater wohl gekannt hat … und ihn mehr oder weniger herablassend als Barde betitelt … hat für mich einen anderen Grund … was ist, wenn er Kvothe Mutter gekannt und verehrt hat und eifersüchtig auf den Barden war? … das könnte erklären, warum er Kvothe, der in seinen Augen nach dem leichtlebigen Vater, der eine Adlige verführt und entführt, kommt, solange nicht in die Bib lässt, obwohl nichts passiert ist und Kvothe neu ist (selbst einen Studenten, welcher eines seiner Bücher aus der Bibliothek entführt hat, schreit er „nur“ an … und er glaubt eher Ambrose, obwohl dieser bestimmt zu dieser Zeit auch bereits seinen Ruf weg hat, Simmon ist durch seine Bösartigkeit fast erblindet und die anderen Geschichten, die im Umlauf sind … dass er einen Studenten einsperren lies, der dann so krank wurde, dass er die Uni verlassen musste … die Frau, die verschwand, weil sie behauptet hat, Ambrose wolle sie heiraten) und sich auch bei allen „Hörnern“ auf die Seite der Strafenden stellt … in meinen Augen ist er von Anfang an voreingenommen … Kvothe hat ein Temperament und ein Erbe, was er nicht gutheißt …
    Es kommt mir auch sehr unwahrscheinlich vor, dass Loren die Literatur über die Chandrian und Amyr vernichtet. Ich denke, die „Säuberungsaktionen“ sind zu dieser Zeit längst abgeschlossen … schließlich hatten die Amyr und die Chandrian 2000 Jahre Zeit …

    Was sich mir überhaupt nicht erschließt, ist das der Schreiber einmal so dargestellt wird als wäre er älter als Kvothe …und vor ihm an der Uni gewesen … er hat das Buch über den Draccus geschrieben, dass Kvothe später liest … er verlässt die Uni, weil er gedemütigt wird und zieht in die Welt hinaus … gleichzeitig ist er einer der wenigen, der den Namen des Eisens kennt … und gleichzeitig hat er Geschichten über Kvothe an der Uni gehört … so als hätte er nach Kvothe dort studiert … der Namen seines Lehrers für den Namen des Eisens scheint aber auch nicht der Elodins zu sein … ziemlich konfus … mich überzeugt auch nicht die Argumentation, dass er nach Kvothe Weggang nochmal wegen Recherchen (er dürfte ja nicht mal in die Bib, weil er nicht zur Uni gehört) oder sowas an der Uni war … es klingt nach Zeitsprung? … vielleicht war Kvothe doch nochmal im Reich der Fae … oder Rothfuss hat hier doch was nicht ganz richtig gemacht … ja, ja ich weiß, er macht keine Fehler … 😉

    Sodele bis bald

    1. Nurax098

      Zum ersten Absatz muss man sagen das die chandrian alle Informationen über sich zerstören wollen, weswegen sie wohl kaum welche ( wenn auch teilweise falsche) verbreiten würden wollen. Das die Familie Jakis mit den Chandrian zusammenarbeitet erscheint mir eher unwahrscheinlich, außerdem denke ich das Meluan Lackless noch eine wichtige Rolle spielt und deswegen nicht stirbt. Ich glaube das der Ctaeh erwähnte das an in der Nähe des Maer keine Chandrian waren weswegen die Strohmänner wohl auch wegfallen. Die Chandrian hätten den Maer außerdem schnell getötet da sie eher nicht die langsamen Vergifter sind. Ich möchte hier noch hinzufügen das nicht klar ist welche Geschichte über die Chandrian stimmt. Es könnte durchaus auch wahres an Denna’s Geschichte sein.

      1. Nurax098

        Zum 2. Absatz möchte ich noch sagen, dass auch ich Lorren und Elodin nicht für Amyr halte. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass Lorren und Kvothes Mutter sich kannten, da diese vermutlich die Schwester von Meluan Lackless ist, und somit bis dahin am Hof gelebt hat, während Lorren weniger adlig wirkt. Was den Chronisten angeht denke ich das er ein anderes Buch geschrieben hat. Das Buch in Kvothes Uni zeit hieß „Das paarungsverhalten des gemeinen Draccus“ während der Chronist danach forschte ob der Draccus ein Drache ist oder nicht.

      2. Jan 2 - Lethani

        Ich bin auch der Meinung, dass die Chandrian so wenig Wind wie nur möglich um ihre Existenz betreiben, wozu so eine Geschichte eigentlich nicht dient. Andererseits kann eine falsche Darstellung von Lanre möglicherweise das Augenmerk weg von dem späteren Haliax lenken, wenn es nurnoch den *ruhmreichen* Lanre ohne seine *Nachform* in den Geschichten gibt. Aber so wirklich glaub ich da auch nicht dran.
        Die Verschwörungstheorie von kast ist ziemlich gut und könnte vom Ziel auch zu den Chandrian passen. Allerdings glaube ich auch nicht, dass sie sich mit den Jakis einlassen. In der Geschichte über Lanre wird beschrieben, dass Haliax nicht von dieser Welt weichen kann. Da stellt sich mir die Frage, warum er nicht einfach *Amok* in alle Festungen läuft und alles vernichtet, da er ohnehin (unfreiwillig) nicht sterben kann. Anscheinend gibt es etwas, was ihn zumindest binden kann. Die anderen Chandrian scheinen sterblich zu sein. Bei den Adem meint Shehyn, dass es *nicht leicht sei, ein solches Wesen zu töten*, also nicht unmöglich.

      3. Jan 2 - Lethani

        Und zum Chronisten noch: Er ist wirklich der Autor vom *Paarungsverhalten des gemeinen Draccus* (DNDW Seite 705, Zwischenspiel: Gehorsam)

        1. Nurax098

          Ah ok dann könnte das wirklich ein Fehler von Rothfuss sein. 😀 Hab mich auch schon gefragt warum Haliax nicht einfach die Amyr angreift und hofft dabei zu sterben.

          1. Jan 2 - Lethani

            Es kann, muss aber kein Fehler sein 🙂 Wir gehen alle davon aus, dass der Chronist das Werk nach seiner Uni-Zeit geschrieben hat. Aber viele Studenten erschaffen irgendetwas Neues um sich damit bei den Meistern für den nächsten Rang im Arkanum zu *bewerben*. Kvothe hat z.B. auch einen neuen Bauplan hergestellt etc.
            Möglicherweise war der Chronist einfach schon eine gute Zeit vor Kvothe an der Uni, hat dabei dieses Buch erarbeitet und studierte dann parallel zu ihm (so ähnlich wie Manet vllt). Es geht beim Durchschnitt ja nicht immer so schnell an der Uni, wie bei kvothe beim Aufstieg 😉

        2. luna

          die eigentliche Frage ist doch: wer ist der chronist wirklich und was spielt er für eien Rolle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er tatsächlch nur die geschichte aufschrieben soll: wozu denn? Kote möchte doch eigentlich im verborgenen bleiben und ist sicher nicht der mann für eine beichte…

    2. Anna

      Eine interessante Verschwörungstheorie.
      Es muß etwas dran sein, denn es wird ja immer wieder der Rang der Thronfolge betont, und daß er dem Thron nun schon näher sei. Das macht er nicht zufällig.
      Auch schreibt er mehrfach, wie töricht es war Ambrose immer zu unterschätzen.
      Ich bin sicher da kommt es noch richtig dicke…

      1. Nurax098

        Könnte schon sein aber er erwähnt das Ambrose an seinem Ausschluss von der Uni Schuld ist. Ich denke daher das es hauptsächlich dabei bleibt, da, wie bereits gesagt, Meluan Lackless wohl noch eine Rolle spielen wird und diese vor Baron Jakis steht.

        1. Jan 2 - Lethani

          So kommt es mir auch vor. Nach allem was in der Geschichte bis hin zur Gegenwart passiert, hat Kvothe nicht mehr über Ambrose zu sagen wie: *Man hätte ihn nicht unterschätzen dürfen* und *Wegen ihm musste ich die Uni verlassen*. Das klingt für mich irgendwie schon fast ausschließend, dass Ambrose noch größere Übeltaten als das (zumindest außerhalb der Uni) anstellt. Aber möglicherweise ist Ambrose ebenfalls daran beteiligt, dass Kvothe schließlich die Steinernen Tor der Bib öffnet und die *Geheimnisse der Universität stiehlt* (Vllt Iax freilässt?) und schließlich von der Uni fliegt.

          1. Anna

            Von der Uni ist er doch längst geflogen.
            Das Thema ist durch, die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, war aber ein gültiges Urteil.

    3. Jan 2 - Lethani

      Ich mag deine Theorie eigentlich auch, weil du auch sehr gut argumentierst. Allerdings wissen wir nicht, dass es der Schirmherr von Denna ist, der diese Aufschreib-Magie besitzen soll. Da muss man schon ziemlich um die Ecke spekulieren. Zum anderen sprechen in meinen Augen zwei Dinge dagegen, dass die Chandrian den Jakis auf den Thron verhelfen. (was nicht bedeuten soll, dass diese beide Gruppen unabhängig voneinander dies trotzdem irgendwie erreichen – also Thron und Chaos)
      Ersteres wäre, dass Kvothe ja der Königsmörder ist. Und er sich auch als schuldig für den Krieg und alles bekennt. Ich denke noch immer, dass er vom Cthaeh dazu gelenkt wurde. Also sind in der Aktion weder die Familie Jakis, noch die Chandrian beteiligt.
      Zweiteres ist, dass (wenn Kvothe vom Cthaeh dazu manipuliert wurde) der Cthaeh den Chandrian eins auswischen will und ihnen nicht noch in die Karten spielen würde damit. Und dieser ist ja allwissend.

      Nach was die Theorie, dass Elodin ein Amyr ist, betrifft:
      Ich denke auch nicht (mehr), dass dem so ist. Aber er ließ sich in der Irrenanstalt ja nicht einschließen, sondern hat immer den Turm wie Taborln der Große gesprengt 🙂

      1. Nurax098

        Ich glaube allgemein nicht an die Aufschreib magie, da sie einen zu allmächtigen Feind schaffen würde. Außerdem könnte Haliax dann einfach aufschreiben das er tot sein will und dies würde geschehen. Und auch wenn jmd anderes diese Magie besitzt wäre sie einfach viel zu mächtig. Man könnte beispielsweise aufschreiben das alles geschehen soll was man sich vorstellt wodurch man endgültig unbesiegbar wäre.

        1. nazgul

          Aus welchem Grund sollte Denna nach dieser Magie fragen, wenn sie es nicht für echt hielt. Sie hatte damit Berührung – Glaube hin oder her – den Urheber von Dennas Meinung kann man aus dem Gespräch nicht erschließen.
          Ein normaler Mensch fällt wohl dafür aus – die Uni als Lehranstalt ist auch dafür nicht in Betracht zu ziehen. Der Schirmherr liegt nahe, ist aber ohne Zweifel nicht zu bestätigen, woher hätte er denn das Wissen, es sei denn er ist ein…….. Es kommen also noch 2 Gruppen in Betracht: Die „Sieben“ oder die Amyr.
          Beide sind „normal“ unsterblich und haben bereits in einer „Hochkultur“ gelebt in der eine viel höhere Technik;…. vorhanden war – das ergibt sich aus der Unterhaltung Kvothes und Kilvin, der sagt, dass er Gegenstände habe, die heute nicht mehr nachbaubar seien, da das Wissen verloren ging. Wieso nur Wissen und nicht Magie? Hier gibts natürlich keine Textstelle dazu.
          Allerdings in Scarpis Geschichte hieß es, dass Lanre sich Wissen aneignete, das sich sonst niemand aneignen sollte oder konnte um seine Frau zurückzuholen.

          Ausserdem scheint eine Gruppierung die Geschichte verfälschen zu wollen. Da es bereits über einen sehl langen Zeitraum geht (Beispiel: Verbot der Amyr, bei der widersprüchliche Infos/Bücher von vertrauenswürdigen Autoren in der Bibliothek waren und erst der „sehende“ Puppet für Klarheit sorgte) ist auch nur eine entsprechend alte Lobby in Betracht zu ziehen.
          Da fügt sich das Lied Dennas über Lanre gut ein – ein normaler Mensch hat nicht soviel Zeit!

          1. Jan 2 - Lethani

            Zugegeben… ich kann mir schon vorstellen dass es diese Magie geben könnte, in eingeschränkter Form. Wenn die Leute vom Namen des Windes sprechen, dann sehen sie nur, was für eine Macht der Arkanist besitzt, aber nicht wie schwer es sein kann, den Namen zu sehen/sprechen. Oder wie schwer es sein kann, eine nicht ideal, sympathische Verbindung zu erzeugen. Die Leute, wie Denna, sprechen nur von dem Fanatstischen, ohne den Hintergrund zu kennen. Daher denke ich, dass es vllt Leute gibt, die diese Zauberkunst beherrschen, aber auch nicht alles aufschreiben können, was sie wollen (ob es nun der Schirmherr ist oder nicht). Wenn Iax die Welt der Fae aus einem Stück Stoff nähen konnte, warum soll dann nicht irgendjemand durch eine Niederschrift etwas an der Wirklichkeit rumpfuschen sollen? 😉 Aber wie gesagt, damit es überhaupt in die Geschichte passt, muss es da eine Grenze geben, falls es diese Kunst überhaupt gibt.

  62. Anna

    Und was sagt ihr dazu, daß die Kessler Fae sein könnten?
    In irgendeinem Absatz, ich glaube es war bei Felurian, wird erzählt daß sie in der Menschenweld mit alleilei Tand un in braunen Mänteln umherziehen….

    1. Nurax098

      Könnte zwar sein aber da einfach jeder Mensch auf der Straße einen Rucksack anziehen und Sachen verkaufen kann, wodurch er zum Kessler wird, halte ich es für unwahrscheinlich das alle Kessler fae sind.

  63. Kast

    Moin zusammen,

    Ja, es ist eine Vermutung, dass es der Schirmherr ist bei dem Denna die Aufschreibemagie gesehen hat … ich würde hier zum einen argumentieren, Ausschlussprinzip, wer steht mit Denna im Zusammenhang, der sowas wissen könnte außer der geheimnisvolle Schirmherr? … und ich meine mich zu erinnern, dass Denna kurz bevor sie die drei Freunde dazu bringt, ihr die Grundlagen der Magie zu erklären und danach mit der Schreibmagie aufwartet, mit ihrem Schirmherr unterwegs war … das wird alles nur mittelbar erzählt, ein direkter Zusammenhang ist demnach in der Tat nur eine Mutmaßung …

    Ich weiß auch nicht, ich habe in den ganzen Büchern nirgendwo gelesen, dass Kvothe tatsächlich den König getötet hat? … er sagt niemals direkt selber, dass er ihn getötet hat … er wird von anderen lediglich Königsmörder genannt … aber es kursieren auch andere Geschichten z.B. von seinen Heldentaten in der Welt, die so gar nicht stattgefunden haben, sondern wo die Wahrheit verdreht wurde … absichtlich oder durch ständiges Hören-Sagen/Weitererzählen … darum geht es in den Büchern auch immer wieder … dass die Wahrheit verdreht wird … dass die eigentlichen Geschehnisse ganz anders abgelaufen sind … das Geschichten erfunden werden (er setzt selber Gerüchte über sich in die Welt … er denkt sich aus dem Stehgreif die Geschichte über den Schreiber aus … die Geschichte, dass er nicht blutet, als er ausgepeitscht wird basiert auf dem Kraut, was er nimmt, wird aber zur Legende … die Geschichten um Felurian werden immer wieder anders ausgeschmückt… die Geschichte wie er die Mädchen rettet, gibt es in unzähligen Varianten) … und Kvothe ist es wichtig und das stellt er auch von Anfang an klar, dass er seine wahre Geschichte erzählt, egal welches Licht das auf ihn wirft und was aus seinem legendärem Ruf wird … Bis jetzt haben wir die „guten“ Geschichten und Legenden erfahren und die wahre Geschichte, die Kvothe dazu erzählt … die „schlechten“ Taten von Kvothe, wie er Geheimnisse aus der Uni klaut … dass er ein Königsmörder ist, sind „noch“ Geschichten und Legenden … Kvothe hat noch nicht die Wahrheit dazu erzählt … Was ist, wenn er sich die Schuld am Krieg und am Elend scheinbar ausgelöst durch den Tod des Königs gibt, ihn aber gar nicht wirklich umgebracht hat? … wenn es ihm wieder einmal nur angehängt wurde, die Wahrheit verdreht wurde? … Warum hängt er das Schwert mit der Unterschrift Torheit in den Schankraum? … Er hat irgendwas Törichtes gemacht … er hat die falschen Schlussfolgerungen gezogen (ich muss da gerade daran denken als er von Elodin angeführt völlig blank in die Räume von Hemme einbricht und dessen Talare verbrennt … und wie lange er in all seiner Genialität braucht, um seine Meinung über Elodins Lehrmethoden zu revidieren) … und kommen wir zurück zu meiner momentanen Lieblingstheorie 😉 … dass das wieder was mit seinem immer wieder unterschätzten Lieblingsfeind Ambrose zu tun hat … Ambrose und/oder sein Vater deichseln es so (und Ambrose hat durch unzählige Geschichten bewiesen, dass er die Macht, die Gerissenheit und die Bösartigkeit hat), dass der König getötet wird und es so aussieht als ob es Kvothe gewesen ist … und Kvothe hat in dieser Zeit einen ganz anderen Weg verfolgt und ist blind dafür, dass er komplett hereingelegt wird (wie er sich von Ambrose die Kerze verkaufen lässt und dafür Hausverbot in der Bib kassiert … der alchemistische Enthemmungsdrank, der ihn beinahe den Kopf kostet … als Ambrose extra ein ganzes Wirtshaus kauft, damit Kvothe kein Geld verdient … die auf ihn angesetzten Mörder … dass er seine Macht benutzt, damit Kvothe keinen Schirmherr bekommt) … Ambrose hasst Kvothe wie die Pest … was ist, wenn der Rausschmiss aus der Uni nicht der Höhepunkt der Feindschaft der beiden ist? … sondern die Sache noch viel weiter läuft? … komplett aus dem Ruder läuft? … und Kvothe da völlig blind reinläuft und er danach erkennt wie töricht er war? … dass er sich wieder hat benutzen oder reinlegen lassen hat? … Der neue König (ich tippe stark auf Ambrose … er ist so gnadenlos zum Volk … Steuereintreiben ohne Ende … ohne Rücksicht auf Verluste) beginnt den Krieg … Not und Elend (selbst in dem angelegenen Dorf, wo er wohnt, wird das ersichtlich … Familien verarmen … es ist kein Ersatz für Nellie da … die Straßen sind unsicher … es kommen keine Händler mit wichtigen Waren und wenn sind sie horrend teuer … Der Junge lässt sich anwerben … im Gasthaus kommen selten neue Gäste … das marodierende Militär … wenn das weiter so geht, wird das Volk hungern und im Winter verhungern) und Kvothe fühlt sich für alles verantwortlich? … Er fühlt sich für alles verantwortlich, weil er dumm und töricht ins Messer gelaufen ist?

    Also ich muss an dieser Stelle sagen … für mich ist der Cthaeh nicht allwissend und allsteuern … ich finde diese Szene und die Bedeutung des Chronisten darin so genial … als er Bast am Ende von 2.2 zeigt, dass er machen kann, was er will, alles ist vom Cthaeh gesteuert … und Bast erkennt, dass gerade in diesem Glauben die Gefahr der Handlungsunfähigkeit liegt … ich formuliere es mal ziemlich provokativ 😉 … ja der Cthaeh, der alles weiß, hat gesagt, dass ich übermorgen um 14:56 sterben werde … na dann mache ich das mal, aber eigentlich fühle ich mich ja ganz wohl … Es geht in meinen Augen um die Selbstbestimmung im eigenen Leben … dafür ist jeder … Bast … Kvothe … der Chronist … selbst verantwortlich … und vor dieser Weisheit des Chronisten verbeuge ich mich tief … was dann im Endeffekt daraus wird, steht auf einem anderen Blatt … aber es ist nichts in Stein betoniert … ich entwerfe mal eine andere Theorie … der Cthaeh durch-schaut ALLES .. es sieht alle Möglichkeiten, wie sich jeder Mensch in jeder Sekunde seines Lebens entscheiden kann … er sieht Milliarden und mehr von nennen wir es mal Paralleluniversen … wie das Leben, die Welt fortbestehen kann … im Bösen wie im Guten … aber er zieht nur das heraus und verbreitet es, was seinem bösen schmetterlingsmampfenden Wesen entspricht, um sich an dem daraus entstehenden Leid zu laben … in Wirklichkeit sind immer alle Möglichkeiten vorhanden …

    Bei Elodin meine ich mich zu erinnern, dass es in der Szene, wo Elodin Kvothe in der Irrenanstalt herumführt, zum Ausdruck kommt, dass Elodin sehr lange dort eingesperrt war … er sagt irgendwas vom Balkon oder Dach und wie viele Jahre er den nur durchs Fenster gesehen hat … ohne ihn zu betreten … bis er gelernt hatte die Mauern zu sprengen … ich tippe darauf, dass er dem Namen des Steins gelauscht hat bis er ihn fand …

    Bis bald mal wieder

    1. nazgul

      mir ist auch keine Stelle im Buch bekannt, in der Kote/Kvothe selbst bestätigt, dass er den König getötet hat – nur, dass er verantwortlich ist für die aktuelle Situation und er sich offensichtlich schuldig fühlt. Es kann ihm selbstverständlich in die Schuhe geschoben worden sein, den König ermordet zu haben. Kvothe wäre ja beinahe auch schon am Hofe des Maer in eine ähnliche Situation geraten, als er den König auf Entzug setzte und Stapes die toten Vögel, die eigentlich als Beweis dienen sollten, aus Unwissenheit austauschte.
      Hatte Stapes Kvothe damals ans Messer liefern wollen……
      Die Argumentation, dass Ambrose der aktuelle König ist, ist eine Möglichkeit – auch noch eine gut nachvollziehbare – denn der rote Faden läuft tatsächlich in diese Richtung um die aufgeschaukelte Feindschaft der beiden und ich kann mir das durchaus vorstellen, da die Thronfolge auch immer wieder aus Ambroses Familiensicht beschrieben wird.
      Die Auswirkungen des Krieges allerdings sind auf jeden Herrscher zutreffend – Steuererhöhungen, Diebstahl, Mord, Anwerbungen, Knappheit an allen Gütern;….!

      Beim Cthaeh bin ich auch deiner Meinung, dass er nicht allwissend ist und nur ein schlimmes Szenario heraufbeschwöhrt, das einen manipuliert und in den Wahnsinn treiben kann – auch wenn es heißt, dass er wie ein klarer Teich jemanden durchblickt. Kvothe ruft er hinterher, „dass er doch bleiben soll, denn er hat ihm noch soviel zu erzählen“ – wieso sollte er das tun, er weiss was passiert – auch, dass er vom Baum flüchtet.

      Vielleicht hab ich auch ein paar falsche Folgerungen gezogen – aber es sind eben Theorien 😉

      1. Tiil

        Bei dem Cthaeh frag ich mich wie er etwas schlimmes bewirken will, wenn er sich doch nur am Baum in der Faewelt auf hält. Die meisten Menschen wissen garnicht, dass es diese Welt gibt und können so überhaupt nie mit dem Cthaeh reden. Und ich glaube, dass auch die meisten Fae ihn meiden. Also dürfte es nur sehr wenige Leute geben die mit ihm reden.

    2. Nurax098

      Kote erwähnt einmal das alle seine Namen verdient sind. Daher vermute ich das er durchaus einen könig getötet hat. Außerdem heißt die ganze Buchreihe „Die Königsmörder Chronik“ weswegen es doch ziemlich wahrscheinlich ist das er einen König tötet. Was Torheit angeht denke ich das er sich dazu verleiten lässt einen König zu töten was ihm im Nachhinein als schreckliche Torheit erscheint weshalb er sein Schwert umtauft. Und es mag zwar sein das der Chronist einen Weisen Schluss gezogen hat, allerdings wusste der Ctaeh auch das weswegen er es wohl eingeplant hat. Ich denke das du den Ctaeh weit unterschätzt, da seine Macht wirklich gewaltig ist. Stell dir vor du weißt genau was in ferner Zukunft passiert wenn du genau das sagst. Dann gehst du das mit allem durch was du sagen kannst und sagst das, was zum schlimmsten Ergebnis führt. Schon die Tatsache das die Sithe jeden töten der in die Nähe des Ctaeh kommt spricht dafür wie gefährlich er ist. Hinzu kommt das Bast vor dem Ctaeh viel mehr Angst als vor den Chandrian hatte was auch für dessen macht spricht. Und wenn der Ctaeh dir ankündigt das du morgen um 14:56 sterben wirst und du dich z. B. In deiner Wohnung versteckst könnte es sein das du eine Kerze umwirfst das ganze Gebäude anzündest und noch 200 weitere Menschen tötet. Und genau darin liegt die macht des Ctaeh die meiner Meinung nach viel viel größer ist als die der Chandrian oder Amyr.

      1. Jan 2 - Lethani

        An die Stelle, dass seine Namen alle verdient sind, glaub ich mich auch erinnern zu können. Aber was auch noch fürsprechend wäre: Dass in allen Geschichten ein wahrer Kern steckt? Gut möglich, dass Kvothe beeinflusst wurde (Ambrose, Cthaeh, Denna, Chandrian…etc…), aber letztendlich ist der Kern, dass er der Königsmörder ist und einen König ermordet hat. Wenn das nicht wahr ist, hätten wir die erste Geschichte, die grundlegend falsch in der Welt wäre.
        Die Macht des Cthaeh ist sicherlich gewaltig und absolut verderblich. Allerdings hat das bestimmt auch seine Grenzen. Bast meinte mal, dass eine Person, die mit dem Cthaeh sprach, einem abgeschossenen Pfeil gleicht. Das ist für mich eine absolut perfekte Beschreibung, was auch nicht im Widerspruch zu *der Weisheit des Chronisten* steht. Ein Pfeil hat ein bestimmtes Ziel, zieht aber im Flug nicht die unwichtige Umgebung in Mitleidenschaft. Der Cthaeh hat also nicht die Macht (und auch nicht die Absicht) dir das Essen eines schmackhaften Apfels zu verderben. Allerdings ist der Cthaeh zutiefst bösartig und nutzt diesen Pfeil (in seiner Begrenzung) um den möglichst großen Schaden anzurichten (Mit Kettenreaktion und so vllt, oder in empfindliche Stellen). Aber dieser Pfeil verliert mit seinem Treffer dann auch die Energie und Wucht, wenn das Ereignis eingetroffen ist. Ansonsten kann ich mir für die ganze Bücher-Reihe kein Happy-End vorstellen, wenn Kvothe nun schon endgültig (wie ein Seuchenschiff) nur Böses in die Welt tragen kann.

    3. Jan 2 - Lethani

      Da hast du wohl recht. Es gibt momentan genauso wenig Beweise, die dafür sprechen, dass der Schirmherr die Aufschreib-Magie beherrscht (falls es sie gibt), wie dafür, dass Kvothe wirklich den könig getötet hat. Aber ich würde noch zu bedenken geben, dass die Buch-Reihe die *Königmörder-Chronik* heißt. Da wäre es für mich etwas seltsam, wenn der Königsmörder im Buch gegen alle Erwartung letztendlich gar kein solcher ist 😉
      😀 Man merkt wirklich, dass es sich hier um deine Lieblingsthese handelt. Aber hier kommst du glaub ich noch mehr als beim Schirmherr in Spekulation ohne richtigen Hinweis. Wie gesagt, die Art, wie Kvothe sein Verhältnis zu Ambrose in der Gegenwart beschreibt deutet eher auf keine großen Konflikte außerhalb der Uni-Zeit hin (was aber natürlich nicht ganz ausgeschlossen ist). Die Verarmung des Volkes ist ein üblicher Beigeschmack von Krieg (jetzt mal auf die Realität und auch alle möglichen anderen Büchern & Geschichten auch bezogen). Das muss nicht unbedingt auf den Charakter von Ambrose hindeuten, da alle Herrscher (der Maer z.B. als er Caudicus die Finger abhacken lassen wollte und alle möglichen Leute *verschwinden* oder zur Schau hinrichten lässt) solche Gnadenlosigkeit in sich tragen. Du hast besonders viele *Frage-Aussagen* gestellt, die man alle wahrscheinlich mit: *Gut Möglich!* beantworten könnte. Aber es ist nur eine Facette der Möglichkeiten, wie es wirklich sein könnte.
      😀 HAHAHA, dein Cthaeh-Abschnitt ist echt hammer^^ aber nur mal vorweg, bevor ich darüber analysieren: Der Cthah *Mampft* die Schmetterlinge nicht! 😀 Er reißt ihnen nur die Flügel aus^^ Soviel mal vorweg 😛
      Also ich würde auf jeden Fall den Cthaeh nicht unterschätzen. Sowohl Felurian, als auch Bast wissen um die Gefahr, die von ihm ausgeht. Er konnte 3Fuß durch Kvothe hindurchsehen, obwohl er nur (was weiß ich wie viel) tief ist. Das zeugt für mich für die Sicht in die Zukunft (*spekulativ*). Aber besonders Bast, der es wissen muss, zeigt auf, was der Cthaeh alles tun kann, oder schon getan hat (Iax zum Mondklau verleitet, Lanre zum Verrat verführt, den Faenhofstaat kräftig eingeheizt, etc.). Ich denke die Weisheit des Chronisten in dieser einen Schlüsselszene besteht nicht darin, dass der Cthaeh ungefährlich ist und es nur dem Irrglauben geschuldet ist, wenn man das Chaos auslöst. Sondern, dass der Cthaeh nicht Macht über alles haben kann (einen Apfel zu essen/genießen – teilweise banale Dinge). Das finde ich auch sehr beeindruckend und sehr weise *verbeug*. Allerdings hat der Cthaeh durchaus die Macht grobe Schnitzer in der Welt zu vollbringen, auch wenn er nicht bis zu den kleinsten Dingen alles manipulieren kann. Und Bast scheint nach der Erzählung über die Begegnung (Kvothe/Cthaeh) einen AHA-Moment zu erleben und er meint, er wüsste nun was wahrscheinlich los sei. Daher ist meine Spekulation (zugegeben), dass Kvothe etwas schlimmes getan hat, und Bast nun den Auslöser zu kennen scheint. Also im Endeffekt: Ja ich geb dir recht. Der Cthaeh ist (vllt allwissend, aber) nicht allsteuernd.

      Stimmt, Elodin war sehr lange dort in der Anstalt. Ich habs auch nur sehr wage im Kopf, aber ich glaub du hast Recht. Nur irgendwann (nach Jahren des Wartens) entschließt er sich prompt den Taborlin zum Besten zu geben und den direkten Weg durch die Wand nach draußen zu nehmen.

      1. Jan 2 - Lethani

        Ich hab hier die Antwort geschrieben, bevor ich das von Nurax098 und Nazgul gelesen habe 😉 Der Bericht von kast hat mir an der länge erstmal gereicht^^ Daher einiges Doppelgemobbel und schon gesagtes mitdrinnen 😉

  64. Nazgul

    Ich möchte heute die Person Bredon genauer betrachten und evtl. ein paar Schlüsse ziehen, die dann hoffentlich kritisch von Euch mit analysiert werden.
    Bredon ist ein älterer, vornehmer Herr, der nur mit seinem „Vornamen!?“ bekannt ist. Hier stellt sich die erste Frage: Wieso sagt er den Nachnamen oder den Titel nicht zu Kvothe – wäre doch eigentlich kein Problem, ausser sein Name oder Titel würde ihn verraten. Könnte es sein, dass er der Vater von Ambrose ist und Jakis heißt? Dies scheint mir sogar sehr wahrscheinlich, da Caudicus in seinem Turm Kvothe eine Geschichte über den Baron anbietet und sagt: „Ihr kennt ihn, den Baron!“ Kvothe lehnt aber ab.
    Beim Tak sagt Bredon zu Kvothe, dass dieses Spiel das Leben spiegelt und es das größte ist, jemanden, obwohl er weiss, dass es eine Falle ist, zu besiegen. Man muss aber elegant und mutig sein.
    Er reist gerne und nimmt Tanzunterricht. Ausserdem mag er den schnellen Klatsch am Hofe nicht – das ist ihm nach eigener Aussage zu kurz gedacht. Bredon sagt sogar, dass er ein längeres, raffinierteres Spiel spielt – in diesem Zusammenhang ist nicht Tak gemeint! Er will sich Kvothe gewogen machen und irgendwann die Früchte ernten. Er manipuliert Kvothe, als er mit ihm spielt, das Gespräch auf die Ringe und deren Bedeutung lenkt und dann plötzlich, als Geschenk, 3 Ringe hervorzieht – mit dem Austausch der silbernen Ringe will er u a den Hofstaat und die Neugierigen foppen, aber es bringt Kvothe in eine gefährliche Situation – die ihn evtl. später als Hochstapler in schlechtes Licht bringt. Wer würde Kvothe glauben, wenn er sagen würde, er kannte Bredons Rang nicht? Zusätzlich zu seinem Ruf an der Uni und dem Gerichtverfahren wäre er ein leichtes Opfer und der ideale Sündenbock – erst rechnt mit Meluans Reaktion nach seinem Outing.
    Er hat einen Spazierstock mit einem Silbergriff, in Form eines zähnefletschenden Wolfes. Dies ist in den Büchern die einzige Person, ausser dem Kessler in Hespes Geschichte, die mit einem Gehstock beschrieben wird.
    Ausserdem gibt es Gerüchte über ihn, dass er heidnische Rituale macht, die sogar genauestens beschrieben sind – aber Kvothe zu fantastisch sind. Er gibt bei seiner Abreise aus Severen sogar Bredon dieses Schriftstück – mal schauen, was da noch passiert; vielleicht kommt einer der Klaschmäuler ums Leben?!
    Also fasse ich x zusammen, was ich mutmaße:
    – Bredon ist Ambroses Vater
    – Er weiss, wer und was Kvothe ist (er will seinen Namen nicht sagen)
    – Er will Kvothe zu irgendetwas benutzen
    – Er ist Dennas Schirmherr (steht direkt mit den Chandrian in Verbindung und Denna sagt, er ist mächtig)
    – Er steht hinter der Ermordung der Thronfolger – ist aber die schlechteste Vermutung.

    Hoffe, ich habe wieder ein paar Denkanstöße gegeben 😉

    1. Jan 2 - Lethani

      Ich werd mich grade mal kurz halten, weil ich mein Buch zu diesem Teil noch nicht zurückhabe 🙁 aber von den Thesen, die du unten aufführst, finde ich die Theorie, dass Jakis hinter der Ermordung der Thronfolger steht, iegentlich am besten 😉

      Es wurde schonmal gesagt, dass Bredon möglicherweise ein Chandrian sei. Deine These mit dem Baron Jakis finde ich um Längen besser und auch schlüssiger. Mir kommt Bredon nur vllt etwas zu freundlich (und vllt auch gelangweilt im Alltag, immer Zeit für Brettspiele zu haben) rüber, um der Baron zu sein… wobei man hingegen ja nicht die geringste Angaben über Ambroses Vater hat, um Freundlichkeit/etc. als Charaktereigenschaft ausschließen zu können.

      1. nazgul

        es gibt keine Textstellen, die darauf hinweisen, dass er Ambitionen hat, König zu werden – im Gegenteil – er sagt, dass er zufrieden mit sich ist. Das kann natülich auch widersprüchlich ausgelegt werden, da er bisher nicht in Verdacht kam und alles wie Unfälle aussehen ließ, bei der Thronanwärtertötung.
        Der nette Herr scheint er auch nicht immer zu sein, denn als Kvothe einmal behauptet, dass er jetzt bereit sei, ihn beim Tak zu schlagen, schlägt er ihn in mehreren Partien vernichtend schnell und ist sehr unwirsch. An dieser Textstelle weisst er Kvothe richtig zurecht, aber es sagt auch aus, dass er nur mit ihm spielt.

