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Chandrian

Nimmt das Feuer Blauton an,
Oh, was dann? Oh, was dann?
Aus dem Haus. Schnell hinaus.

Sind die Augen schwarz und grimm,
Oh, wohin? Oh, wohin?
Fern und nah. Sie sind da.

Ganz gesichtslos, seht ihr die?
Wie Gespenster schleichen sie.
Was treibt, was treibt sie wohl an?
Chandrian. Chandrian.

Nimmt das Feuer Blauton an,
Oh, was dann? Oh, was dann?
Aus dem Haus. Schnell hinaus.

Wird dein blankes Schwert rostbraun,
Oh, wem trau’n? Oh, wem trau’n?
Steh allein. Steh’nder Stein.

Bleich die Frauen, seht ihr sie?
Lautlos komm’n und gehen die.
Was treibt, was treibt sie wohl an?
Chandrian. Chandrian.

Kinderlied über die Zeichen der Chandrian

Achtung! Dieser Text enthält Spoiler aus Der Name des Windes und Die Furcht der Weisen 1 & 2 falls ihr die Bücher noch nicht gelesen habt solltet ihr diesen Text vielleicht nicht lesen, da es ein wenig vom Inhalt vorwegnimmt.

Die Chandrian sind eine Gruppe von sieben Frauen und Männern, die aus bisher nicht bekannten Gründen, Gewalttaten begehen. Überall in der zivilisierten Welt, wird ihre Existenz jedoch angezweifelt und gebildetere Menschen halten sie meistens lediglich für Märchengestalten. Das erste Mal werden die Chandrian von Kvothes Vater Arliden erwähnt, der Nachforschungen über sie, im Zusammenhang mit seinem Lied über Lanre, anstellt. Diese Nachforschungen sind wohl auch der Grund warum die Chandrian Kvothes Truppe heimsuchen und seine Eltern ermorden. Nachdem sich Kvothe vom Schock einiegr maßen erholt hat, begibt er sich auf die Suche nach Informationen über die Chandrian. Diese haben wir hier einmal zusammengestellt.

Kvothes erste Informationsquelle sind die Chandrian selbst. Aus Kvothes erster Begegnung erfährt Kvothe nicht nur die Rufnamen von Zweien der Chandrian, Haliax und Cinder, sondern sogar den wahren Namen von Cinder, Ferula, den Haliax ausspricht um Cinder zur Ordnung zu rufen. Des weiteren erfährt Kvothe, dass die Chandrian ein bestimmtes Ziel haben, und Haliax der unangefochtene Anführer ist. Die Wichtigste Information, die Kvothe erfährt, sind die Feinde der Chandrian, die Haliax unbekümmert ausspricht: Die Amyr, die Sänger und die Sithe.

Informationen aus Skarpis Geschichte

Aus der Geschichte, die Skarpi in Tarbean erzählt, erfährt Kvothe, dass Haliax, und der legendäre Held Lanre ein und die selbe Person sind. Lanre war ein Krieger im sogenannten Schöpfungskrieg, der aus Verzweiflung über den Tod seiner Frau Lyra, riesige Macht erlangt hat. Ursprünglich wollte er die Macht nutzen um Lyra wieder zum Leben erwecken, doch dies gelang ihm nicht. Stattdessen führte die Macht dazu, dass er weder schlafen noch sterben konnte und so seinem Schmerz hilflos ausgeliefert war.

Daraufhin verriet er sein Volk, brannte 7 Städte nieder und nannte sich von nun an Haliax. Daraufhin verfluchte ihn Selitos, der Herrscher von Myr Tariniel. Dieser Fluch umgab Haliax mit Schatten und verbot ihm je wieder Ruhe zu finden. Doch nicht nur ihn, sondern auch alle die ihm folgen würden verfluchte Selitos.

Die Geschichte zeigt auch einen ersten Beweggrund für die Taten der Chandrian auf. Laut Haliax, gibt es nur Leid auf der Welt und der Tod ist der einzige Weg die Menschen zu erlösen.