        1. Jan 2 - Lethani

          Naja, das unwirsche, vernichtende Spielen würde ich eher seiner Liebe zum Spiel zuschreiben, statt zu einem allgemeinen Wesenszug. Er will Kvothe (als seinen *Schüler*, wenn man so will) zurechtweisen und ihm klar machen, worauf es in dem Spiel ankommt (wie du oben schon beschrieben hast. Elegant und mutig spielen).

  65. Pascal

    Fals ich etwas anspreche was schon gesagt wurde entschuldige ich mich schonmal aber ich habe mich jetzt nicht ausführlich durch sämtliche kommentare gewühlt. 🙂

    Zu dem was „wahrscheinlich“ im nächsten Buch passieren wird würde ich gerne auch eine Theorie zum drüber nachdenken abgeben.

    Was spricht dagegen das es noch einen 4ten Band geben wird?
    Die 3 Tage sind nur eine Erzählung über Kvothes Leben. In der jetztzeit gibt es mehr als genug Probleme an denen er schuld ist oder schuld zu sein glaubt.
    Der Krieg. Die Dämonen.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen das Herr Rothfuss noch ein weiteres Buch schreibt mit dem Gegenwärtigen Kvothe um ihn nocheinmal zu dem Helden zu erheben der er war. Das würde auch hervorragend zu dem bisherigen ablauf der Geschichte passen.

    Nur vorweg das ist eine Theorie und ein kleiner Wunsch meinerseits ihr könnt ihn gerne zerpflücken und wiederlegen ich schreibe das nur um ein wenig Stoff zum denken zu geben.
    Lg Pascal

    1. Jan 2 - Lethani

      Deine Theorie ist hier wirklich nicht neu. Andere (und ich auch) sind der selben Meinung, dass es möglicherweise nach dem nächsten Buch noch weiter geht. Dafür spricht, dass Kvothe 3Tage braucht um seine Geschichte zu erzählen und das nächste Buch wäre dieser dritte Tag. Außerdem muss noch eine ganze Menge passieren, bis wir in der Gegenwart ankommen. Die Königsmörderchronik ist eine Triologie, wenn ich mich recht erinnere, weshalb die Weiterführung dann nochmal aus dem bisher bekannten Rahmen fallen könnte (vllt sogar noch mehr, als nur ein Buch in der Gegenwart?).

      1. kvothe der arkane

        guten tag Jan 2

        wie du schön gesagt hast ist es die KönigsmörderCHRONIK im Namen könnte also schon ein Hinweis versteckt sein. die Chronik wird drei Tage dauern und somit drei Bänder.

    2. Anonym

      Ein unglaublicher Gedanke ist der, dass das geschriebene Wort wahr wird. Der Chronist hat diese Gabe und führt die Geschichte über die Gegenwart hinaus in einem 4. Buch fort. Was sagt Ihr dazu?

  66. Mortimer Folchert

    Puh ._. Bin jetzt mit 98% der Kommentare durch (hab ein paar Antworten/Thesen nur Überflogen, da wiederholungen und so :3)
    Ich entschuldige mich vorab, falls ich Namen falsch schreiben sollte, da ich nur die Hörbücher habe und ich erst jetzt wieder angefangen habe mit dem hören, kann es sein, dass sich in meinem Kopf ein paar Details verschoben haben, die ihr hier hoffentlich lüften könnt. Zudem würde ich gerne ebenfalls einiges Äußern und aufgreifen 😀
    Los gehts:

    1.) Hmm. Wo soll ich bei so vielen Theorien nur beginnen. Nun gut. Ich denke ich beginne mit der These die ich hier am meisten gelesen habe: >>Denna’s Gönner< Codename: „Lord Esche“
    – Dieses Pseudonym lässt keine Schlüsse auf den Rang oder Titel schließen.
    – Es ist bekannt, dass er dem Adel angehört, jedoch nicht aus welchem Adel (Land).
    – sonstige, hier schon oft erwähnte Fakten (unwichtig für meine These)

    => Desweiteren, meine ich mich zu entsinnen, dass Denna nicht sagte, dass Kvothe ihren Gönner schon einmal am Hofe des Maers getroffen haben könnte. Sondern lediglich, dass Kvothe ihn KENNEN könnte, da er (Kvothe) für den Maer arbeitet.
    – Es ist nicht die Rede davon, dass er ihn AM HOF getroffen haben könnte. (meine ich…)

    THEORIE: yay!
    Da Breedon, zu Offensichtlich ist, und man bei Pat nur selten das „Offensichtliche“ zu sehen bekommt, denke ich es könnte einen richtigen Schlag in die Fresse geben für uns Leser. Also ein Hard-Twist (Plot).
    Denna’s Schirmherr ist Graf Trappi! So. (Begründung:)
    – Der Graf hatte meine ich auch einen „Spazierstock“ -> Chtaeh-These
    – Er ist Adelig und steht dem Maer nahe (Brieffreunde 4 ever) -> Denna-Anspielung
    – Als er erfuhr, das Kvothe keinen Gönner besitzt, wollte er ihn einstellen, konnte es aber nicht, da er erst „kurz zuvor“ schon „jemanden“ unter seine Fittiche genommen hatte.
    [An dieser Stelle bräuchte ich mal kurz eure Hilfe. Wenn das nachfolgende wiederlegbar nicht stimmt, vergesst den Rest dieser Theorie bitte ;)]
    – Zu diesem Zeitpunkt (kurz davor/danach) erzählt Denna Kvothe, dass sie endlich einen Gönner gefunden habe. (hmm… Zufall?)
    – Dieser Gönner sei ein passionierter Musik-Liebhaber und schreibe selber Lieder.
    (Hmm… der Graf?)
    – Zwei bis Drei Dinge hatte ich noch im Kopf jedoch jetzt vergessen…. Mist ^_^“

    => Zu Breedon:
    – Ich teile die These von >Nazgul Ich vermute, dass es sich bei dem einen Vers aus dem Lackless-Gedicht um einen „inner-geschichtlichen“ Überlieferungsfehler handelt.
    […]“Sieben Dinge, die verbieten,
    Durch die Lackless-Tür zu treten“[…]
    – Der ursprüngliche Name der Familie war doch im englischen „Lockless“ (im dt. dann glaube ich Schlöckless oder so beschrieben, kp Hörbuch ^_^“) gennant, was „Schlosslos“ bedeutet.

    – Dies wurde meist auf den fehlenden Besitz der Familie zurückgeführt, wie jedoch bekannt wurde, besaß die Familie die Schlosslose Kiste (im dt. hat Schloss ZWEI Bedeutungen, wohingegen „lock“ nur eine hat), welche wohl Namensgebend war.

    – Wenn wir nun mal davon ausgehen, das sich neben dem Familien-Namen auch anderes im Laufe der Zeit verändert haben könnte, entstünde folgendes:
    […]“Sieben Dinge, die verbieten,
    Durch die Lockless-Tür zu treten“[…]
    .
    .
    […]“Sieben Dinge, die verbieten,
    Durch die Schlosslose-Tür zu treten“[…]

    -> Schlosslose-Tür = Uni-Bibliothek??
    _________________________________

    á propos:

    3.) Die Universität und ihre Meister:

    => Wichtige Frage(!):
    -> Wurde der Raum mit der Schlosslosen-Tür in der Bibliothek beim bau der neuen oder alten Universität errichtet?
    ODER
    -> Wurde die Universität (Alt/Neu) WEGEN dem Raum genau an dieser Stelle errichtet?

    => Meister Elodin (<3 mein Lieblingscharakter Die These er sei ein Amyr finde ich sehr interessant. Ich nehme daher mal diese Vorlage für meine Theorie zu Lorren :3 (s.u.)
    -> Das er Taborlin sein soll, halte ich nicht für unwahrscheinlich.
    – Es wird meines Wissens nach nirgendwo erwähnt, das nicht auch Taborlin der Große zu den Amyr gehört haben könnte (Also weder bestätigt, noch wiederlegt)
    – Die Amyr sollen ja „Kindlich“ sein (körperlich oder vom Wesen her ist nicht definiert) laut Felurian… Check!
    – Die Namenskunde kann einen in den Wahnsinn treiben und bleibende Schäden hinterlassen.
    [Spekulationen incoming:]

    -> Kvothe soll einen „nicht näher erläuterten Ring besessen haben/besitzen und über sein wahres Alter könnte man so viel Spekulieren um Bücher zu füllen. (Älter als Bast und doch „Jung“… ? … Zeitveränderungen im Faenreich..?)

    Hier meine These:
    Elodin/Taborlin & Kvothe sind auf den „Namen der Zeit“ gestoßen. (Was vielleicht bei allem Namenskundlern früher oder später geschieht und diese dann wahnsinnig werden lässt, da die Zeit eine Macht ist, deren Beeinflussung sehr extrem sein kann)
    – Es besteht die Möglichkeit, das Elodin sich in seinem bestreben jeden Namen zu erlernen (Taborlin) versucht hat sich zu verjüngen und dadurch vieles eingebüßt hat, da man für solch eine Torheit sicher einen Preis zahlen muss. (Zudem meine ich mich zu erinnern, dass Elodin einmal sagte: *Ein Leben reicht nicht aus um alle Namen zu erlernen* (oder so ähnlich))
    – Vielleicht stieß auch Kvothe auf den Namen als er Krampfhaft versuchte die Zeit zurück zu drehen, z.B. nach Denna’s Tot oder ähnlichem. (Schwert: Torheit?)
    – Außerdem besaß/besitzt Kvothe einen Ring aus Blut, was wohl definitiv ein „Namens-Ring“ ist. Demzufolge muss er einiges erlebt haben, um mehrmals den wahren Namen des Blutes zu erfahren… (Denna??)

    -Falls Kvothe tatsächlich die Zeit verändern wollte (btw. ein Ring aus Zeit kann man sich nicht vorstellen, deshalb der 10. Ring über den keiner etwas weis, der vielleicht auch was mit dem Lackless-Gedicht zu tun hat), dann hatt er vielleicht nur seinen Alterungsprozess gehemmt, woraufhin es auch erklären würde, weshalb er sich so sehr den Tod wünscht (plus etwaige Taten und Traumata). Der Preis könnte (ähnlich dem Elodins) das Einbüßen seiner „Fähigkeiten“ sein, sodass er wie Elodin in seiner Zelle erst wieder alles erlernen muss.
    – Dank seinem „perfekten Gedächtnis“ kann sich Kvothe zwar an die „Theorie“ zur Sympathie, Sygaldrie, Ketan, etc. erinnern, jedoch nicht an die „Praxis“.

    => Meister Lorren:
    -> Ist ein Amyr oder arbeitet für einen (Elodin?)
    – Undercover natürlich… (eig. unnötig zu erwähnen)
    – Viele meiner Vorredner haben ja schon gesagt, dass er als DER Bibliothekar von der wohl größten Bibliothek der Welt wohl die besten Chancen hätte dort ALLES über Amyr und Chandrian zu vernichten. (mithilfe von Puppet? Sonderling, kindlich, ein Amyr?)
    – Lorren spricht Kvothe auf dessen Vater an, was nicht verwunderlich ist, denn glaubt man den Aussagen, war Arliden ja ein seeehr bekannter Spielmann. Und bestimmt gibt es Aufzeichnungen über ihn in den Archiven bzw. falls Lorren in Beziehung zu den Amyr steht, beobachtet er (oder lässt beobachten) die Edema’Ruh, da diese ja die „fahrenden Geschichtenerzähler mit dem Körnchen Wahrheit“ sind, um herauszufinden, wann „neue“ Lieder,Gedichte,Geschichten,Texte über Amyr/Chandrian auftauchen.
    —> Könnte vielleicht(!) mit dem Satz von Haliax zusammenhängen, der besagte, dass ihnen die Amyr nah auf den Versen waren. (Lorren bekam Info, das Arliden Lied schreibt über Chandrian -> Schickt Amyr los -> Chandrian zuerst da -> Verfolgung/Spur)

    -> Zudem geht mir der „Söldner“ nicht mehr aus dem Kopf den Kvothe in der Bibliothek antrifft. Diese Männer werden ja von Lorren „bezahlt“ bestimmte Bücher zu „besorgen“.
    (Amyr/Chandrian-Texte??)
    – Und hat dieser Typ nicht etwas zu Kvothe gesagt, als sie sich trafen? In einer Sprache die Kvothe nicht kannte? Gibt es hier wen der das mal nachschlagen könnte und vielleicht eine Übersetzung hat? (Hab nur Hörbuch, wird also bissl schwerer ^_^“)

    _______________________________________

    4.) Auri:
    => Keine Äußerungen, da im November das Buch über Sie erscheint. *freu*freu*
    (Wenn Pat schon ein eigenes Buch über Auri schreibt, muss das ja einiges an Informationen enthalten, was definitiv beweist, dass sie nicht bloß „irgendein Nebencharakter“ ist, wie ja viele hier mutmaßen. (Von der Mond-Theorie mal abgesehen))

    P.S.: Wen es interessiert. Hier Titel des Buches und Link:

    >>>>>The Slow Regard of Silent Things<<<< siehe Mond-Thesen
    – Noch einige Bände mehr nach dem dritten. (Pat sagte iwo in seinem Blog btw. dass er niemals etwas von einer Trilogie sagte. Was das Buch über und um Auri schonmal versinnbildlicht xD („Chroniken“ beinhalten normalerweise auch eine größere Anzahl Bücher :3))
    – et cetera, et cetera…

    ___________________
    ___________________

    Ich hoffe ich konnte eure Köpfe nochmal zum rauchen bringen und das euch meine Thesen genauso euphorisch begeistern, wie mich die euren *verbeug*

    Ich würde mir viel Feedback zu den Punkten wünschen, da ich Bestätigungen und Wiederlegungen erhalten möchte, damit ich meine Gedanken sortieren kann vor dem „3. Tag“.

    *verbeug*
    Es verbleibt herzlichst,
    Mortimer Folchert

    1. Mortimer Folchert

      Der Letzte Teil meines Posts, ist leider etwas verbuggt, weshalb ich ihn hier nochmal posten möchte:

      4.) Auri:
      => Keine Äußerungen, da im November das Buch über Sie erscheint. *freu*freu*
      (Wenn Pat schon ein eigenes Buch über Auri schreibt, muss das ja einiges an Informationen enthalten, was definitiv beweist, dass sie nicht bloß „irgendein Nebencharakter“ ist, wie ja viele hier mutmaßen. (Von der Mond-Theorie mal abgesehen))

      P.S.: Wen es interessiert. Hier Titel des Buches und Link:

      >>>>>The Slow Regard of Silent Things<<<< siehe Mond-Thesen
      – Noch einige Bände mehr nach dem dritten. (Pat sagte iwo in seinem Blog btw. dass er niemals etwas von einer Trilogie sagte. Was das Buch über und um Auri schonmal versinnbildlicht xD („Chroniken“ beinhalten normalerweise auch eine größere Anzahl Bücher :3))
      – et cetera, et cetera…

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      Ich hoffe ich konnte eure Köpfe nochmal zum rauchen bringen und das euch meine Thesen genauso euphorisch begeistern, wie mich die euren *verbeug*

      Ich würde mir viel Feedback zu den Punkten wünschen, da ich Bestätigungen und Wiederlegungen erhalten möchte, damit ich meine Gedanken sortieren kann vor dem „3. Tag“.

      *verbeug*
      Es verbleibt herzlichst,
      Mortimer Folchert

      1. Mortimer Folchert

        D: Was soll dieser Bug?? Jetzt schon zum zweiten mal (T_T)
        Also letzter Versuch:

        Die meisten anderen Theorien die ich mit meinen Kollegen aufgestellt habe, tauchen hier bereits öfters auf und deshalb erwähne ich sie hier nur mal am Rande:
        – Kvothe Beziehung zu Meluan (Tante o.ä.)
        – Kvothe tötet Breedon Jackis (könig) und Ambrose erbt Thron und Blutrache etc.
        – Wiedervereinigung von Menschwelt und Faenwelt -> siehe Mond-Thesen
        – Noch einige Bände mehr nach dem dritten. (Pat sagte iwo in seinem Blog btw. dass er niemals etwas von einer Trilogie sagte. Was das Buch über und um Auri schonmal versinnbildlicht xD („Chroniken“ beinhalten normalerweise auch eine größere Anzahl Bücher :3))
        – et cetera, et cetera…

        P.P.S.:
        Link zu den Infos für Auri’s Buch:
        blog.patrickrothfuss.com

    2. Jan 2 - Lethani

      Hey Mortimer, da hast du uns aber wieder eine Menge zu fressen vorgesetzt 🙂
      Ich konnte nicht glauben, wie ewig weit es bis zum letzten Beitrag hochging ^^
      Aber allein, wenn du dir wirklich fast alles an Beiträgen bis hierhin reingezogen hast, Respekt! 😀

      Analyse-Maschine activated:
      Graf Threpe ist Dennas Schirmherr: Echt interessant und du hast wirklich erheblich mehr stichhaltige Belege für die Theorie, als ich zunächst vermutet hatte. Allerdings meint Threpe zu Kvothe, dass er vor kurzem eine Flötistin eingestellt habe, was absolut nicht zu Denna passen würde. Was bei meiner Suche nach der Stelle allerdings komisch war, Threpe meint wegen der Etikette: *Ich bin zuerst als „Dennais“ geboren, dann als Threpe*. Und Kvothe nennt ihn darauf paar mal Denn. 🙂 witziger Zufall, wobei Denna und Kvothe sich leider schon unter diesen Namen kannten, bevor sie ihren Schirmherr bekam. Aber möglicherweise sind sie verwandt und Denna ist auch eine Dennais^^

      2) Schlosslos: finde ich echt gut! Ich hab auch noch paar Sachen gefunden, bei denen ich auch auf deinen Punkt 3 vorgreifen muss. Vorrausgesetzt: Es ist dieschlosslose Türe der Uni gemeint/ es gibt den *Namen der Zeit*.
      -> Eins ein Ring der ungetragen (Name des Windes/ der Zeit)
      -> Eins ein Wort, verwehrt zu sagen (bestimmt auch ein Name)
      -> Eins eine Zeit, die recht (Name der Zeit!?)
      -> Eins eine Kerze ohne Licht (Lorrens Ausraster wegen Kvothes Kerze/ vllt steckt noch mehr als nur die Gefahr für die Bücher dahinter)
      ->Eins ein Sohn, der bringt das Blut (der Name des Blutes/ dein Beitrag dazu)
      -> Eins ein Riegel vor der Flut (wtf???)

      3) die Universität: Ich hab irgendwo im Forum auch mal die These gehabt, dass möglicherweise die Universität vorher nur das Gefängnis von Iax darstellte und anschließend in eine Lehranstalt ausgebaut wurde (um vllt den ursprünglichen Grund in Vergessenheit geraten zu lassen/ Alibi-mäßig)

      Elodin (auch mein Favourite) ist denk ich nicht Tarbolin. Diese Geschichten werden schon seit Generationen erzählt und im Buch beschreibt Elodin, wie er früher unter Elax Dal studiert hatte, als er noch jung war (Alterungs-/Reifungsprozess). Aber wenn ich mich in dem Punkt irre, kann es gut möglich sein, dass manche Geschichten von Elodin stammen. Wegen dem Namen der Zeit würde ich nicht daran zweifeln, dass Elodin schon sehr langlebig sein könnte, allerdings glaube ich das von Dal leider nicht 🙁

      Der Name der Zeit: Absolut genial! Als ich deine Beschreibungen gelesen habe, sprang mir sofort die Geschichte über Lanre in den Sinn: Er hatte im Versuch, seine Geliebte zurück ins Leben zu holen (Zitat:) *Wissen erlangt, das niemand erlangen sollte, und das zu einem schrecklichen Preis.* Möglicherweise ist sogar Lanre dasselbe Schicksal (in extremerer Form) widerfahren und das würde für die Existenz des Namens sprechen. Deinen Theorien über den Namen stimme ich zu, es wurden ja schon Parallelen zwischen Lanre+Lyra und Kvothe+Denna gezogen, und dass möglichweise dasselbe Schicksal bevorsteht.

      Meister Lorren (=Amyr/ steht in Verbindung): Das würde auch noch zu der Kerze vor schlosslosen Tür sprechen (siehe diesen Beitrag oben), wegen Lorrens Ausraster. Puppet ist mir auch noch ein Rätsel. Aber er besitzt auf jeden Fall das Verständnis, was Elir/Relar früher für welche Bedeutungen hatten und bewertet die Leute auch danach. Nach dieser Eigenart und dem ganzen *Gegucke* (Guck, wie der Kvothe guckt! // Elodins Seminar, Fela soll den Stein nicht angucken!!) kommt puppet mir ziemlich *Elodin-Like* rüber. (Name der Zeit ftw)

      Die Stelle mit dem Söldner hab ich mal nachgeschlagen, hier die Fakten:
      Es handelt sich um einen großen, schlanken Kealden. Er spricht mehrere Sprachen perfekt. Zuerst quatscht er mit Wilem etwas Siaru und danach redet er Kvothe auf Yllisch an, weil er meint, er sähe so aus. (Ganz weit ausgeholt: Kvothe und Meluan (Maers Frau) sind verwandt, die schlosslose Truhe hat yllische *Knoten* – möglicherweise hat die Familie einen yllischen Stammbaum) Der Söldner ist außerdem ein Edema Ruh (was deiner Theorie zwischen Lorren & Kvothes Vater (den Ruh allgmein) zustimmen würde) – der Name war Viari.

      Also meinen Kopf hast du zum rauchen gebracht 🙂 hab gut eine Stunde (oder mehr) hierrangeschrieben und hoffe, dass es dir/euch gefällt *auch verbeug*

      1. Jan 2 - Lethani

        *yay hatte keinen Bug*
        Das mit der Triologie wüsst ich ehrlichgesagt auch nicht, wo es genau steht, aber irgendjmd hat es irgendwo mal gesagt (siehe Geschichten in der Chronik).
        Ein Punkte, was den Namen der Zeit beweisen könnte, wäre das Faen-Reich an sich. Es entstand ja, da aus einem Teil der Sehenden/Hörenden begann nun das, was sie Sehen/hören konnte zu manipulieren und Herrschaft darüber auszuüben. (Feurian meint, dass die Wahrnehmung eines Namens allein nichts mehr Herrschaft zu tun habe/ in der yllischen Sprache *besitzt nicht nur der Direktor die Socken, sondern die Socken besitzen auch den Direktor (oder so ähnlich), was möglicherweise aus der Zeit der Namen stammt, dass AUCH ein Name im Kontakt mit dem schlummernden Geist Macht über diesen ausübt —> in Kvothe tobte innerlich ein Sturm, nachdem er zum ersten Mal den Namen des Windes gerufen hatte) … wo war ich?.. ach ja (:D) … und die Gestalter begannen Herrschaft auszuüben und errichteten das Reich der Fae, in dem die Zeit anders geht. Also mussten sie Herrschaft über die Zeit gehabt haben, also mussten sie den Namen der Zeit kennen, also muss es einen Namen der Zeit geben!! 😉 Also!!

        1. Mortimer Folchert

          Fuck Yeah! Ich habe neue Theorien aufgestellt und es finden sich tatsächlich begründete Fakten dazu im Buch. BAMM! *freu*
          Gedächtnis ftw.!
          Zu Elodin:
          Nehmen wir nur mal an er habe sich verjüngt und ist (aufgrund seiner fehlenden (ich nenn es jetzt mal „Wissenslücken“(Preis))) an die Universität gegangen, da diese das vielversprechensde Anlaufziel war um Antworten und Wissen (wieder) zu erlangen.

          Ich kann mich natürlich auch irren und er ist „nur“ ein talentierter Namenskundler.
          Was jedoch ein Freund von mir anzuregen gedachte war, dass Elodin vielleicht die Reinkarnation von Taborlin ist. Hm… nun ja… warum auch nicht.
          Ich gehe stark davon aus, DASS Elodin und Taborlin irgendetwas miteinander zu tun haben. Ich weis nicht wieso, aber es will mir schon seit Ewigkeiten nicht aus dem Kopf.

          Das Lackless-Gedicht hast du ziemlich awesome interpretiert anhand meiner Thesen!! O_O Vielen dank dafür… Jetzt klingt das alles noch plausiebler (und nichtmal sooo „offensichtlich“).

          Und das mit Threpe (danke für die Schreibweise^^ btw.) und seinem Namen finde ich interessant. Aber du bist dir sicher, dass er FLÖTISTIN sagte?
          Was war denn noch gleich Denna’s Instrument, vor der Harfe? War es eine Schalmey (oder wie man das schreibt…), denn das wäre eine Flöten-Art…
          Und das sie möglicherweise „verwandt“ sein könnten, finde ich extrem interessant… Das hatte ich schon wieder völlig vergessen…
          (Ich sollte mir zu nachschlage-zwecken doch mal die eBooks holen… *hust*)

          Und jetzt wo du die Stelle mit dem Söldner nachgeschlagen hast (Respekt dafür…), fallen mir die Parallelen auch auf. Und da man den Namen des Söldners erfahren hat und Namen in diesen werken ja eine Rolle spielen, dürfen wir wohl davon ausgehen, noch einmal etwas von Viari zu hören :3
          Ich bin gespannt.

          Aber du würdest mir doch sicher zustimmen, wegen dem Hard-Twist mit Threpe, oder? Denn das wäre schon n harter Schlag ins Gesicht des Lesers, wenn dieser die ganze Zeit in dem Glauben lebt, das Breedon der Schirmherr ist…
          Moah ._.

          Nochmal zu Lorren:
          – Könntest du für mich noch einmal das Gespräch zwischen Kvothe und Lorren raussuchen, welches sie führten, als Lorren ihn in sein Büro beordert hatte, nachdem Kvothe in der Bibliothek nach Werken über die Amyr und Chandrian gefragt hatte.
          – Vielleicht kam das im Hörbuch nur so rüber, aber ich meine mich da gerade an etwas zu erinnern…
          – Lorren fragte Kvothe doch warum er nach den Amyr suche oder etwas derartiges, wo Kvothe kurz davor stand, ihm die Wahrheit über sich zu erzählen, es dann jedoch nicht tat. Und ich meine, das Elodin von Kvothe’s Antwort ein wenig „enttäuscht“ wirkte (wenn man bei Lorren von Emotionen reden möchte… *räusper*). Das kam mir irgendwie mysteriös vor, so in retrospektive betrachtet… (vielleicht auch nur „freie Interpretation“ des Sprechers…)
          Mich beschleicht nämlich so das Gefühl, dass wenn Kvothe Lorren seine Geschichte erzählt hätte, zumindest an diesem Zeitpunkt der Geschichte und nicht erst später nach dutzenden Gerüchten und Co., dass Lorren ihn ernst genommen hätte und vielleicht im stillen oder direkt Kvothe geholfen hätte.
          (Selbst wenn er nicht in Verbindung mit den Amyr steht, so hat er doch eine beachtliche Privatbibliothek die Werke enthält, die niemandem zugänglich sind. Wie auch Kilven z.B. die Pläne für den Bau eines Grams unter verschluss hält.)
          Denn wie schon einmal erwähnt wurde, WENN überall „plötzlich“ Aufzeichnungen (also echte Aufzeichnungen) über die Amyr „verschwinden“, was also auch in DER Bibliothek vorgekommen sein müsste, sollte Lorren davon wissen.

          Die Bibliothek ist ja so Umfangreich, das man Jahre bräuchte um auch nur alle Buchrücken zu lesen. Es sollte also ein Mammut-Projekt der Amyr gewesen sein, alles „heimlich“ im Arkanum zu entwenden… ziemlich unwahrscheinlich, dass Lorren das nicht mitbekommen haben sollte.
          Und dann wäre da noch Puppet, der ja scheinbar JEDES Buch in der Bibliothek kennt und WEIS wo es sich befindet. Was mich dann ja auch letztenendes zu meiner Puppet-Amyr-These geführt hat…

          Gruß,
          Mortimer

          P.S.:
          Mortimer ist mein Weltweites Pseudonym.
          Ansonsten wäre ich wohl „Jan 3“ x’D

          1. Mortimer Folchert

            Ich meinte weiter oben natürlich, dass LORREN von der Antwort „enttäuscht“ wirkte… und nicht Elodin… (*seufz* hach ja, wenn die Gedanken schweifen…. )

          2. Mortimer Folchert

            Maedre hat im Forum noch eine interessante Theorie geäußert, die ich hier auch mal noch einwerfen möchte:
            Und zwar, das der Rektor der Universität ein Amyr ist oder vielleicht sogar alle Meister.
            Da die Amyr, aus welchen Gründen auch immer, die Türen in der Bibliothek bewachen müssen/wollen.
            Auch wurde auf Hemme’s „mögliche Entlassung“ angespielt, was in Bezug auf die Amyr eine interessante Doppeldeutigkeit zufolge hätte.

            Es wurde ja gesagt, das die Meister wissen, was hinter der Tür ist.
            Das bedeutet zwar noch nicht, dass alle Amyr sind oder etwas davon wissen, könnte jedoch bedeuten das es vielleicht eine Art von „Bruderschafts-Eid“ gibt, der mit dem Meistertitel der Universität einhergeht.

            Wollte das hier nur kurz noch ergänzen^^

          3. Jan 2 - Lethani

            zu Elodin:Allerdings erzählt Elodin Kvothe folgendes:

            Zitat: Elodin.: ,,Mir kam der Name des Windes, als ich mich einmal mit Elxa Dal stritt. Und als ich ihn rief, sind seine Kohlenbecken explodiert.“
            Kvothe: ,, Was hatte er getan, dass er Euch so in Wut versetzte?“
            Elodin: ,,Er hatte sich geweigert, mir die höheren Bindungen beizubringen. Ich war erst vierzehn und noch E´lir. Er sagte, ich müsse noch warten, bis ich ein Rel’ar sei.“

            Daher denke ich, dass Elodin ein *normaler* Student war und tatsächlich die Namen erst an der Uni erlernt hatte. Er war ebenso wie Kvothe ein Wunderkind, dass schnell aufstieg. Möglicherweise ist er sowas wie eine Reinkarnation, aber das finde ich ziemlich weit hergeholt, ehrlich gesagt 🙂 Es gibt natürlich immer Wege, dass etwas doch irgendwie wahr sein könnte, aber wenn schon so deutliche Widersprüche da sind, nehme ich lieber wieder Abstand von der These 😉 Ich mag Elodin auch ohne, dass er Tarbolin ist^^

            Es ist aber gut möglich, dass Elodin nicht wirklich so ein Halb-Gott wie Tarbolin ist, aber die Geschichtenverzerrungen seiner Aktivitäten zu den Tarbolin-Erzählungen führten. (Ganz im Stil: Alle Geschichten haben einen *wahren Kern*)

            Bei Threpe und der FLÖTISTIN bin ich mir absolut sicher^^ Steht hier schwarz auf weiß 🙂 Allerdings ist die Suche nach dem Ursprungs-Instrument von Denna echt verzwickt. Hab jetzt fast ne Stunde in DNDW an Stellen gesucht, wo was stehen könnte, aber bisher war noch gar nichts drinnen… das muss wohl noch etwas warten, weil das auch in jedem anderen Buch noch nachgereicht worden sein könnte… -.-
            zu Viari: Gut möglich, dass wir ihn wiedersehen. Er bringt eigentlich viel mit, was Kvothe noch auf seinem Weg begleiten könnte: Er ist ein Gillner(=Arkanist, im Dienste der Universität), kommt überall auf der Welt herum (ist also überall theoretisch antreffbar), ist ein Ruh (eine Familie!!) und beherrscht allerlei Sprachen (yllisch, um ggf. die Entschlüsslung der Lockless-Truhe zu schaffen).

            Das wäre echt hart, wenn Threpe der Schirmherr wäre. Vor allem, da Kvothe sich gerade an ihn als erste wandte, um mehr über *Lord Esche* zu erfahren.

            DIe Stelle mit Lorren (wegen Chandrian/Amyr) hab ich nochmal nachgelesen. Aber von einer Enttäuschung lässt sich in der schriftlichen Form eigentlich nichts rauslesen. Weder was, noch wie er es sagt… scheint alles sehr nüchtern.

            Puppet reiht sich bei mir ebenso wie Elodin und der *Gegenwarts-Kvothe* in die Liste ein, die auf faszinierende Weise einen Knax irgendwo haben und (vllt gerade deswegen) faszinierende Persönlichkeiten darstellen. Auf jeden Fall ist Puppet ein Namenskundiger und ähnlich wie Elodin nach der *alten Schule*.
            Btw: Elodin erzählt Kvothe die Geschichte, wie die Universität gegründet wurde, hier die Fakten:
            – Die Uni wurde auf den Ruinen einer älteren Universität gegründet. Zum Anfang bestnad sie nur aus 50 Personen, aber da sie so gut war, kamen die Leute schließlich von überall her. Innerhalb der Uni gab es eine kleine, streng geheime Gruppe, die sich das Arkanum nannte. etc. etc.
            Also wurde die Universität ganz klar auf einer Ruine errichtet, die möglicherweise das Gefängnis von Iax darstellt(e).

          4. Mortimer Folchert

            Ja, das die neue Uni auf der „alten“ erbaut wurde ist bekannt.
            Ich sage nur die Stellen, wo Auri Kvothe durchs „Unterding“ führt, was ja die alte Uni ist. Aber wer baute die ALTE Uni und warum^^ das ist doch die Frage xDD

          5. Mortimer Folchert

            Hey Ray!
            Das ist ja wirklich mal ein interessanter Fakt.
            Nehmen wir das mal mit der Information von Jan2 zusammen,
            dass Threpe ursprünglich als „Dennai“ geboren wurde…
            Hmm :D:D
            Jedenfalls Danke ich dir, da das meine These wieder einmal stützt^^

          6. Jan 2 - Lethani

            Das mit dem Dennai muss nichts heißen 🙂 immerhin gibt es auch das *Dennar-Hartz* 😉 und seine Süchtigen^^

          1. Ray

            hey, #
            zu der theorie, dass threpe dennas schirmherr möchte ich hier noch mal etwas kommentarlos einbringen, was ich ganz interessant finde.

            Threpe ist eine Form des Wortes threap oder so ähnlich und heißt in verschiedenen germanischen sprachen

            punish, suffer, injure etc

            http://en.wiktionary.org/wiki/threpe

            Ist doch sehr interessant, vor allem weil rothfuss immer so viel bedeutung auf namen legt

            LG

      2. kvothe der arkane

        ich bin während ich den Namen Dulator suchte auf den Namen Shadicar gestossen. was denkt ihr? steht dieser Name für einen Trägern des Shaed oder gibt es da noch anderes (bzw. mehr)

  67. Jan 2 - Lethani

    Bei dem Gedicht sind mir zwei Möglichkeiten zu dem Riegel vor der Flut eingfallen. Einerseits könnte es was mit der alten Universität im Unterdings vllt sein, wo rießige Wasserräder stehen und Maschinen zu irgendeinen Zweck. Vllt etwas unspektakulär, aber vllt ist nicht jedes *Ding* wirklich wichtig. Andererseits könnte die Flut auch die Flut an Wesen aus dem Faen-Reich sein, die durch die Befreiung von Iax und der Vereinigung beider Welten ausströmt. Aber möglichweise ist dieser Teil auch einfach noch nicht bekannt.

    Wer die Alte Uni baute: Das ist eine echt gute Frage. Aber Frage Nr. 1 ist vorher, war es davor wirklich eine *Uni*? Oder war es ein Gefängnis/ ein Ort eines Geheimbundes, der sich als Uni tarnte.
    Etwas Wiederholung vorweg: Zu allererst waren die Namenkundigen, die die Namen kannten, aber keine Herrschaft ausübten. Schließlich kamen die Veränderer und es entbrach der Streit. Iax, der größte unter den Gestaltern schuf aus einem Stück Stoff das Reich der Fae und spannte seinen Willen an, den Mond zu stehlen (nachdem er mit dem Cthaeh gesprochen hatte), was ihn jedoch nur halbwegs gelang. Der Schöpfungskrieg begann, in dem Lanre, Lyra und Selitos gemeinsam kämpften. Dabei starb Lanre einmal, als er gegen ein Ungetier kämpfte, wurde aber von seiner namenskundigen Gefährtin wiederbelebt. Nachdem schließlich jedoch Lyra starb, und Lanre es nicht gelang sie ebenso wiederzubeleben, wurde dieser wahnsinnig und begann den Verrat an Myr Tariniel und 5 weiteren Städten (nachdem er mit dem Cthaeh gesprochen hatte). Lanre wurde von Selitos verflucht und zu Haliax, seine Anhänger ebenso und zu den Chandrian. Nach dieser Tat ging Selitos zu seinem Meister Aleph (sowas wie Gott). Dort will Aleph Auserwählte sammeln, die ab den damaligen Augenblick ihres Eides für das Recht einstehen und alles Persönliches davor außer Acht lassen müssen. Einige, darunter Tehlu als der größte unter ihnen, leisten Gehorsam und werden zu einer Art *Engel* erhoben, die *nur von den Allermächtigsten* gesehen werden könnten. Selitos und ein paar wenige weigern sich jedoch die Vergangenheit unbestraft zu lassen und bilden als Amyr eine Gruppe, die die Chandrian stoppen und bestrafen wollen.

    Nun eine Frage zwischendurch: Auf welcher Seite standen die 3 Charaktere Lanre, Lyra und Selitos? Einerseits geben für mich 3 Dinge Hinweise.
    1. Lyra, Selitos und später auch Lanre sind in der Namenskunde bewandert und nutzen diese recht zu ihren eigenen Zwecken (0,5:0 für die Gestalter, da möglicherweise die Namensweisen bestimmt auch begannen sich zu wehren um im Krieg eine Chance zu haben)
    2. Lanre kämpft gegen eine vom Gegner ins Feld geführte Bestie, wie sie die Namenskundigen, um nicht ganz ihre Ideale außer Acht zu lassen, nicht erschaffen würden. (0,5 : 1 für die Namenskundigen)
    3. Selitos wird anschließend mit anderen ihres Zirkels zu einem Amyr. Laut Felurian gab es nie menschliche Amyr. (1 : 1,5 für die Namenskundigen, weil ….
    … Kvothe fragt Felurian, ob Iax dem Feenhof angehörte. Diese verneint das, da das noch bevor es die Fae als *Rasse* gag, passierte…
    Also waren die Charaktere damals weder Menschen, noch Fae, da es damals noch keine solche Trennung gab.)
    Meine Tendenz (auch aus dem Bauch) würde also dafür sprechen, dass sie für die Seite der Namensweisen kämpften. Eine weitere These wäre noch, dass der Cthaeh ebenso daran interessiert gewesen sein könnte, den Namensweisen zuzusetzen, da er zu den Faen, also den Vorgängern der Gestalter angehört(e). Da dieser sich allerdings gegen alles, egal ob Mensch, Fae oder was noch dazwischen liegen mag, richtet, würde ich das nur so dahingestellt lassen.

    Letztendlich strömten also die Engel unter Tehlu aus, um die Geschicke der Welt zum Guten (evtl. aus sicht der Namensweisen) zu wenden und die Amyr, um in erster Linie die Chandrian zu jagen, und in zweiter Linie, um dem Land Recht und Ordnung wiederzubringen.
    Der Krieg musste sich nun zu Gunsten der Namensweisen wieder gedreht haben, da Iax, der größte der Beschwörer, bestraft und hinter die steinernen Tor gesperrt worden ist. Weil der Krieg ohnehin schon von den großen Charakteren entschieden und dominiert wurde, kann man davon ausgehen (ja eine kleine These), dass die Amyr in der physischen Dimension (und möglicherweise die Engel Tehlu´s auf der subtileren Ebene) für dem Fall von Iax gesorgt haben. (Jetzt die größere These:) Als wieder Ruhe im Karton war, wollten die Namensweisen (Amyr/Engel) sich wieder der Erkundung der Namen und Pflege, sowie Weitergabe ihrer Werte in Hinsicht dieser Kunst hingeben. Daraufhin beschlossen sie den Ort, den sie bewachten, ebenfalls als einen Ort der Namenskunst zu gestalten, wo sie auch lehrten, ihre Weisheit weitergaben.
    –> Das wäre eine Art, wie ich mir vorstellen könnte, wie die *alte Universität* entstanden worden sein könnte. Das würde auch super zu den Thesen passen, dass die Universität unter der Leitung der Amyr steht (Meister sind Amyr/ Komplizen/ Säuberungsaktionen…etc.)
    Ich habe mich ohnehin gefragt, worin die Macht der Amyr überhaupt besteht. Wahrscheinlich nehmen sie neben der Welt der Mensch und der der Faen noch eine Extra-Niesche ein, was auch wieder zu Felurians Behauptung passen würde, dass es nie menschliche Amyr gab. Man kann also sagen, dass die Amyr eine Elite-Gruppe der Namensweisen (Vorgänger der Sterblichen) bilde(te)n, ebenso wie die alte Universität einen kleinen Zirkel in Form des Arkanums. ( = ) Die Tehlaner-Kirche könnte aus dem Packt zwischen den Amyr und den *Engeln* hervorgegangen sein und damals noch extrem anders ausgesehen haben, als zu Kvothes Zeit.

    Aber nun ist mal genug Geschwafel, jetzt seid ihr an der Reihe 😉

    1. Jan 2 - Lethani

      Ich habe noch etwas, was die Halbthese über den Cthaeh zu einem echten Stichpunkt für die Namensweisen macht.
      Als Shehyn Kvothe die Geschichte über die Chandrian erzählt erwähnt sie folgendes:
      * … Sie sind dem Verrat anheimgefallen und wurden durch die Zeit zerstört. Auch die eine Stadt wurde zerstört, aber ihr Name blieb bestehen. Sie hieß (Myr) Tariniel. …
      Da der Feind nicht durch Stärke siegen konnte, tat er es wie der Wurm, der durch die Frucht kriecht. Er handelte nicht in Übereinstimmung mit dem Lethani. Er stachelte sieben andere gegen das Reich auf, und sie vergaßen Lethani.*
      Also war die Manipulation des Cthaeh an Lanre anscheinend kein „Zufall“ oder einfach seinem bösen Wesen zuzuschreiben. Damals hatte er aktiv gegen die Namensweisen und für die Gestalter gehandelt, was wieder ein Plus für die Namensweisen gibt 😉
      Der „Feind“, in Shehyns Geschichte, (also die Gestalter) sollte von ihr noch später genannt werden, aber nach dem Bast im Zwischenspiel wegen den Namen der Chandrian ausflippt, fällt dieser Teil leider aus der Geschichte raus 🙁

  68. Nazgul

    es wurde die These aufgestellt, dass Threpe der Schirmherr ist – ich denke, das kann ich widerlegen, da Denna Ihren Schirmherren am Tag nach dem Brand im Handwerkszentrum kennenlernt. Deoch sagt zu Kvothe, als er sich verletzt zum Eolian schleppte, dass sie eine Stunde auf ihn wartete und dann mit einem älteren, wohlhabend aussehenden Herren mit weißen Haaren gegangen ist.
    Deoch kennt Threpe ja wohl sehr gut und hätte Kvothe sicher etwas gesagt. Ausserdem nahm Threpe vor Kvothes 1. Auftritt die 3. Person auf. Die Zusammenkunft mit dem Schirmherren war erst später.
    Zugegeben, die Idee ist interessant, aber Threpe ist wohl eher ne Nebenfigur.
    Die Zusammenfassung von Jan finde ich super – hab mir vorher über die „ältere“ Uni noch nicht wirklich Gedanken gemacht und auch die Geschichte über die Gruppen ist nachvollziehbar und macht Sinn.
    Eines möchte ich noch dabei anmerken. Als Kvothe bei Felurian war, sagte sie, dass sie einst auf den Mauern der Zwillingsstadt Murella saß und eine Frucht des Silberbaums aß. Sie war also dabei, als es zum Verrat Lanres kam und die Chandrian entstanden. Ich denke, sie kennt alle mit Namen und auch alles drum herum.
    Die Geschichte mit den Namen der Zeit finde ich auch interessant – aber damit kann ich mich nicht anfreunden – da man etwas 100 % verstehen muss, wenn man es rufen kann – andererseits, wieso vergeht die Zeit bei den Fae langsamer….?

    1. Jan 2 - Lethani

      Jetzt wo du´s sagst 🙂 Ich kann mir Threpe ehrlich gesagt auch nicht bei der Hochzeit-Szene vorstellen^^ Aber deine Begründungen sind natürlich besser und stichhaltiger.
      Threpe hat vllt schon sein Potential damit ausgeschöpft, dass er kvothe mit dem Maer in Verbindung gebracht hat. Wenn man dem Cthaeh glaubt, wird der Maer in der Zukunft noch sehr wichtig dabei sein, Kvothe *Vor die Tür* der Chandrian zu führen.
      Ich denke auch, dass Felurian schon lebte, als das alles zwischen den Namensweisen und den Gestaltern begann. Sicher kennt sie auch die Namen. Allerdings kennt Kvothe auch schon die Namen der Chandrian, aus der Geschichte von Shehyn. Aus der Reaktion von Bast würde ich davon ausgehen, dass es sich um die wahren Namen handelt. Kvothe erwähnt etwas später auch darauf, dass es gut wäre, diese schriftlich festgehalten zu haben, da diese mal für irgendwen von Nutzen sein könnten…
      Zugegeben, der Name der Zeit passt für mich auch nicht allzugut in die Geschichte… allerdings fand ich bis zum 2.Teil von DFDW, dass so Fantasie-Wesen, wie Feen, nicht in diese relativ realistsiche Welt (Abgesehen von Namen/Sympathie etc.) passen^^ Umso verbluffter war ich, als Kvothe so schnurstracks im Wald Felurian einfach so begegnete. Dass die Zeit im Reich der Fae anders läuft, finde ich allerdings einen extrem starken Beweis dafür, dass da zeitliche Manipulation möglich sein muss. Wobei die Zeit bei den Fae ja nicht wirklich still steht, sonder eher *lokal gebunden* ist. Man muss den Ort wechseln, damit man einen Tag verstreichen sieht.

    2. Mortimer Folchert

      Nunja. Da ist was dran mit Threpe… Fand es dennoch eine schöne Theorie, da es den Leser doch sehr hart getroffen hätte xD

      Zum Namen der Zeit.
      Man muss einen Namen nicht vollständig begreifen, bzw. man KANN ihn nicht begreifen, da er sich ständig ändert. Man muss immer wieder neu danach suchen.
      Der „schlummernde Geist“ ist es, der die Verbindung herstellt, wie bei Elodins Beispiel, wo er den Stein geworfen hat. „Reflexe“…
      Außerdem können große Gefühlsschwankungen den Geist wecken.
      (Beispiel: Ambrose zerstört Kvothe’s Laute)
      Also kann es sehr wohl sein, dass Kvothe (z.B. bei Denna’s Tot) so verzweifelt war, und von dem Wunsch beseelt, die Zeit zurück zu drehen oder ähnliches, dass das seinen Geist geweckt hat, et cetera…

      Eine interessante Sache die mir eben noch eingefallen ist in Bezug auf Elodin und den Namen der Zeit… Elodin schert sich ja nie um Ort und Zeit wenn es nicht zwingend notwendig ist…. (Abwesenheit auf seinen „Seminaren“, Ortsangaben eben dieser, etc.)
      Möglicherweise gibt es da einen Zusammenhang, dass er aufgrund eines Erlebnisses mit dem Namen der Zeit begriffen hat, wie klein und unbedeutend die Welt doch ist…. z.B. 🙂
      Oder er ist nur ein durchgeknallter Freak xDD

      Vielleicht kommt die „Zeitverschiebung“ (so nenn ich es jetzt mal) im Reich der Fae auch einfach von Einsteins Relativitäts-Theorie…. *Man kann die Zeit beeinflussen, in dem Man den Raum krümmt* (um es mal seeeeeeehr stark zu vereinfachen…)
      Vielleicht ist das Reich der Fae nur eine Art Kugel, in dem die Gestalter einen bestimmten Teil Land „gekrümmt“ haben, worauf dort auch die Zeit anders läuft.
      Das wäre eine „logische“ Erklärung.
      Wobei ich da den Namen der Zeit (o.ä.) interessanter und spannender fände.

      1. Jan 2 - Lethani

        Eine harte These wäre auch, dass Kvothes Vater doch überlebt hätte und der Schirmherr wäre ;P aber deshalb ist es noch lange nicht wahr^^

        Man kann einen Namen schon zu 100% verstehen und muss es auch. Hier muss jetzt nur unterschieden werden auf welcher Ebene. Elodin meint mit seiner Aussage zu Kvothe, dass man einen Namen nicht verstehen kann, dass er für den *Verstand* nicht zu fassen ist. Der unterbewusste, schlummernde Geist kann das jedoch zu 100%. Als Kvothe mit Elodin über Felurian spricht meint Kvothe: *Ich könnte nicht behaupten, dass ich Felurian verstanden hätte* worauf Elodin meint: *Etwas in dir hat sie auch jedenfall verstanden*.
        Das sind also zweierlei Schuhe und auf der richtigen Ebene habt ihr beide Recht und Unrecht 😛
        so ein Szenario mit Denna hab ich mir auch schon ausgemahlt. Dass Kvothe vllt sein ganzes Leben nochmal vor sich vorbeiziehen sieht und dann die Zeit *packt*.
        Haha 😀 Ich denke Elodin muss nicht entweder den Namen der Zeit entdeckt haben, oder ein Freak sein. Vllt ist er ja doch Tarbolin und einfach zu beschäftigt !? (Sarkasmus-Schild hochhalt) Klar, er ist von seinen Pflichten her nicht gerade der Ideal-Meister, aber ich glaube er kommt und geht, wie es ihm passt. Und er unterricht etauch nur, wenn er sieht, dass es sich auch lohnt, oder bei wem es sich lohnt. Kvothe war lange Zeit zu *clever* oder kopflastig, dass Elodin einfach kein Bock auf ihn hatte. Aber so langsam hat er an ihm, denk ich, Gefallen gefunden und schließlich auch privat unterrichtet.
        Deine Relativitätstheorie für die Geschichte würde ich dann logisch finden, wenn Einstein in der Geschichte als Gehilfe von Iax beim Tuchnähen mitgewirkt hätte 😛 Aber da die wahre Magie in der Welt in Namen besteht, würde ich da doch den Namen der Zeit lieber vorziehen.^^

  69. Faceless

    Ich mag mich irren aber nach der szene im „Lautenkastengeschäft“ (ja ich weis bescheuerter name aber mir fällt grad nichts besseres ein) erklärt Kvothe Denna ja das sie garnicht wissen kann wie ein Musiker sich fühlt wenn er an sein Musikinstrument denkt und das sie ja erst seit kurzem ein Instrument besitzt nachdem ihre Leier im Feuer zerstört wurde und auch diese besaß sie nur ein paar Tage.
    Demnach wäre ja die Leier Dennas Ursprüngliches Instrument.
    Wobei ich eher dazu tendiere ihre Stimme als Instrument zu bezeichnen da niemand von natur aus so perfekt singen kann wie es bei ihr dargestellt wird.

    1. Jan 2 - Lethani

      Ich kann es gerade nicht nachlesen, aber ich meine mich genau an dasselbe erinnern zu können. Ein echt guter Hinweis^^ Ich danke damit wäre Threpe fürs erste aus dem Rennen (wobei gerade, abgesehen von der schleichenden Bredon-Vermutung, niemand mehr im Rennen ist :D)

      1. Faceless

        Meine Vermutung zu Dennas Schirmherr wäre diese, dass er namentlich noch nicht aufgetreten ist oder auch nur erwähnt wurde.
        Ich vermute er gehört in irgendeiner weise zu den Chandrian oder ist in ihrem Auftrag unterwegs. Genauso wie Kvothe meines erachtens nach von den Amyr überwacht und geleitet wird.
        Die Idee kam mir als Denna ihr Lied über Myr Thariniel Kvothe vorgesungen hat was eine vollkommen gegensätzliche Sichtweise der Dinge zeigt.
        Das würde sehr gut zu dem Konflikt dieser Beiden parteien passen.
        Die Amyr sind ja laut Skabi ,dem Geschichtenerzähler, Personen die durch Lanre ihre Heimat verloren haben und ihn dafür zur rechenschaft ziehen wollen. Angeführt vom König von Myr Thariniel.
        Wohingegen die Chandrian ja aus den Verrätern der andren 7 Städte bestehen und ihrem Anführer Lanre alias Haliax.
        Das ein paar der Chandrian wohl eher Fae sind spielt bei den Motiven im allgemeinen wahrscheinlich kaum eine Rolle.

        1. Jan 2 - Lethani

          Was lässt dich vermuten, dass er mit den Chandrian in Kontakt steht, bzw. dass Kvothe von den Amyr überwacht wird? Über das Lied von Denna haben wir schon hitzig diskutiert. Auf den ersten Blick scheint es ein Scherz von den Chandrian zu sein, oder eine Einschmeichelung von Cinder für Haliax wurde auch genannt. Aber: Die Chandrian sind auf ihre Geheimhaltung aus und töten alle, die weitere Lieder über sie schreiben wollen. Selbst ein beschönigtes Lied, ist da kontra-produktiv. Und die Besingung von *Lanre´s* (nicht Haliax´) Taten, sind wohl auch nicht schmeichelhaft für den Anführer der Sieben.
          Keiner der Chandrian ist ein Fae 🙂 (wiederholte Wiederholung) Der Schöpfungskrieg und die Verfluchung der Chandrian passierte, bevor es die Fae gab. Außerdem waren die Chandrian vorher *Verräter*, also von der Partei der Namensweisen, und nicht der Gestalter. Erst aus den Gestaltern sind aber die Fae hervorgegangen.

          1. Faceless

            Nun da die Chandrian aus der Zeit vor den Fae stammen sind sie in gewisser weise Fae. Denn die Fae gehen ja nicht aus nichts hervor. Aber das sind philosophische Betrachtungen. Was mich dazu bringt zu vermuten das die chandrian und die amyr kvothes und dennas taten in gewisser weise lenken ist das grundlegende wesen von geheimbünden. Sie treten nicht offen auf sondern suchen sich immer vielversprechende ziele die nicht mit ihnen in verbindung zu bringen sind aber in ihrem sinne taten vollbringen. Allerdings das sind nur theorien die genauso gut oder schlecht belegbar sind wie andre theorien da herr rothfuß nicht sehr freigiebig mit seinen infos dazu war ^^
            Was das Lied anbelangt;
            Ja die chandrian töten alle die lieder über sie singen allerdings wäre es genauso für sie von vorteil wenn falsche informationen in umlauf kämen. Das würde den rest der noch existenten richtigen informationen überspülen und sie endgültig ins reich der fantasie schieben.

          2. Jan 2 - Lethani

            Eigentlich stammt alles, was in der Gegenwart da ist, von der Zeit vor den Fae und trotzdem gibt es auch Sterbliche und sonstige Wesen. Die Gestalter haben das Reich der Fae für sich erschaffen, von daher ist es sehr naheliegend, dass genau die Gruppe schließlich zu den Fae auch wurden. Aber weder Lanre noch die anderen Chandrian gehörten dieser Gruppe an, sondern wurden von dem Cthaeh dazu gelinkt. Selbst nach ihrer Verwandlung hatten sie mehr Lust die ganze Welt zu zerstören, statt (wie die Fae-Vorgänger) sich eine schöne Welt zu erschaffen.
            Es kann richtig sein, dass ein neues, falsches Lied die Geschichten ausdünnt. Allerdings geht es in dem Lied nur um Lanre und nicht über die Chandrian. Für die meisten Menschen sind die Chandrian schon Fantasie, und selbst diejenigen die Zweifeln, wissen wahrscheinlich nicht den Zusammenhang von Lanre=Haliax. Wenn sie wirklich sich, als Chandrian, mehr als Fantasie-Wesen hinstellen wollten, dann ist ein Lanre-Lied nicht wirklich effektiv.
            Über die Geheimbundtheorie kann man wirklich nicht viel sagen. Möglich ist alles, aber es gibt bisher eigentlich nichts stichhaltiges, was darauf hinweist. Möglichweise leben alle doch in der Matrix und wissen es nicht?

  70. kvothe der arkane

    eine theorie, die ich schon seit langer Zeit habe ist, dass die Maschinen im Unterding überbleibsel des Krieges sind, anders gesagt Kriegsmaschinen und die Universität somit auf den Ruinen einer der altvorderen Städten erbaut wurde.

  71. nazgul

    Die Kommentare mit dem Krieg und der alten Stadt unter Imre hat auch bei mir eine weitere Idee reiffen lassen. Diese Theorie beruht auf der Aussage Felurians und der Geschichte Skarpis:
    Felurian sagte: Aber es gab auch Gutes und dass sie einst auf den Mauern der Zwillingsstadt Murella saß und eine Frucht des Silberbaums aß und „Gesichter“? sah.
    In Skarpis Geschichte ist eine Stadt nicht dem Verrat zum Opfer gefallen – dies machte Selitos Hoffnung.
    Nun zu meiner Theorie:
    Felurian gehörte zum Kreis der Veräter, ist aber kurz vorher abgesprungen, da Sie etwas Gutes erkannte und hat die Zwillingsstadt Murella nicht verraten. Und während das alte Imre zerstört wurde konnte die Zwillingsstadt „Murella“ (Universität) jenseits des Flusses Omethi nicht eingenommen werden – da Felurian Lanre die Gefolgschaft verweigerte. Weil die „Universitätsstadt“ als einzige noch stand, konnte sich hier auch eine neue Ordnung (Hochkultur) bilden mit Namensweisen und später eine Universität wie wir sie kennen ……… und die Gerätschaften im Unterdings sind die Überreste der Stadt.
    Und noch ne Theorie 🙂 :
    Es stand im Buch, dass der Frauenanteil in der Uni sehr klein ist und im „Frauenwohnblock“ jede, jede kennt. Kvothe nahm Mola mit zu Auri und diese erkannte Auri nicht. Mola ist eine Elthe – und ich meine mich zu erinnern, dass man in der Mediho am längsten braucht, um diesen Rang zu erreichen – also ist Auri entweder bereits seit sehr langer Zeit im Unterdings oder keine ehemalige Studentin. Was ist sie dann? Auf jeden Fall kennt sie die Zeichen der Ciridae….
    Spricht etwas dagegen, dass sie eine Prinzessin der Fae ist und – jetzt der Hammer: mit Bast etwas zu tun hat, der ja auch von einem Fürsten der Fae „Remme“ abstammt – oder? 😉 So würde sich auch der Kreis mit Bast schließen.

    Wäre jedenfalls ne interessante Geschichte.

    😉

    1. Jan 2 - Lethani

      Wirklich interessante Überlegungen. Das mit der *Zwillingsstadt* habe ich immer überlesen. Aber wenn man die Karte ganz vorne in den Büchern anschaut und die Punkte *Imre-Universität* betrachtet, finde ich deine Folgerung wirklich gut. Kleine Korrektur nur: Die *Gesichter* die man sah = die Frucht leuchtete im Dunkeln und man konnte die Augen und Münder all derer erkennen, die von ihr gekostet hatten. 😉
      Deine Felurian-Theorie ist gut, bloß etwas verdreht. Diese Frucht wurde von den Gestaltern erschaffen und die Verräter wollten die Namensweisen hintergehen. Also wird Felurian nicht wegen der Frucht gerade zu den Namensweisen gehalten haben. Aber das schmälert deine Theorie eigentlich kaum. Dafür sprechen würde auf jedenfall, dass Felurian noch vor dem großen Konflikt schon Symphatie für die Gestalter empfunden hatte und daher als potentielle Verräterin in Frage kam. Als sie die Stadt aber nicht verriet, fühlte sie sich in der Gesellschaft dort vllt doch nicht mehr wohl (oder fürchtete die Chandrian) und wechselte schließlich ins Reich der Fae über (und wurde schließlich eine Fae). Wenn Murella da stand, wo heute die Uni ist, würde das viel von meiner Schöpfungskriegtheorie oben noch plausibler machen und manche Lücken weiter schließen. Es wäre nur logisch, dass die Namensweisen ihren Sitz dann auf diese Stadt zentrierten und vieles würde gut ineinandergreifen -> Gefängnis Iax, Alte Uni, Neue Uni… etc.
      Das mit Auri ist auch richtig (interessant). Nach deiner Begründung kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass Auri (wenn sie nicht grad den Namen der Zeit gefunden hat) keine Studentin war/ist. Aber auch gut möglich, dass sie zu den Fae, Amyr oder was sonst dazwischen liegen mag, gehört. Vielleicht hat sie, wenn man die These oben über Murella betrachtet, noch eine ganz andere Bindung zu dem Unterdings, außer dass es ihr Unterschlupf ist. Wenn sie zu einer der besonderen Gruppen angehört und sehr sehr seeeeehr langlebig ist, könnte sie ein lebendiges Überbleibsel der alten Stadt/Uni darstellen. Wir werden auf jedenfall mehr erfahren, spätestens wenn das Buch Ende dieses Jahres über sie rauskommt 😉
      Über Bast weiß ich nichts zu sagen. Abgesehen davon, dass er ein Fae-Prinz ist und einmal Denna gesehen hat, wurde noch nicht so viel über seine Rolle in der Geschichte bekannt.

  72. Katharina

    Was mir bei Meluan Lackless aufgefallen ist: Sie wird als sehr schöne Frau mit festen Kinn, braunen Augen, kastanienbraunem Haar und stark roten Lippen (die aber nicht geschminkt sind)beschrieben- an wen erinnert euch das???

  73. fliege

    ich bin nur durch die ersten 50 Kommentare gekommen, daher entschuldig ich mich gleich mal, falls meine Theorie schonmal in die runde geworfen wurde. aber ich muss das jetzt kurz loswerden!
    Kote schafft es nicht, den Hautwandler oder die zwei Söldner zu überwältigen. Bei den Adem hat er Kampftechniken erlernt, aber eigentlich war doch die wichtigste Botschaft die kleine Geschichte über die Gründung der Adem (der Meister der Pfeilkunst erschießt seine beste Schülerin, sie schreibt mit ihrem Blut den Vierzeiler … ), und seine Auseinandersetzung mit seiner Lehrerin, die ihn daraufhin zusammengeschlagen hat. Die Message von beidem war, dass das Ziel nicht der Sieg über andere und auch nicht ihr Tod ist.
    Ich glaube, nach dem Ermorden der Truppe (falscher) Schauspieler und dem König hat er resigniert und die wahre Botschaft der Adem erst erkannt. Daraufhin hat er sich vom Töten abgewandt.
    Dagegen spricht allerdings, dass er im Buch erwähnt , er lächle mittlerweile beim Gedanken an den langen qualvollen Tod des falschen Schauspieleranführers…

    Leider sind mir ein paar Schreibfehler im 3. Band aufgefallen! Hoffe der kommende Band wird sorgfältiger übersetzt.

    Ansonsten bin ich als Prachett, Tolkiens und R.R. Martin Fan über alle Maße begeistert über diesen Autor.

  74. nazgul

    Ich glaube nicht, dass sich Kvothe/Kote vom Töten abgewandt hat und das auf seine Einsichten bei den Adem zurückzuführen ist. Grob erklärt ist ja Lethani „das richtige Handeln“ – auch wenn es bedeutet, dass man töten oder etwas Schlimmes tun muss.
    Da kann dir Jan2 – Lethani aber sicher besser weiterhelfen.
    Ich denke, dass seine Antriebslosigkeit und tiefe Traurigkeit mit dem Verlust von seinen Freunden – besonders von Denna – zu tun hat und dem Verrat von unerwarteter Seite. Ausserdem ist er völlig isoliert und versteckt sich irgendwo in einer kleinen Ortschaft. Das wurde bereits mehrmals in den Kommentaren betrachtet.
    Die Geschichte mit Denna nimmt ein böses Ende, das ist absehbar, denn die Stimmung zwischen Ihnen baut sich langsam auf bis sie zum Höhepunkt in Severen kommt – ab diesem Zeitpunkt ist der Knacks in der Geschichte. Angefangen vom Zerwürfnis mit Ihr, dem Töten der Banditen, den sexuellen Eskapaden bei Felurian und der „Wirtshaustochter“. Es endet auch nicht mit der Befreiung der 2 Mädchen und dem Mord an der Schauspieler-Truppe – da bin ich mir sehr sicher. Ich meine mich zu erinnern, dass er sagte, jeden, den der getötet hat, verdiente es auch.
    Ich glaube, dass der Königsmord nicht sein eigentliches Problem ist, dann würde er sich nur verstecken, sondern dass er Denna getötet hat oder sie töten musste. Wenn jemand anderes Denna auf dem Gewissen hätte, würde er sich rächen – an sich selbst rächt er sich in der Isolation.
    Die zweite Möglichkeit ist, dass sich Denna für Ihn geopfert hat – ist aber eher die Back-up Theorie.
    Dass er noch an sie denkt ist sicher, da er in seinem Wirtshausgarten Selasblumen gezogen hat – das kommt am Anfang von DNDW vor.

    1. Jan 2 - Lethani

      Ich sehe es auch so, dass Kvothe wohl kein Gelübde, nicht mehr zu töten, abgelegt hat. In der Szenen, in welchen das sein Gasthaus vom hauttänzer und den Söldnern *überfallen* wird, versucht Kvothe durchaus ernsthaft sich zu wehren. Aber zu seiner Überraschung gelingt es ihm weder seine Fähigkeit der Sympathie, noch der Kampfkunst abzurufen. An seinem *Willen* würde ich das also nicht erklären. Was Nazgul über Lethani sagt stimmt: Es beschreibt eigentlich nur, wann man zum rechten Zeitpunkt handeln sollte und selbst da gehen die Meinungen innerhalb der Adem manchmal auseinander (Kvothe wirft im Kampf gegen Carceret sein Schwert weg-> Tempi und Shehyn uneinig). Es stimmt aber auch, dass die Adem meinen, dass einmal getötet zu haben schon viel sei und man mit dieser Grundeinstellung handeln sollte. Doch sind sie selbst ein Volk was sich aus dem Kämpfen (also auch Töten) ernährt und erhält.
      Gut möglich, dass Denna *etwas zugestoßen ist*. Das mit den Selasblumen wäre (psychologisch betrachtet) ein Hinweis darauf. Ich vermute aber immernoch, dass Denna in der Gegenwart noch am Leben ist. Zumindest kommt mir der Eindruck, als Bast erwähnt, dass er Denna ja mal gesehen hätte. Und anstatt, dass er irgendwie Scham zeigt, dass er Kvothe auf das heikle Thema angesprochen hätte, macht dieser Bemerkungen darüber, dass ihre Nase nicht *ganz gerade* war/ist. Das wäre auch eine seltsame Art über Denna zu reden, wenn sie schon tot wäre. (Außer er wollte sagen:,, Hey Reshi, mach dir nichts draus! Ihre Nase war ohnehin nicht ganz gerade! ;P“)
      Kvothes Schuldgefühle können auch daher kommen, dass er einfach für den Krieg verantwortlich ist und mitansieht, oder sich denken kann, wie die Leute darunter zu leiden haben. Das wirds natürlich nicht allein gewesen sein, aber es gab noch einen *Verrat* der nicht näher definiert ist und bestimmt noch Dinge, von denen man nichts gehört hat.

  75. nazgul

    hat jemand eine Idee, wo Kvothes Wirtshaus „Zum Wegstein“ eingentlich steht. Klar, die Ortschaft ist bekannt, doch welches Konigreich, bzw. welche Gegend auf der Landkarte?
    Die Soldaten, die am Ende von DFDW zu Kvothes Schenke kommen, haben kürzlich Ihren Sold von 1 Gold-Royal erhalten, aber hat das was zu bedeuten?

    1. Faceless

      Gold-Royal müsste soweit ichs in erinnerung hab Vintische Währung sein. Da überall aber alle Währungen prinzipiell mal angenommen und verteilt werden sagt das nicht viel aus. Auser man geht davon aus das Der König von Vintas auch nur vintische Währung verteilt. Meines erachtens nach steht das Gasthaus in Vintas oder in der Nähe einer der Grenzen.

    2. Jan 2 - Lethani

      Ganz hinten im Anhang von DFDW (2) gibt es Auskunft über *Kalender&Währungen*. Die Währung des Commonwealth ist eher regional gebräuchlich und wird im Ausland, wegen Pfusch beim Prägen, eher nicht so gern gesehen. Dahingegen ist die kealdische Währung streng überwacht und überall anerkannt. Aber (Zitat:) „Vintas hat eine eigene Währung, die dort viel gebräuchlicher ist als die kealdische.“ –> klingt für mich stark danach, dass die vintische Währung nur in Vintas mehr zählt, als die kealdische. Und warum sollte man sich im Ausland, dann mit dem vintischen abgeben, wenn man auch das kealdische haben kann? 😉

      Demnach würde ich auch sehr stark von Vintas ausgehen. Außerdem ist in der Gegenwart Krieg, weshalb die eigene Währungen der Länder nochmal an Bedeutung für sich selbst gewonnen haben dürften.

      In der Szene, als der Schmiedelehrlin Proviant holen will, erwähnt er, dass man nun anstatt einen Silbernobel einen ganzen Goldroyal bekommt. Und den Proviant wollte er mit einen Silber-Bit bezahlen. Anscheinend läuft dort alles mit vintischer Währung ab. Außerdem wird in der Szene gesagt, dass der Lehrling mit nach *Treya* will, um evtl. den Sold anzunehmen. Leider ist die Stadt nicht auf der Karte eingezeichnet.

      Wurde sonst wo irgendwas mal von der Stadt erwähnt? Wann wird erwähnt, dass der Ort in der Nähe der Grenze liegt?

      Grüße!

      1. Faceless

        Das mit der Grenze war auf die Annahme bezogen das Vintische Währung an Soldaten nur in Vintas vergeben wird. Demnach müsste das Gasthaus in Vintas oder in einem anderen Land aber nahe der Grenze zu Vintas liegen. Sonst würde diese vorherrschaft der vintischen Währung wenig Sinn ergeben.
        Genaue Standortangaben gibt es ja leider keine also grenzt man die Lage so eng man kann ein.

        Noch eine kleine Theorie die wahrscheinlich falsch da zu naheliegend ist.
        Wenn wir davon ausgehen das der öfters genannte „Bußfertige König“ nun ein Vinter ist, währe es dann abwegig das es Ambrose ist? Es wird ja oft genug dazu stellung bezogen das er sehr nahe am Königstitel ist und durch eine passende Heirat würde er sich evtl noch weiter nach oben bewegen.

        Wie seht ihr das?

        1. kvothe der arkane

          nicht nur durch Heirat. seltsamerweise, werden über alle drei Bücher kleine Hinweise gestreut, dass einer der Familien vor Ambrose stirbt.

      2. Jan 2 - Lethani

        Mal angenommen es liegt nur an der Grenze zu Vintas, müsste das bedeuten, dass der Ort entweder im Süden von Modeg oder im östlichen/südlichen Teil der *Kleinen Königreiche* liegt und Vintas mit dem jeweiligen Land nicht im Krieg steht. Ganz am Anfang von DNDW flüstert Kvothe beim Anblick des Skraels: “ Die können es doch noch nicht so weit nach Western geschafft haben.“ und “ Ich dachte, das Gebirge…“. Demnach liegt entweder der Ort im Westen der *zivilisierten Welt* oder die Skrael (und alles andere aus dem Reich der Fae) kommen über das Stormwall-Gebirge aus Osten. Daher gehe ich noch etwas stärker von Vintas aus, aber die Grenzen sind natürlich auch möglich.

        Nun ja, man kann auf jeden Fall nicht 100%ig ausschließen, dass es Ambrose oder sein Vater ist. Wenn aber wirklich Ambrose der König wäre und über Vintas und/oder benachbarte Ländereien herrscht (Grenzentheorie), dann würde sich Kvothe dort wohl eher nicht niederlassen, sondern irgendwo im Commonwealth das Weite suchen.