»Es gibt nichts Schönes. Ich werde Salz säen, auf dass das Unkraut vergehe.« – Haliax

Nina und die Vase

Nachdem Kvothe von blauem Feuer bei einer Hochzeit gehört hat und herausfindet, dass dies irgendwie mit einem gefundenem Gegensatnd zusammenhängt trifft er das Mädchen Nina. Sie hat den Gegenstand gesehen, bei dem es sich um eine Vase mit Abbildungen der Chandrian handelte. Später kann Nina für Kvothe eine Zeichnung einer Seite der Vase aufzeichen.
Die Vase enthält laut Nina Inschriften in einer unbekannten Sprache und die Bilder folgender Personen:

  • Eine Frau mit einem zerbrochenem Schwert
  • Ein Mann mit weißen Haaren, der auf Wasser, neben einem toten Baum steht. Er ist umringt von Schneewehen. – Cinder
  • Ein Mann, dem ein Hund ins Bein beisst
  • Ein Mann, in Schatten gehüllt, ohne Gesicht mit einer Kapuze. Vor ihm liegt ein Spiegel über ihm Ist ein Vollmond, ein Halbmond und ein Viertelmond abgebildet. Neben ihm standen zwei Kerzen, eine leuchtende mit Orangener Flamme und eine mit schwarzer Flamme unter seiner ausgebreiteten Hand. – Haliax
  • Ein gebräunter Mann mit Rüstung und Schild. Er trägt einen brennenden Turm, das Siegelk der Amyr und hat eine Blutrote Hand die er drohend gegen die anderen erhebt. – Dies ist wohl ein Ciridae der Amyr. Vermutlich Selitos.

Die Worte des Cthaeh

Im Faereich begegnet Kvothe dem allwissendem Wesen Cthaeh. Zwar kann er ihn nach den Chandrian fragen, viele Information erhält er aus dieser Begegnung jedoch nicht. Zum einen ist da das alter von Haliax, dass der Cthaeh mit über 5000 Jahren angibt. Außerdem nennt er die Chandrian „die Sieben, da er meint Chandrian klinge zu sehr nach Folklore. Des weiteren ist interessant, dass die Meister der Universität wohl informationen über die Chandrian haben, diese aber nicht mit Kvothe teilen würden. Der Ctaeh nennt außerdem einige Möglichkeiten wie Kvothe an weiter Information kommen könnte. Zum einen soll er die Menschen hinter dem Stormwall Gebirge Fragen und zum anderen sich an den Maer halten, welcher ihn bis vor „die Tür“ der Chandrian bringen würde. Die Überraschenste information für Kvothe ist wohl, dass er Cinder, dem Mörder seiner Eltern, vor kurzer Zeit erneut begegnet ist.
Dieser war der Anführer der Banditen, die er im Wald zur Strecke gebracht hat.

Die Rhinta

Die Adem nennen die Chandrian Rhinta. Sie erkennen an, dass sie existieren, wissen ein wenig über ihre Geschichte und kennen sogar ihre wahren Namen.

In der Geschichte, die Shehyn Kvothe erzählt existierte einst ein antike Zivilisation mit 7 Städten und einer Stadt. Der Feind dieser Zivilisation stachelte jeweils einen Vertauten der Städte gegen diese auf, nur einer dieser Sieben widerstand dem. Aus dem Feind und den 6 Verrätern wurden dann die Rhinta.

Es könnte sich bei dieser Geschichte, um die selbe Handeln, die Skarpi erzählt hat. Der Feind wäre dann Lanre bzw. Haliax. Auch in Skarpis Geschichte wird erwähnt, dass Selitos 6 Rauchfahnen und Myr Tariniel in Trümmern sieht und so erkennt, dass eine Stadt noch existiert. Dies muss jene Stadt sein, deren Verbündeter dem Feind, Haliax, widerstand.

Außerdem erzählt Shehyn ein Gedicht über die Namen und Zeichen der Rhinta.

Cyphus trägt die blaue Flamme.
Stercus ist im Bann des Eisens.
Ferule kalt und dunklen Auges.
Usnea lebt einzig in Verfall.
Dalcenti stumm und grau und ernst.
Die bleiche Alenta bringt die Plage.
Zuletzt kommt der Herr der Sieben:
Verhasst. Hoffnungslos. Schlaflos. Glasklar.
Alaxel trägt das Joch des Schattens.

Dies sind wohl die geheimen, wahren Namen der Chandrian, da Bast sehr aufgebracht ist, als Kvothe sie nennt.
Daraus ergibt sich, dass Cinders wahrer Name Ferule lautet und Haliax‘ Alaxel.

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