        Mir sind auf der Ortssuche zwei interesannte Sachen aufgefallen.
        1. Es war ja mal das Thema, wie alt Kvothe sei: In DNDW Seite 23 steht, dass er garantiert noch keine 30 Jahre alt sei, wahrscheinlich nicht mal Ende 20.

        2. Auf Seite 36 (DNDW) steht, nach dem Überfall des Chronisten, dass er sich *dann* mit >Skarpi< in Treya treffen will. Ich halte es für gut möglich, dass der Chronist und Skarpi sich von ihrer Zeit an der Universität kennen. Skarpi scheint ja in der Namenskunde begabt und in seltenes Wissen eingeweiht zu sein. Mich wundert es bloß, dass sich der Chronist während der Geschichte über Skarpi nicht zu Wort meldet, da er ihn doch kennt.

        Was den weiteren Verlauf im nächsten Buch angeht, könnte ich mir vorstellen, dass natürlich die Geschichte bis in die Gegenwart erzählt wird. Dann aber Kvothe davon erfährt, mit wem der Chronist sich treffen will. Sehr zufällig wollen ja auch der Schmiedelehrling und Carter in diesen Ort, was für den Verlauf entscheidend sein könnte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Skarpi eine Schlüsselrolle einnehmen wird, um Kvothe wieder raus in die Welt zu bringen. Möglicherweise steht er mit den Amyr in Verbindung, da er so ausführlich über die alte Welt bescheid weiß…
        Als er von der Kirche gefangen genommen wurde, meinte er, dass er Gefährten in der Kirche hätte. Ist die Tehlaner-Kirche möglicherweise noch immer von amyrischen Zügen infiltriert?
        Was haltet ihr von Skarpi als Person?

        1. kvothe der arkane

          ich denke nicht, dass skarpi und der Chronist sich in der Universität getroffen haben, schliesslich lacht Kvothe, als er hört, dass skarpi und der Chronist sich treffen wollen und murmelt, dass er sich nicht wundert, dass Skarpi den Chronisten unter seine Schippe henommen hätte.

          das würde implizieren, dass Skarpi sehr alt sein müsste, da schon der Chronist ziemmlich alt ist. ich denke er ist ein Faewesen oder aber und hier schliesse ich mich der Theorie mit dem Namen der Zeit oder etwas ähnlichem an, kennt diesen Namen. das würde auch erklären, wieso er von den alten Geschichten bescheid weiss,

          ich denke nicht, dass Ambrose der König ist, schliesslich hasst Devi ihn und ich würde sagen, dass er selbst mit einem Gram nicht ihr Alar brechen könnte, da sie einfach zu mächtig ist (8fache Bindung, Alar so stark wie die Stürmische See)

  76. nazgul

    Mir kam es fast so vor, als ob Skarpi Kvothe in Tarbean gesucht hätte – nicht direkt, sondern Personen, die mehr evtl. gefordert und gefördert werden können.
    Skarpi wollte die Geschichte von Lanre erzählen, nicht umsonst frägt er nach Kvothes Geschichtenwunsch eher rhetorisch, ob er langweilige Geschichten über…. erzählen soll.
    Also Skarpi festgenommen wurde, spricht er Kvothe direkt mit Namen an und rät ihm zur Flucht über die Dächer – ja, ich denke, er hat in ihn „hineingesehen“ 😉 .
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Skarpi Kvothe nochmal „findet“ und ihn aus seiner Lethargie befreit – wäre ein schöner Lückenschluss.

    1. Jan 2 - Lethani

      Genau das war auch mien Gedanke. Skarpi sieht in Kvothe hinein. Er kennt plötzlich Kvothes *Rufnamen*, obwohl er nach der Geschichte ihn nicht kennen dürfte, was er ebenso bei dem einen Priester macht. Gut möglich, dass Skarpi da eine Rolle als Förderer einnimmt. Auf jedenfall ist er mehr, als nur ein *Alter man mit Schenkengeschichten*, wie Kvothe es später etwas abtut.

    2. kvothe der arkane

      ausserdem, muss skarpi in die steinernen Türen vorkommen und irgendetwas mit Bast zu tun haben, da dieser in der Name des Windes fragt, weshalb Kvothe Skarpi nicht folgte.

  77. inquisivit

    Ich habe mal eine ganz andere Frage von der ich nicht weiß, ob sie schon gestellt oder beantwortet wurde:
    Im Epilog des Bandes „Die Furcht des Weisen 2“ gibt es eine Textstelle die wie folgt lautet.
    „Im Schankraum, hinter fest verschlossenen Fensterläden, hob er die Hände wie ein Tänzer, verlagerte sein Gewicht und vollzog ganz langsam einen einzigen, vollkommenen Schritt“ (S.519)
    Im Gegensatz zu den anderen Prologen und Epilogen der Bücher ist dieser eine Satz eine starke Abweichung. Er deutet auf etwas hin, auf eine (evtl.) Wandlung der Person Kvothe/Kote. Ich denke dies ist eine Anspielung auf den Ketan der Adem. Auch dieser wird beschrieben, als ein vollkommener Tanz.

    Nun frage ich mich, ob dies ein weiterer kleiner Hinweis auf Kvothe zu diesem Zeitpunkt ist. Hat es etwas zu bedeuten, dass genau diese explizite Anspielung auf den Ketan ist; Kvothe hat ja inzwischen bemerkt, dass er weder Kämpfen noch seine Sympathie nutzen kann, wogegen im harten Kontrast jedoch die Stelle mit den Spinnentieren im ersten Band steht. Kvothe hat inzwischen erkannt, dass er sich selbst verloren hat, was ihm zuvor wohl mehr unterbewusst klar war. Ist dieser eine „vollkommene Schritt“ ein kleiner zaghafter Versuch in Richtung dessen, was Kvothe einmal war?

    Ich rätsele jetzt schon daran seit ich das Buch gelesen habe, hat jemand vielleicht eine Hypothese?

    1. Jan 2 - Lethani

      Das ist eine echt interessante Stelle. Ich glaube, ich hab da nie genau hingesehen, weil ich immer enttäuscht war, dass das Buch schon zuende ist 😉

      Diese Beschreibung trifft für mich auch klar auf den Ketan zu. Dieser *vollkommende Schritt* ist auch eine Beschreibung, die Kvothe mal über Shehyn gemacht hatte und auch die Bezeichnung eines Tanzes passt da.

      Eine Hypothese könnte sein, dass Kvothe entweder auf dem Weg der Selbstfindung ist. Oder (immernoch in der Lethargie) einfach ungläubig schauen wollte, ob er wirklich nichts mehr aus dem Ketan beherrsche. Was auch eine subtile Form der Selbstfindung, denk ich, wäre. Womöglich ist das ein Wink von Rothfuß auf den weiteren Verlauf. Es ist ja abzusehen, dass die Gesamtgeschichte nicht nur in der Erzählung in drei Tagen bleiben wird. Dafür nimmt die Gegenwart in den Zwischenspielen immer wieder zu viel Bedeutung im Buch ein.

  78. inquisivit

    Das sehe ich auch so.
    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Kvothe sich seiner selbst wieder langsam und zögerlich besinnt. Er hat erlebt, dass er von den Männern überwältigt worden ist; dies ist ein wichtiger Moment, denn da erkennt er, dass er weder Symphatie noch die Kampfkunst der Adem beherrscht. Auch ist es ihm nicht möglich die Truhe zu öffnen.
    Vielleicht möchte er sich zurückbesinnen, auf das was er mal war und eigentlich immer noch ist. Vielleicht ist dies der erste Schritt zum „alten“ Kvothe hin.

    Aber wie schon gesagt, ich würde es wirklich schrecklich gerne wissen, was das zu bedeuten hat.
    Die Hypothese, dass Kvothe einfach schauen wollte wieviel er noch beherrscht halte ich für unwahrscheinlich. Dafür ist er viel zu intelligent, er hat erkannt, dass er weder die Symphatie noch sonstiges seiner früheren Fähigkeiten anwenden kann. Es ist ihm voll und klar bewusst, sonst hätte er während des Kampfes nicht gelacht.
    Das mit dem „Wink“ von Rothfuss halte ich für viel wahrscheinlicher und macht uns Hoffnung, dass Kvothe, wie wir ihn „kennen“ wieder zu sich findet.

  79. Auri

    Ich glaub ich habe alle Kommentare durch, und es hat noch niemand erwähnt, dass in der Szene in der Denna Kvothe ihr Lied vorspielen möchte, muss Kvothe ihr schwören nicht nach ihrem Schirmherrn zu suchen und er schwört:

    „ich schwöre es bei meinem Namen und meiner Macht, bei meiner linken Hand und beim ewig wandernden Mond.“

    Daraus würde ich schließen, dass Kvothe sich wie zu erwarten nicht an seinen Schwur gehalten hat, er keinen Namen und keine Macht mehr hat, er keine Musik mehr machen kann, wegen der linken Hand und die Geschichte mit Iax könnte man auch noch damit verknüpfen.

    Was meint ihr dazu?

    1. kvothe der arkane

      ich denke, dass dem nicht so ist, da ich denke, dass er sich bewusst sein müsste, was dieser Schwur bedeutete, damit er wirkte-der sprichname und der wirkliche Name.

  80. kvothe der arkane

    in einer Geschichte, die im Wirtshaus erzählt wird hören wir ungefähr folgendes…
    Taborlin der grosse fand sich in einem Raum wieder(…) auch der Ring, die Kerze und die Münze waren weg…

    interessanterweise schenkt Auri ihm eben diese drei Dinge

    was haltet ihr davon?

    ausserdem sagte er im Wirtshaus, ich habe Lieder geschrieben, die selbst die Sänger in Tränen ausbrechen liessen…

    als er im Eolian sein erstes Lied sang, fing er an zu weinen.

    denkt ihr es gibt eine Vebindung zwischen Ilien und Kvothe? dafür sprechen würde, dass irgendwann gesagt wird, dass Ilien bei seiner Laute 8 Seiten gehabt hätte. da wir wissen, dass Kvothe mit sechs Seiten genauso gut spielen konnte (im wald) wie mit sieben, können wir davon ausgehen, dass er die fähgkeiten hätte eine 8 Seitige Laute zu spielen.

    ausserdem würde mich interessieren, ob ihr denkt, dass kvothe die Namen mithilfe seiner Musik erlernen wird.

    ich vermute, dass es zusammenhängen muss, da Kvothe einerseits lernt Erinnerungen zu spielen (z.b. trudelndes Blatt), den Namen Felurians in Musikform spricht, bzw singt und er bei der Beschreibung Dennas sagt, dass er einmal für einen Blinden Farben spielte.

    freue mich, falls es Antworten gibt.

  81. nazgul

    Es gibt in allen Büchern Parallelen zu bekannten Größen der Vergangenheit wie Ilien, Taborlin oder Sir Savien:

    – der Blitz im Baum bei den Räubern
    – der Shaed – Farbe des Mantels
    – das Lautenspiel
    – Beziehung zu Denna
    – die Geschenke von Auri

    und es gibt sicher noch mehr.

    Zu seinem Schwur, dass er Dennas Schirmherren nicht sucht und der Vermutung, dass sein Machtverlusst damit zusammenhängt, weil er das doch machte, glaube ich nicht. Er ist ganz in die Rolle des Wirts Kote eingetaucht und hat sich selbst vergessen – das wurde vorher bereits 1000 fach so geschrieben und ist auch schlüssig.

    Was ich und viele sich jetzt fragen ist, wie der 3. Tag jetzt endet. Egal, was noch aufgedeckt wird und passiert, Kote/Kvothe wird wrsl. immer noch dabei sein. Ob als lethargischer Wirt, gebrochener Mensch, oder sich erinnernder Arkane, der wieder zu sich findet – es wird ein vorläufiges oder endgültiges Ende (Tod Kvothes) geben.
    Da es aber eine Serie im Fernsehen geben wird, glaube ich daran, dass er sich seiner bewusst wird und wieder zu Kvothe, dem Arkanen kommen wird!

    Ich habe weiter oben die Theorie aufgestellt, dass Auri keine Studentin sein kann, da sie vor Mola (Elthe) an der Uni gewesen sein muss. In der englischen Auri Beschreibung des neuen Buches über sie, wird sie aber als ehemalige Studentin beschrieben – was mich jetzt zu dem Schluss kommen lässt, dass sie eine Fae ist, da sie von Kvothe, als er sie kennenlernt, als etwa 20 jähriges Mädchen beschrieben wird.
    Was denkt ihr?

    1. kvothe der arkane

      Ich denke, dass Auri und Pupet ähnliche Gestalten sind, welche beide eine seltsame Alterslosigkeit umgibt. deswegen vermute ich, dass Auri schon älter ist.

      diese These würde auch stützen, dass Elodin Jahre brauchte, bis Auri ihm (stellenweise) vertraute. wenn wir jetzt davon ausgingen, dass 5 Jahre gemeint wären, würde das heissen, dass Auri, welche wie du gesagt hast wie zwanzig aussieht, mit 15 an der Universität angenommen worden wäre. dies hätte Kvothe allerdings bestimmt irgendwo erfahren.

      was deine These mit Auri gleich Fae ist, wie kommst du auf diese Idee? einfach, weil sie eine seltsame Gestalt ist oder hast du andere Begründungen?

      wieso denkst du, dass sir savien Ähnlichkeit mit Kvothe aufweist?

      ich habe eine Theorie Valaritas gegenüber.
      meine Theorie ist, dass jede der alten Städte so eine Tür hat. darauf komme ich, da in die furcht des Weisen eins steht, dass in der ältesten Burg der Lacklessfamilie, im ältesten Teil der Burg (nach Caudicus) eine verschlossene Tür ohne Schlüsselloch ist.
      ich schliesse mich mit dieser Theorie der Universität gleich alte Stadt Theorie an.

      eine andere Theorie Valaritas entgegen ist, dass Valaritas ein Name für wissen ist bzw. eine bezeichnung Wissen und dass hinter der Tür eine zweite Bibliothek ist, welche Bücher beinhaltet, welche entweder geschichtliche aufzeichnungen sind (vor dem Fall oder während dem Fall der Städte) oder aber Bücher über Namen.

      Elodin sagte in seinem Seminar, dass sie alle noch nicht bereit für die rechte Hand wären. was denkt ihr, was bedeutet diese?

  82. Milosh

    Die Valaritas-Theorie gefällt mir echt gut!
    Irgendwie gehen alle davon aus, dass Kvothe seinen Namen ändert etc. nachdem Denna stirbt. Ich befürchte viel mehr, dass es mit Auris Tod zu tun hat.
    Abgesehen von Denna wird Auri als einzig weitere Frau in dem Kapitel erwähnt und überhaupt in die Geschichte eingeführt, in dem Kote auf ‚die eine besondere Frau‘ in seinem Leben eingeht, während Denna bereits in der Handlung aufgetreten war…

    1. kvothe der arkane

      Diese Theorie ist wirklich sehr interessant, allerdings irrst du, in einem Punkt, auch devi kommt vor. allerdings denke ich, dass devi nicht die Frau ist, um welche es geht. ich schreibe die erste Zene kurz nieder, damit ihr wisst was ich meine, wenn ich sage, dass ich dir stellenweise zustimme

      Bei allen wirklich wilden Wesen, gilt es grosse Vorsicht walten zu lassen, wenn man sich nähert.(…) wir müssen uns dem Thema einer bestimmten Frau also eher mit äusserster Sorgfalt als mit einer List nähern. ihre wildheit ist so gross, dass ich selbst in einer Geschichte fürchte, mich ihr allzu schnell zu nähern. eine einzige Unachtsamkeit könnte dazu führen, dass auch schon der Gedanke an sie verscheucht wird. Nun werde ich also um dieser Vorsicht willen davon berichten, wie ich sie kennenlernte. dazu muss ich von den Ereignissen erzählen, die mich eher unfreiwillig auf die andere Seite des Flusses und nach Imre führten.

      danach leiht er sich von devi Geld und kauft sich seine Laute… ich denke an diesem Zweig endtscheidet sich, welche Frau gemeint ist, Denna, welche als die Frau überhaupt beschrieben werden kann, eine Stimme wie gold und silber, perfekte Ohren, Lippen von solchem rot, dass in der Nacht selbst Selasblüten weniger rot sind, schönheit, welche jeden Mann bezirzt etc. diese Fakten, mitsamt dem Unterbruch in der Geschichte, in welcher Bast sagt, dass Denna eine krumme Nase hatte und dem Fakt, dass Kvothe sagt, dass er „die Frau“ beschreiben müsste geben mir anlass zu glauben, dass Denna gemeint ist.

      andereseits stimmt es, dass er denna eigentlich schon kennt und Auri erst in diesem Kapitel auftaucht. wenn Auri gemeint ist als „die Frau“ könnte sich klären, woher der Name Dulator kommt (erste grosse Liebe, wegen dem Klang, S.78 unterste Linie), ausserdem geistert ja schon lange die Theorie durchs Netz, dass Auri in wirklichkeit Prinzessin Ariel (Äusserung des Wirtes zu Aaron, Angebot die Wahrheit zu erzählen, S.37, zweites Buch) ist, welche irgendetwas mit dem Krieg zu tun hat. ausserdem wäre da noch die Äusserung, mit dem wilden Wesen, welches meiner Meinung eher Auri als Denna bezeichnen könnte, allerdings, sagt Kvothe, dass er sie (die eine Frau) nicht gut beschreiben könnte, da der Chronist und Bast ihre Stimme nie gehört hätten, was allerdings wieder dafürsprechen würde, da Bast Denna ja gesehen hatte und somit auch höchstwahrscheinlich gehört hatte etc.

      ihr seht, ich verrenne mich in Kleinigkeiten und Details. habt ihr noch irgendwelche anderen Dinge bemerkt?

  83. Jan 2 - Lethani

    Hallo zusammen 🙂 nach längerer Zeit meinte ich hier mal wieder reinzuschauen und es hat sich gelohnt.
    Oben wurde über Auri gerdet und darüber, dass sie anhand der Zeitspanne evtl. eine Fae sein könnte. Ein weiterer Hinweis wäre, dass Kvothe sie insgeheim seine *kleine Mondfee* nennt, ohne (ebenso bei ihrem Namen) zu wissen, wieso. —> evtl. Erkenntnisse seines schlafenden Geistes, wovon aber nur Elodin bewusst etwas herauslesen konnte/könnte. Andererseits würde ich nochmal gerne auf die Möglichkeit eines *Namens der Zeit* hinweisen, der auch zu ähnlichen Personen (Elodin und Puppet) passen würde. Diese Personen, die eine gewisse Tiefe an Verständnis erlangt haben, scheinen in gewisser Weise der Zeit etwas entkommen zu sein.

    Auch war die Frage nach der *2. Hand* in Elodins Seminar. Es gibt dieses eine Gedicht über Kvothes Ringe. An der ersten Hand trägt er Ringe aus Stein, also *materielle feste* Ringe, unter anderem auch den Schuld-Bern-Ring vom Hofe des Maer. An der anderen jedoch trägt er hauptsächlich *subtilere* Ringe, wie Feuer, Luft, Wasser (Eis), Blut und … Namenlos (Zeit/Raum?). Evtl. könnte die 2. Hand bedeuten, diese *höheren Dinge* -komplett- verstanden zu haben (was Kvothe zu dem damaligen Zeitpunkt nicht von sich behaupten konnte). Aber das ist nur eine wage Theorie und das Gedicht muss sich nicht zwingend auf eine ältere Bedeutung beziehen.

    Der Tod von Denna (oder meinetwegen auch Auri) und dass Kvothe seinen Namen ändert sind sehr spekulative Ideen, um den weiteren Verlauf einem Reim zu geben. Soweit ich mich erinnern kann, deutet nichts zwingend darauf hin. Es wurde nur von einem Verrat gesprochen, den viele Denna zugeordnet haben. Andererseits ist Fakt, dass Kvothe die Schuld des Krieges auf sich sitzen hat. Diese Kombi zwischen schlimmen Fehler einerseits, was von kvothe ausging, und dem Schicksalsschlag andererseits, der Kvothe von außen trifft, würde das für meinen Geschmack schon für den Rückzug aus der Welt und für die Depression ausreichen.

    Ich suche zur Zeit in den Gegenwartsabschnitten nach Stellen, in denen der Mond evtl. genannt wird. Die Iax-Theorie gehört zwar zu einer meiner Lieblingen, sowohl was die Beweisung, als auch das *Passen* angeht. Doch bleibt es trotzdem nur eine Theorie. Die Folgetheorie, dass Kvothe Iax befreit und das Reich der Fae mit der Welt der Sterblichen wieder zusammenfällt, steht daher noch wackeliger auf den Beinen, als vorher vllt gedacht. Daher würde ich an dem Punkt nochmal anfangen, die Möglichkeitsverzweigungen aufzugreifen:
    Zu bedenken finde ich ist, dass Iax als Schöpfer der Fae-Welt nicht unbedingt die Macht besitzen muss, diese auch auf einen Schlag zu zerstören, wobei selbst das Motiv nicht ganz klar wäre. Iax wird als größter, aber trotzdem nur als einer, dieser Schöpfer genannt – aber er wird vor allem mit dem Mond in starken Bezug gebracht. Daher fände ich es ebenso gut möglich, dass nur der Mond aus dem Reich der Fae gelöst wird und sich die Wesen des Fae-Reich daher stärker der Welt der Sterblichen verbunden fühlen (Felurians Erklärung über Faen-Überschreitung in die Sterblichen-Welt/ –> mögliche Erklärung für die Skrael/Hauttänzer (deren Herkunft nicht 100%ig klar und mit der Faen-Welt verbunden werden dürfte).
    Daher auch meine Suche nach den Mondstellen: Hätte der Chronist evtl. eine Mondsichel am Himmel gesehen, so könnte man von dem Fortbestand der Mondteilung (und des Faenreichs) auch in der Gegenwart noch ausgehen. Wenn jmd eine solche gefunden hat, bitte immer raus damit 😉
    Wäre der Mond (durch mehrere Stellen) im ständigen Vollmondzustand, so kann man zumindest davon ausgehen, dass der Mond Luna von Iax´ Willen befreit wurde.

    Grüße!

    1. kvothe der arkane

      Deine Theorie mit der zweiten und ersten Hand kam mir ebenfalls zuerst, doch ist es so, dass Mola sich einen Ring aus Stein machte, welcher die Kontrolle über Stein symbolisieren sollte. deswegen fragte ich, denn die absolute Kenntniss über einen Namen ist ja schon in diesem Fall gewährleistet.

      1. Jan 2 - Lethani

        Ich glaube du meinst Fela. Aber wurde das mit dem unterschied zwischen rechter und linker Hand nicht genau in dieser Szene behandelt, als es Fela gelingt den Namen des Steins so zu beherrschen, dass sie den Ring formen kann? Da hatte sie ja ihre Fähigkeit für einen *materiellen Namen* unter Beweis gestellt, woraufhin der Ring auch an die andere Hand gehört, wie Elodin sie und die anderen Studenten drauf hinweißt.

        Aber wie gesagt, ist nur eine sehr spekulative Theorie, da mir nichts besseres dazu einfallen mag. Und das Gedicht muss nicht mit der Bedeutung für Elodin in Verbindung stehen, da der Ring aus Bern eher etwas persönliches für Kvothe darstellt.

        1. Faceless

          Nur eine kleine Anmerkung weil immer von Ring aus „Bern“ geredet wird. Ich hab leider grade nur das Hörbuch zur hand aber da ist es immer ein Ring aus Bein. Mit der Erklärung das er aus dem Knochen eines Ahnen geschnitzt wurde um die Schuld zu Symbolisieren.

        2. Jan 2 - Lethani

          Stimmt, da hast du natürlich recht. Keine Ahnung warum sich da das Bern eingeschlichen hat. Eben weil dieser Schuldring, wie du beschrieben hast, etwas ganz besonderes darstellt, ist er so persönlich für Kvothe (unabhängig von alten Universitätssymbolen).

          1. kvothe der arkane

            vielleicht meintest du in deinem Unterbewusstsein Bernstein?

            ja Fela, nicht Mola, wie konnte ich das verwechseln. doch du irrst was deine Erklärung betrifft. Fela streckt ihre rechte Hand aus und Elodin sagt, dass sie und alle anderen Studenten noch lange nicht bereit seien für die rechte Hand, deswegen fragte ich mich, ob es Theorien dafür gibt, da wir schon beinahe davon ausgehen können, dass die Ringe der einen Hand Kvothes profan sind, ein Geschenk Auris, die Drohung durch den Holzring, ewige Schuld durch bein etc. und das in das gesammte Gefüge nicht ganz reinpasst.

          2. Jan 2 - Lethani

            Hahaha, genau 🙂 genauso wie Kvothe sich nicht daran erinnert, warum er Auri *Auri* nannte, hat mein schlafender Geist an den Bernstein denken müssen^^
            Keine Ahnung, ob ich mich da irre. In dem Gedicht ist nur die Rede von der *ersten Hand* und der *zweiten*. Welche nun rechts und links ist, ist unergründlich! 😀 Aber ja, wie oben schon zugegeben, ist die Verbindung von Gedicht und Uni sehr fadenscheinig.
            Was es mit der *rechten Hand* auf sich hat, wird (wenn überhaupt) im späteren Verlauf erläutert werden.

  84. kvothe der arkane

    Das ist mir auch aufgefallen, ich hoffe das wird geklärt.

    irgendjemand hatte in den Kommentaren die Theorie, dass Iax Luna freigelassen hat und nun der Mond immer am Himmel zu sehen sei.
    ob Iax sie befreit hat, weiss ich nicht, allerdings ist es so, dass im ersten Buch Kvothe des Nachts in den mondlosen Himmel schaut und sich an die Geschichten der Sterne erinnert. somit ist der Mond, wenn er befreit wäre, nicht in der Welt der sterblichen, kehrt freiwillig zu Iax zurück oder ist nicht befreit.

    seit Heute ist ein Buch draussen, in welchem Rothfuss eine Geschichte über Bast veröffentlicht. das Buch ist eine Geschichtensammlung von verschiedenen Autoren unter der Leitung George r Martin (des Autors der Bücher das Lied von Eis und Feuer, oder falls auch das euch nichts sagt, Game of thrones). dieses ist bisher erst auf Englisch erschienen, doch wollte ich es dennoch hier kurz erwähnen, falls eine Person keine Kenntnisse darüber besitzt und es lesen wollen würde.

    1. Jan 2 - Lethani

      Wenn es eine mondlose Nacht war, dann kann es bedeuten, dass Luna freiwillig zu Iax, oder eben dem Reich der Fae zurückkehrt, oder eben dass Luna nicht frei wurde. Was letztendlich kaum einen Unterschied machen würde, aber man kann daraus trotzdem schließen, dass es in der Gegenwart das Reich der Fae noch geben muss. Also werden die Welten wohl doch nicht wieder zusammenfallen, selbst wenn Iax befreit werden sollte.

      Das ist echt interessant. Ich würde das Buch unheimlich gerne lesen. Von Games of Thrones habe ich schonmal gehört, weißt du, ob das Buch ausschließlich über Bast geht, oder es sich um einen Mix von Geschichten und daher auch um anderen Gestalten handelt?

      1. kvothe der arkane

        das Buch ist eine Zusammenstellung Geschichten verschiedener Autoren unter anderem eben auch einer Geschichte von Patrick rothfuss, die über Bast geht und the lightning tree heisst, dass kann auf mehrere Weisen übersetzt werden. 1. der Blitzgetroffene Baum, 2. der Blitzableiterbaum oder 3. der leuchtende Baum.

        die Ankündigung Rothfusss kannst du wenn du willst hier http://blog.patrickrothfuss.com/2014/04/the-news-the-slow-regard-of-silent-things/ nachschauen.

        du wirst bemerken, dass im November ein eigenes Buch über das Unterding und Auri rauskommt. dies ist der Anlass, dass ich eher nicht glaube, dass Auri eine Fae oder Prinzessin Ariel (ich hoffe der Name ist richtig, ich habe leider mein Buch gerade nicht zur Hand) ist, da in the slow regard of silent things sonst viel zu viel über den Fortgang der eigentlichen Geschichte erzählt werden würde.

        aber nun zurück, zu the lightning tree. ich denke, dass wir davon ausgehen können, dass Bast nicht dabei war, als Kvothe den Blitz vom Himmel nahm. somit wäre in der Königsmörderchronik nur noch ein Baum. da dieser allerdings vom Ctaeh bewohnt wird, wäre es merkwürdig, wenn es um diesen gehen würde. deswegen denke ich, dass es eine vollkommen unabhängige Geschichte sein wird, die uns einfach nur das Wesen Basts näher bringen soll. auch wenn Maedre evtl. zum Titel der Geschichte passen könnte.

  85. mike

    Bis jetzt hab ich noch keine Theorie drüber gelesen, wer der Mann sein könnte, den kvothe in imre umgebracht hat.
    In der name des windes, Kapitel „das holz und das wort“ als die vielen Leute ins Wirtshaus kommen erkennt einer kvothe und erzählt das er in imre an der stelle war ander kvothe den mann getötet hat, und das die Pflastersteine immernoch zerstört sind. Wen hat er da umbringen können. Mir fällt nur ambrose ein, was bedeutet das er nicht der König sein kann, sonst hätte der gast ja nicht von dem getöteten „mann“ erzählt, sondern vom König…
    .

    1. moe

      ist damit nicht einer der Auftragsmörder gemeint die schon aufgetreten sind? Also die welche Ambrose beauftragt hat. Dort hat er ja auch einen „Blitz“ herab beschworen. Zumindest erzählen sich das die Leute nach dem Vorfall.

  86. kvothe der arkane

    nicht nur Ambrose käme in frage, sondern ebenfalls der Schutzherr Dennas. ich vermute, dass es eher der Schutzherr ist, da Ambrose und Kvothe sich zwar bis aufs Blut hassen, doch Kvothe sich eigentlich nur verteidigt und nie einfach so angreift.

  87. Jan 2 - Lethani

    Je nach Situation kämen da sehr viele Möglichkeiten in Frage. Evtl. wurde wieder jmd Kvothe als Auftragsmörder aufgehalst, oder es war einfach jmd. der bisher noch nicht in der Geschichte vorkam. Die Bezeichnung *Mann* kann viel, aber auch wenig bedeuten. Wenn es sich um den König handelt, würde man evtl. (aber nicht zwingend) was anders sagen. Aber Ambrose wäre widerrum auch nicht so *unbedeutend*, dass man nicht von einem Baron (oder seinem Sohn) sprechen würde.

    Andererseits ist die Szene die sich dort ereignet gar nicht so ausschlaggebend, sondern nur ein Geschichtsstück, wie Kvothe aus Imre fliehen musste.

    Interessant finde ich, dass die Pflastersteine an dieser Stelle sich anscheinend nicht reparieren lassen. Das könnte ein Wink dafür sein, dass Kvothe da schon den Namen des Steins beherrschen könnte. Jeglicher *physischer Schden* (wie dass Kvothe die Person einfach mit dem Wind in das Pflaster gerammt hatte) müsste da eigentlich wieder ordentlich zu restorieren sein.

    1. kvothe der arkane

      meinst du nicht, dass das eher ein Gerücht ist, welches der Reisende gehört hat. sozusagen um das Mysterium Kvothe noch mächtiger erscheinen zu lassen?

      was denkst du über die Geschichte mit dem Dämon und dem Engel, die der Chronist einmal gehört hat?

      1. Jan 2 - Lethani

        Gut möglich, dass das nur ein Gerücht ist, aber es wäre ein sehr seltsames, weil man das ja locker nachprüfen könnte. Außerdem war der Reisende ja selbst dort an Ort und Stelle. Ich würde eher dazu tendieren, dass da einiges dran sein müsste.

        An die Geschichte kann ich mich gerade nicht erinnern^^ Kannst du mir vllt mit einem Hinweis oder der Textstelle auf die Sprünge helfen?

  88. kvothe der arkane

    die Geschichte wird zweimal erwähnt. das erste Mal, denkt der Chronist an die Geschichte, dass kvothe einen Dämonen besiegt, um etwas zu erhalten und gegen einen Engel, um es zu behalten. das zweite mal war, als Kote wütend wird, weil Bast und der Chronist sich bekämpften und er gross und mit dunklen Augen die beiden zurückweisst. bei dieser Stelle denkt sich der Chronist, dass das der Mann ist, der gegen Dämonen und Engel kämpft.

    1. Jan 2 - Lethani

      Ah, so ganz leise dämmerts bei mir. Aber ich muss die Stelle erst mal finden, um etwas genauer darüber nachdenken zu können. Jetzt aus dem Stand würde ich sagen: Das könnte eine Metapher sein, dass Kvothe zunächst einen Gegner *besiegen* musste und anschließend auch einen Freund, um irgendein Ziel zu erreichen.
      Wenn ich an die Geschichten aus DNDW von Trapis und Skarpi denke, dann muss man fast davon ausgehen, dass es Engel und Dämonen wirklich gibt, oder eben Wesen, die diesen Beschreibungen gerecht werden. Hierbei nehmen wahrscheinlich Kreaturen aus dem Reich der Fae die Rolle der Dämonen ein (Hauttänzer z.B.), in der Geschichte von Skarpi sind die *Engel* eher Personen die neben den Amyr für das Gute in der Welt wirk(t)en (Tehlu). Möglicherweise sind diese Engel auch einfach Personen, die eine Extragruppe der Amyr, oder neben den Amyr, darstellen. (Alles wilde Spekulation)

  89. Mike

    @kvothe der arkane: bin 22

    @anna: bin mir eigentlich sehr sicher das denna dunkle Haare hat und die „shepherdess“ hat helles, blondes haar („the lightest down of honey-colored hair.“) schade eigentlich : /

  90. inquisivit

    Es handel sich nicht um Denna, die Geschichte hat nichts mit ihr zu tun. Ich habe „The lightening tree“ gelesen. Es beschreibt nur einen „normalen“ Tag Basts, wo ich mich aber trotzdem frage, wie viel Kvothe eigentlich über seinen Schüler weiß.
    Was Bast dort für Spielchen spielt und Handel treibt, ist ja unglaublich. Aber was mich wirklich interessiert, ist Kvothes verhältnis zu Bast, besonders nach dieser Geschichte. Kvothe gegenüber verhält er sich ganz anders, und, soweit ich im Englischen verstehen konnte, auch etwas schüchtern/ängstlich. Interessant fand ich auch diesen Satz: „His voice (Kvothe) carried like a horn, and Bast felt his name tug him like a hand around his heart.“ Frei übersetzt: „Seine Stimme (Kvothes) glich einem Horn und Bast fühlte, wie sein Name an ihm zerrte und es war, als würde sich eine Hand um sein Herz schließen“

    1. Jan 2 - Lethani

      Was für Spielchen treibt denn Bast? Vllt ein paar Beispiele. nicht alle Einzelheiten 😉 oder vllt: Wie ist Bast denn dort? Wenn man die Szene betrachtet, in der Bast die Söldner am Lagefeuer ermordet, weil er mit der Finte sein Ziel bei Kvothe nicht näher kommen konnte, lässt in gewisser Weise auf einen vielschichtigeren Charakter schließen. (Und ja, er steht auf schöne Ohren^^ @Anna)

  91. inquisivit

    Bard verlässt ja Kvothes Gasthaus und geht dann zum Markplatz, wo der zerborstene Baum steht. So weit reicht ja glaube ich die Leseprobe.
    Es ist so, dass Kinder zu Bast kommen, die ihn um Gefallen bitten. So gibt es einen Jungen, der ihn bittet, ihm zu helfen, sich an seinem großen Bruder zu rächen und Bast klärt das ganz rational; er macht dem Jungen den Vorschlag, auf die Schuhe seines Bruders zu „pissen“, damit er immer, wenn die Schuhe nass werden, nach solcher riecht. Bast tut das aber nicht aus gutem Willen, er verlangt immer etwas dafür; einen Gefallen für einen Gefallen. Sei es ein Messer, ein schöner Stein oder sonstiges, eben das was die Kinder besitzen. Auch schäkert er mit Mädchen und hält nicht näher erläuterte Schäferstündchen. Zentraler Punkt der Handlung sind aber jene Geschäfte, die er mit den Kindern tätigt. So will die Tochter des Bügermeisters ihr Kätzchen behalten und Bast rät ihr, sich krank zu stellen, über mehrere Tage hinweg und einige sorgsam gewählte Bemerkungen fallen zu lassen. Nach ihr kommt ein Junge und diesmal hat er eine Information für Bast. Er verrät ihm wo ein bestimmtes schönes Mädchen badet und dafür muss Bast ihm drei Fragen absolut ehrlich, ohne Ausflüchte oder sonstige Tricks beantworten und er muss antworten, es sei denn, er kennt die Antwort nicht. Diese drei Fragen betreffen ein bestimmtes Thema. Als Bast ihn fragt, wie er darauf käme, sagt der Junge „You know things…“ („Du weißt Dinge..). Bast willigt ein und der Junge meint, er will etwas über die Fae wissen. Dies passt Bast überhaupt nicht, er lenkt dann aber ein, dass der Junge viel zu intelligent ist und es schade wäre, ihn zu töten. Hier sieht man eine dunklere Seite Basts, die schon die ganze Geschichte in seinem ganzen Handel mitschwingt. Er beantwortet die Fragen des Jungen, die er aber so zu lenken versteht, dass der Junge nicht zu viel erfährt. Doch da die letzte Frage dem Thema Kvothe gefährlich nahe kommt (Sie reden über Felurian und den Shaed) trickst er den Jungen aus, sodass dieser seine dritte Frage mit einer Belanglosigkeit vertut. Man muss den Jungen aber zugute halten, dass dieser es sofort versteht; aber, Handel ist Handel. Später findet Bast einen an ihn gerichteten Zettel, wo draufsteht (in schrecklich verhunztem Englisch) dass jemand (wieder ein Junge) Basts Hilfe bräuchte. Es stellt sich heraus, dass der Vater des Jungen seine Mutter immer wieder schlägt. Der Junge kommt zu Bast und sagt, dass er seinen Vater töten möchte, weil er es nicht erträgt, dass seine Mutter gequält wird. Bast denkt eine Weile nach und sagt dann, ja, er werde ihm helfen. Nach einigem hin und her, wirkt Bast einen Zauber (blödes banales Wort für so viel ausdrucksmöglichkeit dessen, was Bast wirklich tut) der bewirkten soll, dass der Vater verschwindet und nie wieder zurückkommt. Dies tritt dann auch wirklich ein, ich glaube, der Vater wird wegen vertuschten Mordes verhaftet. Kvothe weiß offenbar nichts von den Aktivitäten seines Schützlings und dieser macht auch keinerlei Anstalten seinen Reshi davon in Kenntnis zu setzen. Bast verbirgt Dinge vor Kvothe, wie auch Kvothe Dinge vor Bast verbirgt. Allerdings fragt man sich, wer von beiden mehr „Dreck am Stecken hat“. Bast hat für seinen „Austausch“ an Informationen feste Regeln aufgestellt, aber leider finde ich sie gerade nicht. Aber es ist sehr interessant zu sehen, dass er vor Kvothe wie ein kleiner Junge wirkt, der etwas ausgefressen hat (er hat vergessen, Kvothe die bestellten Möhren mitzubringen) und im nächsten Moment dunkel und bedrohlich (ein Junge hat seine „Austauschregeln“ verletzt und wirft ihm das vor. Es ist im Englischen so schön beschrieben…)
    Ich glaube, das wars erst einmal. Wer Einzelheiten wissen will, kann gerne spezifisch nachfragen. Hat sonst noch jemand die Geschichte gelesen, wenn ja, wie fandet ihr sie?

    Übrigens, Bast hat das Telum Tincture gelesen.

  92. Jan 2 - Lethani

    Wow, mir stellt sich aber die Frage, warum die Kinder im Dorf davon wissen, dass Bast *anders* ist. Und warum will Bast eine materielle Gegenleistung? Er braucht wohl kaum irgendein Messer, oder einen hübschen Stein (selbst wenn letzterer vllt doch mehr sein mag, als Sterbliche vermuten – was aber bestimmt nicht auf alle diese Gegenstände zutreffen wird). Dass Bast im Dorf mit den Mädchen/Damen *Romantik praktiziert*, kommt in der Chronik schon rüber. Aber warum hilft Bast dem Jungen des schlagenden Vaters auf diese Weise? Ist ihm irgendwie langweilig, ist er nur hilfsbereit? Bzw. stellt sich mir eben die Frage zu Basts Charakter, ob er entweder besonnen und hilfsbereit ist, wenn jmd auf ihn zukommt, oder ob er schlicht gelangweilt ist in diesem Dorf, und diese Aktivitäten neben seinen eigentlichen *Ziel* als Anreiz betrachtet. Möglicherweise ist es von beidem etwas, aber wenn ich an seine Damen-Vergnügungen denke, ohne Scham und Zurückhaltung, tendiere ich mehr zu Letzerem.

    P.S.: Warum steht auf dem Marktplatz ein zerborstener Baum?

  93. inquisivit

    Es ist nur dieser eine Junge und bei ihm ist es wohl eher intuitiv. Kinder wissen schnell, von wem sie was bekommen, sie akzeptieren die Regeln und Bast hat sich auf diese Weise ein regelrechtes Informationsnetzwerk aufgebaut, so wie es scheint. Zur materiellen Gegenleistung; ich denke eher, dass es darum geht, den Kindern zu zeigen, dass er es einfach kann; die Kinder haben ihn nicht direkt gern, aber sie brauchen ihn und das macht Bast sich zu nutze. Aber es sind weniger die materiellen Dinge: Bast handelt mit Gefälligkeiten. Will jemand etwas von ihm, das über das Maß normaler Streiche hinausgeht, fordert er Gegenleistungen: so wie „Ich tu das für dich, also wirst du, wenn ich es dir sage, etwas für mich tun.“ Die Kinder gehen somit eine Verpflichtung ein und da sie Bast brauchen, halten sie sich an die Regeln.
    Der Junge, dessen Vater seine Mutter schlägt, kontaktiert Bast. Dabei kommt heraus, dass der Junge irgendwann einmal Basts Regeln verletzt hat, etwas, was Bast gar nicht leiden kann. Wie hier: „You lied to me, Rike“, Bast said, his voice grim. „And I did not pay for that?“ (…) „Did I not pay for it ten times over?“
    Der Junge fleht ihn jedoch an und Bast erkennt, dass es der Junge ehrlich meint. Darüber hinaus hat der Junge versprochen, alles für ihn zu tun, ihm jeden Gefallen zu erweisen den er möchte. (Das ist interessant, denn vielleicht kommt Bast in der Königsmörder-chronik darauf zurück; der Bast, der in der Geschichte beschrieben wird, wird auf einen Gefallen zurückkommen, der ihm noch aussteht.) Daraufhin sagt Bast „Okay:“
    Es wäre durchaus möglich, dass Bast sich in dem Dorf langweilt, aber ich glaube, aufgrund dessen, was wir schon alle über die Fae gehört haben, ist es ein Teil seines Naturells. Die Antworten, die Bast dem einen kleinen Jungen (nicht Rike) auf seine Fragen bezüglich der Fae gibt, sind etwas aufschlussreich. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber der Junge fragt glaube ich, was Fae dazu bewegt, sich an einem Ort niederzulassen. Bast meinte daraufhin, es läge an vier Standortfaktoren. Es müsse Wasser vorhanden sein…weiter weiß ich nicht mehr.
    Bast benimmt sich meiner Meinung nach so, wie man es in Kvothes Erzählung hört. Gleichzeitig Kind und Erwachsener, nicht menschlich.
    Zu P.S.: Es ist einfach nur ein alter, vom Blitz getroffener Baum, der beinahe weiß ist, da ihm die Rinde fehlt. Wichtiger finde ich jedoch die Info, dass sich ein sehr großer Graustein ebenfalls auf dem Dorfplatz befindet.

    1. Jan 2 - Lethani

      Das mit dem Informationsnetzwerk klingt plausibel, aber wozu braucht er sowas? Evtl. um über eine frühzeitige Entdeckung zu erfahren, aber andererseits gibt er ja Wissen über die Fae preis, was ihn für das Dorf nicht gerade unverdächtig macht.
      Gut möglich, dass die Gefälligkeit für die Königsmörderchronik noch eine Rolle spielt.
      Das Bast sowohl Kind, als auch Erwachsener ist, erinnert mich irgendwie an Elodin^^
      Zum P.S. finde ich beides interessant. Kvothe ist ja mehrfach mit einem vom Blitz getroffenen Baum in Verbindung gebracht. Einmal bei den Banditen, dann ist er bei dem Adem letztendlich auch in seinem Namen Maedre gelandet. Der Graustein ist der Klassiker – für Kvothe ein Symbol der Vertrautheit und für vorbeifahrende Ruh ein Ausrufezeichen genau in diesem Dorf zu bleiben.

  94. inquisivit

    Entschuldige. Was mit dem „Informationsnetzwerk“ ist, habe ich anders gemeint. Es geht darum, dass Bast praktisch alle Geheimnisse des Ortes weiß und wissen will. Damit bezahlen ihn u.a. die Kinder. Aber es ist eine gute Frage, wozu er das überhaupt braucht, doch leider weiß ich die Antwort nicht. Was das Wissen über die Fae anbelangt, so gibt er es nur einem Jungen gegenüber preis und da er sich entscheidet, den Jungen nach seiner Frage nicht zu töten und auf dessen „Spiel“ eingeht, muss er den Jungen für vertrauenswürdig halten. Die einzige Äußerung die der Junge macht ist (glaube ich) „Du bist anders“. Bast hat es sorgfältig vermieden, sich selbst mit den Fae in Zusammenhang zu bringen, er hat z.B. „sie taten dies und das“ gesagt, nie Wörter wie „wir“ oder „uns“ verwendet. Zudem ist der Junge in den Regeln von Basts „Spiel“ gefangen, er ist wie viele andere Kinder von Basts Hilfe abhängig. Er gibt ihnen Ratschläge. Aber es wäre wirklich interessant zu beobachten, ob der Junge noch einmal auftaucht, zumal ihn Bast ja von der letzten Frage abgelenkt hat. Aber dazu bräuchte er ein neues Geheimnis, das er Bast verkaufen kann.
    Zum P.S.: An dem, was ich hier bereits alles an Vermutungen und Spekulationen gelesen habe, sind die Grausteine Türen; was den Baum angeht, könntest du recht haben.
    Hier kommt bei mir immer wieder die Frage hoch, was Kvothe überhaupt dazu gebracht hat, sich ausgerechnet in diesem Dorf und diesen Bedingungen niederzulassenl. Hier ist meiner Meinung nach das wichtig, was Bast über die „Niederlassungsbedingungen“ der Fae geschildert hat:
    „They (Fae) like wild places. Secret places. Strange places.(…) But something that appeals to all the fae are places with connections to the raw, true things that shape the world. Places thar are touched with fire and stone. Places thar are close to water and air. When all four come together…“

    1. Kvothe der arkane

      ich bin derselben Meinung, denke ich. Feuer, symbolisiert durch ein vom Blitz getroffenen Baum, Stein symbolisiert durch den Graustein, es ist die rede von einem Bach in der Nähe, in den Bast, wenn ich mich nicht irre Dinge rein wirft und Luft

      1. Jan 2 - Lethani

        Die Idee mit dem Blitz finde ich gut, vor allem, da ja nur die Rede von *Vom Feuer berührt* war. Wenn man das miteinbezieht, kann es sein, dass die Begegnung zwischen Kvothe & Co mit Felurian kein allzu großer Zufall war, da er ja erst kurze Zeit davor den Blitz auf das Lager der Banditen niedergelassen hat. Bei diesem riesigen Baum und der Verwüstung muss man wohl von mehr als nur einer *Berührung des Feuers* ausgehen^^ Also eine super Vorraussetzung um Fae anzulocken und zu begegnen.

    2. Jan 2 - Lethani

      Ich glaube ich habe das mit dem Informationsnetzwerk so verstanden, wie du es ausdrücken wolltest. Die Funktion ist immernoch etwas schleierhaft und unergründet. Wenn es um sowas wichtiges wie Informationen über die Fae und die Offenbarung, dass Bast mit ihnen in Kontakt steht/stand, geht, glaube ich dass Bast die Kinder mehr an sich bindet, als dass er sowas auf Vertrauen ausplaudert. Du hast ja erwähnt, dass da eine große Abhängigkeit vorherrscht. Dass er nicht gerade frei *aus dem Nähkästchen plaudert* scheint die Grenzen seines Vertrauens zu zeigen, oder seiner Vorsicht mit der Wahrheit soweit zu sparen, dass es noch interessant ist, aber auch nicht alles verrät.
      Ich habe bei einem Graustein immer so einen riesen Kieselstein im Kopf, den Obelix zum Spaß mit sich herumträgt^^ In DNDW gibt es nur die eine Szene, in der DREI Grausteine so nebeneinanderstehen (bzw. der dritte liegt auf den beiden anderen auf) sodass ein Tor entstanden ist. Ob daher jeder Graustein als Tür durchgeht, weiß ich nicht.
      Aber was die Ortbedingungen für die Fae angeht, können Grausteine wahrscheinlich den Unterschied ausmachen, ob der Ort geeignet ist, oder nicht. Was die vier Grundelemente angeht, kommt mir die Geschichte über Iax in den Sinn, in der er den alten Mann trifft, welcher seinen Standort genau vor dieser einen Höhle gewählt hatte, weil man dort gut dem Wind (bzw. den Elementen) lauschen könnte. Vllt ist das ein Motiv für Fae ihre Verbindung zu diesen nicht zu verlieren, oder sie schlicht einfacher zu gestalten.

  95. Kvothe der arkane

    Eine vollkommen andere Frage, die mich schon seit Tagen beschäftigt. denkt ihr, dass Fae geboren werden?

    ich glaube ich muss diese Frage erklären. damit meine ich, denkt ihr, dass man Fae werden kann?

    ich komme darauf, da zum einen am Anfang nur eine Welt existierte, in welcher Fae und Menschen bzw eben beides zusammen lebten.

    ausserdem sagt Felurian, dass es nie menschliche Amyr gegeben hätte, von der Geschichte wissen wir allerdings, dass die ersten Amyr personen aus den Städten waren und es sie somit höchstwahrscheinlich vor der trennung der Welten schon gab

    und drittens, einige Personen wirken, als ob sie Fae sein könnten (Elodin ähnelt Felurian, Kvothe sagt zu Bast, der 150 Jahre alt ist, er sei Jung etc)

    1. Jan 2 - Lethani

      Ein interessanter Gedanke. Wenn man betrachtet, wie viel Zeit zwischen der Spaltung zwischen Fae und Sterblichen vergangen ist, kann man aber wahrscheinlich auch von einer *biologischen* Entwicklung ausgehen, in der die beiden Spezien weiter auseinander geklafft sind. (vllt ähnlich wie bei Menschen und Menschenaffen in der Realität). Deshalb vermute ich, dass es nicht möglich ist in einem Sprung vom Menschen zum Fae zu mutieren (oder umgekehrt). Aber dass die Entwicklung in diese Richtung ausschlagen kann, ist sehr wahrscheinlich. Die Menschen, denen sowas gelingt sind eben eher begabt, anstatt dass ihnen die Magie im Blut liegt.
      Elodin wäre da natürlich das Parade-Beispiel.

      eine kleine Korrektur: Die Menschen und Fae haben damals nicht nebeneinander gelebt. Genauso wenig, wie früher Menschen und Menschenaffen nebeneinander gelebt haben. Es gab einfach einen Zeitpunkt, in dem es zwischen diesen beiden noch keine Trennung gab und beide aus den selben Vorfahren hervorgegangen sind.
      Wegen den Amyr meint Felurian auch, auf Kvothes Frage, ob die Amyr dann Faen waren: *Das war noch vor alle dem* – sprich, bevor es diese Schwarz-Weiß-Trennung zwischen Menschen und Faen überhaupt gab. Die Amyr gab es denke ich erst nach der Trennung. Ihre Gruppe wurde ja geschmiedet, um den Chandrian Einhalt zu gebieten und diese gingen aus Lanre hervor. Lanre wiederrum kämpfte im *Schöpfungskrieg*, sprich dem Konflikt zwischen Namensweisen und den Namensgestaltern (Hier entstand auch erst die Spaltung, welche die Vorgänger für Sterbliche und Fae ausmachten). Und dieser Konflikt entwickelte sich erst, als die Gestalter schon ihr Reich (was das Reich der Fae werden soll) erschaffen hatten; und entfachte entgültig mit dem Monddiebstahl.

      1. Kvothe der arkane

        stimmt das könnte sein. allerdings glaube ich, dass zur Zeit Lanres die Welten noch nicht getrennt waren, da ich denke, dass ansonsten davon etwas in der Geschichte von Skarpi erzählt werden würde.

        was das Magie im Blut angeht, dachte ich mir eben, dass diese evtl durch irgendwelche eigenschaften geweckt werden kann (anders gesagt, dass der schlafende Geist einen Fae ausmacht, einfach, dass er bei ihnen wach ist).

        das würde bedeuten, dass in der Welt der Fae der schlafende Geist evtl besser geweckt werden kann. hier könnte man als beispiel nehmen, dass Kvothe den Namen Felurians sprach (und den des Windes), da dort die Zeit anders vergeht und die Wesen nicht sterben.

        alles zusammengefasst. ich denke, dass es sein könnte, dass durch die Trennung der Welten „die Macht“ des schlafenden Geistes auf die Fae überging. dies würde auch erklären, wieso es nur noch so wenige Namenskundige gibt und dijenigen, die einen Namen kennen meisst keinen zweiten oder dritten kennen, während anscheinend in vergangenen Zeiten ein Namenskundiger einen ganzen Wortschatz von Namen hatte.
        durch diese Trennung, würde erklärt werden, wieso 1. die Fae so mächtig sind, 2. der Grund der Trennung der Welten und 3. wieso Amyr niemals Menschen waren, wenn man voraussetzt, dass die Amyr Namen kennen bzw kannten, etwas, von dem ich denke, dass es so sein muss, da ansonsten die Chaendrian einen zu grossen Vorteil hätten.

        1. Jan 2 - Lethani

          Ich glaube gerade in Skarpis Geschichte ist davon die Rede. Ich meine, dass er den Krieg als Schöpfungskrieg bezeichnet und selbst wenn Felurian in ihrer Ausführung eher neue Dinge hinzufügt, ist immer die Rede von den 7 (Personen und Städten, wie auch bei der Version der Adem).

          Magie im Blut: Kvothe beschreibt das Reich der Fae ja so, dass er die ganze Umgebung wahrnimmt, wie man einen *schlafenden Menschen* im selben Zimmer wahrnehmen würde. Vllt ist die gesamte Welt dort im Geist *sehr offen und wach* (was auch immer das bedeuten soll 😀 ). Allerdings würde ich die Macht der Fae auch nicht überbewerten. Ebenso wie ihnen die Magie von Natur aus gegeben zu sein scheint, umso weniger können sie (Felurian) erklären, wie sie was da überhaupt machen. Am Beispiel von Felurian liegt eher die Begabung der Ferführung vor, und eben noch so Kleinigkeiten, wie Schattenweben, aber gegen den kleinen Kvothe kommt sie in der Konfrontation trotzdem nicht an. Anscheinend kommt sie, was die Namenskunde angeht da auch an ihre Grenzen, dabei ist sie, ihren Geschichte zu Folge eines der ältesten Wesen überhaupt, das die Spaltung zwischen Menschen und Fae, sowie den Krieg miterlebt hat.

          Hm, du sprichst mit der Macht, wie ein Star-Wars-Fan 😛 Möge die Macht mit dir sein etc.^^ Aber eine solche Macht ist ja nicht die Grundlage der Namenskunde. Es geht ja eher darum, dass alle Dinge irgendwie lebendig sind (meint Elodin) und daher der schlafende Geist jederzeit und überall Kontakt herstellen kann (mal Iax und Elodin in ihren Gefängnissen ausgenommen).
          Aber dieser unterschied zwischen den Welten, den du (glaube ich) meinst, ist diese Präsenz, wie oben beschrieben. Und diese *Macht* (nennen wir es einfach mal so) könnte vllt aus den vielen Experimenten der Gestalter hervorgegangen sein, da die Namen grundlegend verändert und manipuliert worden sein müssen. Möglicherweise können diese Neuheiten nicht zurück in ihren Urzustand und schwingen in dieser Anspannung ständig. Vllt ist sowas ähnliches wie mit dieser Welt, auf einer anderen Ebene auch mit den Bewohner dort geschehen.
          Die Amyr kennen/kannten ziemlich sicher Namen, da sie auch eine Gruppe der Urgesellschaft darstellen, bei deinen die Namenskunde Allgemeingut war.

  96. nazgul

    Vor einer Woche bin ich wieder über Textstellen gestolpert, die mich doch etwas beschäftigt haben:
    Einer der Vorbesitzer von Caesura (Kvothes Schwert) ist in Drossen Tor getötet worden. Die Adem waren also direkt oder als Söldner mit in der Schlacht, in der auch Lanre (Haliax) getötet wurde. Ich denke, dass das Schwert noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird, da es mit alter Magie geschmiedet wurde.
    Kurz bevor im Camp der Banditen der Blitz im Baum einschlug, hat Cinder in den Himmel geblickt, so als lausche er auf etwas, dann ging er ins Zelt und verschwand – das erinnert mich an Haliax, als er Kvothes Truppe töten ließ, blickte er auch in den Himmel, lauschte und musste schnell verschwinden, da die Amyr/Engel …. kamen. Der Blitz war also m M nicht unbedingt Kvothes Leistung, sondern evtl. die von den Feinden der Chandrian.
    Ich denke, dass sich die Amyr, bzw Feinde der Chandrian mittlerweile auch darüber im Klaren sind, dass Kvothe die Chandrian „bekämpft“ oder zumindest gegen sie ist. Es wird m M nach bald zur Kontaktaufnahme kommen.
    Ausserdem bin ich – wie mehrere vorher – auch zu dem Schluss gekommen, dass irgendetwas mit der Zeit nicht stimmt. Einmal war der Chronist vor Kvothe an der Uni, dann wird geschrieben, dass er danach war ??!! Bin da etwas verwirrt.

    Was denkt ihr?

    1. Jan 2 - Lethani

      @Nazgul: Ich habe die Textstelle nochmal nachgeschaut und bin dabei noch auf eine Kleinigkeit gestoßen. Vor einiger Zeit wurde ja *die Theorie* aufgestellt, dass Felurian die Person gewesen sein könnte, die die eine Stadt nicht an Lanre/Haliax verraten hätte. Auf der Seite vor deiner Stelle mit Drossen Tor ist die Zwillingsstadt genannt, von der Felurian erzählt hatte (dass sie auf deren Mauer saß und diese leuchtende Frucht gegessen habe). Da ist also einiges mehr dran als gedacht, oder ich zumindest dachte.
      Wegen dem Banditenlager habe ich mir auch schon die Frage gestellt, warum Cinder flüchtet. Das Lager liegt sehr tief im Wald und *ein Chandrian ist nicht so leicht zu tötem* (meint Shehyn). Es wäre schon seltsam, wenn der Ansturm von 5 Personen ein ganzes Lager platt machen und ein Chandrian in die Flucht schlagen. Ich finde deine Theorie sehr plausibel. Deine Beschreibung von Amyr/Engel hat mich zum Grübeln gebracht, in welcher Verbindung diese beiden wohl miteinander stehen (mal vorrausgesetzt es gibt wirklich sowas wie Engel). Beide verfolgen ja das gleiche Ziel: Die Amyr wollen Vergeltung für die alte Vergangenheit und die Engel sie für ihre nachfolgenden Verbrechen strafen. Eine dritte Möglichkeit könnten auch die Sithe sein – der Ort im Wald *liegt nahe zur Faen-Welt* und auf seltsame Weise spaziert Kvothe zum Baum der Cthaeh, der *im Normalfall* von dieser Truppe streng bewacht sein müsste… sehr seltsame Zufälle.

      Wo war denn nochmal die Szene, als die Sprache darüber war, dass der Chronist nach Kvothe dort war? Ich glaube, dass war nur einmal, als er meinte, dass er Geschichten über Kvothe dort gehört hätte. Was das angeht, besteht ja die Möglichkeit, dass der Chronist extra nochmal dort zurückgekehrt ist, um die Spur nach Kvothe aufzunehmen. Er ist ja ein Sammler von Geschichten.

      @ Kvothe der Arkane
      Evtl. ist Caesura auch in der Truhe mit allen anderen Dingen, die Kvothe als sich selbst auszeichnen, verschlossen. Torheit könnte ebenso wie sein neuer Name Kote (also Katastrophe) der neue Platzhalter für jenes sein, woran Kvothe nicht mehr herankommt.
      Ob der Blitz nun Kvothes Verdienst war, will ich mich nicht festlegen. Aber auf jeden Fall hat dieses Ereigniss etwas an Kvothe verändert. Ich finde es faszinierend, dass dieses Ereigniss sich in seinem ademischen Namen wiederfindet, den er ja von einer (möglicherweise) Namenskundigen bekommt. —-> noch paar Folgegedanken:
      Dieser Teil seines Namen ist sehr beunruhigend auf die Adem und letzendendlich kommt Kvothe auch in Konflickt mit ihnen, als Shehyn meinte, dass er sowas wie einen Schatten, etwas Beunruhigendes, in sich trägt. Außerdem ist der Schwertbaum das Symbol der Schule. Ob hier noch der Blitz einschlägt, mag abgewartet werden^^

      Die Rolle der Sänger ist wirklich noch etwas nebulös. Einerseits könnte man meinen, dass sie einfach nur ihrem Gewerbe nachgehen, und dabei ungewollt an den Chandrian anecken. Andererseits stellt Haliax sie neben den Amyr und Sithe wirklich als eine Bedrohung dar… vllt sind einige wenige das auch aktiv. Die Rolle von Kvothes Vater scheint ja auch noch nicht entgültig aufgedeckt zu sein. Er war sehr bekannt, kam auf Wege zu den wahren Namen der Sieben und Lorren scheint ihn zu kennen (der und die restlichen Meister ja im Verdacht stehen noch irgendwie mit den Amyr verkuppelt zu sein). Fragen über Fragen^^ Gratulation Mr. Rothfuß^^

      Kupfer und Eisen scheinen eine besondere Rolle der Immunität gegen Namenskunde und allerlei Magisches darzustellen. (Auch gegen Fae etc. —> Magie im BLUT!! 😉 ) Ich meine mich zu erinnern, dass mal die Behauptung gefallen sei, dass Tarbolins Schwert auch aus Kupfer gewesen sein soll. Vllt sind Kupfer und Eisen Ausnahmen, welche nicht auf den Ruf ihrer Namen gehorchen. Daher Elodins erstes Scheitern, die Wand einkrachen zu lassen.

  97. Kvothe der arkane

    drossen war eine alte Stadt? wenn dann wäre das eine fantastische entdeckung.
    ich frage mich sehr, was das zweite Schwert im Wirtshaus zu suchen hat. wo ist Caesura, was ist dieses neue Schwert Torheit?
    Meiner Meinung nach war der Blitz Kvothes verdienst, da er Bindungen wirkte und genau das im Sinne hatte, allerdings könnte es sein, dass die Amyr, Sithe oder Sänger ihm geholfen haben, auch wenn ich denke, dass die Sänger im anderen Zusammenhang zu den chaendrian stehen als die beiden anderen Gruppen (siehe oben irgendwo, meine Theorie über Namen/wacher Geist verbunden mit Musik)
    zu deinem letzen. ich hatte schon längere Zeit die Theorie, dass Lorren ein Amyr sein könnte und dass die Säuberung der Bibliothek (unter anderem, da er einer von vielen meistern der Bibliothek war) sein und der Verdienst der verschiedenen Giler sein könnte, die in seinem Auftrag nach Büchern in der Welt suchen (oder eben auch andere Dinge bzw Wesen suchen) wenn diese Theorie stimmen würde, wäre es richtig, dass zumindest die Amyr von Kvothe wissen, allerdings würde ich nicht so weit gehen, dass ich sagen würde, dass die Amyr ihn unterstützen, bzw sehen, dass er gegen sie kämpft. schliesslich ist Kvothe ein zwar immer mächtigerer, aber dennoch einfacher Student. dieses Unterstützen würde für mich ausserdem eher in eine andere (einfachere) art von Büchern eingeordnet sein, da ich denke, dass Patrick Rothfuss Kvothe sich zuerst das Privileg erkämpfen lassen würde, zu wissen wo die Amyr sind und danach erst durch einen weiten weg zu ihnen führen würde.

    ausserdem frage ich mich was es mit Kupfer auf sich hat.
    mehrmals, gibt es irgendwelche Andeutungen. in der Wand des Zimmers in der Irrenanstalt, sind Kupferstäbe bzw. drähte. auch das Fenster ist anscheinend Verkupfert. Elodin spricht den Namen des Steins, doch der Stein gehorcht nicht, so als ob das Kupfer die Macht des Namen absorbierte oder ableitete.
    auch nachdem Elodin den Stein zu Sand verwandelt hatte, sprach er nicht den Namen des Kupfers, sondern nahm einen Stuhl und zerschlug sie. Elodin ist allerdings einer der stärksten Wesen in der Menschenwelt.
    zum anderen ist die Kiste in Kvothes zimmer geschützt durch ein Eisen, ein Kupfer und ein nicht sichtbares schloss. das Eisen und das nicht sichtbare Schloss sind meiner Meinung nach leicht erklärbar.

    Eisen kann von den Fae (und den Skrael, was auch immer sie sind) nicht berührt und höchstwahrscheinlich nur unter grössten Mühen gewandelt (siehe Felurian, als sie um ein Stück Eisen bittet, höchstwahrscheinlich um es in den Shaed hineinzuwirken, da wir es nirgends mehr erwähnt sehen) werdern kann und ist somit ein guter Schutz gegen die Fae.

    das nicht sichtbare ist meiner Meinung entweder ein Rätsel (ähnlich wie die Klappen an der Kiste der Lackless, die sie verschiebt um die Kiste zu öffnen) oder ein Schloss, dass nur durch einen gewissen Namen geöffnet werden kann (evtl den Namen Kvothes, Dennas Auris wie auch immer oder vielleicht auch ein banalerer Name wie Schlüssel schloss oder öffnen). somit ist es ein guter Schutz gegen normal sterbliche.

    das Kupferne Schloss ist hier allerdings ein Rätsel. ist es ein Schutz gegen Namenskundige (zurück zu Elodin) oder ist Elodin nicht so mächtig wie wir denken und kennt den Namen des Kupfers, so simpel das scheinen mag einfach nicht. wenn dem so wäre, wäre das Schloss ein Schutz gegen eine Art von Wesen, die wir noch nicht kennen bzw, von deren Schwäche wir noch nichts wissen.

    Auch die Schlüssel unterstreichen meine Vermutung eines anderen Wesen. das eiserne Schloss hat einen Kupfer schlüssel und umgekehrt.

    meine Vermutung für die Wesen wäre evt die Chaendrian, auch wenn es mir zu leicht scheint, da ich ansonsten keine richtige Anhaltspunkte sehe, da ein Namenskundiger Kupfer berühren kann. jedenfalls vermute ich, dass wir es schon gelesen hätten, wenn Elodin mit verwundeter Hand vom Kupferstück zurückwich.

    so ich denke das war genug, für einen Eintrag und ich würde mich freuen über Ergänzungen oder natürlich auch wiederlegungen meiner Thesen.

  98. Brandi

    Name anderer Dinge

    Also ich denke er wird nicht nur den Name der Windes „erlernen“

    Den im ersten Buch als Bast und der Chronist sich streitet: Sagte er zu dem Chronist wenn er diese Bindung nicht sofort auflösen würde würde er sie zerstören.

    Etwas später kam dieser Reim mit den Ringen die Kothe angeblich alle tragen sollte.

    Und he Elodin sage ja auch zu ihm er habe den wahren namen Felurian benutzt und nicht nur den Name des Windes

    Was denkt ihr darüber
    LG Brandi

    1. Kvothe der arkane

      das wurde in diesem Forum schon mehrfach angespochen. bitte lies es zuerst nach. vor allem die theorie mit der Zeit, könnte dich interessieren.

  99. Abra

    Sehr vieles was hier steht ist äußerst interessant und regt zum denken an, zumindest über die ein oder andere Szene.

    Hätte zu zwei der eher strittigeren Punkte was zu schreiben, da über das offensichtliche ja bereits x mal das selbe geposted wurde. ^^

    1. Glaube das einiges zu wörtlich genommen wird. Wenn Kovthe z.b sagt die beiden seien noch so jung ist damit wahrscheinlich einfach nur gemeint das er in seinen wenigen Lebensjahren mehr an Erfahrung gesammelt halt als jemander weitaus länger lebt als er.

    2. Gehen gefühlt alle in diesem Forum davon aus der Chronist seine Bücher nach seiner Unizeit geschrieben hat. Wieso sollte er denn nicht erst nachdem er seine Bücher schrieb an der Uni studiert haben ? Es ist ja nicht so das alle so jung zur Universität kommen.

    1. Kvothe der arkane

      ich stimme dir zu, dass vieles zu wörtlich genommen wird, doch denke ich, dass ebenso vieles wörtlich zu nehmend ist. genau das macht das Buch so interessant.

      ob es sich bei diesem Satz um das eine oder andere handelt, ist meiner Meinung nach schwierig zu sagen (jedenfalls jetzt) allerdings ist es wahrscheinlich, dass Kvothe noch einmal (oder mehrere Male) zurück in die Welt der Fae wandern wird, da zum einen die Herkunft Basts noch nicht geklärt, die Herkunft der Skraels noch nicht offenbart und das Versprechen, dass Kvothe Felurian gegeben hat, noch nicht gehalten worden ist. da in der Welt der Fae die Zeit anders Verläuft, als in der Menschenwelt, könnte es also sehr wohl sein, dass Kvothe schon Hundert Jahre (bzw, mehr, da Bast meiner Erinnerung nach ein bisschen älter ist) alt ist.

      allerdings hast du recht, dass diese Äusserung einfach nur deswegen gemacht worden gekonnt hätte, da Kvothe mehr erlebt hat und mehr Schmerzen erleiden musste als die anderen beiden
      . diese These wird auch noch dadurch gestützt, dass die Fae von Natur aus eher kindlichem Gemüts entsprechen und Bast im Vergleich zu beispielsweise Felurian, die ja mindestens 3000 Jahre alt ist(ich glaube mich zu erinnern, dass die Zahl einmal genannt worden sei, doch kann ich mich natürlich irren) als Kind angesehen werden muss.

      mir kommt es so vor, als ob das cellum tinture ein einfaches alchemie Buch ist. hat jemand eine Theorie, weshalb sich Bast ,der ja ein Lehrling Kvothes ist, welcher sich eigentlich nie für Alchemie interessierte, mit Alchemie abgibt?

      ausserdem frage ich mich seit geraumer Zeit, weshalb Bast so unbedingt bei Kvothe lernen will. Ideen?

      und zum Schluss, für alle, die Patrick Rothfusses (Rothfuss s?) Blog nicht, aber dieses Forum, lesen, Patrick Rothfuss hat den Namen der Welt eröffnet. er lautet Temerant.

      ich hoffe auf gute Antworten und Ideen.

    2. Kvothe der arkane

      bei zweitens stimme ich dir vollkommen zu, auch wenn wir bisher (meiner Erinnerung nach) von keinem Student gelesen Haben, der in hohem Alter an die Universität kam.

  100. Uppsala

    Was mir noch aufgefallen ist:
    Eine Sache die noch in ‚Tag 3‘ passieren muss (Eventuell wurde es schon erwähnt, was mir leid tut, aber ich habe nuneinmal einige Beiträge übersprungen ;)) ist, dass Kvothe seinen Lehrmeister Abenthy wiedertreffen muss. Nach Bens Weggang sagt Kvothe ja selbst, dass er ihn daraufhin ‚für eine lange Zeit‘ nicht mehr getroffen hat. Und da ein Wiedersehen bisher noch nicht stattfand, sollte dies noch geschehen. Es sei denn, sie haben sich kurzzeitig getroffen, haben sich aber nicht erkannt, oder Ähnliches.

  101. Terramesa

    Sehr gute Gedanken hier, viele haben mir Details ins Gedächtnis zurückgebracht, die mir fast entgangen wären. Jedenfalls hoffe ich auf baldiges Erscheinen der Fortsetzung als deutsches Hörbuch. Stefan Kaminski macht das sehr gut, Kvothe’s und andere Charaktere rüberzubringen. Der Erzählstil, Patrick Rothfuss, gefällt mir außerordentlich gut. Die Bedeutungen der Namen, der Worte und wie die Wirklichkeit mit der wirksamen Macht der Namen zusammenhängt, ist ein großartiges Thema. Auch die wie die verschiedenen Charaktere miteinander, oft humorvoll, agieren, gefällt mir sehr.

    Denna’s erstes Instrument war die Leier, auch Ambrose hatte am Abend als Kvothe im Eolion seine Auszeichung erhielt, eine Leier dabei.
    Deshalb galt mein erster Gedanke einer Schirmherrschaft Richtung Ambrose, auf jeden Fall ein Chandrian.

    Ob die Leier zu den drei alten Charakteren Lanre, „Lyra“ und Selitos einen Bezug hat? Daher halte ich es für nicht unwahrscheinlich, daß die Jakis eine Familienlinie zu Lyra haben und somit selbst eine Linie der Chandrian sind, wozu auch Denna gehören könnte.

    Es sind ja sieben Linien. Ob sie alle schon irgendwie in der bisherigen Geschichte erschienen sind?

    Kvothe’s Magie, Kote’s Ohnmacht: Da der Stille, der dreifachen Stille, besondere Bedeutung zukommt, kann es sich hier um einen Zauber halten, der auf verschiedene Weise bewirkt wurde.
    Denna kann in ihrem Lied über Lanre Kvothe so eingewoben haben, auf besondere Weise „ignorierend“, z.B. daß sie über ihn spricht ohne Kvothe’s Namen zu nennen, der dadurch 1fach seiner Macht beraubt wurde (erste oder zweite Stille). Einen anderen Teil hat Kvothe selbst übernommen als er sich Kote nannte (dritte Stille). Eine erste oder zweite Stille kann ein Chandrian bewirkt haben.

    Der Chronist hat ähnlich magische Fähigkeiten wie wahrscheinlich Denna, daher bringt sein Erscheinen und Aufschreiben der Geschichte um Kvothe wieder Bewegung in Kvothe’s Stille, daß ein Teil der Königsmörderchronik in der Gegenwart fortgeführt wird: Der Kampf gegen die Chandrian.

    1. Kvothe der arkane

      ich finde es schön, dass du eigene Theorien machst, allerdings ist Ambrose mit hoher wahrscheinlichkeit nicht der schirmherr dennas.

      die schlussfolgerung, dass Ambrose der Schirmherr sein könnte, ist nur durch eine zufällige Sache gestärkt, während mir jetzt gerade zwei, nein drei Dinge einfallen, die dagegen sprechen.

      1.

      Ambrose ist mittelmässig mit der Leier und somit kaum geeignet als lehrer, auch wenn er unzweifelhaft das Geld hätte, Dennas Stellung zu stärken.

      2.

      Denna sagte, dass das mit Ambrose nur eine kurzfristige Beziehung gewesen sei, eine Äusserung, die bewiesen ist, durch den Diebstahl ihres Ringes und den Tränen, die sie vergoss, als sie ihn zurückbekam

      und 3.

      Laut dem Inhaber des Eolian (traurigerweise, vergass ich dessen Name) war die Person, die mit Denna gesprochen hatte, alt. würde ich viel Zeit darauf verwenden, noch andere Dinge herauszufinden, so könnte ich noch mehr Dinge aufzählen, doch das sind die Dinge, die mir auf die Schnelle eingefallen sind.

      zu deiner anderen Idee mit den Ahnenlinien der sieben. wie kommst du darauf, dass die Chaendrian kinder hatten? ich möchte nicht anschuldigen, dass du zu wenig nachweise für diese Theorie hast, sondern finde einfach selber keine Nachweise oder Hinweise.

      und nun zum dritten und letzten Teil deines Textes.

      ich bin nicht abgeneigt zu denken, dass irgendjemand Namen mithilfe der Musik sagen, bzw. spielen oder singen kann, doch denke ich, dass so eine Person mächtig, in gefahr, nicht er selbst oder alle drei dieser Dinge sein müsste, um dadurch einen Namen zu singen spielen etc.
      auch denke ich nicht, dass ein Name zufällig gesprochen gesungen etc. werden kann, da es in Kvothes falle ja einige Vorbereitungen benötigte (ausser in den Fällen, wo er nicht er selbst oder in Gefahr war).

      das Denna einer der Chaendrian bzw. einer ihrer Abkömmlinge ist, finde ich aus dem oben genannten Grund sehr unwahrscheinlich. das sie allerdings für einen arbeit scheint mir nahezu bewiesen (Wesen Lanres falsch besungen, kein anderes Motiv sichtbar).

      zu dem letzten Teil deines Textes, denke ich, dass die beschreibung der Stille, bzw. der verschiedenen Stillen unterstreichen soll, dass Kvothe bzw. Kote gebrochen ist. deswegen kommt am Ende einer jeden Beschreibung der verschiedenen Stillen der Satz:
      es war der blumensichelnde Laut eines Mannes, der darauf wartete zu sterben…

      die zwei anderen Stillen, sind wie du vieleich schon bemerkt hast immer anders.

  102. Kvothe99

    Ich habe vor einigen wochen diese seite entdeckt und habe nun mehr oder weniger die kommentare hier durchgelesen. Ich hätte da noch eine Vermutung bezüglich dem Inhalt des neuen Buches:

    Er sollte Skarpi noch mal treffen und sich mit diesem „anfreunden“( der Chronist sagte im Name des Windes er habe sich mit Kvothes altem Freund Skarpi getroffen).

    Und zu dem Zitat, dass Kvothe „Prinzessinnen aus den Händen schlafender Unholde“ befreit hätte, habe ich die Vermutung, dass er damit auf eine Fassung der Geschichte, wie er Ellie und Krin von den Banditen, die sich als Edema Ruh ausgaben, eingegangen ist.

    Und zum Schluss noch ein großes Lob an Patrick Rohfuss. Die beste Serie die ich jemals gelesen habe!

  103. Überlegt

    Nachdem ich die Furcht der Weisen gerade nochmal als Hörspiel angehört habe und festellen musste, dass dies wesentlich länger dauert als zu lesen habe ich auch nochmal sinniert was im nächsten Band möglich ist.

    1. Ich bin überzeugt Bredon ist Dennas Schirmherr. Dies ist für mich zu offensichtlich.

    2. Ich glaube die Kiste, die Kvothe bei Alveron zusammen mit seiner Frau nicht öffnen konnte wird eine entscheidene Rolle spielen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Kvothe erkennt, dass Lady Lackless seine Tante ist und sich ihr offenbart. Das wird einiges an Tumult, Streit und Hass zwischen den beiden schüren, aber letztlich wird Kvothe die Kiste öffnen und eine entscheidende Information über die Chandrian oder die Amyr bekommen, denn die Truhe ist zu alt und zu geheimnisvoll, als das sie ignoriert werden könnte. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Lackless früher selber Amyr waren, denn sie sind, so habe ich den Eindruck gewonnen älter als alle anderen Adelsfamilien, die in dem Buch vorkommen. Ich glaube es waren mindestenes 3000 Jahre. Es könnte ja sein das Kvoth auch das Geheimnis um die Tür in der Burg der Lackless lüftet oder Zugang zu ihren Privatarchiven bekommt und dort weitere Informationen erhält.

    3. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Kvoth zu Felurian zurückkehrt und versucht Informationen von ihr über die Chandrian zu bekommen. Felurian ist ja mindestens, wie im zweiten Teil geschrieben, 5000 Jahre alt. Sie könnte geschichtliches Wissen besitzen, dass Kvothe brauchen könnte um die Geschichte über die Chandrian wie ein Puzzle zusammenzusetzten.

    4. Eine vage Vermutung von mir ist, dass Meister Elodin ein Amyr ist und sich bis zum Ende verbirgt. Er könnte insgeheim versuchen Kvothe, die Macht um Namen zu lehren. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er etwas mit der Tür in der Bibliothek zu tun hat und sie vielleicht bewacht? Und dafür sorgt, dass es in der Bibliothek keine handfesten Informationen über die Amyr gibt. Quasi die Rolle eines verborgenen Wächters und Lehrers.Seine Verrückheit könnte er als geschickte Tarnung benutzten. Alleine schon, dass er weiß was ein Shead ist, plötzlich die Sprache der Adem beherrscht, als Kvothe ihm die seine Geschichte im Wirthaus erzählt. Dass er die Macht besitzt einfach in Kvoth hineinzuschauen und damit bewirkt, dass er sich nach dem Vorfall mit Amrose innerlich beruhigt, deutet auf eine so lächerlich große Macht hin, wie sie kein anderer der gutenCharaktere im Buch besitzt. Das ist meiner Meinung nach so geschickt im Buch geschildert, dass kann eigentlich nur ein Wink mit dem Zaunpfahl sein.

    5. Was für mich auch offensichtlich ist: Kvothe hat bis jetzt noch nicht das autrische Reich, Modeg, das Kealdenland und Yll beuscht. Ich bin mir sicher, dass viele der geschitlichen Handlungen im nächsten Band dort stattfinden. Sie wurden bis jetzt immer nur erwähnt haben aber haben noch keine große Rollen gespielt.

  104. Micha

    Nachdem bereits vermutet wurde dass Iax hinter der steinernen Tür in der Bibliothek eingesperrt und Auri Luna sein könnte ist mir noch etwas dazu eigefallen.

    In Hespes Geschichte setzt der Junge ein Falthaus zusammen, macht es aber nicht richtig sodass einige Türen an Wänden enden, Räume nicht zugänglich sind oder keine Decke haben, Fenster schief sind,…
    Das Hauptgebäude der Universität wird ziemlich ähnlich beschrieben und soll der älteste Teil der Universität sein.

    Daher denke ich dass das Hauptgebäude eben dieses Falthaus sein könnte und Iax tarsächlich hinter der Tür in der Bibliothek eingesperrt ist.
    Fela erzählt Kvothe dass sie geträumt hätte dass hinter der Tür ein alter König ist, damit könnte auch Iax gemeint sein.
    Wenn dem so ist könnte Auri durchaus Luna sein die immer wieder zu Iax beziehungsweise seinem Haus zurückkehren muss und Kvothe sie intuitiv als „seine kleine Mondfee“ bezeichnet.

    1. Lissy

      Ich bin überzeugt davon, daß Meister Elodin zumindest zum Beginn des letzten Bandes eine Schlüsselrolle spielen wird, da er ein Weiser ist und die Namen der Dinge kennt und damit auch die Kenntnis um die Dinge. Bis auf Hemme scheint das auch den meisten bewußt zu sein, sonst würden sie ihm nicht so ehrfürchtig gegenübertreten. Deshalb glaube ich auch, daß er letztendlich, wenn Hemme als Rektor sein Ziel, Kvothe von der Universität zu verweisen erreicht hat, diesem einige geheime Dinge offenbaren wird. Dazu gehören:
      – die verschlossene Tür in der Bibliothek
      – Auris Herkunft (die beiden kennen sich, demnach müßte er ihr Lehrer gewesen sein und somit könnte ihm auch bekannt sein, was mit ihr passiert ist)
      — da er weiß, was ein Shaed ist und auch die Sprache der Adem kennt, vermute ich darüber hinaus, daß er auch den Weg ins Reich der Fae kennt und daß er auch bei den Adem gewesen ist und ebenfalls Informationen über die Chandrian und die Amyr hat.

      – möglicherweise könnte er auch derjenige sein, der Kvothes verwandtschaftliche Beziehung zum Haus Lackless erkennt (ich erwähne das nur, weil mir sonst keiner einfällt, der das erkennen könnte)

      Was die Chandrian (Haliax) betrifft, verstehe ich weder deren Ziel noch die Rolle von Telus Engeln, die ganz offensichtlich immer wieder dafür sorgen, daß sie ungestraft verschwinden können. Daß Cinder ein Fießling ist, scheint wohl auch Haliax gewaltig zu stören. Und zur Geschichte der Amyr gab es aufgrund des Zerwürfnisses keine Gelegenheit mehr, daß der Maer seine Informationen an Kvothe weitergeben konnte. Deshalb glaube ich, daß die beiden sich noch einmal treffen werden. (im Zuge des Zusammentreffens würde dann auch die finanzielle Unterstützung erweitert werden wird – Geldsorgen scheint der Gastwirt Kote ja auch nicht zu haben)

      Die Tatsache, daß Feenwesen sich in der Welt der Menschen befinden (die Scrael, der Hautwechsler, und schließlich auch Bast) bedeutet, daß da eine vorhandene Grenze eingerissen wurde – ob das nun etwas mit Lax zu tun hat oder dem Mond oder Auri, sei dahingestellt.

      Das Schwert, welches in der Gaststube an der Wand hängt, entspricht nicht der Beschreibung des Schwertes, welches er bei den Adem bekommen hat. Kvothe hat ihm den Namen Torheit gegeben. Haben die Adem es ihm abgenommen oder wurde es ausgetauscht?

      Daß Bredon Cinder ist, halte ich für absurd, er könnte allenfalls zu den Amyr gehören. Irgendwo wurde erwähnt, daß die Amyr nur dem entgegentreten können, was sie auch gesehen oder erlebt haben. Deshalb vermute ich, daß er verdeckt arbeitet, falsche Spuren legt, um dann wohlüberlegt und konsequent zuzuschlagen – was auch zu den Spielabenden mit dem jungen Kvothe am Hofe des Maer passen würde. Denna ist für ihn dabei lediglich eine Spielfigur.

      Nicht zuletzt die depressive Stimmung, in der sich Kvothe unter dem falschen und doch seltsam ähnlich klingendem Namen des Gastwirts Kote befindet, läßt befürchten, daß Kvothe im 3. (und hoffentlich nicht letztem) Band aus jugendlichem Leichtsinn jede Menge Torheiten begehen wird. Aber gemäß der Erkenntnis, daß man aus Fehlern lernt und an Reife gewinnt, hoffe ich sehr, daß das Ende nicht vollends düster sein wird.

  105. Herr Voragend

    Kvothe sollte im letzten Teil der Reihe auch noch einen Engel töten. Warum ? Ich verweise auf die Zeile 2 auf Seite 69 des ersten Buches : „Das ist das Antlitz eines Mannes, der einen Engel getötet hat.“ Was meint ihr denn so ?

    1. Lissy

      Tja, er hat ja auch Prinzessinnen gerettet und was noch so alles mit oder ohne sein Wissen verfälscht in Legenden wiedergegeben und hochgespielt wurde. Ich würde die Aussage demnach so interpretieren, daß er aus Unwissenheit oder aus jugendlichem Leichtsinn einen Unschuldigen getötet hat. Daß dies Denna gewesen sein soll, halte ich für allzu dramatisch.

  106. lyra

    Hey Leute, ich habe schon lange eure Diskussion verfolgt, aus Neugier, was ihr alles so denkt.
    Jetzt denke ich, sage ich auch mal was dazu, denn ich habe gerade THE SLOW REGARD OF SILENT THINGS durchgelesen und ich habe noch eine Sache die Kvothe im nächsten Buch vielleicht tun wird.
    Im zweiten Buch, als Auri ihm eine Kerze schenkt gibt sie ihm außerdem auch das Versprechen, dass er immer zu ihr ins Unterding kommen kann.
    Ich denke dass es durchaus dazu kommen könnte, dass er sich mal zu ihr flüchtet.
    Was denkt ihr?

    1. Kvothe.de Autor des Beitrags

      Wie hast du es geschafft jetzt schon an The Slow Regard Of Silent Things zu kommen?? Ich hab zwar schon ein paar Bilder von Leuten gesehen die das Buch hatten, aber offiziell soll es doch erst in 2 Wochen erscheinen.

    2. Lissy

      Daran habe ich auch schon gedacht – und zwar in Bezug auf das Schwert, welches er von den Aden bekommen hat, und welches er auch bereits dort versteckt hat.

      Ansonsten habe ich eine Seite entdeckt, die ich nur empfehlen kann: http://www.tor.com/features/series/patrick-rothfuss-reread. In englischer Sprache wird da interpretiert, analysiert und spekuliert – es ist einerseits eine Würdigung der Story und andererseits wird am Schluß ausgiebig spekuliert, wie es weitergehen könnte.

      Dennoch wünsche ich mir, daß die Fortsetzung bald erscheinen möge und daß er genauso gut wird wie die bereits erschienenen Bände. Es ist eines der besten Storys, die ich gelesen habe und mir ist schleierhaft, weshalb es nicht überall auf der Bestsellerliste an erster Stelle steht.

  107. Jan 2 - Lethani

    Huhu, nach längerer Abwesenheit schnei ich hier mal wieder rein 🙂

    Oben wurde von Iax Falthaus bisschen gesprochen, und dass es das Haupthaus an der Uni sein könnte.
    -> wäre möglich. Ich hatte aber immer den Verdacht, dass es sich bei dem Falthaus um das Reich der Fae handeln könnte. Iax hatte es ja (aus einem Tuchfetzen oder so) erschaffen und wollte den Mond dorthin einsperren. Vllt stimmt auch beides und die Türen der Bibliothek sind auch eine Pforte ins Reich der Fae, oder soetwas Ähnlichem.
    Dass dieses Falthaus so *schlampig* aufgebaut ist, könnte zu mehreren *angelehnten Türen* passen, die zwischen den beiden Welten offen stehen.

    —> Wenn wir gerade dabei sind: Haliax meinte ja, dass er Cinder vor den Amyr, Sithe und Sängern beschütze. Wenn diese drei Parteien das selbe Ziel verfolg(t)en, könnte es auch gut möglich sein, dass sie untereinander kooperierten. Kvothe gehört als Ruh ja sozusagen zu den Ursängern, die Lieder und Botschaften in die Welt und über Generationen hinaus verbreiten und weitergeben. (z.B. das Kinderlied über die Zeichen der Chandrian). Vllt haben diese Lieder als eine Art Waffe, gegen das Vergessen der Chandrian, ihrer Namen und Zeichen gedient, auch wenn sie nicht so aktiv gegen die Sieben vorgehen konnten, wie die Amyr oder Sithe.
    Auf jeden Fall, im Bezug auf die Pforten zwischen den Welten:
    Die Edema Ruh haben ja die Angewohnheit an Grau- oder Wegsteinen halt zu machen, egal welche Tageszeit gerade ist. Das diese Steine Verbindungen zur Fae-Welt darstellen, wurde schon oft vermutetet (ich glaube sogar im Buch selbst). Wenn nun die Sithe, als faeische Amyr sozusagen, auch über die Sänger wachen, finde ich diesen alten Brauch mit den Wegsteinen nur passend. Immerhin sollen diese ja ,, sichere Orte/Wege makieren“.

    Lissy hat noch Gedanken wegen den Chandrian und ihren Zielen geschrieben. Ich habe mir überlegt, ob es evtl. möglich ist, dass Haliax versucht seinen Namen loszwerden. Er wurde ja in erster Linie über seinen Namen an das Leben/Existieren gebunden und in zweiter Linie verflucht, dass sich sein eigener Name gegen ihn selbst wende. In Bezug auf Kvothe war früher mal die Vermutung, dass dieser seinen Namen oder so in seine Truhe gesperrt haben könnte. Und ich erinnere mich noch, dass Elodin auf Kvothes Frage: *was er von einem Menschen halte, der ständig seinen Namen wechseln würde (Denna)* halten würde, ziemlich ausgeflippt ist^^ Wenn es da also möglich sein sollte, am eigenen Namen zu tricksen, würde ich das als Haliax wahrscheinlich anstreben.
    Vllt kommt hier den Sängern auch die größte Rolle zu, die Namen und Erinnerungen an Haliax und Co immer weiter aufrecht zu erhalten und zu verbreiten.

    zu Kvothes Schwert: Womöglich hat er es ebenso wie allen anderen persönlichen Kram in seine Truhe gesperrt, wo er nun selber nicht mehr ran kommt.

    Herr Vorragend ging nochmal auf die Engelsstelle ein: Das ist echt schwierig. Weil es ja nur die eine Geschichte von Skarpi über Tehlu und die anderen Engeln bisher gab. In dieser Geschichte hieß es jedoch, dass diese Engel nurnoch bestrafen durften, wovon sie selbst Zeuge geworden seien. Und da … *Kvothe ausgezogen war, um sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen, wobei er, um es zu bekommen, einen Dämon überlisten, und um es behalten zu können, einen Engel töten musste* … kann es sein, dass er etwas *schlechtes/böses* macht. Zumindest im kosmischen Sinne, oder wie man es nennen mag. Evtl. versucht er auf ähnliche Art mehr Macht zu erlangen, wie Lanre einst den Fehler beging oder sowas. Das kann man nicht wissen^^
    Diese Engel, und besonders Tehlu finde ich auch noch ziemlich interessant. Als Skarpi bei seiner Festnahme dem Richter-Tehlaner *wissend* vorwarf im Bordel Kunde zu sein, wird dieser nur wütend und bald wieder selbstgefälligt. Als Skarpi dann aber darauf zu sprechen kommt, dass Tehlu die Tehlaner mehr hasse, als die anderen Menschen es tun würden, erbleicht dieser und wird irgendwie sprachlos… vllt hat es damit eine tiefere Bewandtnis und hier wurde ein wunder Punkte der Tehlaner-Kirche getroffen… und natürlich auch auf diese *Engel* hingewiesen.

    Noch ein bisschen was wegen paar Charaktergrößen:
    In den Standartgeschichten, wie ganz am Anfang von DNDW, wird immer erzählt, dass Tarborlin Blitz und Feuer herbeiruft, und dass Tehlu die Dämone ins namenlose Nichts stürzt. Demnach stehen die beiden auf gewissen Ebenen, als Vorreiter im Kampf gegen das Böse. Wenn man nun der Geschichte Skarpis glauben mag (und ohne das, wären viele Spekulationen sehr langweilig), sind Tehlu und seine Engel auf einer non-materiellen Ebene tätig und Selitos mit seinen Amyr weiterhin offenkundig in der Welt. Nun kam mir der Gedanke, dass Selitos und Tarborlin die selbe Person darstellen könnten, oder dass weitere Geschichten über Selitos dann eben unter dem Decknamen *Tarborlin* verbreitet wurden.
    Die Idee ist natürlich auf sehr dünnem Eis, und ich glaube, wenn ich jetzt noch hinzufügen würde dass: Selitos = Tarborlin = Elodin – möglich wäre, würden mich einige nicht mehr ernst nehmen 🙂 also bleib ich erstmal beim Ersten^^

    Grüße! 🙂

  108. lyra

    Eigentlich würde es mir sogar gefallen, wenn Elodin Taborlin wäre. Ich würde darüber lachen. Aber es ist eigentlich unwahrscheinlich.

    1. Lissy

      Elodin „muß“ noch eine Rolle spielen – er ist einer der interessantesten Figuren, man traut ihm noch so manches zu. Aber auch wenn er wie Taborlin die Namen aller Dinge wüßte – Taborlin ist in den Erzählungen weit weniger verrückt als Elodin. Daher halte ich diese Idee eigentlich ebenfalls für sehr unwahrscheinlich.

  109. lyra

    Es wäre ja auch möglich, dass Elodin seine Verrücktheit nur spielt und inkognito an der Universität ist. Aber ich denke es eigentlich nicht, weil die Geschichten über Tarborlin schon sehr alt zu sein scheinen und Elodin noch nicht so alt ist.

  110. Jan 2 - Lethani

    Ich wollte ja nicht damit direkt ausdrücken, dass Elodin und Tarbolin zu 100% identisch sind. Aber Taborlin ist eine *geschichtliche Gestalt*. Und solche Gestalten ändern sich, ebenso wie die gesamte Geschichte oft selbst.
    Bei Kvothe ist es ja genauso: Er hat nie 7 Jungfrauen vor Trollen oder einem Oger gerettet. Daher sollte man vllt auch bei den Tarbolin-Geschichten nicht alles auf die Goldwaage legen 😉 Vor allem finde ich die Andeutung von Elodin selbst ziemlich lustig, als er im Refugium in diesem einen Turm, der früher *sein Zimmer* war, die Mauer einreißt und damit eine reale „Anleihe“ von einer Geschichte über Tarbolin macht.
    Von daher glaube ich trotzdem irgendwie, dass sich die Tarbolin-Geschichten von Elodin ableiten könnten.
    Die Geschichten über Tarbolin scheinen alt zu sein. Als Kvothe bei Felurian war, stellte er aber fest, dass diese zwar wusste, wer Illien sei, aber von … Oren Felciter (schreibt man den so?)… und Tarbolin hatte sie noch nie was gehört. Womöglich sind diese doch nicht allzu alt – wobei es wegen Elodins Alter ja schon viele Spekulationen gibt.

    Seine Verrücktheit, finde ich gar nicht sooo verrückt 🙂 Kvothe meint ja, umso mehr er über Namen versteht, dass Elodin durchaus Methode habe. Ich denke, dass Elodin und andere Namenskundige die Welt einfach auf einer anderen Ebene erleben und ganz andere Maßstäbe anlegen. Und weil die meisten an der Uni eben nicht nachvollziehen können, hält man ihn für verrückt^^

    1. Lissy

      Mich erinnert Elodins Verrücktheit an Geschichten von Zen-Meistern, die ebenfalls mit sehr unkonventionellen Methoden ihre Schüler wachrütteln und ihnen auf diese Weise zu neuen Erkenntnissen verhelfen. Dass er auf einer anderen Ebene agiert, zeigen allein schon seine Unterrichtsmethoden. Kvothe selbst hat nach seiner Reise, in der sein bisheriges Verständnis der Dinge erschüttert wurde, besser verstanden, was Elodin mit seinen unkonventionellen Methoden bezweckte.

  111. Aerlevsedi

    Meiner Meinung nach mit das beste was es im Bereich Fantasy überhaupt gibt.
    Ich für meinen Teil denke, das man schon alleine einen weiteres Buch darüber schreiben könnte, das Grundgerüst der grösseren Geschichte ,in die Kvothes Lebensgeschichte eingebettet ist zu vervollständigen.Man kann sie ja schon anhand der Bruchstücke, die Kvothe selbst anhand von erzählten Geschichten im laufe der Handlung zusammenträgt erahnen.Am Anfang gab es die Namensweisen und später jene die so mächtig waren „neue“ Namen zu erschaffen.So entstand z.B. das reich der Fae.Der Schöpfungskrieg, der das Resultat des Konfliktes zwischen Namensweisen und Namensschöpfern war,ist der Angelpunkt der grösseren Geschichte.Daraus gingen letztlich die beiden Gruppen hervor die in Kvothes Lebensgeschichte die zentrale Rolle spielen.Nämlich die Amyr und die Chandrian.Die vielen Nebenstränge die der Autor sonst noch knüpft werden sich nur schwer in einem Band alle zusammenfügen lassen.Zu Auri und Bast erscheinen ja eigene Novellen so weit ich weiss.Mir ist nach mehrmaligen lesen z.b. aufgefallen, das Auri, Kvothe bei ihren Geschenkritualen die drei Dinge schenkt die Tamborlin der grosse in seinen Geschichten immer im Umhang hat.Nämlich einen Schlüssel, eine Kerze und eine Silbermünze.Auch zu Lorren dem Meister der Bibliothek gebe es noch einiges aufzuklären.Er ist bei der Aufnahme von Kvothe in die Universität der einzige Meister, der bei der Frage nach der Abstammung und des Namens des Vaters, kurz stutzt,so als kenne er ihn.Auch fragt er ihn später nochmal direkt ob er damit Arliden den Barden meine und fragt bei welcher Truppe er war.Ich denke Lorren weiss ganz genau was Kvothes Familie zugestossen ist und wundert sich das er einen überlebenden vor sich hat.Später reagiert er auch recht schnell auf Kvothes Bücheranfrage zu den Chandrian,ja er reagiert quasi sofort!Im nachhinein betrachtet schützt er ihn damit vor grösseren Gefahren, deren sich der junge Kvothe noch gar nicht bewusst ist.Aber das ist nur so mein Gedanke….

  112. Aerlevsedi

    Nachtrag: Und was hinter der steinernen Tür im Herzen der Bibliothek liegt,ist eigentlich logisch.Ein Buch.Das Buch.Ein Buch das alles Wahr werden lässt was du hineinschreibst.Das Buch das Kvothe vermutlich im dritten Teil für Denna stehlen wird und das sich in der Truhe vor seinem Bett befindet.Das Buch eines Namenschöpfers.Denna spricht sie im ersten Teil an,ob sie eine form der Magie kennen bei der man etwas aufschreibt und alles was man aufschreibt passiert.Und ich denke die chandrian wollen dieses Buch finden,den es gehört vermutlich lanre ihrem Herrn und Meister.Und finden soll es möglichst unaufällig Denna für sie.Unnötig zu erwähnen das der gerissene Bredon die verbindung von Denna zu Kvothe längst gezogen hat und das da Ungemach droht.Eine erpressung vielleicht mit Denna als Geisel?Bin wirklich gespannt wie es weiter geht die Möglichkeiten sind so mannigfaltig das man das nur schwer sagen kann.

  113. Lethani

    Hi Aerlevsedi
    Vieles von dem was du schreibst stimmt bestimmt – und wurde so auch schon oft hier vermutet. Lorren, und die Meister allgemein (wenn auch nicht alle), wurden schon häufig verdächtigt mit den Amyr zu kooperieren. Da ist dein Verdacht, dass Lorren darüber erstaunt ist, dass Kvothe ein Überlebender ist, sehr berechtigt. Lorren hat ja viele Leute in der ganzen Welt versandt, um in erster Linie Bücher für die Bibliothek zu ergattern, aber er wird da bestimmt auch die Informationsquelle schlechthin besitzen, was alles passiert.

    Dein Nachtrag gefällt mir, weil die Theorie gab es hier noch nicht. Bisher wurde immer sehr stark an Iax gedacht, aber auch der Mond (Luna) selbst wurde vermutet. Ich vermute, dass es Iax und ein solches Buch sein kann, wie du es beschrieben hast. Iax hatte das Reich der Fae aus einem Stück Stoff erschaffen, vllt war es auch ein Buch.

    Ich gehe stark von beidem aus, da Felurian erwähnt, dass Iax hinter den steinernen Türen verschlossen sei und Kvothe die Anleihe für ein Buch hinter steinernen Türen für seine kleine Rachegeschichte über *den Chronisten* nimmt.

  114. Eva

    Erst mal schön, dass ich diese Seite gefunden habe. Viele Theorien finde ich spannend, einige entsprechen auch meinen Ideen.

    Aber eines geht mir noch im Kopf rum: warum muss Kvothe seine Kräfte verloren haben. Es kann doch sein, dass er sie einfach nicht einsetzt, um nicht erkannt zu werden.

    Als er überfallen wird, will er erst instinktiv seine Adem-Kampfkünte anwenden, dann fällt ihm ein, dass das sehr auffällig und sicher für Gespräch sogen würde – also lässt er sich lieber verprügeln.
    Das gleiche, als er gegen den Hauttänzer kämpft. Er schlägt erst instinktiv zu, unterläßt es dann aber, das Feuer zu entzünden – da auch das jedem auffallen würde.

    Gegen die Skrael – als Keiner zuschaut – konnte er ja auch käpfen.

    Bleibt allerdings noch die Kiste – die scheint er ja tatsächlich nicht aufzubekommen, obwohl es seine eigene Arbeit ist. Allerdings hat der doch – wenn ich mich recht erinnere – 2 Schlüssel dafür, nur das die nicht funktionieren. Vielleicht hat da ja jemand dran manipuliert – entweder an der Kiste oder an den Schlüsseln.

  115. lyra

    Hallo Eva,
    ich bin vollkommen deiner Meinung.
    Nur was die Truhe anbelangt, ist dir ein kleiner Fehler unterlaufen. Die Truhe besitzt drei Schlösser: Eines aus Kupfer, eins aus Eisen und eines ist nicht zu sehen, sozusagen unsichtbar. Ich glaube, dass die ersten beiden Schlüssel schon funktionieren, aber solange er dieses unsichtbare Schloss nicht aufbekommt (ich vermute, es hat irgendwas mit einem Namen zu tun) kann er die Truhe nicht öffnen.
    Vielleicht liegt es einfach daran, dass er verlernt hat den Namen zu lauschen, oder so.
    Das wollte ich jedenfalls gesagt haben.

  116. yehu

    Was glaube ich noch nicht angesprochen wurde: das Kästchen mit dem yllischen Knoten war aus einem Holz, das Kvothe nicht erkannte, obwohl ihm der Geruch vertraut war. Sehr alt und langsam wachsend. Schwertbaum? Oder etwas aus dem Reich der Fae? Und wenn er recht hatte, dass darin etwas eingeschlossen wurde, was sehr gefährlich sein könnte, aber auch nicht einfach zerstört wurde, sondern aufbewahrt, was könnte das sein?

  117. Lethani

    Ich vermute auch, dass die Kräfte von Kvothe eher *eingestaubt* sind und in seinem schlafenden Geist versunken. Das könnte erklären, warum er die Skrael in einer Extremsituation trotzdem besiegen konnte.

    Elodin würde wahrscheinlich sagen:,, In diesem Kaff gibt es einfach zu wenig Abgründe für einen Namenskundler “ 😉

    Was die Truhe betrifft würde ich als 3. Schloss vllt auf den Namen des Blutes tippen. In dem einen Gedicht über Kvothe wurde einer der Ringe als *Blutring* bezeichnet, weshalb er diesen wohl noch lernen wird. Außerdem wurde es auch in anderen Konstruktionen des Handwerkszentrums benutzt, z.B. bei dem Gram. Damit hätte Kvothe das Öffnen der Truhe auf sich und sein Blut abstimmen können.

    Das yllische Kästchen war, glaube ich, aus dem Roah-Holz, aus dem Kvothe auch seine Schwert-Wand-Halterung machen ließ. Es wäre möglich, dass ihm der Geruch aus seiner Kindheit vertraut vorkam, wenn seine Mutter (sehr wahrscheinlich Meluans Schwester) auch solche Besitztümer noch hatte. Möglichweise wollten die Chandrian bei dem Gemetzel noch mehr, als nur die Truppe ermorden.

    Nochmal zur Truhe: Die Truhe ist auch aus Roah-Holz, und, wenn die Vermutung mit dem Blut stimmt, hätte er vllt absichtlich oder unterbewusst Dinge verwendet, die er aus seiner Kindheit und Zeit an der Universität als wichtig empfunden hatte. Genau richtig, um die Vergangenheit in der Vergangenheit zu begraben^^

  118. yehu

    Ich habe mir die Stelle mit Meluans Kästchen noch einmal angeschaut:
    „Schon das Holz war interessant. Es war so dunkel, dass es Roah hätte sein können, hatte aber eine tiefrote Maserung. Außerdem verströmte es einen aromatischen Duft. Es roch ganz schwach nach … irgendwas. Ich kannte den Geruch, konnte ihn aber nicht benennen. Ich beugte mich mit dem Gesicht darüber und atmete ihn tief durch die Nase ein. Das Holz roch fast wie Zitrone, so vertraut, es war zum Verrücktwerden.“

    Bei Google Books habe ich nur einmal Zitronenduft gefunden, nämlich als Kvothe zum Baum des Cthaeh kommt, wird der so beschrieben: „ein seltsam süßer Geruch nach Rauch, Gewürzen, Leder und Zitrone stieg mir in die Nase. Ein unwiderstehliches Aroma, doch nicht von der Art, wie etwa gutes Essen riecht.“

    1. Lethani

      Vielleicht ist das Kästchen aus diesem Baum, oder dieser Baumart gemacht. Roah soll ja Metall enthalten, das Fae nicht vertragen. Daher ist es entweder kein Roah, oder es ist genau das und dient dazu den Cthaeth dort zu binden.

  119. Eva

    Hallo,

    ich habe noch eine Theorie zu Kvotes Herkunft: Seine Mutter war nicht mit dem Barden verheiratet, obwohl sie ihn offensichtlich geliebt hat. Kann es sein, dass sie bei ihrer Flucht schon verheiratet und evtl. auch schon schwanger war? Kvothe wäre dann der – evtl. sogar legitime – Sohn von irgend einer wichtigen Persönlichkeit – ich habe noch keine Idee von wem.
    Was haltet ihr davon?

      1. Lethani

        Das würde Kvothe sehr hoch in die Thronrangfolge einreihen. Die Verbindung von Meluan und den Maer lässt die Lackless schon sehr viel höher stehen und Kvothe, als Sohn von Meluans ältere Schwester, würde dadurch vllt in der Hinsicht profitieren.

      2. Eva

        habe gerad mal geschaut: rote Haare vererben sich rezessiv, d. h. beide Eltern müssen keine roten Haare haben (nur Träger des Merkmals sein) – schade. Aber natürlich steigt die Wahrscheinlichkeit, wenn jemand rote Haare hat. Wurde bei irgendeiner wichtigen Persönlichkeit Rothaarigkeit erwähnt – ich kann mich an keine erinnern.
        Übrigens: im Altertum wurden rothaarigen Menschen besondere Kräfte zugeschrieben. Und sie sind schmerzunempfindlicher als andere.

      3. Lethani

        Kvothes Mutter hatte mal in DNDW etwas gesagt, aber ich weiß nicht mehr genau, was es war. Es war eigentlich eher etwas, um Kvothes Vater zu necken. Sowas wie:

        Ich wurde in der Nacht von ihm verführt und er stahl sich mit mir weg…. aber der kann es nicht gewesen sein, denn der hatte kein rotes Haar.

    1. Auriii

      Hey,
      ja das hatte ich mir auch schon mal überlegt. also es wird ja erwähnt dass der vater seine mutter immer aufzieht damit dass sie wohl fremd gegangen sein muss..
      aber das würde die ganze wunderschöne beziehung seiner eltern zerstören von der er immer erzählt.

      Ich denke mal dass rothfuss das selber noch nicht so genau weiß und sich die option einfach offen lässt falls er es mal braucht.

  120. clucaw

    Vllt ist kvothe schon längst gestorben und kote ist der sohn von fellurian und kvothe.
    Kote hat durch die Magie der fae einen Teil des Bewusstseins seines Vater bekommen und Bast ist der Beschützer des Kote und soll ihm verhelfen vllt den schlafenden Geist des Vaters aus Kote aufzuwecken .
    Es ist müßig zu speckulieren warum und weshalb alles so ist wie es ist.

    1. Lethani

      Für meinen Geschmack sehr weit spekuliert – da müssten ganz viele Dinge zutreffen, für die es so gut wie keine Anhaltspunkte gibt.

      Kvothe gab am Anfang vor dem Schmiedelehrling an, dass es von *Kvothe* doch schlau sei, seinen Tod vorzutäuschen und unterzutauchen. Außerdem erzählt Kote ja seine komplette Lebensgeschichte – und von seinem gesamten Gefühlsaparat: Seinen Gefühlen zu Denna, seinen Schuldgefühlen, etc.
      Der Sohn müsste da fast das gesamte Bewusstsein abbekommen haben.

      Allgemein denke ich auch nicht, dass Kvothe und Felurian einen Sohn haben/bekommen. Es liegt in Felurians Natur Männer zu verführen – wenn sie da in Gefahr wäre, schwanger zu werden, hätte sie wohl sehr viele Kinder 🙂

      Natürlich kann Kvothe wieder etwas Besonderes sein, vllt passiert es wirklich unerwartet – aber ich denke die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.

  121. Krin

    Yll und Ademre

    hier eine Theorie zu den Hintergrundgeschichten: Ich denke die Adem stammen ursprünglich aus Yll
    – sie waren ursprünglich kriegerische (schafs)hirten, Vorfahren in das Stomwallgebirge gezogen
    -in Yll gibt es mehr Schafe als Menschen, kriegerisches Volk
    (Die Yller hatten ne komplizierte Knotenschrift–> fingerferig
    Auf einer mögl. Flucht (Schöpfungskireg?) haben sie diese verloren mussten sich mit Handzeichen verständigen –> Gebärdensprache)

    1. Lethani

      Halte ich für gut möglich: Die Adem wurden sehr häufig vertrieben und das Land östlich des Gebirges, in der Wüste, ist wohl kaum ein Land, von dem man sie vertrieben hätte. Die Adem kamen ja in das Gebirge „weil dieses Land sonst niemand wollte“. Die Wüste ist da wohl weniger reizvoll^^

  122. Lethani

    Ein kleiner Anreiz:
    Als ich DNDW nochmal angehört habe, ist mir aufgefallen, dass Denna Kvothe mit einer Weide verglich. (Es ging darum, welche Blume Denna sei, und dann was zu Kvothe passen würde). Als Kvothe die riesige Eiche im Lager Banditen vernichtet, könnte er evtl. einen Teil seines Namens aufgebrochen haben. Daher könnte auch sein ademischer Name kommen. Die Namenskundlerin der Adem hatte diesen *wahren* Namen in Kvothe gesehen.

    Das würde zum einen dafür sprechen, dass Denna, bewusst oder unterbewusst, eine natürliche Begabung hat, Dinge in ihrem Kern zu erkennen. Zum anderen, dass Kvothe seinen Namen wirklich mit der Zeit wandelte. Wenn Maedre früher sein wahrer Name war, hat er in der Zukunft kaum bedenken ihn ganz offen vor dem Chronisten zu nennen.

  123. Tiggerd

    Könnte es sein das das dritte Schloss der Truhe,das „unsichtbare“ von der selben Art ist wie das Schloss des Kästchens von Meluan?

    Mir ist auch aufgefallen das in der Geschichte viele Freunde von Kvothe rote Haare haben!

  124. Auriii

    Hallo,

    Ich hab mich gerade total gefreut als ich diese seite gefunden hab !

    Das mit dem Schloss ist eine gute Idee, ich denke auch dass das holz von dem kästchen das gleiche ist wie das von der Truhe..

    Wegen der Haarfarbe, das ist mir auch schon aufgefallen:D ich denke mal dass der autor rote haare einfach mag. aber kvote muss ja was besonderes sein und deswegen haben alle anderen maximale rotblonde haare!

    was mich auch noch total interessieren würde ist wie alt kvote eigentlich ist..
    weil das iwie nicht zusammen passt. der chronist sagt eine der ersten geschichten die er, GERADE ALS er an die uni gekommen ist, von kvote gehört hat war die wie er tema an einem tag gelernt hat. also ist er nach kvote auf die uni
    dann wird erwähnt dass er schütteres haar hat, also relativ alt ist
    aber andereseits hat er das buch das gemeine verhalten des draccus geschrieben, welches kvote schon mit 15 liest
    und der chronist ist mit skarpi befreundet. wenn der noch lebt, denn er ist ja schon relativ alt als kvote noch in tarbean lebt, kann nicht so viel zeit vergangen sein..
    andererseits sagt der chronist dass er dachte, dass kvote älter ist als so wie er jetzt aussieht ( im buch wird ja gesagt wenn er so müde schaut wirkt er wie 30)
    sieht da wer durch ? dadrüber zerbrech ich mir schon die ganze zeit den kopf

    was ich auch nicht verstehe ist, dass bast ein prinz (haha anders gehts bei rothfuss nicht) ist, aber bei den Menschen wohnt. die geschichte warum er nicht mehr im reich der fae ist würde mich mal interessieren..

    die theorie dass er seine kräfte durch die namensänderung verloren hat find ich nicht so überzeugend .. eher dass er sie bewusst gebannt hat oder sie gebannt wurden
    bast sagt ja dass er am anfang ganz der alte war und erst dadurch dass er iwann seine rolle nicht mehr abgelegt hat so wurde.

    ich denke dass kvote noch iwie dem himmel näher kommt. es wird ja immer viel vom mond erzählt, außerdem die sache mit dem engel und am anfang wird beschrieben wie er in den himmel schaut und alle namen der sterne weiß.

    SOOOO und zum Schluss noch etwas
    Mir ist aufgefallen, dass kvote oder besser kote im ersten band noch wie ein held beschrieben wird.. er kämpft gegen diese viecher, der chronist bekommt schon angst wenn er ihn nur anschaut und er wirkt iwie so überlegen.. selbst bei dem hauttänzer den er zwar nicht besiegen kann aber er zuckt weder zurück noch sonst iwas.

    und im zweiten teil, wird er verprügelt, dieser eine schiedjunge glaubt ihm kein wort, alles läuft iwie schief, man bekommt mit wie er nicht mal seine truhe öffnen kann und daran verzweifelt und alles wird iwie so deprimierend beschrieben.

    Meint ihr dass hat der autor mit absicht gemacht? quasi um die geschichten gegenläufig zu gestalten..

  125. Lethani

    Huhu,

    Das Alter von Kvothe ist wirklich nicht leicht zu bestimmen. Das mit der Universität und dem Chronisten scheint sogar wiedersprüchlich, weil es soklingt, als ob beide vom anderen etwas gelesen oder erfahren hätten, als sie dort ankamen. Ich vermute aber, dass das sowas wie ein Übersetzungsproblem ins Deutsch vllt war, oder dass der Chronist in seinen Recherchen einfach nochmal an die Universität ging, um auf Kvothes Spur zu kommen. Und diese Gerichtsgeschichte, war dann die erste Geschichte die er über ihn erfuhr.
    Wenn ich schätzen müsste, würde ich k(v)othe auf irgendwas zwischen 20 und 25 schätzen. Er unterhält sich mal mit Graham über die alten Zeiten, wobei Graham dann erwähnt, dass Kvothe wie ein Alter wirkt, es aber nicht ist…. er sei nichtmal halb so alt wie er und müsste doch den Mädchen hinterherlaufen etc. ^^
    Es gab auch die Theorie, dass Kvothe in Erlebensjahren älter sei, als in Wirklichkeit, weil er nochmal für längere Zeit ins Reich der Fae gehen wird, mit der Zeitverschiebung und so. Das halte ich nicht für unwahrscheinlich, möglicherweise sogar mit/über Elodin. Denn wo sonst sollte Kvothe besser über Namen und die Geschichte mit dem Schöpfungkrieg erfahren als dort? —> Auch zu dem Himmel und den Sternen von dir 😉 . Dass er aber direkt zu Felurian zurückkehrt glaube ich weniger… er weiß sicher, dass sie ihn nicht ein 2. Mal gehen lassen würde und das wäre dann doch etwas früh nach wenigen Jahren.

    Ich würde vermuten, auch was Bast angeht, dass er an „den Hof“ der Fae reist. Um wie gesagt Dinge zu erfahren, oder sogar um den Sithe zu begegnen. Die sind ja sowas wie die Amyr der Fae und ebenso auf der Jagd nach den Chandrian. Gut möglich, dass er dort Bast kennen lernte und dieser ihn schließlich (aus welchen wahren Gründen auch immer) begleitete.

    Bei Basts Motiven bin ich auch noch nicht ganz zu frieden: Es ist klar, dass er Kvothe gegenüber ein Freund ist und daher nur das beste für Kvothe will. Aber wegen seiner radikalen Vorgehensweise hab ich das Gefühl, dass da noch mehr dahinter steckt. Vllt noch ein Auftrag, eine Hoffnung, die die Fae in Kvothe setzen oder ähnlches. Bast manipuliert den Status Quo ja mit allen Mitteln. Er verrät Kvothes Aufenthaltsort, er bedroht den Chronisten und benutzt ihn wie eine Marionette, er schickt Leute aus….uvm.

    Zu der Namensänderung: Ein Hauptmotiv in dem Buch ist ja, dass man zu dem wird, was man vorgibt zu sein. Ich glaube auf der Facebook-Seite von Kvothe.de steht sogar dieser Spruch^^ (—> schau mal rein 😀 ). Der Name einer Person oder eines Dings beschreibt meiner Meinung nach den tiefsten Urzustand, aber auch die ganzen Facetten, die sich mit der Zeit verändern. Als Kvothe zum Maer aufbrach, meinte Elodin zu ihm, dass er den Namen des Windes kenne…. er ändere sich zwar von Ort zu Ort, aber er weiß wie er seine Form erhaschen kann. Wenn nun so etwas „einfaches“ wie der Name des Windes wandelbar ist, halte ich die Möglichkeit, dass es bei Personen ähnlich ist, für realistisch. Wahrhscheinlich ist eine Veränderung an sich, ohne eine Veränderung des Namens gar nicht möglich. Auch wenn es nur ganz wenig ist^^

    Noch zum Helden: Vllt wird Kvothe etwas depressiver, weil er immer mehr von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Die Skrael, der Chronist, dass er überhaupt versucht seine Truhe zu öffnen, sein scheiternder Versuch den Schmiedejunge von seiner Identität zu überzeugen, die Überfälle des Hauttänzers und der Soldaten….. und selbstverständlich die Geschichte die er erzählt 😀 Wahrscheinlich hatte er immer das Bild von sich, dass er den Gastwirt spielt, aber wenn es darauf ankäme als „Kvothe“ sich allem stellen könnte, wenn es sein muss. Aber er irrte sich und als ihm das mehr und mehr bewusst wird, wird aus dem auftretenden Helden immer mehr ein Depressiver.

    LG 🙂

  126. Tiggerd

    Zu dem Thema Chronist-Kvothe im Bezug auf die Uni hätte ich noch eine Anmerkung.
    Es wurde bis jetzt nicht erwähnt wann der Chronist auf der Uni war ,könnte sein das er schon älter war als er dorthin ging. Möglicherweise kommt er aus gutem Haus und konnte es sich erlauben in jungen Jahren zu reisen und ein Buch zu schreiben bevor er zur Uni ging.

    Es besteht auch die Möglichkeit das der „König“ denn er tötet doch Ambrose ist.
    Wir wissen das eine Geschichte einen wahren Kern hat, das heisst aber nicht das sie sich auch wirklich 1 zu 1 so zugetragen hat.
    z.B. wird erzählt er hätte zwei Prinzessinnen aus den Händen schlafender Unholde befreit,wir wissen aber das es nicht ganz so war!
    Genauso kann es mit Ambrose sein, er steht an xter Stelle der Trohnfolge könnte also König werden und mit ein wenig Fantasie und Halbwissen erzählen die Leute vom Tod des Königs!

  127. Lins

    Mir ist auch noch was aufgefallen, was noch passiert.

    Zum einen muss er skarpi nochmal begegnen, da der chronist ihn als kvothes freund bezeichnet.

    außerdem sagt bast, dass kvothe von den
    – berentaltha
    – weißen schwestern
    – und dem weg des Lachens
    weiß.. also wird das wohl auch noch in dem dritten buch vorkommen

    ( Die Furcht des Weisen, zweites buch, kapitel 105, S. 98)

  128. Decius

    Zu dem Thema, welcher König getötet wurde, hätte ich auch ein paar Ideen:

    1. Ich glaube, dass Ambrose der von Kvothe ermordete König ist. Die Tatsache, dass dieser erst an 12. Stelle in der Thronfolge steht, beweist meiner Meinung nach gar nichts. Auch in der Realität hat es einige Herrscher gegeben, welche nicht der direkte Thronfolger waren (auch wenn dies ein Fantasy-Roman ist und nicht die Realität, ich weiß). Ein Putsch/eine Rebellion wäre zudem eine Möglichkeit, ohne die Ermordung anderer Thronanwärter die Macht zu ergreifen. Dafür braucht man nur genug Unterstützer. Und von Ambroses Vater erfährt man ja auch nur, dass er ein „mächtiger Adliger“ ist. Der Charakter von Ambrose lässt darauf schließen, dass auch der Vater keiner ist, mit dem ein Bier trinken gehen möchte (außer er bezahlt). Vielleicht steht der ermordete König hier auch nur als Synonym für jemanden Mächtigen, genauso wie die zwei geretteten Prinzessinnen, die 2 einfache Bürgerliche waren.

    2. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Kvothe durch seine Musik in die Nähe des Königs kommt (sucht er doch schon seit dem ersten Band einen Gönner) und ihm der Mord nur in die Schuhe geschoben wird, vielleicht von Ambrose und dessen Familie. Vielleicht auch von der Frau des Maer, die sich so an den Ruh rächen will. Ich glaube auch, dass diese die Tante von Kvothe ist und dies zumindest ahnt (so erkläre ich mir die überaus heftige und unangebrachte Aufregung, als sie erfuhr, dass Kvothe ein Edema Ruh ist). Sie könnte darauf bedacht sein, Kvothe zu schaden um so von der Tatsache abzulenken, dass Kvothes Mutter ein Leben an der Seite des Mannes den sie liebte, dem bei ihrer Familie vorzog. Dies wäre übrigens auch eine Geschichte, die mich interessieren würde. Das Leben von Kvothes Eltern bevor der Name des Windes beginnt.

    3. Ein Szenario, welches ich mir auch vorstellen könnte, dass man uns Leser einfach nur zeigen will, dass ein Mensch an seinem Leben auch zerbrechen kann. Meine Eltern wurden durch einen sinnlosen Akt getötet, ich habe einen Menschen ermordet (welcher König auch immer), habe die Frau, die ich Liebe verloren (warum taucht Denna nicht mehr auf) und durch meine Tat ist ein Krieg (um die Thronfolge?) ausgebrochen, der noch viel mehr unschuldigen Menschen das Leben kostet. Und all meine Macht als Arkanist hat dies nicht verhindern können. Das Kvothe sich in einem seelischen Tief befindet, ist aus der Bemer-kung Basts an den Chronisten zu schließen, dass dieser sich auf seinen Tod vorbereitet. Und das in seinem jungen Alter!

    Ich hoffe der dritte Tag lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten.

  129. Swenja

    Hat jemand jetzt schon die Musik der Stille gelesen??? darin schreibt unser aller Lieblingsautor über Auri!
    Und Auri lässt ein paar sehr tiefe Einblicke durchscheinen.
    Z.B. das sie einige Professoren von der Uni kennt, und das sie mal ein eigenes Labor besessen hat. Außerdem schreibt Patrick Rothfuss ein paar sehr genaue Beschreibungen des Unterdings. Was mich interessieren würde ist, ob jemand schon eine Erklärung anhand dieses Buches über Auri hat. Ich habe den ganzen Block gelesen und es kam immer mal wieder zu einigen Vermutungen über Sie. Verloren gegangene Prinzessin usw…
    Aber es ist ja nun mal so das sie auch etwas von ihrer wohl sehr schmerzlichen Vergangenheit durch blicken lässt. Hat schon jemand irgendwelche plausiblen Erklärungen????

    1. Lethani

      Huhu, Ich hab es jetzt auch schon 1 1/2 Mal gelesen.
      Ob Auri eine Prinzessin ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber Auri war auf jedenfall eine Studentin, die (wie du schon sagtest) einige Meister kennt. Besonders Madrag wird erwähnt. Wenn man bedenkt, dass sie in Chemie/ Alchemie so geschickt ist und ein Labor besaß, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie eine Gillnerin (oder wie das heißt) von Mandrag war. Oder sie hatte in ihrem „Labor“ zunächst eine Art Nische für sich gehabt, ähnlich wie Puppet in seiner Bücherkammer.

      Auf jedenfall denke ich, dass Auri ihren *Knax* von tiefergehender Namenskunde abbekommen hatte. Deshalb würde sie auch all ihre Dinge wie Lebewesen behandeln und tief in ihre Seelen blicken. Besonders beeindruckend finde ich das Ende, in dem Auri plötzlich wieder ihre Klarheit bekommt und Dinge weiß, die sie nicht wissen dürfte. Das grenzt schon an Wahrsagung und geht über die Namen von „Dingen“ hinaus. Vllt kann sie sogar durch die Dinge *hindurch* sehen, was passieren wird… ähnlich wie der Cthaeth und nur zu gewissen Momenten.

  130. sus.ochmann@gmail.com

    Ein Anagramm: Priester/Pastor Leodin

    Bast erwähnt diesen als es um die Totenfeier des einen Dorfbewohners geht.
    Offensichtlich befindet sich damit Elodin im Umfeld von Kote, dem Wirt.
    Ich hoffe ihr könnt mir folgen.

  131. Iax-Auri-Falthaus-Unterding

    könnte nicht das Unterding das Falthaus aus der Iax_Geschichte sein?????

    Die Theorie Auri = Mond /Ludis ist ja nicht allzu neu 😉 uns sie passt sehr gut weil Auri „Broken“ ist und ihr vor-Kvothe-Name weh tut. Als Mond ist sie zwischen den Welten hin- und hergerissen, ihr Name teilweise gefangen. Einnern kann sie sich nicht, weil der sonnige Name,den K. ihr gegeben hat, ihre innere Persönlichkeit (teilweise)verändert hat

    Wer Slow Regard gelesen hat, weiß, wie wandelbar das Unterding ist, wie unvorhersehbar es aufgebaut ist.. diese Eigenschaften passen auch zu diesem Falthaus, das Iax für Ludis ‚gebaut‘ hat.

    Hab noch ein paar mehr Argumente, aber erst mal würde mich sehr interessieren, was ihr von der Idee haltet.
    Schon mal Dankeschön für eure Antwort 🙂

    1. Lethani

      Ich denke das Falthaus ist eher ein Symbol für das Reich der Fae. Bei diesem ist klar, dass Iax es erschaffen hat und den Mond dorthin gefangen nehmen wollte. Das Unterding wurde schon als der Überrest der *alten* Universität bzw. die letzte übrige Stadt aus dem Schöpfungskrieg vermutet.

      In *die Musik der Stille* kommt heraus, dass Auri früher wirklich eine Studentin der Uni war und besonders in Alchemie/ bei Meister Mandrag ein eigenes Labor hatte.

      Ich wäre an deinen andere Argumente aber trotzdem aber sehr interessiert 😉

  132. Swenja

    Hi

    mir lässt ein Thema keine Ruhe und zwar Bredon!
    Er ist einfach zu geheimnisvoll und deutet so viele Möglichkeiten an, auch wenn er immer freundlich zu sein scheint!
    Und ist euch schon mal aufgefallen das es auch eine Stadt Bredon gibt?!?!
    Ob das wohl zusammen hängt?
    Ich glaube auf keinen Fall das er der Schirmherr von Denna ist, den wie schon gesagt ist er dafür zu spät eingesetzt worden in die Geschichte!

  133. Swenja

    Huhu,

    und es gibt Denar Harz (oder so ähnlich)! Das klingt so ähnlich wie Denna!! Also entweder will uns unser lieber Patrick total verwirren oder da steckt wirklich etwas dahinter! Oder aber Ihm fallen keine neuen Namen mehr ein! ;-))

  134. irgentwie

    Ist euch schon mal aufgefallen, dass Myr Tariniel aus DNDW und Minas Tirith, aus der Herr der Ringe, ähnlich klingen und auch beide eine änliche Geschichte haben (beides sind „weiße Städte“, in beiden wird eine Schlacht geschlagen). Was meint ihr? Ist das zufall oder spielt Rotfuss auf irgentwas an?

  135. irgentwie

    Nachtrag.2: ich glaube Myr Tariniel wird wie Minas Tirith nach dem Krieg wieder aufgebaut, vieleicht unter einem anderem Namen. Was denkt ihr dazu?

  136. Lethani

    Keine Ahnung, ob vllt Myr Tariniel in der Gegenwart noch irgendwie exsistiert. Wenn ja, handelt es sich garantiert um den Sitz der Amyr

    Aber eine Sache ist mir noch aufgefallen: Es gibt eine Figur, die komischer Weise immer wieder kurz in den Büchern auftaucht —> Tam.

    Tam war einer der beiden Banditen, die Kvothe in Imre in der Gasse aufgelauert hatten, um ihn zu erstechen. Dann ist Tam von Graham/ oder dem alten Cop als Onkel mal genannt, der ein richtiger Saufbold sei. In DFDW ist Tam derjenige, die Tempi in der Schenke provozieren und mit seinen Kumpanen zusammenschlagen will.

    Möglicherweise wird uns diese Figur auch nochmal in den nächsten Band antreffen…. Namen sind ja soooo wichtig 😉

  137. BAST

    Hallo! Macht richtig Spaß diese Seite zu lesen 🙂

    Eine Frage:
    Hat jemand von Euch die Bücher als E-Book? Dann könnte man doch den Namen „Denan“ (DFDW Buch 1, letzte Seite) mal suchen. Mir kommt es so vor, als hätte ich den Namen irgendwo vorher schon einmal gelesen.

    Offensichtlich steht in der englischen Version statt „Denan“ „Den“ geschrieben. Das finde ich gelinde gesagt ganz schön „mutig“ vom Übersetzer, einfach einen Namen zu ändern!

    Ich habe die Geschichte über Auri „Die Musik der Stille“ gelesen. Und darin wird klar, dass Kvothe in Zukunft noch ins Unterding flüchten muss. Schließlich richtet Auri Kvothe dort einen Unterschlupf ein und offenbar kann sie einen Teil der Zukunft vorhersehen..
    Ich finde es übrigens äußerst seltsam, dass Auri in der Vergangenheit offensichtlich ins Unterding geflohen ist, ihr altes Labor, aber gleich nebenan, nur durch eine Tür von Mantel getrennt, liegt.

    Zu Kvothes verlorenen Kräften/Fähigkeiten:
    Ich denke, dass er seinen eigenen Namen, also auch sein eigenes Selbst manipulieren musste, um unterzutauchen, um dem Gespür derer zu entgehen, die offensichtlich hinter ihm her sind. Damit mussten zwangsläufig auch seinen Kräfte verloren gehen. Deshalb bekommt er seine Truhe nicht mehr auf.
    Als er Meister Elodin (eigentlich wegen Denna) fragt, was er davon hält, wenn jemand seinen Namen ändert, erschrickt dieser ja regelrecht und denkt, Kvothe hätte etwas Schlimmes angestellt. Es muss also möglich sein und Kvothe wird sicher noch das ein oder andere „Schlimme“ anstellen 😉

    Soweit erst mal – bin auf eure Meinungen gespannt!

  138. Gabba Gandalf

    Mir ist noch im Buch ,,Die Musik der Stille“ die schwarze Tür aufgefallen, vor der Auri Angst hat und auf die nicht weiter eingegangen wird. Außerdem erwähnt Kvothe als er erzählt wie er das Unterding mit Auri erforscht um einen Weg in die Bibliothek zu finden, dass er auf das Unterding später noch einmal zu sprechen kommt. Ein weiterer Hinweis das das Unterding noch eine Rolle spielt ist das Auri Kvothe einen Unterschlupf baut. (Musik der Stille)
    Ich vermute also das Kvothe im nächsten Buch aus irgendwelchen Gründen im Unterding landet und dort die schwarze Tür trifft, die vielleicht etwas mit der Tür in der Bibliothek zu tun hat. Und vielleicht ist in der Schatulle der Lackless ein Schlüssel für besagte Tür.
    Hoffentlich habt ihr dazu noch Ideen, man kann es bestimmt auch noch mit der Auri, Jax Mondtheorie verbinden.
    Weiterhin möchte ich noch etwas zur Entstehungsgeschichte der Amyr beitragen. Ich habe die genaue Stelle nicht mehr gefunden, aber irgendwo wird erzählt wie Aleph Selitos und Thelu und einige andere zu Amyr macht. Für alle die nicht wissen wer Aleph ist, er wird in der Geschichte von Skarpi über Lanre erwähnt, demnach nur Jax,Lyra, und Aleph Selitos in der Namensgebung ebenbürtig seien. Es hieß auch das Thelu der größte unter den Amyr war. Da Aleph die Amyr quasi zu Engeln gemacht hat und Thelu das Oberhaupt ist kommt daher vermutlich die Religion um Thelu.
    Daraus schließe ich das Aleph mit das mächtigste Wesen im Kvotheuniversum ist. Vielleicht ein Namensweiser oder Gestalter(Furcht des Weisen 2 Kapitel 102). Ein anderer Gestalter war auch Jax der den Mond stahl, im Kapitel wird auch erwähnt das Jax der erste und mächtigste Gestalter war und hinter den steinernen Türen eingeschlossen ist. Ich schätze das Aleph ein Namensweiser ist. Somit führten Jax und Aleph wegen der Mondgeschichte Krieg den Jax offensichtlich verlor. Der Konflikt dauert jedoch noch immer an nur das die beiden jetzt ,,Champions“ gewählt haben. Jax hat die Chandrian und Aleph die Amyr.
    Grundlage für diesen Konflikt ist die Geschichte von Skarpi über Thelu und Enchais(=Haliax in Schatten gehüllt). Zwar gewinnt Thelu gegen Haliax aber da Haliax nicht sterben kann lebt er immer noch und Thelu opfert sich umsonst. Der eigene Sohn Mist ist glaube ich Blödsinn.
    Das alles ist aber nur eine Grundidee an der noch gefeilt werden kann.

  139. Dennerharzvier

    es wird garnichts von dem passieren was ihr prophezeit. weil die verlagspolitik auf ein pedant zu feuer und eis anstrebt. also nichts mit band drei und dann ende gelände. schaut mal die klasse story von r.schwartz an, die hört auch nicht mehr auf. havald der wanderer in die unendlichkeit der fortsetzungen. bei tolkien gings nicht mehr. alle anderen müssen es immer weiter verlängern. auri, bast, ach da gibts noch ne menge deren lebensgeschichten man schreiben muss…. wird ja auch schon merklich dünner der plot in den fortsetzungen. auri hat mir trotz allem gut gefallen. allesandro wird ausgebleicht….

  140. Swenja

    Hallo

    ich möchte jetzt erstmal etwas klar stellen, denn es ist nirgendwo festgehalten, dass Kvothe wirklich ins Unterding geht. Auri MÖCHTE gerne das Kvothe zu Ihr ins Unterding zieht, aber sonst erkenne ich keinen Hinweis darauf, ob Kvothe das wirklich macht.
    Natürlich ist es im Bereich des Möglichen und ich glaube dass das eine sehr spannende Geschichte wäre, aber Tatsache ist doch das es alles nur Theorien sind.
    Und was die schwarze Tür angeht so gibt es noch eine geheimnisvolle Tür in der Bibliothek. Wer weiss vielleicht hängen diese beiden Türen sogar zusammen oder es verbindet sie etwas Geheimnisvolles. Und schliesslich soll der nächste Teil ja „The Doors of Stone“ heissen und nicht „The black Door“.

  141. Swenja

    Hallo
    Ich nochmal!
    mir ist noch etwas aufgefallen, vielleicht euch ja auch schon längst ;-))
    Haliax soll der Held Lanre sein. Iax ist der Namenskundler der versuchte den Mond zu entführen und im Reich der Fae unterzubringen, was ihm ja angeblich nicht gelingt und der Mond so zwischen den Welten hin- und herpendelt. und dann ist da noch Jax, der Junge aus der Geschichte von Hespe.
    Ich meine, wir alle wissen, dass unser sehr geschätzter Herr Rothfuss es mit Namen hat und wie er auch nicht müde wird das immer wieder im Buch zu erwähnen. Aber DAS ist doch schon irgendwie sehr auffällig, findet ihr nicht? Immer dieses IAX oder JAX?!?!!
    Zum einen soll er dann gut sein, weil er ja angeblich Lanre sei, aber zum anderen wird er für das Dilemma mit dem Mond verantwortlich gemacht!
    Wie findet Ihr das? Kritik erwünscht…

    1. Lethani

      Über die Ähnlichkeit habe ich auch schonmal gegrübelt. Allerdings gibt es Iax soweit ich weiß nur einmal, nämlich in Hespes Geschichte. Felurian hingegen will keine Namen nennen, woraufhin Kvothe den Namen aus der Geschichte beibehält.

      Evtl. ist dieser Wortlaut „Iax“ ein faeischer Begriff, oder einer aus langer langer Zeit, der verwendet wurde, um Personen zu bezeichnen, die durch den Cthaeh „verdorben“ wurden.

      Deshalb denke ich, dass Haliax und Jax immernoch zwei unterschiedliche Gestalten sind. Es würde auch nicht viel Sinn ergeben, da Jax als oberster Namensschöpfer das Faenreich erschafft, den Mond klaut und schließlich gegen die Namensweisen im Krieg steht, Haliax/Lanre erst als der Krieg ausbricht ein Held gegen die „Ur-Fae“ war, bevor der Cthaeh ihn manipulierte.

      Noch zu der „schwarzen Türe“ in die Musik der Stille:
      Ist das nicht die Türe zu Auris Labor? Auf Seite 152 steht:
      “ Und so schlenderte Auri nach Mantel hinüber. Und so öffnete Auri die mit Eisen beschlagene Tür. Und so betrat Auri Binden.“

  142. Markus

    Ich denke ihr vernachlässigt einen schon sehr früh in den Comments erwähnten punkt:

    Kvothe ist Stoff für Mythen und Legenden und vieles was er getan hat wird ncihts korrekt wiedergegeben. Daran ist er unter anderem selber beteiligt.

    Daher gehe ich davon aus, dass er nciht zwangsweise alle Ringe braucht. Auch nciht, dass alles aufgeklärt werden muss, weil manche Sachen einfach als Fiktion in der Fiktion aufgelöst werden. (Siehe die zwei Bauernmädchen, die so gerne als die Prinzessinen vermutet werden)

    Ich finde vorhersagen daher sehr sehr sehr sehr schwierig. Das einzige wo ich mir jedoch recht sicher bin, ist Lady Leckless als tante von Kvothe. Man bedenke hierbei bitte auch, dass Kvothe einst ein Lied über die Leckless aufschnappt, dass seine Mutter sehr ungehalten werden lässt, bzw. betrübt.

    Meine Vermutung ist außerdem, dass Breedon der Schirmherr von Denna ist, aber keiner der Sieben. Ich glaube aber nciht, dass dies das einzige geheimnis Breedons ist.

    Auri als Mond…passt schon auf gewisse Weise. Gefällt mir aber irgendwie nicht. Obwohl es zu ihrem auftreten passt. Also immer Nachts und so. ich finde auch, dass gerade die Tatsache, dass Kvothe ihr einen sonnigen Namen gibt, steht dem garnciht im Wege. Ich glaube das ist etwas, dass Elodin als „nah dran“ durchgehen lassen würde und ihn daher unterrichtet, weil er merkt, dass ein wenig natürliches Gespür da ist.

    Ich würde übrigens gerade aus der Namensähnlichkeit der Ariel-Theorie widersprechen. Auris alter Name ist für sie schmerzhaft. Da wäre Auri ja nciht so anders.

    Von Ambrose als König oder Schirmherr von Denna halte ich ncihst. Nummer eins wäre zu einfach. So schreibt Rothfuss nciht. Nummer zwei: ich denke nciht, dass Ambrose da dann so schweigsam zu wäre. Was er besitzt reibt er anderen viel zu gern unter die Nase.

    Was ich bezogen aufs Große Ganze glaube:
    Die Chandrian sind ein zwei schneidiges Schwert. Die Geschichte HAT zwei lesarten. Und Kvothe nimmt nur die eine wahr, die er hören WILL. Und daher ergibt sich ein risen Schlamassel.

    Bin sehr sehr gespannt auf den dritten Tag. Allgemein hat Rothfuss es ja mit der drei. Vllt unterschätzen wir mit unserer Aufteilung in Amyr und Chandrian ja die Komplexität und es gibt noch eine dritte Gruppe?

    1. Lethani

      Ob Bredon der Schirmherr ist, kann ich nur schwer vermuten. Was mir bei ihrem Schirmherrn aber generell im Laufe der Geschichte durch den kopf gegangen ist, war zunächst, dass er vllt ein Amyr sein kann.
      -> Die Art wie in DNDW Denna von ihm berichtet, dass er sie erst geschlagen hat, als sie es auch wirklich wollte und er damit „widerwillig“ das Richtige tun wollte, hatte für mich zunächst einen solchen Amyr-Touch.

      Als dann der Cthaeh dazu kam, war das dann natürlich viel anders und Dennas Aussage scheint wie eine Lüge/Ausrede. Wenn sie wirklich zum Zeitvertreib von ihrem Schirmherr geschlagen wird, wie in einem Spiel, ist er garantiert kein Amyr.

      Dass es Ambrose nicht ist… dafür würde ich auch sehr sicher meine Hand ins Feuer legen. Es passt nicht zu Rothfuss, dass er eine Zeit lang einer ihrer Lover war (+ Ringklau etc.) und dann später doch noch diese größere Rolle bekommt.

      Auf jeden Fall muss der Schirmherr eine mächtige Person sein. Entweder aus eigenen Mitteln, oder aus weltlichen. Ansonsten würde er es sich nicht leisten können, den Chandrian (auf der Farm) hinterher zu jagen. … Vorausgesetzt, er ist kein Chandrian^^ …

      ——————————————————————————————————
      Zu den Chandrian: das mit dem zweischneidigen Schwert gefällt mir. Ich bin auch der Meinung, dass sie „soweit es nach Haliax geht“ nicht wirklich willkürlich böse sind. Sie greifen eher dann ein, wenn es sich für sie lohnt und halten sich sonst ganz, oder zumindest sehr weit aus der Welt heraus.

      Daher habe ich 2 Theorien, was sie antreiben könnte… oder sagen wir 1,5^^ :
      1. Sie wollen, dass ihre Namen/ ihre Existenz in totale Vergessenheit gerät, weil sich ihre Namen dann weniger gegen sie selbst richten werden.
      2. (Besser aber unkonkreter) Sie wollen, dass die Aleu (oder wie das hieß) namenlos vom Himmel fallen, weil nach Skarpis Geschichte so der Fluch ging, den Selitos über Lanre sprach… also sowas wie: Möge dein Name sich gegen dich richten, …etc. …. und die Aleu namenlos vom Himmel fallen.
      Allerdings habe ich keinen Schimmer, was das bedeuten soll^^ sollen das vllt die Sterne der Faen sein, bei denen sie sich damals selbst verewigt haben?

      —————————————————————————————————–
      Auri!! :
      Ich bleib bei meiner Ansicht, dass Auri nicht „der Mond“ ist. Wie soll das denn auch gehen. Sie war früher eine Studentin und den Mond gab es schon immer. Auch sowas wie eine Inkarnation des Mondes finde ich sehr abstrakt. Viele eher gefällt mir der Gedanke, Auri könnte den Namen des Mondes gefunden haben. Das würde ihre tiefe Verbundenheit zu allen Dingen, die der Mond anzieht (also alles) erklären und ihre Verstörtheit, weil der Mond seit dem Raub zwischen den Welten gefangen ist.

    2. Keehra

      Ich schmeisse mal meine Ideen zu Haliax ins Feld: Ich halte Haliax für Dennas Schirmherren. Ich weiss, es gibt dafür kaum hinweise, außer, daß er seinen Namen eifersüchtig hütet.

      Was dann mir die Vermutung nahe legt, daß Denna der Engel ist, den Kvothe tötet…

      Königsmörder weil er Ambrose tötet (der steht ja ziemlich weit oben in der Thronfolge).

      Und Auri ist die Reinkarnation von Lanres Frau…

      Wilde Theorien

    1. Lethani

      Und wo kommen sie her? Aus dem Faenreich, oder vllt von einem anderen Ort in der Welt, aber außerhalb der bekannten Karte?
      In der Schenke bei Skarpi, meinte dieses Kleine Mädchen, sie würde gerne etwas von den fernen Wüsten, ihren Bewohnern und komischen Tieren gerne erfahren… Da liegt auch noch viel Spielraum^^

  143. Regina

    Hallo liebe Leute 🙂
    Also ich hab mir vor ein paar Tagen erneut das Hörbuch zu wise mens fear angehört und da ist mir eine Stelle besonders hängen geblieben.
    In der Szene musste Kvothe Denna versprechen nicht nach ihrem Schirmherren zu suchen. Dabei schwörte er auf seinen Namen, seine Macht und seinen Besitz (bin beim letzten nicht mehr zu 100% sicher).
    Vielleicht liegt ja hier der Ursprung des Ganzen 🙂

  144. luna

    Habe einige Gedanken im Kopf
    Zum einen gibt es diese vielen seltsam alterslosen Figuren der Geschichte gestürzt hat. Neben den offensichtlichen wie Denna, Auri, Elodin, Bredon … gibt es noch so viele weitere, die nicht sind, was sie zu sein scheinen, z.B.
    1) der Chronist selbst: wie alt ist er, warum sucht er diese Geschicht (an einen Zufall glaube ich da eher nicht), hat Fähigkeiten, die weit über seine Erscheinung hinausgehen
    2) Skarpi (war schon in Kvothes Kindheit alt, lebt auf der Straße, hat aber ausreichend einflussreiche Freunde, um die Kirche spotten zu können)
    Vielleicht sind das ja die „im verborgenen“ agierenden Amyr?

    Und eine weitere Frage, die mich einfach nicht loslässt: warum Kvothe? Rothfuss scheint mir nicht der Autor für einen zufälligen Helden zu sein. Benötigt es einen Sänger, der zusätzlich noch Lackless-Blut in sich hat?

  145. Swenja

    Das sind hervorragende Ideen!!!! liebe/r Luna

    Ich habe mich auch schon gefragt, was der Chronist will, denn eigentlich ist er ja nur da, auf Wunsch von Bast…
    Und Skarpi verwundert einen immer mehr, finde ich, denn er scheint immer dann parat zu stehen, wenn es brenzlig wird…und sonst kommt er kaum vor…

    Die Frage, warum Kvothe, kann ich Dir aber gerne beantworten.
    Weil Kvothe ein ganz aufgewecktes Bürschchen ist und er zusätzlich die Motivation mitbringt gegen die Chandrian vorzugehen. Gerade weil es ihn persönlich trifft.
    Ausserdem hat er viele versteckte Eigenschaften, wie du schon sagst, singen, ist sehr klug, wissbegierig und noch viele Dinge mehr!

  146. Markus

    Mir erscheint Kvothe als äußerst kontroverse Person und daher ist er per Definition schon kein zufälliger Held. Er hat so viele Facetten.

    Die Zeit betreffend bin ich mehr und mehr der Meinung, dass wir uns da in etwas verrennen. Es kann aber auch sein, dass Kvothe mit der Zeit ein durcheinander angestellt hat. Man muss ja auch immer bedenken, dass alles was Kvothe beschreibt in einem Zeitraum von ncihtmal zehn Jahren geschehen muss. eher weniger, gemessen an dem zeitverlauf der ersten beiden bücher. es erscheint mir also durchaus nciht widersprüchelich, dass skarpi alt gewesen sein kann und trotzdem am leben. in ihm sehe ich außerdem das potential einer der sieben zu sein. irgendwie erwarte ich so einen absoluten bruch von rothfuss. daraus würde resultieren, dass vllt doch dennas lied die wahrheit zeigt und kvothe sich irrt….es gibt soviel potential noch. ich glaube auf keinen fall, dass es bei dem einen verleibenden buch bleiben KANN.,

  147. Aaron Stocker

    Es könnte passieren das Kvothe Denna tötet denn er sagt einmal zum Chronisten das er einen Engel getötet hat. Ausserdem könnte es gut sein das Dennas Schirmherr einer der Chandrian ist meint ihr nicht auch?

  148. Aaron Stocker

    Meluan Lackless ist die Tante von kvothe denn kvoths mutter war zuerst adelig und ist dann mit Arliden durchgebrannt ausserdem kommt Meluan im vage bekannt vor was schlieesen lässt das sie kvoths mutter ähnlich sieht
    sorry wegen der rechtsschreibung 😀

  149. Zhäsuar

    Ich habe mir mal Gedanken über den Namen „Kvothe“ gemacht. Kvothes Vater meinte ja zu ihm, das bedeute *zu wissen*. Was zu ihm ja auch wirklich passen würde, so wie er als Kind alles Wissen von Abenthy aufsog, wie ein Schwamm.

    Mir kam die Idee, dass sein Vater (und seine Mutter) bei der Namensgebung möglicherweise Hilfe hatten; und zwar von Skarpi. Mich hat nämlich sehr verblüfft, dass Skarpi in der Schenke Kvothes Namen kannte, obwohl es sich dabei ja nur um seinen „Rufnamen“ handelt. Ein Namenskundler kann, soweit ich weiß aber nur die „wahren Namen“ entdecken. Also müsste Kvothe entweder zu dem Zeitpunkt wirklich als „wahrer Name“ Kvothe heißen (eher nicht), oder aber Skarpi erkennt ihn irgendwie wieder. Sieht die Ähnlichkeit zu seinen Eltern oder so.

  150. PeterHutmacher

    Kvothe muss auch noch seine Ringe bekommen.
    Holz und Bein hat er ja schon von seiner Zeit beim Mayer. Der Rest: Blut, Feuer, Wind, Eisen,… fehlt ja noch und jeder Aspekt hat je eine große Bedeutung in der Geschichte, sonst würden die ja nicht besungen werden.

    1. Leo Laubach

      Eine Anmerkung zu den Ringen. Zwischen den Ringen , die man durch das Beherrschen eines Namens erlangt und den Ringen vom Hof des Mayer besteht doch ein Riesen Unterschied den man beachten sollte.

  151. Leo Laubach

    Zu der Vermutung, dass Kvothe seine Sympatie- und Magiefähigkeiten verliert ist anzumerken, dass er selbst erstaunt darüber war Sympatie nicht mehr einsetzen zu können. Dies kann man in der Stelle erkennen, wo der besessene Söldner in den Wegstein kommt.

  152. Leo Laubach

    Allgemein zu dem Punkt, dass Kvothe den Namen des Windes erlernt, so hat er dies im Prinzip schon. Aber er wird definitiv insgesamt zehn Ringe von Namen tragen, da dies oftmals in Geschichten über ihn selbst erwähnt wird aber diese vermutlich auch in seiner Truhe sind. Jedoch scheint er jegliche Fähigkeiten verloren zu haben, denn er hat noch nicht einmal die Macht seine eigene Truhe zu öffnen, die wohl Dinge birgt auf die sich seine Kraft zu stützen scheint. Somit ist wohl anzunehmen, dass die Truhe der Schlüssel zu Teilen oder sogar zu seiner ganzen Macht ist.

  153. Christian

    Kann es sein, dass der ältere Herr im Schloß des Mayer, womoglich der Vater des Mayers ist? Er hat sich Kvothe nicht mit seinem Rang vorgestellt und es wird auch nirgends verraten. Zudem scheint er in dem Anwesen nach belieben ein und ausgehen zu können. Ausserdem hilft er Kvothe sehr und erzählt ihm vieles über die Ringe.Er war auch einer der letzten, mit dem Kvothe bei seiner Abreise zurück zur Universität geredet hatte. (Mir fällt der Name gerade nicht ein)

    1. Justin

      Du meinst wohl Bredon, mit dem er Tak gespielt hat.
      Halte ich für eher unwahrscheinlich, ich glaube er ist einfach nur jemand, der andere Personen nicht nach dem gesellschaftlichen Rang beurteilt und es deshalb nicht wichtig fand, Kvothe seinen mitzuteilen.

  154. Zhäsuar

    Nope, der Maer (nicht Mayer 😀 ) hat erzählt, wie er damals den Amyr nachgeforscht hat, bis sein Vater starb und er zum Maer wurde. Der ist also tot 🙁

  155. najam

    kvothe (jetzt kote) hat ja seine Fähigkeiten verloren (seine adem Künste,seine „Namenkünste“ und seine simphatie).Es wird auch immer eine 3 teilige stille und eine dreischlössige truhe erwähnt.Könnte es vielleicht sein,dass er alle seine sachen ringe,schattenmantel u.s.w in die Kiste gepackt,sie mit den drei Schlössern abgeschlossen hat.Dann hat er seinen geist in drei teile gespalten und jeden teil so tief im steinernen herz (ich glaub des hiess so oder steinerner geist,bin mir nicht sicher) versenkt hat dass er seine drei Fähigkeiten vergessen hat und er halt erst aus dem steinernem herz raus muss um sie wieder nutzen zu können.(vielleicht auch deswegen dreiteilige stille,weil er seinen geist dann in drei teile gespalten hätte).Dann hätte er noch seine neue Identität als Gastwirt annehmen müssen.

    was haltet ihr davon?

    sagt mir bitte eure Meinung davon (egal ob gut oder schlecht) würde mich sehr freuen 🙂

    danke

    1. Elodin

      Seit Jahren lese ich veschiedenste Teorien zu dem Buch, aber deine ist mit abstand die beste.
      Sie ist nicht zu kompliziert und weit hergeholt und außerdem kaum zu wiederlegen.
      Nur bei den Fähigkeiten denke ich, dass sie in Kampf Magie und Musik aufgeteilt sind.

    2. Zhäsuar

      Eine gute Theorie, aber ganz weg sind Kvothes Fähigkeiten nicht. Er hat mit der Sympathie die eine Obstbrandflasche (oder wars wein?) in seiner Nähe zum Platzen gebracht, als der Chronist über Denna sprechen wollte. Aber das würde zu deiner Theorie mit dem steinernem Herz trotzdem passen. Womöglich will Kvothe auch keine Musik, weil (laut seinem Vater, aber auch allgemein) Musik das Herz eines Menschen direkt rührt und das steinerne Herz umgehen würde. 🙂

  156. Momo

    Hallo,
    mein Kommentar hat leider keine neue Theorie oder sonst etwas.
    Mir ist nur gerade beim Lesen aufgefallen, dass Bast an einer Stelle, wo er Kvothe und den Chronisten von der Gefahr des Cthaeh überzeugen möchte, steinerne Türen erwähnt.

    „Ich schwöre es bei meiner Zunge und meinen Zähnen“, sagte Bast mit Entschiedenheit. „Ich schwöre es bei den steinernen Türen…“ (Kapitel 105)

    Leider gibt es uns keine weiteren Details, aber die Tür in der Uni würde es ausschließen.

  157. Jan

    wer sagt eigentlich das nach den 3en schluss ist? evtl schreibt patrick ja erst die vorgeschichte……..

    hoffentlich kommt die übersetzung schnell raus und audible gibt gas dabei, dann heisst es wieder mit 5 kumpels in die wg gehockt und Marathon hören bei kippen pizza und cappuchino

  158. Damian

    Hey Ihr lieben Kvothe Fans

    Ich liebe dieses Buch und habe alle verschlungen, so wie Ihr alle sicher auch ; ).
    Schön dass ich also endlich eine Community gefunden hab, wo wunderbar viel Diskutiert wird : ) !

    Ich würde gern ein Thema anschneiden , welches Ihr irgendwie, sonderbarerweise gar nicht richtig bereded. ( sorry für Posts die ich zum Thema übersehn hab)

    Und zwar Kvothe und seine Beziehung zu Denna

    Ich habe grosse Angst davor im Band 4 vieles über Denna zu lesen was mir nicht gefallen wird. Sie ist ja im Moment nicht im Wirtshaus mit ihm und gern über sie reden tut er auch nicht. Also seine Gründe wird das haben !

    Was könnte also Passiert sein?

    -Ist Denna evt von Anfang an mit den Chandrian im Bunde? Möglich wärs ja, denn auch Denna war einmal Nah an den Chandrian, beim Hochzeits-Massaker auf dem Hügel.

    Ihr “Schirmherr“ könnten auch die Chandrian sein und sie hat den Auftrag Kvothe irgendwie zu überwachen… Sicher wissen die Chandrian von Kvothe und evt wissen sie immernoch , dass sie Kvothe’s Truppe und Familie abgeschlachtet haben…

    Ich mach mir da solche Gedanken.. Könnte genauso sein dass es die Chandrian auf Denna abgesehen haben, aus einem bestimmten Grund.

    Naja ich kann es kaum erwarten es endlich herauszufinden 🙂 !!

    Würde mich freuen zu wissen was Ihr zu meinen Gedanken sagt
    Liebe Grüsse Damian

    1. Zhäsuar

      Das mit Dennas Schirmherr und die Verbindung zu den Chandrian wurde vor langer Zeit mal durchgekaut. Aber ich würde das in den vielen Beiträgen auch nicht mehr finden 😉

      Es ist gut möglich, dass Dennas Schirmherr ein Chandrian oder ein Mittelmann zu den Chandrian ist. Mit dem Lied von Denna, in dem die Geschichte über Lanre verdreht war, könnte man vermuten, dass da absichtlich gegensprüchliche Fakten in die Welt gestreut werden sollen.

      Ich glaube aber nicht, dass Denna selbst und absichtlich da mit den Chandrian zusammenarbeitet und Kvothe was Böses tut. In der Gegenwart in einem Prolog wird beschrieben, dass Regen auf die „Selasranken“ vor dem Haus prasseln. Selas ist die Blume für Denna, und diese hat Kvothe (vllt aus Sehnsucht) an seinem Wirtshaus angepflanzt.

  159. Kalle

    Leider ist es schon sehr lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, daher kann ich meine Theorie nur grob umschreiben.

    Aber ist es vielleicht möglich, dass er aus „Selbstschutz“ seine Fähigkeiten verbannt hat, da er damals vom Cthaeh die Zukunft vorhergesagt bekommen hat? Evtl. ist das ja seine Hoffnung, die Vorhersage zunichte zu machen.
    Vor allem weil er nur ein einfaches Leben als Gastwirst führen möchte. Nach dem Motto, als einfacher Mann könne er ja schon nichts anstellen…

    Und ich denke nicht, das Dennas Schrimherr ein Chandrian ist. Eher glaube ich, dass es Kvothes Schirmherr ist. Wie bereits gesagt, ist es leider viel zu lange her, als dass ich es vernünftig begründen könnte, aber das ist mir noch hängen geblieben, dass ich bei seinem Schirmherrn, obwohl er überaus nett ist, einen faden Beigeschmack hatte. Natürlich kann ich mich aber auch fürchterlich irren!

    1. Zhäsuar

      Die Theorie ist zwar gut, aber Kvothe erfährt ja erst während er die Geschichte erzählt, was es mit dem Cthaeh auf sich hat. Daher kann er in der Vergangenheit aus dem Grund nicht seine Kräfte aufgeben haben.

      Zu einem gewissen Grad hat es wahrscheinlich damit zu tun, was Bast einmal erwähnt: Dass es einen Zusammenhang zwischen „Schein“ und „Sein“ gibt. Kvothe spielt seit Jahren den Wirt, dass er immer mehr vergisst, wer er eigentlich ist (—> erinnere Schlägerei mit den Soldaten, Ende DFDW)

  160. Eladamri

    1. Ich habe jetzt 3/4 der Kommentare gelesen und bin echt überrascht von den vielen Theorien (woooow!!!! (: ), aber eines fehlt mir:

    Die Furcht des Weisen.

    „Drei Dinge fürchtet der Weise: den Sturm auf hoher See, eine mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes“.

    Was hat es damit auf sich? Ich halte das für recht wichtig, immerhin wurde ein Band danach benannt. Das bezieht sich wohl zumindest teilweise auf Fae – die mondlose Nacht klingt für mich sehr nach diesen Phasen in denen die Fae kommen können, aber was ist mit beiden anderen Merkmalen?
    Der Zorn des sanftmütigen Mannes… kann das mit der Geschichte von Hespe zu tun haben? Ein Anderes fällt mir nicht ein.

    2. Außerdem die Grausteine: sind die jetzt endgültig als Portal zum Fae-Reich zu verstehen? Wenn ich mich recht erinnere kommt Kvothe doch bei solchen Steinen zurück, und es gibt noch ähnliche Andeutungen.

    3. Auri: ich habe den strengen Verdacht, dass sie die Namen aller Dinge kennt, sich jedoch aus diesem Grund – in Einsicht der tatsächlichen Bedeutungslosigkeit menschlichen Daseins o.ä. vollständig aus der Welt zurückgezogen hat. Dass sie vielleicht mal eine wichtige Rolle spielte, mag sein, aber sie wird keine mehr einnehmen, eben aufgrund dieser Einsicht. Höchstens um Kvothe zu schützen…?
    Diese Theorie stütze ich natürlich vollständig auf „Die Musik der Stille“. Insbesondere an der Stelle, an der sie Kvothe (er ist doch wohl höchstwahrscheinlich dieser „er“) die Kerze (war es eine Kerze? Seife? ist zu lange her :/ ) herstellt, welche sie mit gewöhnlichen Mitteln nicht mehr so schnell herstellen könnte, „freestylet“ sie nach meinem Verständnis mit Namenkunde; mit dieser Sicht der Dinge finde ich diese Passage sehr stark:
    ~ alle Dinge beugten sich ihrem Willen und gehorchten ihr, …
    Das schreit doch nach Allmacht! Auch ihre Gedanken, sie habe studiert bevor sie verstanden habe, dass Alchemie, Namenkunde, diese Glyphenmagie (weiß den Namen nicht mehr 🙁 ) und alle anderen Künste nur verschiedene Facetten der gleichen Sache seien, … sie kommt nahe an eine Gottheit wenn man sie erstmal so sieht.
    Ich kann mir kaum vorstellen dass Rothfuss uns einen so gewaltigen Eindruck von Auri verschaffen wollte, aber für mich klingt es sehr plausibel.
    Ich würde mich sehr (!) über fundierte Bestätigung oder Widerlegung freuen, insbesondere da ich offenbar der erste (?) mit dieser Theorie bin. (:

    MfG

    1. Zhäsuar

      Zu deiner ersten Theorie: Der Zorn eines sanftmütigen Mannes erinnert mich an die Zeit in Adem. Da erzählt Penthe Kvothe was es mit dem Liebesspiel bei ihnen auf sich hat, Mannmütter etc. und dass Kvothe einen „wunderbaren Zorn hat“. Da ist der Zorn sowas wie „der Wunsch nach Leben“ – Gras wächst aus dem Boden, weil es Zorn hat usw.
      Und als Vashet Kvothe in ihrer Wut K.O. schlägt, begründete sie es später damit: … ich habe an dir eine Sanftmut entdeckt, die für einen so jungen sehr ungewöhnlich ist. Deshalb hielt ich dich für würdig unterrichtet zu werden. Aber da ist noch etwas verschlagenes, was tiefer geht als Lethani…. etc. etc.“

      Punkt 2: Halte ich für ziemlich offensichtlich. Es wird öfters erwähnt und dann auch bei Felurians Abschied. Aber man weiß ja nie so sicher… 😉
      Auf jedenfall finde ich es interessant, dass die Edema Ruh an solchen Rast machen, weil diese „Glück“ bringen sollen. Womöglich bedeutet hier „Glück“, dass sie von den Sithe beschützt werden – vllt auch nicht 😀

      Punkt 3: Sehr spannend 🙂 Gottheit finde ich etwas arg groß, aber sie geht schon in Richtung Fae, für die Magie etwas ganz natürliches ist. In der einen Stelle, als Kvothe, Auri und Elodin auf dem Dach gespeist haben, brachte Elodin ihr eine „Cinnasfrucht“ —-> später bei Felurian erfährt Kvothe, dass eine bestimmte Art von Fae es als große Beleidigung versteht, wenn man ihnen eine solche Cinnasfrucht schenkt. Womöglich wollte Elodin mit dieser Geste Auri testen 😉
      Außerdem ist Auri in ihrer „Macht“ auch nicht so ganz frei. In „die Musik der Stille“ erbebten erst alle Dinge unter ihrer Macht, aber am nächsten Tag weinte sie (als ob sie unter allen Dingen erbebt). Ich hab die Vermutung, dass Auri sehr stark mit „den Dingen“ verbunden ist und sehr sensibel ist. Auf jeden Fall hat sie sowas wie eine „hellsehende Kraft“. Besonders interessant (und um auf einen Punkt weiter oben nochmal zurückzukommen) meint Auri während sie die Seife herstellt, dass Selas nichts für Kvothe sei, er ist eher ein Weidentyp –> vllt ein Vorzeichen, dass es zwischen Kvothe und Denna da nicht so rund läuft 🙁 (kurzeinwurf: Kvothes ademischer Name: Maedre – Feuer, Blitz, gespaltener Baum: Kvothe = Weidentyp; beraubt sich seiner eigenen Macht; legt seinen Namen ab (ok war nicht kurz 😀 ))

  161. Lasse Brormann

    ich finde es sollte auch noch ein Abschluss in der „Realität“ des Buches kommen, denn anscheinend braut sich da in der Welt ja irgendwas zusammen und wenn das einfach so stehen bleibt wäre es schade 🙁 …Rothfuss hat sich da ganz schön was vorgenommen bei den vielen Fragen die er dabei aufbringt. Bin gespannt ob alle beantwortet werden… 😀
    Ach ja und vielleicht ist mit „dem Zorn eines sanftmütigen Mannes“ ein Kessler erwähnt…dass wird ja öfter in der Geschichte erwähnt…

  162. Malouafe

    Ich weiß jetzt nicht, ob das schon erwähnt wurde (es sind schon so viele Kommentare), aber ich warte auch auf die Auflösung eines Familiengeheimnis:
    Lady Lackless, die spätere Frau vom Maer, welche er für ihn verführt, kommt ihm bei ihrer ersten Begegnung sehr bekannt vor. Sie hasst die Edema Ruh, weil ihre Schwester von einem verführt wurde.

    „Sie waren durch und durch Ruh, und das sagt wirklich alles. Außer vielleicht, dass meine Mutter eine Edelfrau war, bevor sie zu unserer Truppe kam. Sie hat mir erzählt, mein Vater habe sie aus einer ‚entsetzlich langweiligen Hölle‘ voll süßlicher Musik und noch süßlicherer Worte fortgelockt.“ (Der Name des Windes, S. 80)

    Ist das nicht eindeutig?

      1. René

        Ich glaube folgendes: Lady Lackless ist die Tante (soweit ist es recht eindeutig) – somit ist Kvothe auch ein Lackless. Und gab es da nicht ein Gedicht, in dem offenbart wird, wie das ominöse Kästchen zu öffnen ist? Und war da nicht irgendwas von Blut eines (möglicherweise sogar männlichen) Lackless die Rede, um es zu öffnen? Hab die genau Stelle gerade nicht gefunden, aber es scheint für mich darauf hinauszulaufen, dass der Gegenstand im Kästchen essentiell für die Bekämpfung der Chandrian ist.

        Was ich außerdem glaube (wenn ich schonmal am kommentieren bin):

        – Dennas Schirmherr ist entweder ein Chandrian oder von einem beauftragt (das Lied, das die Chandrian als ‚die Guten‘ darstellt, wäre ein Indiz)
        – Kvothe wird im Rahmen seiner Geschichte nicht hinter das Geheimnis der Chandrian bzw. der Amyr kommen, sondern erst danach (hoffe ich zumindest – wie blöd wäre es, wenn er wirklich kurz nach dem Ende seiner Story stirbt? Genau. Saublöd).

  163. Yannik Langewitz

    Da ich nur etwa die Hälfte der Kommentare gelesen habe hoffe ich dass sich das jetzt nicht dpppelt aber ich stelle eine Theorie auf:
    Encanis (keine Ahnung wie man den schreibt aber ich meine den schlimmen Dämon aus der Geschichte die kvothe in dem Keller in Tarbean erzählt bekommt) =Haliax.
    In der Geschichte wird Encanis mit Schatten beschrieben („dessen Antlitz der Schatten verbarg“) und auch bei dem Fest mit den Dämonen ist Encanis in schwarz gekleidet. Ich finde dss hat eindeutig Ähnlichkeit zu Haliax. Allerdings wird Encanis als sehr Kalt beschrieben, was auf einen Anderen Chandrian hindeutet. Außerdem zerstörte Encanis 7 Städte aber an der Zerstörung der letzten wird er gehindert. Lanre (Haliax) verriet auch 7 Städte aber nicht die achte. Und jetzt eine ziemlich gewagte These: Thelu = Amyr, Sänger oder jemand anderes vor dem die Chandrian angst haben. Hier bin ich auf eure Ideen gespannt, denn die Amyr entstanden erst nach dem verrat und konnten Encanis (Lanre,Haliax) somit nicht verfolgen. Über die anderen hat man keine Auskunft.

    Seid ihr eigentlich schon auf den Namen Menda oder Mender (oder so ähnlich ) gestoßen? Der kommt mir so bekannt vor aber ich meine nicht als Namen aus der Geschichte im Keller. Irgendwo stellt Meister Lorren glabe ich „eine erstaunlich einfache Frage zu den Ketzerischen Lehren der Menda“. Keine Ahnung was das ist.

  164. Yannik Langewitz

    Ich hab jetzt alle Kommentare durch und habe gemerkt dass das was ich oben geschrieben habe schon teilweise erwähnt wurde. Aber ich glaube ein anderes Thema wurde noch nicht angesprochen:
    Die ewige brennende Lampe oder andere alte Handwerkskunst. Ich kann mir vorstellen dass es Arten der Magie gibt die durch die Zeit vergessen wurden. Sygaldrie (Runenkunde) ist praktisch Sympathie in fester Form. Ist es sehr weit hergeholt, dass es auch Namenskunde in fester Form gibt? Wenn ja ist es fast unmöglich dass Meister Kilvin erfolg hat, denn genau so wenig wie man Namenskunde mit Sympathie ergründen kann, kann man mit Sygaldrie etwas erreichen, dass mit Namenskunde in fester Form (ich nenne sie Namensrunen) erreicht werden muss. Vielleicht wurden die Namensrunen weil sie so gefährlich sind nur ganz wenigen Schülern in der alten Universität gelehrt und als es immer weniger Studenten gab die für Namenskunde an die Universität kamen verloren sich die Namensrunen im Laufe der Zeit. Allerdings wird diese Art der Runen nicht sichtbar sein, da sonst auch auf den Wehrsteinen runen zu sehen wären. Aber wer etwas vollkommen versteht schafft es vielleicht auch „Namensrunen“ in ein Werkstück einzuarbeiten ohne dabeiwirklich Runen in das Werkstück zu schreiben.

    Ich bin gespannt was ihr davon haltet.

    1. Yannik Langewitz

      Nachtrag: vielleicht funktionieren einige der Maschinen unter der Universität auch mit Namensrunen. Wissen die Meister eigentlich was alles unter der Universität im Unterding zu finden ist?

  165. Pakourli

    was haltet ihr davon, Lambre hatte doch seine Geliebte, was ist wenn Denna ein und die gleiche ist, welche ihren Namen immer ändert in der Hoffnung ihren richtigen Namen zu finden, weil sie ihn vor Kummer vergas

    1. Pakourli

      Ich würde mich außerdem sehr freuen wenn Abanthy wieder in der Gegenwart käme, um Kvothe wieder den Weg zu seinem alten Ich zu zeigen. Kvothe sagt ja zu Denna:,, ich frage mich was du hier machst.“ Ich finde die Worte haben einen tieferen Sinn (ich weiß zwar noch nicht inwiefern, aber trotzdem). Dann ist mir beim Lesen noch eingefallen, dass Kvothe nochmal zu Felurian gehen muss, wegen dem versprochenen Lied.

      Eine Theorie meinerseits ist auch: Die Edemah’ru (keine Ahnung wie man die schreibt) sind ja bekannt, dass sie jedes Lied kennen und Haliax meint ja er schütze die restlichen Chandrian vor den Sängern, deswegen denke ich die Edemah’ru sind irgendwelche Nachkommen der ersten Amyr. Deswegen möchten die Chandrian die Sängern töten, weil vielleicht ein paar der Edemah’ru zu Amyr werden (vllt auch Kvothe)

      würde mich über eure Meinung freuen
      Danke

      1. Lanre

        Da Denna im laufe der Geschichte – und mit der Zeit – laut dem Buch von einem Mädchen zur Frau wächst, ist es sehr Unwahrscheinlich das Sie die geliebte von Lanre ist.

        Felurian hingegen gilt als die Liebhaberin – Zudem ist Sie Zeitlos und hängt an der Musik… Was ist denn wenn Felurian diese „Geliebte“ in Wahrheit ist?
        Gut es ist unwahrscheinlich aber durchaus möglich.

  166. Zecuron

    Hallo mal an alle Kvothe – Fans!
    Ich bin, denke ich, genauso fasziniert von der Königsmörderchronik (bis jetzt ja leider nur 2 Tage) begeisterst wie ihr alle, also dachte ich mir, dass ich mal ein bisschen was loswerde.
    Ich bin vor einem Jahr auf dieses Forum gestoßen und hab mich heute, nachdem ich mir das Hörbuch von DNDW gekauft habe, entschlossen hier mal einen Kommentar zu schreiben.

    Ich war (glaub ich) 12, als ich das erste mal DNDW las. Ich war einfach begeistert und kaufte mir gleich die anderen 2 Bücher und war wirklich traurig, dass der dritte Teil auf sich warten ließ. Mittlerweile bin ich 17 Jahre alt und haben die Bücher 4 mal gelesen, das letzte mal im letzten Sommer. Mich hat noch nie ein Buch so „geprägt“, ich hab es ja als Kind gelesen und verbinde somit recht viel damit. Umso mehr hat es mich dann gefreut als das Buch über Auri veröffentlich wurde (weiß leider grade nicht wie es heißt). Letzte Woche fand ich durch Zufall wieder diese Seite und bin wieder voll dem Kvothe-Fieber verfallen. Hab mir dann aus Zeitgründen das Hörbuch geholt und bin wirklich erfreut. Das gibt der ganzen Geschichte noch mehr Charme.
    Ich warte schon (wie ihr bestimmt auch) schon sehr lange auf die Fortsetzung und ich denke, dass das Warten auch seinen Preis haben wird. Mal schauen was auf uns zu kommt.

    Liebe Grüße & Schönen Abend noch ^^,
    Zecuron

  167. oel

    Kurzer Gedanke zu Dennas Schirmherr, weis nich ob er schon mal aufkam hier:

    Im englischen Originaltext heist Lord Esche eigentlich „Lord Ash“ was ja übersetzt Lord Asche heisst. Cinder heisst übersetzt auch Asche.
    Könnte ein Zusammenhang sein…

    1. oel

      Vielleicht macht Kvothe irgendwas, was den Schirmherr von Denna (gehen wir mal von Cinder aus) dazu bringt Denna umzubringen. Kvothe gibt sich dann die Schuld und wir haben unseren „getöteten Engel“.

      Nur mal so ein Gedankenspiel..

    2. Zhäsuar

      Bist du dir da sicher?
      Der Spitzname kam ja dadurch, dass Kvothe das Esche-Blatt in den Mund geflogen ist.
      Das dürfte im Englischen eigentlich auch nicht was anderes sein.

    3. Zhäsuar

      Mir ist wegen dieser Sache noch was eingefallen
      In *Die Furcht des Weisen* gleich im ersten Kapitel singt Bast während er das Flaschensortiment bearbeitet folgendes vor sich hin:

      – Maid und Maibaum
      – Zwist zu Zwein
      – Esche, Asche
      – Holderwein

      Womöglich hast du recht und es gibt hier in der Übersetzung einen „Fehler“, auf den die Übersetzer auch wieder versteckt aufmerksam machen wollten 🙂 (Gleich zu Beginn des nächsten Bands)

      Ich weiß allerdings nicht ob dieser Reim im Englischen nicht vllt doch einfach so geht. Wenn du das mal nachschauen möchtest

  168. oel

    Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass die ganze Reihe ja Königsmörder (engl. Kingkiller) Chronik heist. Die Sache mit dem Königsmord muss demnach schon irgendwie wichtig sein.

  169. Tobsga

    ich weiß WER hinter den steinernen Türen ist !!!

    (Unterhaltung Kvothe und Fellurian )

    Der größte der Erbauer, der der den Mond geklaut hat

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